Hundeabwehr Test: Die besten Hundeabwehrmittel im Vergleich!

HundeabwehrDieser Hundeabwehr Test geht auf die Beißattacken von Hunden und geeignete Abwehrmaßnahmen ein. Welche Gefahren durch Hundeangriffe entstehen, das wird statistisch gemessen. So wurde die Anzahl an Hunden in Deutschland im Jahr 2019 mit 10,1 Millionen angegeben.

Es wird davon ausgegangen, dass in ca. 20 Prozent der Haushalte in Deutschland mindestens ein Hund lebt. Die Bissverletzungen werden mit ca. 30.000 bis 50.0000 pro Jahr angegeben. Es werden, laut einer Studie von der Berliner Charité vom Jahr 2015, ca. 60 bis 80 Prozent der Bisse von Hunden verursacht. Ungefähr 20 bis 30 Prozent der Bisse gehen auf Katzen zurück.

Zur Risikogruppe für Hundebisse gehören vor allem Kinder. Hunde reagieren auf Kinderverhalten und Kinder gehen oft unsanft mit den Tieren um. In der Folge beißen die Hunde zu. Auch die Hundehalter reagieren und verhalten sich oft falsch und nehmen die Tiere nicht an die Leine. Dieser Hundeabwehr Vergleich geht auf die wesentlichsten Möglichkeiten zur Abwehr eines Hundebisses ein.

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Was ist eine Hundeabwehr?

Die Hundeabwehr beschreit Methoden und Hilfsmittel, um Hunde abzuschrecken und sich vor einem Angriff zu schützen oder den Hund am Betreten eines bestimmten Bereichs (Grundstück) zu hindern. Die Abwehr von Hunden soll beispielsweise verhindern, dass Kinder gebissen und verletzt werden.

Wenn aggressive Hunde zubeißen, dann erwischen die Tiere bei Kindern häufig den Hals oder den Kopfbereich. Erwachsene werden in die Beine oder in Hände bzw. Arme gebissen.

Dieser Hundeabwehr Vergleich zeigt, dass verschiedene Hilfsmittel zum Hundeschreck werden können. Die Hundeabwehr kann beispielsweise aus Pfefferspray, Ultraschallgeräten, Signalgeräten oder Hundepfeifen bestehen.

Die Formen der Hundeabwehr sind vielfältig und dieser Hundeabwehr Test zeigt, dass es wichtig sein kann, aggressive Hunde gar nicht erst auf das Grundstück kommen zu lassen.

Warum kann Hundeabwehr notwendig werden?

Die Abwehr von Hunden ist in Gefahrensituationen, in denen ein Hund aggressiv reagiert und beißen möchte, notwendig. Es kann auch notwendig sein, den Hund erst gar nicht auf das Grundstück zu lassen.

Wenn beispielsweise frei laufende Hunde in der Nachbarschaft anzutreffen sind, die sich aggressiv verhalten, dann können Signalgeräte von Vorteil sein, die den Hund vom Grundstück fernhalten.

Es kann auch sein, dass jemand Angst vor Hunden hat und zu seiner Sicherheit ein Hundeabwehrartikel, wie beispielsweise Pfefferspray oder Hundeabwehrpfeife, dabeihaben möchte.

Bei der Abwehr von Hunden geht es nicht darum, dem Tier physisch zu schaden, sondern es abzuschrecken, sodass ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener oder andere Tiere nicht gebissen werden.

Welche Hundeabwehrartikel gibt es?

Es werden Signalgeräte von Sprays (Tränengas, Pfeffer) und Ultraschallgeräten unterschieden.

Auch Aerosolpistolen sind im Handel erhältlich. Es gibt diverse Mittel, die den Hund abschrecken können.

Pfefferspray

Pfefferspray ist als Waffe zur Selbstverteidigung bekannt und vor allem Frauen haben häufig das Spray zur Abwehr von Angreifern dabei.

Für einen Hundeangriff werden aber spezielle Hundeabwehrsprays hergestellt, die zur Abschreckung des Hundes dienen. Du erhältst auch Pfefferpistolen zur Hundeabwehr.

Vorteile

Pfefferspray und andere Hundeabwehrsprays bieten den Vorteil, dass kein direkter Kontakt mit dem Hund hergestellt werden muss. Du kannst ein solches Spray bei einem geringen Abstand nutzen.

Die Sprays zur Hundeabwehr sind so konzipiert, dass sie Hunde abwehren können und die Wirksamkeit bei Hunden ausreicht. Du kannst, sobald der Hund abgeschreckt ist, dich in Sicherheit bringen.

Nachteile

Das Spray muss häufig auf die Schnauze gesprüht werden, damit es wirksam ist. Die Hersteller der Sprays geben Handlings- und Sicherheitsanweisungen, wie das Spray eingesetzt werden darf.

Wenn du mit einem Pfefferspray daneben sprühst und nicht richtig triffst, dann kann das die Aggressivität des Tieres noch erhöhen.

Ultraschallgeräte

Ultraschallgeräte gelten als Hundeschreck, denn sie erzeugen einen Ton, der Hunde abwehren kann. Die Artikel sind als kompakte Geräte erhältlich und werden in der Regel per Knopfdruck aktiviert. Ein Hundeschreck in Form eines Ultraschallgerätes zu erwerben, kann viele Vorteile bieten. Die Geräte können auf der Terrasse, im Vorgarten oder im Garten nahezu unauffällig platziert werden.

Die Geräte erzeugen einen Ultraschallton, der in der Regel nicht von Menschen gehört werden kann, aber Tiere vertreibt. Im Handel sind Ultraschallgeräte erhältlich, die für 30 Quadratmeter große Gärten und für bis zu 100 Quadratmeter große Gärten reichen. Welchen Wirkungsbereich die Geräte haben, sollte aus der jeweiligen Produktbeschreibung hervorgehen.

Funktionsweise

Die Geräte besitzen Sensoren, die bei Bewegung auslösen. Häufig werden Infrarotsensoren verbaut, die einen bestimmten Bereich überwachen und den Hundeschreck aktivieren, sobald eine Bewegung registriert wird. Die ausgesendeten Töne liegen in hochfrequenten Ultraschallbereichen und sind für die Tiere, die diesen Ultraschallbereich wahrnehmen können, sehr unangenehm.

Es besteht die Gefahr, dass sich Tiere an die Töne gewöhnen. Um einen möglichst weiten Tonbereich zu gewährleisten sind viele Ultraschallgeräte mit einem Intervall ausgeschaltet, dass die Frequenz ändern kann. Je nach Modell kann auch die Ultraschallfrequenz manuell eingestellt werden.

Du entscheidest, auf welcher Frequenz Töne ausgesendet werden und hast damit den Erfolg des Gerätes in der eigenen Hand. Die Töne werden zudem sehr laut ausgesendet, aber da diese nicht vom Menschen wahrgenommen werden können, sollte keine Beeinträchtigung stattfinden. Es gibt Ultraschallgeräte, die mit einer Lautstärke von über 100 dB aussenden.

Akku, Solar oder Batterie

Beim Kauf eines Ultraschallgerätes zur Hundeabwehr hast du die Wahl zwischen Batterie-betriebenen, Akku-betriebenen und sogar Solar-betriebenen Varianten. Batterien müssen gewechselt werden und erfüllen nicht unbedingt den Anspruch an umweltgerechte Ultraschallgeräte. Allerdings gibt es auch Akkubatterien, die hin- und wieder aufgeladen werden müssen.

Wenn du einen Hundeschreck mit Solarpaneel erwirbst, dann achte darauf, dass dieser genügend Sonne aufnehmen kann (Südausrichtung). Die Geräte sind wartungsarm und häufig simpel zu bedienen.

Vorteile

Ultraschallgeräte sind kompakt und simpel zu bedienen. Der Vorteil ist, dass der Ultraschallton für Menschen in der Regel nicht hörbar ist. Die Frequenz wird zumeist so hoch gewählt, dass der Hund diese als unangenehm empfindet und abgeschreckt wird. Die Installation ist in der Regel simpel und der Wartungsaufwand ist gering.

Ultraschallgeräte können zwar teurer sein als andere Hundeabschreckmaßnahmen, aber es gibt auch preisgünstige Varianten. Die Geräte sind mit großem Wirkungsbereich (bis zu 100 Quadratmeter) erhältlich und sind für viele Gartengrößen erhältlich. Der Ultraschallton ist in der Regel für die Tiere ungefährlich.

Nachteile

Es kann sein, dass besonders aggressive Hunde, die gerade auf der Jagd sind, sich nicht nur den Ultraschallton abschrecken lassen. Des Weiteren verunsichert der Ton auch andere Hunde in der Nähe, die sich gerade nicht aggressiv verhalten.

Beim Kauf solltest du unbedingt darauf achten, dass die ausgesendeten Töne nicht von Kindern wahrgenommen werden können. Im Handel sind Geräte erhältlich, die Frequenzen aussenden, die von Kindern wahrnehmbar sind.

Aerosol-Pistolen

Neben Pfeffersprays werden auch Pfefferpistolen zur Hundeabwehr eingesetzt. Dieser Hundeabwehr Test zeigt, dass die Artikel häufig mit einem Gemisch aus Pfeffer versehen sind. Eine bekannte Substanz, die als Hundeschreck genutzt wird, ist Oleoresin Capsicum.

Oleoresin Capsicum gehört zu den Capsaicinen und ist ein Alkaloid von Chilipflanzen. Oleoresin Capsicum ist nicht ätzend, sondern aktiviert bestimmte Schmerzkanäle und reizt Haut sowie Atmungsorgane.

Es werden Chili-Oleoresin (Capsicum-Oleoresin) von Paprika-Oleoresin und Pfeffer-Oleoresin unterschieden. Die Früchte der Pflanzen (Chilipflanzen) tragen die Oleoresine und sind dort in verschiedenen Konzentrationen vorhanden.

Die „Schärfe“ von Capsaicin wird in Scoville angegeben. Dementsprechend sind auf den Aerosol-Pistolen und Pfeffersprays die Sovilleeinheiten angegeben.

Vorteile

Aerosol-Pistolen können gezielt eingesetzt werden. Das Zielen wird modellabhängig mit den Artikeln einfacher.

Es ist ratsam, in die Kopfrichtung des Hundes zu zielen, damit das in den Pistolen enthaltene Capsaicin die Richtung nicht verfehlt und gezielt wirken kann.

Zudem ermöglicht die Aerosol-Pistole einen bestimmten Abstand zwischen Mensch und aggressivem Hund.

Nachteile

Wie bei Pfeffersprays auch, muss optimal getroffen werden, damit der Hund nicht noch aggressiver wird.

Der vom Hersteller vorgegebene Abstand darf nicht überschritten werden, damit der Inhaltsstoff seine Wirkung erzielen kann.

Der Nutzer muss dennoch näher an den Hund heran, auch wenn kein direkter Kontakt notwendig ist.

Tränengas

Tränengas wird ebenfalls als Hundeabwehrmittel produziert. Die Artikel sind ebenfalls als Sprays oder Aerosol-Pistolen erhältlich. Das Tränengas wird häufig aus einem Gemisch aus sogenannten Reizstoffen hergestellt. Es handelt sich bei den Stoffen häufig um CN und CS. Chloracetophenon ist der Wirkstoff hinter CN-Gas.

Chlorbenzylidenmalodinitril wird auch als CS-Gas bezeichnet. CN-Gas wird immer mehr vom CS-Gas abgelöst. Des Weiteren werden viele Sprays und Aerosol-Pistolen mit Capsaicin betrieben. Die CN- und CS-Gase sind im eigentlichen Sinne keine Gase, sondern werden als Aerosole bezeichnet.

Die Aerosole werden in Form von einem Sprühnebel abgegeben. Der Sprühnebel wird eingeatmet und führt zur Reizung von Haut, Atemwegen und Augen (Augenschleimhaut).

Vorteile

Dieser Hundeabwehr Vergleich zeigt, dass viele Hersteller bei den Reizstoffgemischen auf CS-Gas oder Capsaicin setzen. Die Vorteile von CS- und CN-Gasen liegen auf der Hand. Die Hundeabschreckmittel können über einen weiten Aerosolnebel verteilt werden.

Der Aerosolnebel wird auch als Sprühnebel bezeichnet und dieser kann bei den „Gasen“ um bis zu 5 Meter weit sein. Sprays und Aerosol-Pistolen sorgen für eine Verteilung der CS- oder CN-Gase.

Nachteile

Tränengas kann für gesundheitliche Probleme sorgen. Wenn zu viel versprüht wird, können Verätzungen auftreten und es kann zu Atemwegsproblemen und sogar Asthma kommen.

Des Weiteren können Leber- und Nierenschäden die Folge von massivem Tränengasgebrauch sein. Es ist beispielsweise bekannt, dass CS-Gas auch erbschädigende Wirkung hat, die nicht nur beim Tier, sondern auch beim Menschen zu erwarten sind.

Elektroschocker (Strom)

Strom kann beispielsweise in Form von Elektroschockern zur Hundeabwehr genutzt werden.

Die Elektroschocker können in geprüften Varianten erhältlich sein und sollen den Hund für eine kurze Zeit außer Gefecht setzen.

Vorteile

Elektroschocker sind in kompakten Varianten erhältlich und können zielführend eingesetzt werden.

Nachteile

Es muss ein direkter Kontakt zwischen Hund und Elektroschocker (Elektroden) hergestellt werden. Das kann modellabhängig einen direkten Kontakt zwischen Nutzer und Hund erfordern.

Des Weiteren sind die Elektroschocker modellabhängig teurer als andere Hundeschreck-Artikel.

Hundepfeife

Die Hundepfeifen sind nicht nur als Hunderufartikel erhältlich. Im Handel kannst du auch Varianten erwerben, die einen Hund abschrecken können.

Dieser Hundeabwehr Test zeigt, dass die Hundepfeifen einen Ultraschallton aussenden, der für Vierbeiner unangenehm sein kann.

Vorteile

Die Vorteile liegen auf der Hand. Eine Hundepfeife als Hundeschreck ist klein, kompakt und kann leicht in der Tasche transportiert werden.

Hundepfeifen erfordern keinen direkten Kontakt zum Hund und sie können einfach bedient werden. Des Weiteren besitzen die Hundepfeifen eine vergleichsweise große Reichweite.

Nachteile

Hundepfeifen sind nicht für alle Hunde geeignet, denn nicht jeder Hund lässt sich von dem hochfrequenten Ultraschallton beeindrucken. Vor allem Straßenhunde lassen sich durch die Hundepfeife nicht abschrecken.

In dem Zusammenhang wird von einer mittleren Wirkung gesprochen. Zudem gibt es Hunde, die sich an diesen Ton schnell gewöhnen und nicht abgeschreckt werden.

Viehtreiber

Viehtreiber sind eher als Elektroschocker erhältlich, die als Rinderschocker genutzt werden.

Um einen Hund kampfunfähig zu machen, werden die als Viehtreiber bezeichneten Elektroschocker ebenfalls eingesetzt.

Vorteile

Viehtreiber sind in potenten Varianten erhältlich. Je nach Modell können sie vergleichsweise preisgünstig erworben werden.

Nachteile

Viehtreiber sind weniger für den Einsatz bei Hunden geeignet. Die Geräte sind für den Einsatz bei Rindern ausgelegt und erfordern zudem direkten Kontakt zum angreifenden Hund.

Um Viehtreiber zur Selbstverteidigung bei einem Hundeangriff einzusetzen, muss zuvor ein Training erfolgen. Denn der Gebrauch der Artikel sollte trainiert werden.

Elektroschocker haben eine geringe Reichweite und der Stromschlag muss exakt sitzen, damit der Hund außer Gefecht gesetzt wird.

Wasserstrahl

Dieser Hundeabwehr Vergleich zeigt, dass es auch Wasserstrahl-Geräte zur Tiervertreibung gibt. Die Geräte sind für den Garten erhältlich und müssen mit einem Wasseranschluss betrieben werden. Die Artikel sind mit Bewegungssensoren ausgestattet und werden bei Bewegung aktiviert. Je nach Modell werden zwei oder drei Wasserstrahlstöße ausgegeben.

Die als Wasserstrahl-Tiervertreiber bezeichneten Geräte können zur Hundeabwehr genutzt werden und lassen sich vergleichsweise einfach im Garten anbringen. Die Artikel sind modellabhängig mit Akku oder Batterien erhältlich. Solar-betriebene Varianten können ebenfalls erworben werden.

Vorteile

Wasserstrahl-Geräte sind in umweltfreundlichen Solar-betriebenen Varianten erhältlich. Die Geräte können schnell installiert werden und sind mit Bewegungssensoren ausgestattet, die bei Bewegung im Garten sofort aktivieren und 2 bis 3 Wasserstrahlstöße aussenden.

Die Geräte stellen eine tierfreundliche Hundeabwehrmöglichkeit dar und werden allgemein als wirkungsvoll beschrieben. Je nach Modell sind die Geräte preisgünstig erhältlich. Die Artikel sind zudem wartungsarm.

Nachteile

Wasserstrahl-Tierabwehrgeräte benötigen Strom und nicht immer ist eine umweltfreundliche Variante erhältlich.

Im Winter kann Frost dafür sorgen, dass die Geräte nicht genutzt werden können.

Des Weiteren wird ein Wasseranschluss benötigt und den hat nicht jeder Gartenbesitzer.

Streugranulat

Im Handel sind Streugranulate erhältlich, die zur Hundeabwehr gedacht sind. Die Artikel werden auch als Hundeabwehr-Granulate bezeichnet. Streugranulate können im Vorgarten, um Pflanzen herum, auf Terrassen und in anderen Gartenbereichen genutzt werden.

Die Streugranulate enthalten einen speziellen Wirkstoff, der Hunde abschrecken soll. Im Handel sind Varianten erhältlich, die die Wirksubstanz Citronellol enthalten.

Citronellol ist für Hunde unangenehm und wirkt geradezu abstoßend auf die Tiere. Citronellol sorgt auch dafür, dass die Markierungen von Hunden überdeckt werden.

Vorteile

Streugranulate lassen sich vergleichsweise einfach verteilen und sind in wasserresistenten Varianten erwerbbar. Das Streugranulat kann bis zu 7 Wochen schützen. Es bietet also eine sofortige Wirkung, die längere Zeit anhält.

Des Weiteren überdeckt es Hundemarkierungen und die überdeckten Duftmarken locken keine weiteren Hunde an.

Nachteile

Das Streugranulat muss stetig ausgestreut und nachgekauft werden. Es kann auf die Dauer also teuer werden.

Worauf beim Kauf der Hundeabwehr achten?

Dieser Hundeabwehr Test zeigt, dass du genau auf das Produkt achten solltest und die Produktbeschreibung exakt lesen solltest, bevor du den Artikel kaufst. Die Kauffaktoren, die eine Rolle spielen, können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden.

So sind Kauffaktoren wie Alter des Nutzers, Reichweite der Abwehr, Dosierung der Abwehr, Sicherheitsmechanismen sowie Witterung wichtig. Des Weiteren spielen auch Betriebsart, Verwendungsmöglichkeiten und Funktionsweise eine große Rolle beim Kauf.

Alter des Nutzers

Bestimmte Hundeabwehr-Artikel unterliegen einer Altersbeschränkung. Selbstverständlich dürfen Pfeffersprays, Aerosol-Pistolen, Tränengasartikel und Elektroschockgeräte (auch Viehtreiber) nicht von jungen Menschen (Kindern, Teenagern, Jugendlichen) genutzt werden. Es sollte also klar erkennbar sein, welches Abwehrgerät für welches Alter gedacht ist.

Die Nutzung von Elektroschockern muss zudem geübt werden, denn sie erfordert einen genauen und häufig direkten Kontakt. Alle Hundeabwehr-Artikel sollten zudem von Kindern ferngehalten werden und sollten nicht in Kinderhände gelangen können.

Achte auch darauf, dass die Hundeschreck-Artikel nicht von Kindern wahrgenommen werden können. Hundepfeifen und Ultraschallgeräte sollten mit Frequenzen arbeiten, die nicht von Kindern wahrgenommen werden.

Wirkungsbereich

Elektroschocker, Pfeffersprays, Aerosol-Pistolen, Wasserstrahl-Hundeabwehr, Ultraschallgeräte, Hundepfeifen und andere Hundeabwehr-Artikel haben unterschiedliche Wirkungsbereiche.

Welchen Wirkungsbereich ein Artikel hat, das sollte in der Produktbeschreibung angegeben sein. Des Weiteren sollten vor dem Kauf auch die Funktionsweise sowie die Verwendungsmöglichkeiten und Warnhinweise bekannt sein.

Wirkungsdosis und Applikation

Die Dosis ist bei der Wahl des passenden Hundeschrecks wichtig. Zudem sollte auf die Applikationsmöglichkeiten geachtet werden. Die Applikation und die Dosis eines Hundeabwehrartikels können zusammenhängen.

Wenn du beispielsweise ein Spray nutzt oder eine Aerosol-Pistole einsetzt, dann musst du häufig darauf achten, dass du keinen Gegenwind hast. Die Windrichtung ist wichtig, damit du nicht selbst das reizende bzw. scharfe/pfeffrige Aerosol abbekommst.

Des Weiteren wirkt die Hundeabwehr nicht optimal, wenn der Hund kaum etwas von Spray bzw. Aerosol mitbekommt. Der Effekt bleibt dann wirkungslos und das Tier wird eventuell noch aggressiver.

Im Handel sind zudem Artikel mit diversen Dosierungen erhältlich. Du solltest also bereits in der Produktbeschreibung erkennen können, ob es sich um ein effiziente Abschreckung für größere Hunde handelt oder nur für kleinere Vierbeiner gedacht ist.

Sicherheit

Die Sicherheit spielt bei Hundeabwehr-Mitteln selbstverständlich eine große Rolle. Es sollte unbedingt eine Sicherungsmöglichkeit bei Sprays und Aerosol-Pistolen geben. Der Panikverschluss ist ein bewährtes Mittel, damit ein Pfefferspray oder Tränengas nicht einfach beim Transport auslöst.

Aerosol-Pistolen sollten ebenfalls über solche Sicherungen verfügen und Elektroschocker sollten auch nicht einfach auslösen können. Die Abschreckmittel müssen sicher transportiert werden können und dürfen den Nutzer nicht schädigen.

Mittel nur im Notfall einsetzen

Im Notfall bzw. zum Zwecke der Selbstverteidigung gegen einen angreifenden Hund oder ein angreifendes Tier werden Pfeffersprays oder Mittel mit ähnlicher Mittelbasis (unter Umständen auch Tränengas) eingesetzt.

Wenn kein Notfall bzw. keine Selbstverteidigung vorliegt, dann ist die Nutzung strafbar und es kann zu empfindlichen Strafen kommen.

Einsatzort und Verwendung

Welcher Hundeschreck zu dir passt, das hängt vom Einsatzort und dem Verwendungszweck ab. Wenn du nicht möchtest, das Hunde, Mader oder Katzen auf dein Grundstück gelangen, dann kannst du beispielsweise ein Ultraschallgerät mit einem großen Frequenzbereich auswählen. Achte beim Kauf darauf, dass die Frequenzbereiche sich nicht mit dem Wahrnehmungspektrum von Kindern überlagern.

Wenn du möchtest, dass kein Hund den Rasen betrifft oder eine bestimmte Stelle schützen möchtest, dann kann sich ein Wasserstrahl-Abwehrmechanismus lohnen. Dieser reagiert, sobald der Rasen betreten wird und nimmt die Bewegung über Bewegungssensoren war.

Wenn du Angst vor einem Hundeangriff unterwegs hast, dann kannst du eine Hundepfeife oder ein Abwehrspray (Nutzungsalter beachten) nutzen. Es stehen auch, je nach Alter des Nutzers, Elektroschocker oder Aerosol-Pistolen zur Verfügung. Achte beim Kauf auf die gesetzliche Lage und die Waffengesetze in deinem Land/Bundesland.

Wenn du in deinem Garten die Blumen oder bestimmte Gartenbereiche schützen möchtest, dann kann ein Hundeabwehrgranulat sinnvoll sein. Beim Kauf von Hundeabwehr-Artikeln für Terrasse oder Garten solltest du die mögliche Reichweite beachten. Der Wirkungsradius sollte für Haus und Hof passen sein.

Betriebsvariante

Dieser Hundeabwehr Test zeigt, dass Hundeschreck-Artikel wie Ultraschallgeräte oder Wasserstrahl-Abschreckmechanismen Strom benötigen. Du hast bei den elektrischen Abwehrgeräten häufig die Wahl zwischen Batterie-, Akku- oder Solar-betriebenen Varianten. Es kann auch Artikel mit Netzbetrieb geben. Netzbetriebene Varianten bedürfen aber eines Stromanschlusses in der Nähe.

Während Batterie-betriebene Varianten einen flexiblen Einsatz erlauben, sind sie dennoch weniger umweltfreundlich als Solar-betriebene Geräte. Die Batterien müssen nachgekauft werden und es entsteht Abfall oder sogar Sondermüll. Akku-betriebene Varianten sind eine gute Alternative zu Batterie- und Solar-betriebenen Artikeln, wenn der Aufstellort nur wenig Sonne verspricht.

Wenn du dich für einen Wasserstrahl-Abwehrmechanismus entscheidest, dann sollte ein Wasseranschluss in der Nähe vorhanden sein.

Hundeschreck mit Geräuschen

Dieser Hundeabwehr Vergleich zeigt, dass die Artikel auch nach ihrer Wirkungsart unterschieden werden können. So gibt es Hundeabwehr-Mittel, die Geräusche machen, Abwehr-Mittel, die Reizungen von Haut und Atemwegen verursachen und Mittel, die mit Wasser sowie Düften die Tiere vertreiben. Elektroschocker, die das Tier für kurze Zeit außer Gefecht setzen sind ebenfalls noch vorhanden.

Nachfolgend werden prominente Geräte und Abwehr-Mittel vorgestellt, die unangenehme Geräusche erzeugen. Diese Abwehrmittel sind nicht für alle Hunde geeignet, denn nicht jedes Tier lässt sich von den Geräuschen oder Tönen beeindrucken, aber sie können bei vielen Hunden ein gutes Abschreckungsmittel darstellen.

Ultraschallgeräte und Hundepfeifen wurden bereits vorgestellt. Es gibt aber auch noch Schüttelflaschen, Ratschen, Schütteldosen und raschelnde Beutel, die unangenehme Geräusche für einen Hund verursachen können.

Schüttel-Artikel

Schüttelflaschen und Dosen, die unangenehme Geräusche machen, können auch selbst hergestellt werden. Dazu eignen sich, neben einer verschließbaren Flasche oder Dose, Füllmittel wie Steine oder Münzen. Es können auch Kronkorken genutzt werden, wenn diese gerade zur Hand sind.

Die Schüttel-Artikel werden auf den Boden geworfen und dürfen nicht auf den Hund oder ein anderes Lebewesen geworfen werden. Wenn das Hundeabwehr-Mittel den Boden berührt, dann wird ein unangenehmes Geräusch erzeugt. Das Geräusch wirkt abschreckend und der Hund merkt sich das.

Solche Artikel werden nur verwendet, wenn der Hund gerade bei etwas ertappt wird, was er nicht tun sollte. Die Methode bietet aber auch erhebliche Nachteile. Wird sie falsch genutzt, dann kommt eine Fehlverknüpfung zustande und der Hund verbindet die Abschreckung nicht mit der „Missetat“.

Ratschen

Ratschen sind vor allem als Fanartikel in der Fußballwelt bekannt und werden auch zur Abschreckung von Hunden eingesetzt. Die Artikel können allerdings auch für Menschen unangenehm sein.

Es ist nicht ratsam, die Ratschen ohne guten Grund einzusetzen. Auch die Nachbarn können sich gestört fühlen.

Werden auch andere Tiere von der Hundeabwehr abgeschreckt?

Es können mit einigen Hundeschreck-Artikeln auch andere Tiere abgewehrt werden. So gibt es Ultraschallgeräte, die auch Katzen abschrecken. Diese gehören zu den häufigsten Gartenbesuchern.

Katzen mögen ebenfalls einige Ultraschallfrequenzen nicht und Geräte, die sich individuell einstellen lassen, können auf die für Katzen unliebsamen Frequenzen programmiert werden.

Was sagen die Frequenzbereiche aus?

Dieser Hundeabwehr Vergleich zeigt, dass sich für Hunde ein Ultraschall-Gerät mit Frequenzbereichen von 15,5 kHz bis 19,5 kHz eignet. Wenn du Katzen abschrecken möchtest, dann benötigst du Frequenzen von 19,5 kHz bis 23,5 kHz.

Es ist ratsam, einen Katzenabwehr Test zu lesen, um die passenden Abwehrmaßnahmen gegen die nächtlichen Besucher zu finden. Des Weiteren gibt es Ultraschallgeräte, die auch zur Marderabwehr eingesetzt werden können.

Es ist ratsam, beim Kauf der Geräte auf die möglichen Frequenzbereiche zu achten. Zudem macht es Sinn, ein Gerät zu erwerben, das einen Frequenzintervall besitzt, damit die Tiere sich nicht an den Ton gewöhnen.

Gibt es alternative Hundeabschreckmittel?

Es sind auch alternative Mittel zur Hundeabschreckung bekannt. Neben Hausmitteln, die später noch thematisiert werden, gibt es auch Pflanzen, die als Hundeschreck eingesetzt werden können. Diese natürlichen Abwehrmittel sind beispielsweise mit Zitronengras oder Pfefferminz gegeben.

Die genannten Pflanzen senden Düfte aus, die Hunde in der Regel nicht mögen. Zu einem solchen Gewächs, das zur Abschreckung von Katzen und Hunden genutzt wird, gehört Coleus Canin. Die Pflanze stammt aus Afrika und duftet sehr unangenehm für Katzen und Hunde. Der unangenehme Duft kann auch vom Menschen wahrgenommen werden, wenn dieser ein Blatt der Pflanze zwischen den Fingern zerreibt.

Heile Blätter und Pflanzen von Coleus Canin geben einen Geruch in einer Konzentration ab, der vom Menschen noch nicht wahrgenommen wird. Coleus Canin gehört zu den sogenannten „Verpiss-dich-Pflanzen“ und sollte nicht nur einzeln, sondern an mehreren Stellen angepflanzt werden. Die Pflanze ist allerdings nicht winterfest und hält sich bei dauerndem Regen nicht lange.

Zur Abwehr von Hunden oder zur Abschreckung von Hunden können Coleus Canin (Verpiss-dich-Pflanze), Essiggerüche, Pfeffer, Chili, Zitronengras und Pfefferminz eingesetzt werden.

Wenn du die genannten Pflanzen anpflanzt, dann ist es möglich, dass der Hund das Beet mit den Pflanzen meidet. Mulch betreten die Tiere auch nicht gerne, weshalb ein Beet, das mit Mulch bedeckt ist, ebenfalls eine Methode zur Abwehr darstellen kann.

Welche Hausmittel werden zur Hundeabwehr eingesetzt?

Zur Hundeabwehr können auch Hausmittel genutzt werden. Einige der oben genannten Pflanzen können ebenfalls diese Hausmittel produzieren und zur Hundeabwehr dienen.

Doch du solltest vorsichtig sein, denn nicht jedes Hausmittel ist effektiv und hilft wirklich. Folgende Hausmittel können jedoch zur Hundeabwehr dienen.

  • Essig und Knoblauch: Diese beiden Mittel können wirkungsvolle Hausmittel gegen Hunde sein. Des Weiteren können die Mittel auch in eine Sprühflache gegeben werden und als Spray dienen. Die richtigen Mischungsverhältnisse sollten allerdings bei Experten erfragt werden. Es kann zudem passieren, dass das selbst angesetzte Spray keine Wirkung hat.
  • Pfeffer: Hunde und auch andere Vierbeiner mögen Pfeffer nicht unbedingt. Wenn bestimmte Bereiche auf Terrasse oder im Garten/Vorgarten von Hunden und Katzen nicht betreten werden sollen, dann kann Pfeffer ausgestreut werden.
  • Zimt: Zimt kann wie Pfeffer auf Bereiche gestreut werden, die Hunde meiden sollen. Die Streuung sollte großzügig erfolgen.
  • Grundstücksicherung: Es ist ratsam, das Grundstück optimal zu sichern, wenn freilaufende Hunde dieses nicht betreten sollen. Neben Zäunen können auch Sträucher zur Sicherung beitragen.
  • Sträucher: Lavendelsträucher eignen sich beispielsweise zur Hundeabwehr. Dornensträucher und dichte Hecken können ebenfalls eingesetzt werden. Lavendel ist, wie Pfefferminz, Essig und Pfeffer ein Mittel zur Abwehr. Die Duftnote wird von Hunden nicht gemocht und die Düfte überdecken eventuell vorhandene Hundemarkierungen.

Wenn entsprechende Gerüche und Hausmittel eingesetzt werden, dann sollten diese in regelmäßigen Abständen erneut aufgetragen bzw. ausgestreut werden.

Welche Reaktion ist bei einem Hundeangriff sinnvoll?

Reagiert ein Hund aggressiv, dann kann das bei Menschen einen Fluchtreflex auslösen. Menschen haben einen Fluchtinstinkt und dieser ist angeboren. Es ist bei Hunden aber ratsam, nicht loszurennen, damit der Jagdinstinkt des Hundes nicht geweckt wird.

Wenn der Mensch wegrennt, dann kann das die Lust auf einen Angriff beim Hund verstärken. Damit der Mensch nicht als Beute angesehen wird, sollten ein paar Regeln beachtet werden.

Bleibe ruhig

Reagiert ein Hund aggressiv, dann solltest du nicht hektisch reagieren, sondern ruhig bleiben. Es ist zudem ratsam, sich aufrecht hinzustellen und selbstbewusst aufzutreten. Ein selbstbewusstes „Aus“ dem Hund zuzurufen, kann ebenfalls hilfreich sein.

Auch „Hau ab“ zu rufen, kann helfen, sofern der Hund mit den Worten vertraut ist und auch anhand deiner Haltung versteht, dass mit dir nicht zu spaßen ist. Wirke nicht verunsichert und eingeschüchtert, denn Hunde merken es, wenn das Gegenüber Angst hat.

Vermeide Augenkontakt

Wenn ein Hund auf dich zukommt, dann vermeide Augenkontakt. Ein direkter Blick in die Augen des Hundes kann als Aggression angesehen werden.

Wenn du dich seitlich zum Hund aufstellst und seitlich an ihm vorbeiblickst, dann hast du den Hund einerseits noch im Sichtfeld und andererseits steht dein gesamter Körper nicht mehr als Fläche für den Angriff zur Verfügung.

Hast du einen Regenschirm oder einen anderen Gegenstand dabei, dann kann dieser als Ablenkung dienen.

Bring dich in Sicherheit

Wenn die Möglichkeit besteht, auf einen Baum oder einen hohen Gegenstand zu klettern, der vom Hund nicht erreicht werden kann, dann kann das ebenfalls eine Option sein, wenn der Hund sich nicht abschrecken lässt.

Wenn der Hundehalter in der Nähe ist, dann solltest du diesen unbedingt zu Hilfe rufen. Dieser sollte wissen, wie der Hund beruhigt werden kann.

Kampf vermeiden

Versucht nicht mit dem Hund zu kämpfen, sondern, wenn vorhanden, nutze Selbstverteitigungswaffen, die den Hund abschrecken (Hundesignalgerät, Hundepfeife zur Abschreckung, Pfefferspray etc.).

Ruft Hilfe

Es kann hilfreich sein, Passanten oder andere Personen, die in der Nähe sind, um Hilfe zu rufen. Die Menschen verstehen so, dass der Hund nicht spielt, sondern die Lage ernst ist.

Eventuell lässt sich der Hund von Passanten mit Stöckchen oder ähnlichem ablenken. Des Weiteren können die Passanten ebenfalls Hilfe herbeirufen.

Wie können Hunde im Nahkampf abgewehrt werden?

Wer Nahkampf beherrscht, der kann, wenn keine Hilfsmittel vorhanden sind, sich auch mit den Händen verteidigen. Der Nahkampf muss allerdings perfekt beherrscht werden und es müssen die empfindlichen Bereiche des Hundes getroffen werden, um sich zu verteidigen.

Zu den schmerzempfindlichen Bereichen des Vierbeiners gehört beispielsweise die Schnauze. Wenn die Schnauze einen starken Schlag abbekommt, dann wird der Hund für kurze Zeit außer Gefecht gesetzt. Diese Zeit kann der Mensch zur Flucht nutzen und sich in Sicherheit bringen.

Wenn ein Stock vorhanden ist, dann kann dieser zur Abwehr des Hundes und zum Schlag auf die Schnauze eingesetzt werden. Der Stock sorgt zudem dafür, dass kein direkter Kontakt mit dem Hund zustande kommen muss.

Wichtige Körperbereiche schützen

Wenn ein Hund angreift, dann ist es wichtig, bestimmte Körperbereiche zu schützen. Weichteile, Hals und Kopf gehören zu den empfindlichsten Körperregionen und müssen geschützt werden.

Der Hund darf die wichtigen Körperbereiche nicht erreichen und zubeißen, ansonsten kann Lebensgefahr bestehen.

Empfindliche Körperbereiche beim Hund

Die Schnauze des Hundes, die Genitalien sowie die Augen sind empfindliche Bereiche. Der Nahkämpfer kann beispielsweise versuchen durch Schläge auf die genannten Bereiche ein loslassen des Hundes zu erreichen.

Es ist ratsam, es erst gar nicht zum Angriff kommen zu lassen und sich in Sicherheit zu bringen. Mit den oben genannten Hundeschreck-Mitteln kann ein Angriff unter Umständen vermieden werden und weder Hund noch Mensch werden physisch gefährdet.

Was tun, wenn mich ein Hund gebissen hat?

Wenn ein Hundebiss erfolgt ist, dann ist schnelles Handeln gefragt. Es ist ratsam sofort zu einem Hausarzt zu fahren oder den Notdienst zu rufen. Auch ein Besuch in der Notaufnahme ist Pflicht, wenn Notdienst und Hausarzt nicht zu erreichen sind oder der Hundebiss schwerwiegend ist.

Ist durch den Biss eine Wunde entstanden, dann sollte leichter Druck auf die Bissstelle ausgeübt werden, um eine Blutung zu stoppen. Ein steriles Tuch oder eine sterile Mullbinde (Verbandskasten) können dazu genutzt werden.

Wenn der Hund krank ist oder beispielsweise Schaum im Schnauzenbereich hat dann sollte sofort das Krankenhaus aufgesucht werden, denn das Tier könnte an Tollwut oder einer anderen übertragbaren Erkrankung leiden. Seit dem Jahr 2008 gilt Deutschland nicht mehr als Tollwutgebiet und ist frei von terrestrischer Tollwut.

Dennoch kann es in anderen Ländern zur Übertragung kommen und im Jahr 2021 ist Tollwut bei Fledermäusen in Niedersachsen nachgewiesen worden. Es gilt daher, bei einem Biss die Tollwutgefahr ärztlich abklären lassen.

Wenn der Hund gebissen hat, sollten zudem die Behörden informiert werden, damit der Hundehalter zur Verantwortung gezogen werden kann bzw. ein Verfahren gegen den Halter eingeleitet werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Dieser Hundeabwehr Test zeigt, dass es verschiedene Mittel zur Abschreckung von Hunden gibt und es beim Kauf auf die Einsatzbereiche ankommt.

Für den Schutz von Garten, Vorgarten, Rasenflächen und Terrassen gibt es Mittel mit entsprechender Reichweite, die nur bei Bewegung auslösen oder deren Duft abschreckend wirkt.

Was hilft Joggern gegen Hundeangriffe?

Jogger begegnen häufiger Hunden und es kann zum Hundeangriff kommen. Joggern kann das Mitführen von Hundepfeifen helfen.

Zudem sind Abwehrsprays für Hunde erhältlich. Die Abwehrmittel sollten für Jogger einfach zu transportieren sein und über Sicherungsvorrichtungen verfügen, sodass sie nicht unbeabsichtigt auslösen.

Wenn ein Hund in der Nähe ist, dann sollte der Jogger präventiv handeln und keine hastigen Bewegungen machen.

Inwiefern hilft Lavendel bei der Hundeabwehr?

Lavendel riecht für viele Menschen angenehm. Hunde mögen den Lavendelduft nicht und das kann sich der Mensch zur Hundeabwehr im heimischen Garten zunutze machen. Lavendel kann beispielsweise als Pflanze in Zaunnähe oder in Bereiche, in denen kein Hund sein sollte, gepflanzt werden.

Lavendel ist auch als ätherisches Öl erhältlich und kann auf Holz, Böden oder andere Bereiche getropft werden. Wer Lavendelpflanzen nutzen möchte, der sollte eine Fachkraft zurate ziehen, um die benötigte Anzahl an Pflanzen herauszufinden, die zur Abschreckung des Hundes dient.

Wie hilft Pfefferminz bei der Hundeabwehr?

Pfefferminz wird gerne als Pfefferminztee verwendet und entsprechend frisch vom Menschen eingesetzt.

Hunde mögen den Geruch von frischem Pfefferminz häufig nicht. Auch Pfefferminz ist als ätherisches Öl erhältlich und kann abschreckend genutzt werden.

Ist Essig auch eine Hundeabschreckmöglichkeit?

Essig wird als Essigessenz verkauft und bietet ein sehr intensives Geruchserlebnis. Menschen können den Geruch ebenfalls als unangenehm beschreiben. Für Hunde ist der Geruch noch unangenehmer, denn sie nehmen Gerüche intensiver wahr als der Mensch.

Wenn du bestimmte Bereiche hast, die ein Hund nicht betreten soll, im Garten oder auf Terrasse, dann kannst du dort Essig nutzen (sprühen oder so). Der Essiggeruch verfliegt allerdings und muss eventuell neu aufgetragen werden. Bei der Nutzung an Pflanzen solltest du vorsichtig sein.

Essig kann auch Pflanzen vernichten, indem es den Boden ansäuert. Es kommt auf die Konzentration an, in der Essig genutzt wird. In bestimmten Konzentrationen wirkt Essig als Unkrautvernichter. Essig kann beispielsweise an Mauern oder Zäunen genutzt werden, die nicht säureempfindlich sind.

Was bewirkt Pfeffer gegen Hunde?

Pfeffer reizt die Schleimhäute und ist schon für den Mensch in den bestimmten Konzentrationen Atemwegs-reizend. Hunde nehmen den Pfeffer ebenfalls über die Nasenschleimhäute auf und die Atemwege werden in der Folge gereizt.

Tränende Augen gehören ebenfalls zur Wirkung von Pfeffer. Pfeffer kann zur Hundeabwehr beispielsweise in gemahlener Form eingesetzt werden und wird beispielsweise an Zäunen oder Grundstücksgrenzen genutzt.

Pfeffer sollte aber nur das letzte Mittel der Wahl sein, denn es ist für das Tier nicht sonderlich gut und auch für Menschen reizend.

Wie wird Backpulver gegen Hunde eingesetzt?

Backpulver ist als Hausmittel ideal, um Flecken zu entfernen oder schlechte Gerüche zu neutralisieren.

Backpulver kann auch Duftmarkierungen von Hunden neutralisieren oder zumindest abschwächen und so dafür sorgen, dass ein bestimmter Bereich nicht zum Treffpunkt für Hunde wird.

Backpulver kann mit etwas Wasser verdünnt oder trocken aufgetragen werden.

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