Laser Haarentferner Test: Die besten IPL-Geräte im Vergleich!

Laser-HaarentfernerIm Laser Haarentferner Test erfährst du alles, was du rund um das Thema Laser Haarentferner wissen musst. Obwohl Laser Haarentferner im Vergleich bereits eine Weile auf dem Markt erhältlich sind, setzen viele Männer und Frauen noch immer auf traditionelle Methoden zur Haarentfernung.

Wenn du allerdings bessere und deutlich spürbare Erfolge verzeichnen möchtest, dann lohnt sich ein Laser Haarentferner Test für dich – denn diese modernen Geräte ersparen dir viel Zeit und sind unkompliziert zu handhaben.

Rasieren, Wachsen oder Zupfen sind die gängigen Methoden, um unerwünschte Haare zu entfernen. Obwohl das Ergebnis meist gut ist, hält das Ergebnis nicht lange an. Denn die Haare wachsen meist so schnell nach, das bereits nach wenigen Tagen oder Wochen erneut auf diese Methoden zurückgegriffen werden muss.

Besonders das Nachwachsen der Haare ist dabei unangenehm, denn an manchen Stellen ist es nicht nur lästig, sondern schmerzhaft. Der Laser Haarentferner ist eine im Vergleich wirkungsvollere Methode, wobei sie gleichzeitig die Haut schont.

Wenn du dir also glatte Haut statt störender Härchen wünschst, dann könnte diese Methode genau die Richtige für dich sein. Dadurch kannst du dich besonders während der Sommermonate auf glatte Beine verlassen, statt sie ständig zu beseitigen.

Die Vergleichstabelle konnte nicht ausgegeben werden.

Was ist ein Laser Haarentferner?

Eine Intensed Pulsed Light Haarentfernung, kurz IPL, gilt als Nachfolger klassischer Methoden zur Haarentfernung. Dabei werden zeitgleich mehrere Haarwurzeln auf einmal verödet, was besonders auf großen Hautflächen eine deutliche Zeitersparnis bedeutet. Dabei arbeitet das Gerät für den Gebrauch zu Hause mit einer Xenon-Lichtquelle.

Professionelle Geräte, die in einem Kosmetikstudio zum Einsatz kommen, setzen auf einen anderen Lichttyp. Allerdings sind bei beiden Varianten mehrere Behandlungen notwendig, damit die kleinen, störenden Härchen dauerhaft entfernt sind.

Ein professioneller Laser bringt zwar schnellere Ergebnisse mit sich, bietet jedoch auch ein höheres Gefahrenpotenzial. Aufgrund der hohen Lichtintensität wird eine deutlich stärkere thermische Reaktion erzeugt, die letztlich zu Hautverbrennungen führen kann, sollte sie unsachgemäß eingesetzt werden. Deshalb ist für den Gebrauch eines professionellen Gerätes auch eine Zertifizierung notwendig.

Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein kleines Gerät, das in der Hand gehalten wird und entfernt an einen Epilierer erinnern könnte. Allerdings befindet sich am vorderen Ende kein Aufsatz, mit dem die Härchen gezupft werden können, sondern eine Oberfläche, hinter der eine Lichtkartusche verbaut ist. Die in der Oberseite ausgesparte Fläche setzt letztlich den Lichtimpuls frei, der auf die Körperregion trifft, an der die Haare entfernt werden sollen.

Die Fläche ist dabei deutlich größer als bei professionellen Produkten, weshalb du mit dem Produkt für den Heimgebrauch meist größere Flächen in kleineren Zeiträumen beleuchten kannst. Das Angenehme ist, dass diese Geräte beinahe für jede Art von Körperbehaarung geeignet sind und eine dauerhafte Haarentfernung für mehrere Monate garantieren.

Dabei ist die Anwendung so einfach, dass sie problemlos zu Hause erfolgen kann. Aufgrund der verbauten Technologie ist der Preis für ein gutes Modell natürlich deutlich höher als der für einen Rasierer oder einen Epilierer. Allerdings zahlt sich der Laser Haarentferner schnell aus, wenn du die Kosten mit denen eines Salons vergleichst.

Wie funktioniert die dauerhafte Laser-Haarentfernung?

Die Haarentfernung mit der IPL Methode basiert auf der Lichtaufnahme von Melanin, einem Haarfarbstoff, der in deinen Haaren enthalten ist. Dabei werden kurze und hoch intensive Lichtimpulse erzeugt, die von den Haaren aufgenommen werden. Dieses Licht wird anschließend in Form von Energie direkt in die Haarwurzeln weitergeleitet, wo es wiederum in Wärme umgewandelt wird.

Dabei handelt es sich um eine thermische Reaktion, die dafür sorgt, dass deine Haarwurzeln veröden. Dieses Veröden ist der große Vorteil, den der Laser Haarentferner im Vergleich zu anderen Methoden bietet – denn sobald die Haarwurzel verödet ist, kann dort kein neues Haar nachwachsen.

Wichtig dabei ist, dass menschliche Haare ausschließlich während ihrer Wachstumsphase Melanin enthalten. Das bedeutet für dich, dass nicht alle Haarwurzeln auf einmal verödet werden können, sondern maximal 40 Prozent. Deshalb wirst du mehrere Behandlungen benötigen, um die unerwünschten Härchen dauerhaft zu entfernen.

Zusätzlich solltest du wissen, dass Laser Haarentferner im Vergleich zu herkömmlichen Methoden ausschließlich bei dunklen Haaren funktionieren. Für sehr helle oder gar weiße Haare kommt diese Methode nicht infrage.

Das liegt daran, dass hier das Melanin eine geringe Dichte aufweist. Aus diesem Grund kann nicht ausreichend Licht aufgenommen werden, was wiederum bedeutet, dass eine ausreichende Umwandlung in Wärme unmöglich ist.

Auch sehr dunkle Haut kann zu Problemen bei der Haarentfernung führen. Das liegt daran, dass es vorkommen kann, dass das Gerät den Unterschied zwischen Haar und Haut nicht eindeutig erkennt. In diesem Fall kann die Haut Schaden nehmen. Das können beispielsweise temporäre Pigmentverfärbungen sein, die auf der Haut auftreten.

Allerdings solltest du auch dann Vorsicht walten lassen, wenn du sehr helle Haut hast – denn durch die Verödung der Haarwurzeln kann es vorkommen, dass die behandelten Stellen schneller zu einem Sonnenbrand neigen.

Was sind die Vorteile der Laser Haarentfernung?

Im Vergleich zur herkömmlichen Haarentfernung bringt der Laser Haarentferner zahlreiche Vorteile mit sich. Wenn du an einer dauerhaften Entfernung störender Härchen interessiert bist, dann solltest du dich auf jeden Fall mit dieser Methode auseinandersetzen.

Die folgenden Vorteile bietet dir der Laser Haarentferner im Vergleich zu den klassischen Methoden der Haarentfernung.

  • Moderne Laser Haarentferner sind im Vergleich zu früheren Modellen schmerzfrei, wobei auch die oberflächlichen Verbrennungen der Haut ausbleiben.
  • Da mehrere Haarwurzeln auf einmal verödet werden, benötigst du deutlich weniger Zeit für eine Behandlung.
  • Da die Haare dauerhaft entfernt werden, musst du dir vor einem spontanen Schwimmbadbesuch keine Gedanken darüber machen, ob du dir am Vortag die Beine rasiert hast.
  • Schmerzende Hautstellen, die beispielsweise vom Rasieren, Waxing oder Epilieren kommen, bleiben aus.
  • Langfristig betrachtet spart der Laser Haarentferner im Vergleich zu anderen Hilfsmitteln viel Geld. Denn obwohl die Anschaffungskosten deutlich höher ausfallen, müssen keine Verschleißteile wie neue Klingen gekauft werden.
  • Der Laser Haarentferner ist für sämtliche Körperregionen geeignet, anders als normale Methoden, bei denen für jede Körperzone ein anderes Hilfsmittel zur Haarentfernung verwendet werden muss.

Wie wird bei der Laser-Haarentfernung vorgegangen?

Bevor du deine Härchen mit dem Laser Gerät entfernen kannst, solltest du die betreffende Stelle rasieren. Dabei musst du darauf achten, die einzelnen Härchen zu entfernen, sodass die Hautpartie eine glatte Fläche darstellt. Je nach Gerät trägst du anschließend ein kühlendes Ultraschallspray auf. Das schont einerseits die Haut, andererseits verstärken manche Produkte den Effekt der Behandlung.

Sobald du auf die Behandlung vorbereitet bist, kannst du deine Schutzbrille aufsetzen. Anschließend beginnst du am besten mit einer für dich gut erreichbaren Stelle. Bei den Beinen wäre das beispielsweise zuerst die Vorderseite.

Danach kannst du die Innen- und die Außenseite deiner Beine mit dem Laser Haarentferner behandeln. Zuletzt die Rückseite, damit du möglichst alle Haare getroffen hast, die sich aktuell in der Wachstumsphase befinden.

Bei der Behandlung selbst solltest du dir Zeit lassen. Wichtig ist es, dass du mit dem IPL Gerät langsam und präzise über die einzelnen Partien deiner Beine streifst. Das gilt natürlich auch für jede andere Körperpartie, die du mit dem Laser enthaaren möchtest.

Die Lichtimpulse, die das Gerät aussendet, können eine Wellenlänge von 450 bis 800 Nanometern erreichen. Diese Wellenlänge erfordert eine langsamere Arbeit, stellt jedoch auch sicher, dass nicht zu viel Hitze an deine Haut abgegeben wird.

In der Regel sind die IPL-Impulse leicht spürbar und fühlen sich warm und prickelnd an. Allerdings ist das Schmerzempfinden jedes Menschen anders, was eine konkrete Aussage unmöglich macht. Bereits nach der ersten oder zweiten Behandlung können meist die ersten Fortschritte wahrgenommen werden.

Dabei wachsen deine Haare deutlich langsamer nach und fühlen sich gleichzeitig weicher an. Je nach Gerät und Haartyp kann ab der dritten Behandlung ein weniger starker Haarwuchs festgestellt werden. Nach rund vier bis 30 Behandlungen sollte das Haarwachstum an den behandelten Stellen ganz ausbleiben.

Allerdings bedeutet das nicht, dass die Haare für immer weg sind. In der Regel hält die dauerhafte Haarentfernung für bis zu zwei Jahren an. Sobald sie wieder zu wachsen beginnen, musst du erneut mit der Behandlung beginnen, allerdings nur ein bis zweimal pro Jahr.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Laser-Haarentfernung

Die Risiken und Nebenwirkungen, die durch die dauerhafte Haarentfernung entstehen können, sind überschaubar. Grundsätzlich gilt – wenn du gerade die Pille abgesetzt hast oder darüber nachdenkst, dann solltest du mit der IPL Behandlung warten, bis sich der Hormonhaushalt in deinem Körper wieder normalisiert hat.

Auch eine Schwangerschaft oder eine schlecht eingestellte Schilddrüse können Gründe sein, die Behandlung noch ein wenig herauszuschieben. Denn die ausgeschütteten Hormone können zu einem frühzeitigen Haarwachstum beitragen, wodurch die IPL Behandlung deutlich schneller ihre Vorzüge einbüßen muss.

  • Risiken bei der Behandlung entstehen vor allem an geschädigten Hautpartien. Deshalb sollte die Laser Methode auf keinem Fall auf Wunden oder anderen mitgenommenen Hautpartien durchgeführt werden.
  • Je nach Hauttyp kann es sein, dass eine hohe Lichtintensität die Haut reizt. In einem solchen Fall ist mit Rötungen und juckenden Stellen zu rechnen.
  • Oft ist die Haut nach dieser Art der Behandlung besonders sensibel, deshalb sollte sie im Anschluss für ein paar Tage geschont werden. Andernfalls sind Hautirritationen die Folge.
  • Ist die Intensität für den eigenen Hauttypen zu hoch, kann es zu verkrusteten Stellen kommen. Diese Krusten sollten jedoch bereits nach kurzer Zeit abfallen.
  • Ist der Farbton der Haut zu dunkel für das jeweilige Gerät, dann kann es zu farblichen Veränderungen der behandelten Hautpartien kommen. Deshalb musst du unbedingt darauf achten, ob das Gerät für deinen Hautton ausgelegt ist. Falls du dir unschlüssig bist, solltest du nachfragen.

Laser Haarentfernung lieber Zuhause oder im Studio?

Wenn du störende Härchen tatsächlich dauerhaft entfernen möchtest, dann hast du grundsätzlich zwei Optionen. Du kannst dir entweder einen Laser Haarentferner für zu Hause anschaffen oder aber die Behandlung im Studio vornehmen lassen.

Dabei solltest du bedenken, dass die Anwendung nicht nach der ersten Sitzung beendet ist. Abhängig von deinem Hauttyp, deiner Haarfarbe und der Anwendungsfläche benötigst du rund vier bis 30 Sitzungen, bis die Haare tatsächlich dauerhaft entfernt sind.

Die Dauer der Anwendung selbst beträgt zwischen einer und zwei Stunden, je nachdem, wie groß die Anwendungsfläche ist und kostet rund 120 Euro. Sowohl die Kosten als auch die Zeit solltest du dabei im Hinterkopf behalten, vor allem wenn du die Laser Haarentfernung zuerst im Studio testen möchtest, bevor du dir ein Gerät für den Gebrauch zu Hause anschaffst.

Da die Kosten für die Haarentfernung im Studio nicht unerheblich sind, kann es sich lohnen, bereits frühzeitig über die Anschaffung für den Heimgebrauch in Betracht zu ziehen. So hält sich die Investition in Grenzen.

Der große Vorteil des Heimgebrauchs ist, dass du weder regelmäßig dafür bezahlen musst, noch das du auf die Öffnungszeiten des Studios angewiesen bist. Dort ist schließlich nicht immer genau dann ein Termin frei, wenn du gerade Zeit hast. Stattdessen kannst du das Lasern auch am Abend oder am Wochenende vornehmen – je nachdem, wie es in deinen Alltag passt.

Gleichzeitig profitierst du von den überschaubaren Kosten. Wenn du ein Markengerät kaufst, dann hast du einmalige Anschaffungskosten, die zwischen 500 und 600 Euro liegen. Je nach Modell können sie auch günstiger oder teurer ausfallen.

Obwohl dieser Betrag zuerst einmal nach sehr viel klingt, ist er verglichen mit den Kosten für ein Studio sehr niedrig. Da sich das Gerät in deinem privaten Besitz befindet, kannst du tatsächlich jede Körperregion enthaaren, die du von lästigen Härchen befreien möchtest. Deshalb entfallen auch die Kosten für die reine Arbeitszeit.

Während du im Studio für rund fünf Sitzungen denselben Betrag bezahlst, den du auch für das Gerät aufwenden müsstest, kannst du dir nicht sicher sein, ob diese fünf Sitzungen tatsächlich ausreichen. Falls du tatsächlich mehrere Sitzungen benötigst, um sämtliche Haare zu entfernen, dann ist das mit einem privaten Gerät für den Heimgebrauch deutlich preiswerter.

Außerdem kannst du mit Einsparungen hinsichtlich anderer Materialien rechnen. Denn du musst weder neue Rasierklingen noch Heißwachs oder ähnliche Produkte kaufen.

Darauf kommt es beim Heimgebrauch an

Der Laser Haarentferner Test zeigt, dass die Geräte, die für den Heimgebrauch zu finden sind, meist weniger leistungsstark sind als die professionellen Geräte der Kosmetikstudios. Das bedeutet allerdings nicht, dass du mit schlechteren Ergebnissen rechnen musst.

Stattdessen musst du ein wenig mehr Geduld haben und etwas mehr Zeit aufbringen, um sämtliche Haare restlos zu entfernen. Diese verminderte Leistungsfähigkeit macht das Gerät für dich als Laien ebenfalls sicherer.

Da du vermutlich kein Kosmetikexperte bist, ist es sinnvoll, wenn der Laser Haarentferner über einen integrierten Hautsensor verfügt. Mit ihm kannst du vor der Behandlung prüfen, ob dein Hautton für den Einsatz des Geräts geeignet ist.

Das ist nicht immer der Fall, weshalb es sinnvoll sein kann, auf ein solches Modul zu setzen. Außerdem kannst du auf diese Weise sicher sein, dass deine Haut nicht aus Versehen Schaden nimmt.

Gleichzeitig solltest du auf ein Gerät setzen, das sich durch seine unterschiedlichen Intensitätsstufen auszeichnet. Das ermöglicht dir einen besonders sanften Einstieg in die Haarentfernung. Wenn deine Haut sehr empfindlich ist, dann kann es durch die erzeugte Wärme zu Reaktionen beziehungsweise Irritationen kommen, die je nach Hauttyp unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

Beim Heimgebrauch schneidet ein Laser Haarentferner im Vergleich besser ab, wenn er über einen sogenannten Gleitmodus verfügt. Dieser Gleitmodus bedeutet, dass du nicht ständig neu ansetzen muss. Statt an jeder Stelle separat einen Lichtblitz auszulösen, kümmert sich das Gerät selbst darum.

Das bedeutet, du setzt es auf die Haut, bewegst es ein wenig weiter und übst anschließend erneut Druck aus – das Gerät erkennt diesen erneuten Druck eigenständig und löst automatisch einen neuen Lichtblitz aus. Besonders für großflächige Körperregionen wie die Beine ist eine solche Zusatzfunktion hervorragend geeignet.

Wenn du zu Hause auf den Einsatz eines solchen Gerätes setzt, dann solltest du darauf achten, dass du es regelmäßig verwendest. Denn nur ein regelmäßiger Einsatz trägt zu den gewünschten Ergebnissen bei. Im Durchschnitt wird damit gerechnet, dass du das Gerät für drei Monate einsetzen musst, damit du sämtliche Haare in ihrer Wachstumsphase erwischen kannst.

Je nach Gerät wird dabei ein Einsatz von zwei Mal pro Woche oder von einmal alle zwei Wochen empfohlen. Diese Empfehlungen solltest du für das bestmögliche Ergebnis unbedingt einhalten.

Die besten Tipps für die Haarentfernung

Wie du bereits weißt, solltest du das Gerät für die dauerhafte Haarentfernung nicht einsetzen, wenn du einen besonders dunklen Hautton hast oder aber sehr helle Haare. Dazu zählen beispielsweise ein sehr helles Blond, aber auch weiße, graue oder rote Haare.

Allerdings kann es auch vorkommen, dass ein Gerät nicht für dich geeignet ist, obwohl du beispielsweise braune Haare hast. Ob das der Fall ist, solltest du zuvor an einer kleinen Stelle testen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, das Beste aus deinem neuen Laser Haarentferner herauszuholen.

  • Am besten ist es, wenn du das Gerät vor dem Schlafengehen verwendest. Das liegt daran, dass sich die behandelten Hautpartien während der Nacht erholen können und keine enge Kleidung darauf reiben kann.
  • Während du das Gerät verwendest, solltest du idealerweise eine IPL-Schutzbrille tragen. Diese Brille schützt deine Augen davor zu ermüden oder durch das Licht gereizt zu werden.
  • Bevor du mit der Laserbehandlung beginnst, solltest du auf andere Formen der Haarentfernung verzichten. Das betrifft vor allem Enthaarungscreme, die du rund eine Woche vorher absetzen solltest. Auch Zuckerpaste sollte vorher nicht mehr eingesetzt werden, allerdings sollte sie bereits ein bis zwei Monate vor der Behandlung eingestellt werden.
  • Das Gerät sollte nicht auf Hautpartien angewendet werden, die tätowiert oder mit Piercings versehen sind.
  • Grundsätzlich sollte der Laser weder auf Sommersprossen noch auf Muttermalen zum Einsatz kommen.
  • Wenn deine Haut an manchen Stellen geschädigt ist, dann sollte das Gerät hier nicht zum Einsatz kommen. Dazu zählen beispielsweise Akne, Sonnenbrand, Wunden, Krampfadern oder Schuppenflechte.
  • Während der Schwangerschaft oder der Stillzeit sollte auch von dem Gebrauch des Lasers abgesehen werden.
  • Bei allergischen Reaktionen auf Licht, Herzkrankheiten, Implantaten oder Herzschrittmachern sollte das Gerät entweder vorsichtig oder gar nicht benutzt werden. Im Idealfall sprichst du im Vorfeld mit deinem Hausarzt über den Einsatz des Laser Haarentferners.
  • Bevor du deine Haare mit Licht entfernst, solltest du weder Retinoide, Terazykline noch Sulfonamide zu dir nehmen.
  • Kurz vor, aber auch direkt nach der Anwendung solltest du die betroffenen Stellen keinen direkten Sonnenstrahlen aussetzen. Das bedeutet, ein Sonnenbad sollte an diesem Tag am besten vermieden werden. Auch Selbstbräuner und ein Besuch im Solarium sind an diesem Tag nicht empfehlenswert.
  • Kurz nach der Behandlung sollten weder Deodorant noch Make-up auf die behandelten Stellen aufgetragen werden.
  • Das Gerät solltest du auf keinen Fall in der Nähe deiner Augen verwenden, da die starken Lichtstrahlen deine Augen schädigen könnten, falls sie direkt auf deine Augen treffen.

Diese Anwendungsbereiche deckt der Laser Haarentferner im Test ab

In der Regel kannst du ein IPL Gerät für jede Körperregion nutzen. Das bedeutet auch, dass das Gerät mit fast jeder Körperbehaarung umgehen kann. Du kannst deinen Laser Haarentferner also sowohl an den Armen als auch an den Beinen problemlos einsetzen. Auch die Achseln und der Intimbereich stellen für das Gerät kein Hindernis dar.

Wenn du vor hast, das Gerät im Gesicht zu verwenden, dann solltest du entsprechend vorsichtig sein. Während Damen einen unerwünschten Damenbart entfernen können, können Herren einem gewöhnlichen Bart entgegenwirken. Anders als bei der Haarentfernung mit einem Rasierer werden die Haare hier nicht nur abgeschnitten, sondern ihre Wurzel wird verödet.

Das trifft auf den Bereich im Gesicht ebenso zu wie für die Beine. Allerdings sollte das Gesicht ausschließlich im unteren Bereich mit dem Laser behandelt werden. Für den oberen Gesichtsbereich – beispielsweise die Augenbrauen – ist das Gerät nicht geeignet. Das liegt an den ausgesandten Lichtimpulsen, die sich schädlich auf die Augen auswirken können.

Wichtig dabei ist, dass das Gerät zwar sämtliche Haare entfernen kann, allerdings nur dann, wenn sie sich kontrastreich von der Haut abheben. Das bedeutet, während dunkle Haare problemlos entfernt werden können, eignet sich das Gerät nicht für helle oder graue Haare.

Wichtig ist außerdem, dass das Gerät in manchen Fällen die Rücksprache mit einem Mediziner erfordert. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn du unter diversen Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Hautkrebs leidest. Auch ist Vorsicht geboten, wenn du schwanger machst, einen Herzschrittmacher trägst oder aber blutverdünnende Medikamente einnehmen musst.

Welche Arten von IPL Geräten gibt es?

Laser Haarentferner im Test sind nicht nur für den Heimgebrauch geeignet. Grundsätzlich wird dabei zwischen zwei Arten unterschieden: Eben den Modellen, die für den Heimgebrauch geeignet sind und solche, die von professionellen Kosmetikstudios eingesetzt werden.

Professionelle Geräte zeichnen sich durch ihren deutlich höheren Preis aus. Allerdings sind sie ebenfalls deutlich effizienter als die Geräte, die du für zu Hause kaufen kannst. Dass die Lichtimpulse dieser Geräte deutlich intensiver sind, hat sowohl seine Vor- als auch seine Nachteile.

Während im Heimgebrauch mit einer Behandlung von vier bis 30 Mal gerechnet wird, reichen bei einer professionellen Behandlung meist fünf bis sechs Termine vollkommen aus. Da solche Geräte besonders vorsichtig eingesetzt werden müssen, empfehlen sie sich vor allem für den Gebrauch in professionellen Umgebungen.

Der normale Laser Haarentferner ist im Vergleich zu dem professionellen Modell eine deutlich kostengünstigere Alternative. Da er allerdings auch weniger intensiv ist, solltest du ein wenig mehr Zeit für die Behandlung einplanen.

Dieses Zubehör für Laser-Haarentferner ist sinnvoll

Sobald du dich für einen Laser Haarentferner entschieden hast, wirst du dir vielleicht Gedanken darüber machen, ob du zusätzliches Zubehör brauchst. Grundsätzlich ist kein weiteres Zubehör notwendig, du kannst den Laser Haarentferner direkt einsetzen. Allerdings bieten sich manche Produkte durchaus an und erhöhen entweder die Sicherheit oder intensivieren die Leistung deines Geräts.

Kontaktgel ist ein solches Zubehör, das einerseits nicht erforderlich ist, andererseits dennoch von Vorteil ist. Im Laser Haarentferner Test hat sich gezeigt, dass die Anwendung mit dem Kontaktgel deutlich angenehmer ist und die Lichtblitze intensivieren kann.

Auch die Lichtschutzbrille ist für die Anwendung von Vorteil, da sie die Augen schützt. Besonders bei Geräten, die über keine entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen verfügen, ist es theoretisch möglich, dass ein Lichtimpuls auf die Augen abgegeben werden könnte. Das ist allerdings sehr selten und setzt eine unsachgemäße Benutzung voraus.

Mit speziellen Lichtschutzbrillen wird das Auge geschützt und kann durch das intensive Licht keinen Schaden nehmen. Zur Not kannst du auch auf eine herkömmliche Sonnenbrille setzen, allerdings bietet diese weniger Schutz als eine speziell auf die Anwendung ausgelegte Brille.

Für die Reinigung des Gerätes bieten sich spezielle Reinigungstücher an, die das Gerät schonend säubern. Diese schonende Reinigung ist besonders wichtig, da das Gerät durch den Einsatz scharfer Putzmittel oder von Desinfektionsmittel beschädigt werden können. Statt spezieller Reinigungstücher eignet sich allerdings auch ein sehr mildes Reinigungsmittel, das auch für andere Geräte eingesetzt wird.

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, das Gerät um zusätzliche Aufsätze zu erweitern. Zwar sind in den Angeboten mancher Händler bereits unterschiedliche Aufsätze enthalten, allerdings ist das nicht bei jedem Produkt der Fall.

Deshalb lohnt es sich im Vorfeld zu prüfen, ob Aufsätze in unterschiedlichen Größen dem Laser Haarentferner beiliegen. Ist das nicht der Fall, dann lohnt es sich zu prüfen, ob der Hersteller zusätzliches Zubehör für das gewünschte Produkt anbietet.

Für wen ist der Laser Haarentferner geeignet?

Grundsätzlich kann jeder von der dauerhaften Haarentfernung mit Lichtimpulsen profitieren. Die Anwendung eignet sich für die meisten Haut- und Haartypen und Menschen jeden Alters. Allerdings sind die Geräte für den Heimgebrauch am besten für helle Hauttypen geeignet, die dunkle Haare haben.

Wenn du hingegen helle Haare hast, dann solltest du dich zuvor von einem Experten beraten lassen und gegebenenfalls die Angebote eines professionellen Studios in Betracht ziehen. Dasselbe gilt dann, wenn du einen besonders dunklen Hautton hast.

In diesen Fällen ist das Gerät nicht geeignet

Es gibt ein paar Situationen oder Grunderkrankungen, die den Gebrauch des Laser Haarentferners entweder komplett ausschließen oder aber die Rücksprache mit einem Arzt erforderlich machen. Dazu zählen:

  • Körperpartien, die tätowiert sind. Hier könnten die Lichtblitze dazu beitragen, dass die Farben negativ beeinflusst werden und deine Haut unter dem starken Kontrast leidet.
  • Wenn du über graue, weiße, hellblonde oder rote Härchen verfügst.
  • Wenn du Medikamente einnehmen musst, die zu einer erhöhten Lichtsensibilität beitragen. Auch wenn du Antibiotika, Antidiabetika oder harntreibende Mittel einnimmst, solltest du unbedingt mit deinem Arzt darüber sprechen, ob sich ein Laser Haarentferner bedenkenlos einsetzen lässt.
  • Wenn du schwanger bist oder noch am Stillen bist. Ob die Lichtimpulse eine Schwangerschaft negativ beeinflussen, ist aktuell nicht ausreichend erforscht, weshalb du besser darauf verzichtest, um deinem Kind nicht zu schaden.
  • Wenn du schwerwiegende Erkrankungen hast, die durch die Lichtimpulse angeregt werden könnten.

Diese Körperstellen sparst du besser aus

Damit du die bestmöglichen Effekte erzielst und deine Haut nicht unnötig strapazierst, solltest du bestimmte Körperregionen aussparen.

  • Tätowierungen oder Piercings.
  • Hautstellen mit Hautekzemen, Besenreisern oder frische Narben.
  • Muttermale, Leberflecken und Sommersprossen. Das liegt daran, dass hier dasselbe eintritt, wie bei einem dunklen Hautton. Durch den hohen Gehalt an Melanin kann das Gerät nicht zwischen Haut und Haar unterscheiden und es kann so zu Verbrennungen kommen.

Worauf beim Kauf eines Laser Haarentferners achten?

Wie bei vielen anderen Produkten hast du auch beim Laser Haarentferner im Test eine große Auswahl. Damit du ein Produkt findest, das zu dir passt und dich langfristig dabei unterstützten kann, lästige Härchen zu entfernen, solltest du vor dem Kauf einige Punkte beachten.

Abhängig von deiner Haarfarbe und deinem Hauttyp sind nicht alle Geräte gleichermaßen gut für dich geeignet. Deshalb solltest du jedes Gerät bereits im Vorfeld genau prüfen, damit du im Nachhinein nicht enttäuscht bist.

Energiestufen

Die meisten Geräte verfügen über unterschiedliche Energiestufen. Diese Energiestufen werden auch als Intensitätsstufen bezeichnet. Eine solche Einstellungsmöglichkeit ist sinnvoll, da du so die Lichtintensität an deinen Haut- und Haartyp anpassen kannst. Je nach Modell handelt es sich dabei meist um drei bis zehn Stufen, die du je nach eigenen Vorlieben wählen kannst.

Zusätzlich zu den Energiestufen ist außerdem wichtig, wie lange eine Anwendung dauert. In der Regel bieten die unterschiedlichen Hersteller Richtwerte, die sie in ihrer Bedienungsanleitung vermerken. Wie lange die Anwendung für einzelne Körperpartien dauert, schwankt dabei von Modell zu Modell.

Dasselbe gilt für die haarfreie Zeit, die zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten liegen kann. Um den vollen Nutzen aus deinem neuen Laser Haarentferner zu erzielen, solltest du diese Werte deshalb bereits im Vorfeld überprüfen.

Neben den Energiestufen selbst ist auch die Anzahl der vorhandenen Lichtblitze entscheidend. Die Anzahl an Impulsen, die sich in einer Kartusche befindet, kannst du in Relation zu der Lebensdauer des Modells sehen.

Je nach Hersteller schwankt dieser Wert zwischen 200.000 und 900.000 Lichtblitzen. Abhängig von deinem Haarwuchs benötigst du für eine Ganzkörperbehandlung rund 2.500 bis 5.000 Lichtblitze.

Betriebsart

Die meisten IPL Geräte werden über einen normalen Stromanschluss betrieben. Das bedeutet, sie verfügen über einen Stecker, den du in eine Steckdose einstecken musst. Der Vorteil dieser Variante ist, dass du dir immer sicher sein kannst, dass das Gerät über ausreichend Strom verfügt, um die gesamte Behandlung abzuschließen. Allerdings kann das Kabel auch unpraktisch und störend sein.

In diesem Fall bieten sich Geräte an, die mit einem Akku ausgestattet sind. Sie sind deutlich flexibler und mobiler – deshalb kannst du sie praktisch an jedem beliebigen Ort einsetzen. Allerdings können solche Geräte nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden.

Deshalb solltest du beim Kauf eines mit Akku betriebenen Gerätes bereits im Vorfeld darauf achten, wie lange die maximale Einsatzzeit ist und wie lange es dauert, den Akku wieder aufzuladen.

Hautsensor

Die meisten Geräte sind mit einem Hautsensor ausgestattet. Vor allem namhafte Produkte legen einen großen Wert auf dieses Extra. Dabei ist er durchaus sinnvoll, schließlich untersucht er im Vorfeld deine Haut und legt anhand der übermittelten Werte die ideale Intensitätsstufe fest. Allerdings ist das nicht immer der Fall.

Manche Geräte zeigen lediglich an, welche Stufe du wählen solltest. Falls du über unterschiedlich farbige Hautstellen verfügst – beispielsweise nicht gebräunte und gebräunte Stellen, dann kann es sinnvoll sein, dass der Hautton regelmäßig analysiert wird. So hast du stets die richtige Intensitätsstufe für deine Behandlung.

Hautkontaktsensor

Auch der Hautkontaktsensor ist ein wichtiges Feature, über das die meisten namhaften Produkte verfügen.

Dabei handelt es sich um einen Sicherheitsaspekt, der sicherstellt, dass nur dann Lichtimpulse abgegeben werden, dann das Gerät tatsächlich vollständig auf der Haut aufliegt.

So können Lichtimpulse nicht aus Versehen abgegeben werden oder dann, wenn du beispielsweise vergessen hast, das Gerät auszuschalten.

Gleitmodus

Der Gleit- oder Impulsmodus ist kein Muss, erleichtert dir die Arbeit jedoch ungemein. Wenn das Gerät über keinen solchen Modus verfügt, dann bedeutet das für dich, dass du jedes Mal auf einen Knopf drücken musst, wenn das Gerät einen Impuls abgeben soll.

Mit einem integrierten Lichtimpuls hingegen bewegst du das Gerät über deine Haut und es wird automatisch ein solcher Impuls abgegeben. Das ist vor allem dann praktisch, wenn du nicht permanent auf einen Knopf drücken möchtest.

Aufsätze

Im Idealfall sollte das Gerät, für das du dich entscheidest, über unterschiedliche Aufsätze verfügen. Diese sind für unterschiedliche Körperregionen geeignet.

In der Regel handelt es sich dabei um kleinere und größere Aufsätze, damit du beispielsweise größere Körperregionen schneller behandeln kannst. Kleine Aufsätze hingegen eigenen sich hervorragend für das Gesicht oder aber für den Intimbereich.

Design und Bedienbarkeit

Sowohl das Design und die Bedienbarkeit sind wichtige Kaufkriterien. Während die Farbe des Geräts keine Auswirkung auf seine Leistungsfähigkeit hat, ist es dennoch wichtig, das es gut in der Hand liegt und du damit entsprechend umgehen kannst.

Befindet sich beispielsweise der Knopf an einer Stelle, die du nur umständlich erreichen kannst, dann ist die Bedienbarkeit eingeschränkt und eignet sich nicht für den langfristigen Einsatz.

Zur Bedienbarkeit gehört deshalb auch ein ergonomisches Design, das sich langfristig gut nutzen lässt. Im Idealfall sollte sich das Gerät direkt abschalten, wenn es über einen entsprechenden Zeitraum keinen Kontakt mit der Haut mehr verzeichnen kann. Allerdings ist das nicht bei jedem Gerät der Fall. Wenn dir eine solche Funktion wichtig ist, solltest du bei der Auswahl des Produktes gezielt darauf achten.

Ein digitales Display erleichtert in vielen Fällen die Bedienung, da hier die Lichtintensität und die Anzahl der Lichtblitze direkt angezeigt werden. So können die Werte besser den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Eine austauschbare Lichtkartusche ist nicht für jedes Modell erhältlich. Dennoch erhöht ein solches Element die Bedienbarkeit. Das liegt vor allem daran, dass das Gerät nicht entsorgt werden muss, nur weil die Kartusche nicht mehr funktioniert.

Besonders bei Modellen, die über eine niedrige Anzahl an Lichtimpulsen verfügen, ist dieser Punkt ein wichtiges Kaufkriterium. Andernfalls musst du möglicherweise bereits nach kurzer Zeit ein neues Gerät kaufen.

Serviceleistungen des Herstellers

Ein wichtiger Punkte ist auch der Service des Herstellers. Schließlich handelt es sich bei der Anschaffung des Gerätes um eine Investition, die du möglichst langfristig einsetzen möchtest.

Deshalb ist es wichtig sicherzustellen, dass sich der Hersteller oder der Verkäufer im Problemfall deinem Gerät annehmen und entweder für Ersatz oder eine Reparatur aufkommen. So ist ausgeschlossen, dass du bereits nach wenigen Anwendungen ein neues Gerät anschaffen musst.

Das sind die führenden IPL-Geräte-Hersteller

Im Handel findest du unzählige Geräte, die von namhaften oder unbekannten Herstellern angeboten werden. Dabei sind die Angebote von führenden Herstellern oftmals teurer als No-Name Produkte versprechen jedoch auch eine gewisse Expertise.

Wenn du gerne ein Markenprodukt kaufen möchtest, dann kommen die folgenden Hersteller infrage. Der Vorteil eines solchen Produkts ist, dass die führenden Hersteller im Bereich der IPL-Haarentfernungsgeräte den Ruf haben, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten.

Im Laser Haarentferner Vergleich stehen sie deshalb meist in den vorderen Positionen, wenn es um die Performance und Effizienz geht. Gleichzeitig sind viele Modelle führender Hersteller von unabhängigen Instituten wie dem TÜV zertifiziert. Für dich bedeutet das, dass diese Modelle ebenfalls auf ihre Sicherheit hin getestet wurden.

Philips

Das Unternehmen Royal Philips genießt international einen hervorragenden Ruf. Gegründet wurde es 1891 in den Niederlanden. Ursprünglich spezialisierte sich der Hersteller auf moderne Glühlampen, musste jedoch im Zuge der Weltwirtschaftskrise auf neue Vertriebsstrukturen umschwenken.

Deshalb finden sich heute zahlreiche Geräte aus unterschiedlichen Bereichen wie der Gesundheitstechnologie und dem Haushalt im Produktsortiment des Unternehmens.

Braun

Das Unternehmen Braun wurde im Jahr 1921 von Max Braun in Frankfurt gegründet. Zu einem der ersten Produkte des Herstellers zählte ein Treibriemenverbinder.

Auch Braun war im Rahmen der Weltwirtschaftskrise dazu gezwungen, das Sortiment auf weitere Bereiche auszuweiten. Seither finden sich zahlreiche Haushaltsgeräte und Produkte für die Körperpflege im Produktsortiment des Herstellers.

Remington

Das Unternehmen Remington wurde im Jahr 1936 gegründet und spezialisierte sich als Randgruppe des Unternehmens Remington Rand auf die Herstellung von Geräten zur Rasur und Haarentfernung.

Diese Spezialisierung macht Remington zu einem Experten auf dem Gebiet der Haarentfernung, wobei das Produktsortiment um zahlreiche Haarstyling Produkte erweitert wurde.

Beuer

Beuer ist ein Unternehmen, das bereits im Jahr 1919 gegründet wurde und über ein breites Spektrum an Produkten verfügt, die hauptsächlich den Gesundheits- und Wohlfühlsektor abdecken.

Dabei handelt es sich um hochwertige medizinische Produkte wie auch um allgemeine Geräte, die für den Heimgebrauch geeignet sind und zur Entspannung und dem eigenen Wohlbefinden beitragen.

Medisana

Medisana ist ein international tätiges Unternehmen, das Produkte für den medizinischen Bereich herstellt.

Die angebotenen Produkte sind bekannt für ihre Qualität, Funktionalität und einfache Handhabung.

Veet

Veet ist eine Firma, die in erster Linie für die Produkte rund um die Haarentfernung bekannt ist.

Dabei liegen sämtliche Produkte im mittleren Preissegment, was sie für eine Vielzahl an Kunden besonders attraktiv macht.

RIO

RIO ist die Marke eines Herstellers aus Großbritannien. Hier finden sich zahlreiche Beauty-Geräte für unterschiedliche Einsatzzwecke.

Im Bereich IPL Haarentfernung nimmt die Marke RIO eine führende Position ein.

TopLite

TopLite ist ein Hersteller für kosmetisch-medizinische Produkte mit Sitz in Deutschland.

Neben Produkten für die Haarentfernung bietet er Produkte für die Hautgesundheit und Kosmetik im Allgemeinen an.

Baybliss

Baybliss ist ein Anbieter, der seit über 55 Jahren auf dem Markt zu finden ist.

Die Marke steht für professionelle Qualität und innovative Technik im Bereich der Schönheit. Besonders bekannt ist der Anbieter für seine Hairstyling Produkte.

Welche alternativen Methoden zur Laser Haarentfernung gibt es?

Wenn du zu einer alternativen Methode der Haarentfernung greifen möchtest, dann hat das meist unterschiedliche Gründe.

Entweder hast du einen sehr dunkeln Hautton, der von den angebotenen Geräten nicht unterstützt wird oder deine Haut ist sehr sensibel.

Damit du störende Härchen trotzdem beseitigen kannst, bieten sich unterschiedliche Methoden für die Haarentfernung an.

Waxing

Beim Waxing handelt es sich um eine Form der Haarentfernung, bei der deine Härchen mitsamt ihrer Wurzel entfernt werden. Dabei kommen warmes oder kaltes Wachs zum Einsatz.

Für das Waxing kannst du entweder ein professionelles Studio aufsuchen oder aber im Handel die notwendigen Utensilien kaufen. Damit das Waxing funktionieren kann, müssen deine Haare ungefähr drei bis vier Millimeter lang sein.

Wenn du Kaltwachsstreifen einsetzen möchtest, dann musst du sie zwischen deinen Händen leicht aufwärmen, anschließend auf deine Haut pressen und sie mit einer schwungvollen Bewegung abziehen. Wichtig ist dabei, dass du entgegen der Haarwuchsrichtung ziehst. Andernfalls können die Wurzeln der Härchen nicht entfernt werden.

Beim Warmwachs hingegen musst du das Wachs in einem Topf erhitzen. Wie hoch die Temperatur sein sollte, kannst du meist der Anleitung entnehmen. Sobald das Wachs abgekühlt ist, kannst du es auf die Hautpartie auftragen, die du enthaaren möchtest.

Dabei muss das Wachs noch cremig sein, andernfalls kann es sich nicht ausreichend um die Härchen schmiegen. Sobald das Wachs auf deiner Haut ausgehärtet ist, kannst du es entgegen der Wuchsrichtung abziehen. In beiden Fällen kannst du für 3 bis 6 Wochen mit glatter Haut rechnen.

Sugaring

Sugaring ist ein Begriff, der aus dem brasilianischen Waxing stammt. Er ist auch als Halawa bekannt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Wachs, sondern um eine Zuckerpaste aus Wasser, Zucker und Zitrone. Diese Methode eignet sich besonders gut, wenn du Allergiker bist, da sie ganz ohne Zusatzstoffe auskommt.

Auch Menschen mit einer empfindlichen Haut profitieren von dieser alternativen Methode. Die Masse wird, wie auch beim Waxing aufgetragen und anschließend entgegen der Wuchsrichtung abgezogen.

Diese Methode ist besonders beliebt, da hier weniger Haare abbrechen als beim Waxing, was wiederum bedeutet, dass beinahe sämtliche Wurzeln entfernt werden. Damit die Paste ihre volle Wirkung entfalten kann, muss sie sich gut mit den Haaren verbinden. Deshalb solltest du bereits einige Tage zuvor auf Cremes verzichten.

Epilieren

Wenn du dich über mehrere Wochen nicht mehr um die störenden Härchen kümmern möchtest, dann ist der Epilierer eine gute Alternative. Anders als der Rasierer schneidet er die Härchen nicht ab, sondern zieht sie mitsamt ihrer Wurzel aus deiner Haut heraus.

Die Haarfollikeln bleiben dabei erhalten. Deshalb handelt es sich dabei nicht um eine dauerhafte Methode, sondern lediglich um eine Möglichkeit für mehrere Wochen glatte Haut zu haben.

Besonders am Anfang kann diese Methode ein wenig schmerzhaft sein. Das ist vor allem so, wenn du bisher keine Übung im Epilieren hast. In diesem Fall kann es auch zu Reizungen oder roten Punkten kommen. Das sind keine bleibenden Hautschäden, sondern Reizungen der Haut, die bereits nach ein paar Tagen abklingen sollten.

Allerdings gewöhnt sich deine Haut an diese Behandlung, weshalb es mit der Zeit weniger schmerzhaft sein sollte. Gleichzeitig wird der Prozess an sich einfacher. Im Anschluss solltest du auf eine kühlende Creme setzen, die den Schmerz lindert, ohne die Haut anzugreifen.

FAQ

Wenn du beschließt, dir einen Laser Haarentferner zu kaufen, dann hast du vermutlich ein paar Fragen, die entweder die Anwendung im Generellen oder das Gerät an sich betreffen.

Damit du dich ausreichend vorbereitet fühlst, findest du im Folgenden die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Ab welchem Alter ist die Laser Haarentfernung möglich?

Ein Laser Haarentferner ist im Vergleich zu anderen Methoden nicht nur für Erwachsene möglich. Natürlich stellt sich die Frage, ob bei Kindern oder Jugendlichen Methoden zur Haarentfernung notwendig und sinnvoll sind.

Allerdings leiden zahlreiche Jugendliche unter einem übermäßigen Haarwachstum, das hormonell bedingt sein kann. In solchen Fällen kann sich ein Laser Haarentferner lohnen. Die Ursache für den übermäßigen Haarwuchs sollte jedoch auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden.

Wie sinnvoll sind Laser Haarentferner?

Die Erfahrungen mit dem Laser Haarentferner sind im Test unterschiedlich. Allerdings zeigen sich viele Benutzer als zufrieden und berichten, dass bereits nach wenigen Anwendungen kaum noch Haare nachwachsen. Falls dennoch Haare nachwachsen, sind es meist sehr dünne.

Trotzdem wirst du auch auf Erfahrungsberichte stoßen, in denen die Kunden keinen Nutzen feststellen konnten. Der Grund dafür kann entweder eine falsche Anwendung sein oder aber am Haut- und Haar-Typ liegen.

Damit das bei dir nicht der Fall ist, kann es sinnvoll sein, dass du die erste Behandlung in einem Kosmetikstudio vornehmen lässt. Eine andere Option ist es, ein Gerät zu leihen und so herauszufinden, ob du mit dem Ergebnis zufrieden bist.

Wie viel kostet eine Laser Haarentfernung?

Wenn du die Laser Haarentfernung erst einmal ausprobieren möchtest, bevor du dir ein Gerät kaufst, ist das grundsätzlich kein Problem. Allerdings ist es ratsam, sich bereits vorab über die Preise zu erkundigen.

Diese hängen maßgeblich von der Größe der Hautfläche ab, die du behandeln lassen möchtest. Auch wie dicht die Behaarung an der jeweiligen Stelle ist, spielt mit hinein.

Was ist der Unterschied zwischen Laser und IPL?

Der Unterschied zwischen der klassischen Laserbehandlung und der Laser Haarentfernung mit IPL liegt in der Anzahl der Haarwurzeln, die auf einmal verödet werden. Während ein Laser jede Haarwurzel einzeln verödet, werden beim IPL mehrere Wurzeln auf einmal verödet.

Obwohl der Begriff Laser Haarentfernung umgangssprachlich für beide Ansätze verwendet wird, handelt es sich bei den Geräten für den Heimgebrauch fast immer um IPL Geräte. Diese sind einfacher in der Handhabung und ermöglichen es, die Behandlung schneller abzuschließen.

Ist die Haarentfernung wirklich dauerhaft?

Nein, sie ist in der Regel nicht dauerhaft. Zuerst solltest du beachten, dass sich das Ergebnis von Mensch zu Mensch unterscheidet. In der Regel ist es so, dass nach sechs bis acht Behandlungen keine oder nur noch wenige Haare nachwachsen.

Es kommt jedoch auch vor, dass keine Veränderung des Haarwachstums eintritt. Experten weisen meistens darauf hin, dass die Behandlung rund zwei Jahre anhält und anschließend Folgebehandlungen notwendig sind, die jedoch deutlich seltener durchgeführt werden müssen.

Wie lang sollten die Haare zum Lasern sein?

Damit das Lasern erfolgreich ist, sollte die zu behandelnde Hautpartie entweder am selben Tag rasiert werden oder maximal ein bis zwei Tage davor. Beim Epilieren, Waxing oder Zupfen hingegen sollte rund zwei Wochen vorher damit aufgehört werden.

Das liegt daran, dass der Laser die Haare als Lichtleiter benötigt. Das heißt, es müssen zumindest Haaransätze sichtbar sein. Andernfalls kann es zu Verbrennungen auf der Haut kommen.

Welche Geräte eigenen sich für helle Haare?

Auf dem Markt finden sich aktuell keine Geräte, die auf helle Haare ausgelegt sind. Das liegt daran, dass der Laser einen Kontrast zwischen Haut und Haar erkennen muss, um gezielt Lichtimpulse zu senden.

Bei dunklen Haaren ist das kein Problem, da sie sich deutlich von der Haut abheben. Bei sehr hellen Haaren ist dieser Kontrast unzureichend, weshalb du in diesem Fall besser zu alternativen Methoden für die Haarentfernung greifen solltest.

Kann das IPL-Gerät auf Narben verwendet werden?

Auf frischen Narben solltest du den Laser Haarentferner nicht einsetzen, da er die Haut durch seine hohen Lichtimpulse reizen kann. Das bedeutet aber nicht, dass du auf das nützliche Gerät verzichten musst, nur weil du dir in deiner Jugend beim Rasieren ins Bein geschnitten hast.

Auf alten und gut verheilten Narben stellen die Lichtimpulse in der Regel kein Problem dar. Im besten Fall können sie sogar dazu beitragen, dass die Narben aufgehellt werden.

Was sind eigentlich Haarfollikel?

Ein Laser Haarentferner verödet deine Haarwurzeln, die sich in den Haarfollikeln befindet. Haare sind grundsätzlich verhornte Hautzellschichten, die aus der Haarwurzel heraus wachsen. Diese Haarwurzel befindet sich im sogenannten Haarfollikel oder auch Haarbalg genannt. Dieser setzt sich wiederum aus zwei Schichten zusammen, nämlich einer äußeren und einer inneren Schicht.

Die wichtigste Aufgabe des Haarfollikels ist es, Haare herzustellen. Hier kommt es also auch zur Wurzelbildung. Durch die Hitze des Lichtimpulses wird der Haarfollikel im besten Fall zerstört, sodass es zu keinem weiteren Haarwuchs kommen kann.

Allerdings kann es passieren, dass er nicht vollkommen zerstört wird. In diesem Fall regeneriert er sich nach einiger Zeit und produziert erneut die unerwünschten Härchen.

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