Spülmaschine Test: Die besten Spülmaschinen im Vergleich

SpülmaschineDie Spülmaschine gehört heute definitiv zur Standardeinrichtung einer modernen Küche. Was früher eher noch als Luxusgerät einzustufen war, ist heute zu absolut moderaten Preisen zu haben. Vor allem im Internet finden sich ständig Angebote und Aktionen, um eine Spülmaschine günstig zu kaufen. In diesem Artikel vergleiche ich die Geräte verschiedener Hersteller und helfe dir dabei, das individuell richtige Produkt zu finden.

Die erste Geschirrspülmaschine wurde 1893 auf der Weltausstellung in Chicago vorgestellt. Seitdem hat sich extrem viel getan. Die moderne Geschirrspülmaschine überzeugt durch eine große Vielseitigkeit der Modelle. Eine Spülmaschine rechnet sich demnach nicht nur für Großfamilien mit viel Geschirr. Auch Singles, Paare und kleinere Wohngemeinschaften finden den richtigen Geschirrspüler. Statistisch gesehen haben heute rund 70 Prozent der deutschen Privathaushalte eine Spülmaschine.

Inhaltsverzeichnis

Spülmaschinen: Arten im Detail

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Einbaugeschirrspülern und freistehenden Spülmaschinen. Während die Einbauspülmaschine sich perfekt ins Gesamtbild einer Küche einfügt und teilweise mit Vollintegrierbarkeit überzeugt, genießt du bei freistehenden Spülmaschinen ein Maximum an Flexibilität. Letztere sind als Standgeschirrspüler, Kompatkgeschirrspüler bzw. Tischspülmaschine bekannt und erhältlich.

Vorschau
Testsieger
Siemens SN658X06TE iQ500 Wi-Fi Geschirrspüler vollintegriert / A+++ / AquaStop / brilliantShine...
Preis-Tipp
Bosch SMV46IX03E Serie 4 Geschirrspüler A++ / 262 kWh/Jahr / 2660 L/jahr / Startzeitvorwahl
Hochwertig
Miele G6260 SCVi Geschirrspüler Vollintegriert / A+++ / 237 kWh / 14 MGD / edelstahl / Besonders...
Titel
Siemens SN658X06TE iQ500 Wi-Fi Geschirrspüler vollintegriert / A+++ / AquaStop / brilliantShine...
Bosch SMV46IX03E Serie 4 Geschirrspüler A++ / 262 kWh/Jahr / 2660 L/jahr / Startzeitvorwahl
Miele G6260 SCVi Geschirrspüler Vollintegriert / A+++ / 237 kWh / 14 MGD / edelstahl / Besonders...
Kundenbewertung
Preis
644,99 EUR
508,90 EUR
1.249,00 EUR
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Weitere Infos
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Bosch SMV46IX03E Serie 4 Geschirrspüler A++ / 262 kWh/Jahr / 2660 L/jahr / Startzeitvorwahl
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Weitere Infos

Selbstverständlich solltest du auch auf qualitativ hochwertiges Zubehör für die Spülmaschine achten. Besteckkorb, Ablaufschlauch, Sieb, Bodenwanne, Regeneriersalz oder Mittel zur Maschinen-Reinigung sind jeweils auch separat erhältlich.

Folgende Spülmaschinen-Arten werden besonders häufig nachgefragt:

  • Kleine Spülmaschine (mit 45 cm Breite)
  • Mini-Spülmaschine (mit 40 cm Breite) bzw. Single-Spülmaschine
  • Tischspülmaschine
  • Einbauspülmaschine (in diversen Größen und Ausstattungen)
  • Unterbaufähige Spülmaschine (unter einer Arbeitsplatte, abnehmbarer Deckel)

Funktionsumfang einer Geschirrspülmaschine

Vor dem Kauf einer Geschirrspülmaschine ist ein detaillierter Blick auf die Funktionen des Geräts empfehlenswert. Grundlegende Programme bzw. Features gehören heute zum Standard (nicht nur bei einer Spülmaschine mit gehobener Ausstattung) und sollten daher bei kaum einem Geschirrspüler fehlen.

Darauf solltest du grundsätzlich achten:

  • Ausreichend Kapazität für deine Anforderungen
  • Wahl zwischen Energiesparprogramm, Kurzprogramm und Intensivprogramm vorhanden – schonendere Programme sind sparsamer, brauchen dafür aber mehr Zeit
  • Außenanzeige mit den wichtigsten Infos bzw. Werten
  • Niedriger Wasserverbrauch, hohe Energieeffizienz (idealerweise Klasse A+++ oder A++)
  • Kein Lärm – niedrige Geräuschemissionen (ebenfalls in der Energieklasse berücksichtigt)

Dies trifft auf durchwegs auf die meisten modernen Maschinen zu. Der Geschirrspüler der gehobenen Klasse überzeugt zusätzlich durch Features wie Automatikprogramme, die sich von selbst an Kapazität und Verschmutzung des Geschirrs anpassen. Wer also nur wenig Geschirr hat kann dies trotzdem mit guter Energieeffizenz reinigen und muss nicht ständig warten, bis der Geschirrspüler voll ist. Diese Funktion wird durch Sensorunterstützung erreicht, die High-End-Geräte durchwegs aufweisen.

Kaufberatung: Details zu gängigen Funktionen moderner Geschirrspüler

In Sachen Zeitersparnis bei der Hausarbeit steht bei Hausfrauen, aber auch Berufstätigen und viel beschäftigten Mitmenschen eine Spülmaschine ganz weit oben auf der Rangliste. Ist die eigene Küche mit einem Geschirrspüler ausgestattet, entfällt das leidige Abwaschen per Hand. Auch wenn die Maschine natürlich be- und entladen sowie gepflegt werden muss, führt sie trotzdem zu einer deutlichen Arbeitserleichterung sowie einer gehörigen Zeitersparnis.

  • Kapazität: Das Fassungsvermögen eines Geschirrspülers wird (neben den physischen Maßen) in der Anzahl an Maßgedecken angegeben. Ein Maßgedeck besteht laut Norm aus einem Suppenteller, Dessertteller, Tasse samt Untertasse, Trinkglas, Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel und Dessertlöffel. Richtwert: Geräte mit 55 cm Breite können bis zu 15 solcher Maßgedecke unterbringen. Achte in diesem Zusammenhang auch auf Extra-Ablagen für Töpfe, Pfannen, Gläser usw.
  • Geräuschpegel: Moderne Geschirrspüler sind deutlich leiser als alte Geräte. Kauftipp: Als „flüsterleise“ gelten Maschinen unter 40 Dezibel. So eine solltest du wählen, wenn du besonders Wert auf leisen Betrieb legst. Generell sollen Spülmaschinen heute unter 50 Dezibel aufweisen. Maschinen darüber sind störend.
  • Energieverbrauch laut Energielabel: Kaufe am besten nur Geräten mit den aktuellen Klassen, nämlich A+++ (am effizientesten), A++, A+ oder A. Seit 2012 dürfen nur mehr diese Geräte verkauft werden. A+++ ist 30 Prozent effizienter als A++, 20 Prozent effizienter als A+ usw. Tipp: Den exakten Stromverbrauch gibt das Label ebenfalls an. Gute Geräte benötigen pro Waschgang unter 1 Kilowattstunde.
  • Warmwasseranschluss: Das Wasser sollte nach etwa 3 Durchläufen 45 Grad erreicht haben. Allerdings darf es dann nicht mehr als 60 Grad haben, um der Maschine nicht zu schaden. Geräte in diesem Bereich sind also als ideal einzustufen und sparen bis zu 20 Prozent Energie im Vergleich zu solchen ohne Warmwasseranschluss. Grundsätzlich hast du bei modernen Spülmaschinen die Wahl. Im Falle einer Kaltwasserversorgung muss das Wasser vom Geschirrspüler durch Strom aufgeheizt werden.
  • Trocknungseffizienz: Geschirrspüler unterscheiden sich auch in der Effizienz beim Trocknungsvorgang. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, achte vor allem darauf, dass der Geschirrspüler so beladen werden kann, dass das Wasser gut vom Geschirr ablaufen kann. Ist dies nicht der Fall, wird auch der ansonsten beste Spüler keine zufriedenstellende Trocknungsleistung liefern.
  • Sicherheit: Nicht zu unterschätzen ist auch das Thema Sicherheit. Mit dem sogenannten Aquastop-Schutzsystem werden Wasserschäden vermieden, indem ein Schutzmechanismus durch ein Ventil am Wasserhahn ausgelöst wird. Bei Kindern im Haushalt ist auf das Vorhandensein einer Kindersicherung zu achten.
  • Smarte Bedienung: Ein Extra-Feature der gehobenen Klasse ist das SMART-Konzept, wie es beispielsweise auch bei Heizungen immer populärer wird. Damit lässt sich die Spülmaschine unterwegs am Smartphone (iPhone oder Android) oder Tablet steuern. Den Spülgang starten, den Maschinenstatus abrufen oder Ersatzteile bestellen. Alles geht heute von unterwegs aus.
  • Spülprogramme und Funktionen: Moderne Spülmaschinen verfügen heutzutage über eine Vielzahl an Programmen. Ob nun alle Sinn machen und regelmäßig eingesetzt werden, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall neben dem Standard- bzw. Automatikprogramm geboten werden sollten ein Intensivprogramm (für besonders dreckiges Geschirr), ein Hygieneprogramm (vor allem wichtig, wenn Babys im Haushalt sind, da dieses Programm besonders effektiv gegen Keime und Krankheitserreger ist) und ein Kurz- bzw. Schnellprogramm (wenn die Maschine mal nicht komplett voll ist oder es besonders schnell gehen muss). Natürlich gibt es noch weitere Programme wie ein Schonprogramm für besonders empfindliches und kostbares Geschirr (in der Regel übersteigt die Betriebstemperatur eine Höhe von 40 – 45°C nicht) oder auch ein Ökoprogramm, das besonders umweltfreundlich arbeitet. Diese sind sicherlich komfortabel und sinnvoll, aus meiner Sicht aber nicht zwingend notwendig bzw. nicht so wichtig wie ein gutes Spülergebnis.

Hersteller von Geschirrspülmaschinen

Die beliebtesten Marken unserer User in Sachen Spülmaschinen sind folgende:

  • Siemens Spülmaschinen: Hohe Qualität, große Verlässlichkeit und eine besondere Kombination aus zeitloser Eleganz und modernem Design. Siemens schafft es seit Jahren, das alles zu vereinen. In Puncto Sortiment und Geräteklassen hat sich Siemens auf Geschirrspüler mit 45 cm Breite, 60 cm Breite sowie kleinere Kompakt-Spülmaschinen spezialisiert.
  • Bosch Spülmaschinen: Der Hersteller Bosch hat sich vor allem Effizienz und Flexibilität auf die Fahnen geschrieben. Gute Qualität und ein dementsprechendes Abschneiden bei diversen Tests (z. B. Stiftung Warentest) haben Bosch über viele Jahre hinweg zu einer absoluten Top-Marke bei Spülmaschinen gemacht. Bosch liefert für jede Küche die passende Spülmaschinen-Größe. Man ist der Meinung „ein guter Geschirrspüler muss nicht groß sein, aber flexibel!“. Neue Bosch-Geschirrspülmaschinen werden mit einer 10-Jahre-Garantie ausgeliefert.
  • IKEA Spülmaschinen: Was viele nicht wissen: Auch der schwedische Möbelriese IKEA hat seine eigenen Geschirrspüler am Markt. Während man anfangs vor allem bei IKEA-Einbauküchen dementsprechende Geräte inkludiert hatte, kann man IKEA-Geschirrspülmaschinen mittlerweile auch separat kaufen. Großer Pluspunkt von IKEA-Spülmaschinen ist, wenig überraschend, der Preis. In Puncto Komfortaussattung oder Energieeffizienz können allerdings nur die Topgeräte von IKEA mit den etablierten Herstellern wie Bosch oder Siemens mithalten.
  • Miele Spülmaschinen: Miele ist ein Hersteller, der schon seit mehr als 100 Jahren für hohe Qualität und Beständigkeit bekannt ist. Wer einen etwas höheren Anschaffungspreis in Kauf nimmt, der wird ein qualitativ überzeugendes Gerät erwerben. Besonders robust und langlebig ist die „ProfiLine“-Edition des Herstellers. Anwendungssicherheit, Komfort und Technik auf höchstem Niveau, die natürlich auch ihren Preis hat.
  • NEFF Spülmaschinen: NEFF ist eine weitere beliebte Marke bei Spülmaschinen. Immer wieder setzt man Innovationen bei den eigenen Spülmaschinen um, beispielsweise gehört NEFF (mit Bosch und Siemens) zu den wenigen Anbietern, die bereits seit geraumer Zeit ein Zeolith-Trocknungssystem integriert haben. Der Vorteil dabei: Keinerlei Elektrizität ist beim Trocknungsvorgang notwendig. NEFF konzentriert sich vor allem auf größere Modelle, die zu den Einbaugeräten bzw. Unterbaumaschinen zu zählen sind. Mit der NEFF „Slim Line“ kann man allerdings auch für Singles und Paare das richtige Gerät bereitstellen.
  • AEG Spülmaschinen: Die AEG Spülmaschine bietet gute Leistung und einige Extras zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Sparfüchse kommen mit AEG zu einer sehr ordentlichen Maschine, die sowohl kraftvoll als auch schonend reinigen kann. Was bei AEG ansonsten gefällt: Die Geräte wirken auch optisch leistungsstark aber dennoch formschön. Viele Zusatzfunktionen und ein geräuscharmer Betrieb sorgen dafür, dass AEG heute zu den beliebtesten Marken bei Geschirrspülern zählt.

Verschiedene Spülmaschinen Bauformen im Überblick

Frau an SpülmaschineGeschirrspüler ist nicht gleich Geschirrspüler. Je nach Einsatzgebiet und Integration in der Küche gibt es verschiedene Bauformen, die ich dir gerne kurz vorstellen will. Unterschieden wird generell zwischen Unterbau Spülmaschinen, teilintegrierten Spülmaschinen, vollintegrierten Spülmaschinen und freistehenden Spülmaschinen.

Unterbau Spülmaschinen

Beginnen wir mit der am weitesten verbreiteten Form der Spülmaschinen, den klassischen Unterbau Geschirrspülern. Diese werden einfach in eine Lücke in der Küchenzeile untergeschoben und in dieser verschraubt. Vorne ist dann die komplette Front des Geschirrspülers zu sehen, was vielen gerade in hübschen Küchen ein Dorn im Auge ist. Letztendlich sind diese Geräte aber meistens am günstigsten und universell einsetzbar.

Teilintegrierten Spülmaschinen

Kommen wir zu den teilintegrierten Spülmaschinen. Diese werden oft mit abnehmbarer Arbeitsplatte geliefert. Auch sie werden unter einer durchgehenden Küchenarbeitsplatte in eine Lücke im Schrank integriert, sind hierbei aber dekorfähig durch einen Dekorrahmen und / oder eine Dekorplatte bzw. bereits mit einem Türaußenblech farblich passend zur Bedienblende ausgestattet. (Teilintegrierte Spülmaschinen sind in verschiedene Farben und Varianten erhältlich.) Trotzdem bleibt eine teilintegrierte Spülmaschine als solche zu erkennen, da die Bedieneinheit sichtbar bleibt. Das hat natürlich aber auch den Vorteil, dass diese schnell und einfach zu erreichen ist.

Vollintegrierte Spülmaschinen

Vollintegrierte Spülmaschinen verschwinden hingegen komplett in einem Küchenschrank. Auf die Klappe bzw. Tür wird eine zusätzliche Möbeltür aus dem Programm der jeweiligen Küche montiert. Dadurch wird diese verkleidet, damit das Gerät in der restlichen Küchenoberfläche verschwindet und nicht mehr als technisches Gerät mit einer anderen Frontblende auffällt.

Auch die Bedienelemente der Maschine sind von außen nicht sichtbar, da sie sich am oberen Rand der Gerätetür befinden und somit erst beim Öffnen der Klappe sicht- und erreichbar werden. Dies ist natürlich die unauffälligste und eleganteste Lösung, da keine Frontblende des Gerätes in Plastik oder Edelstahl zu sehen ist und damit die Optik der Küche nicht gestört bzw. durch eine nicht hineinpassende Klappe einer Spülmaschine unterbrochen wird.

Beim Kauf einer vollintegrierbaren Spülmaschine ist es besonders wichtig darauf zu achten, dass das Gerät über die richtigen Maße verfügt, damit sie wirklich unsichtbar in die Küche eingefügt werden kann.

Freistehenden Spülmaschinen

Freistehende Spülmaschinen sind die uneleganteste Lösung und kommen meist zum Einsatz, wenn in der Küchenzeile kein Platz für eine Spülmaschine vorgesehen ist. Oder wenn die Küchenzeile ohnehin nur aus zusammengestellten Geräten und Schränken besteht, aber noch genug Platz zum Stellen eines Geschirrspülers in der Küche (oder bei vorhandenen Anschlüssen zum Beispiel auch im Bad) verfügbar ist. Ein Standgerät kann dementsprechend frei aufgestellt werden oder neben Küchenmöbel oder andere Geräte gestellt werden.

Die Höhe der Geräte liegt meist bei 85 cm inklusive der vormontierten Arbeitsplatte. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das Gerät als Ablagefläche genutzt werden kann. Denn die die Arbeitsplatte ist bei freistehenden Modellen im Vergleich zu Einbaugeräten vorhanden und zudem besonders belastbar, so dass sie als Ablagefläche für Geschirr, Töpfe und Pfannen sowie als Arbeitsfläche zur Vorbereitung und Verarbeitung von Lebensmitteln verwendet werden kann. Platz auf der Arbeitsfläche nehmen hingegen die ebenfalls auf dem Markt erhältlichen, aber ein Nischendasein fristenden Tischspülmaschinen für besonders kleine Küchen, weg. Diese bieten nur Platz für wenig Geschirr und müssen auf einem Tisch oder der Arbeitsplatte der Küchenzeile aufgestellt werden.

Neben den Standardmodellen mit einer Breite von 60 cm gibt es bei (nahezu) allen Geräteklassen schmalere Varianten mit einem Außenmaß von 45 cm Breite sowie Sonderanfertigungen in den Breiten 55 cm und 90 cm bei besonders viel anfallendem Geschirr oder bei besonders vielen großen Teilen wie Töpfen und Pfannen. Dies muss natürlich die Küche auch platzmäßig hergeben, weshalb Sondergrößen von Spülmaschinen gleich beim Kauf und der Planung der Küche mit bedacht werden sollten.

Vorgehen beim Spülmaschinenkauf

Welche Geschirrspüler Bauform die richtige für dich ist, hängt natürlich von der Beschaffenheit und Größe deiner Küche ab. In den meisten Fällen kommen teilintegrierte oder vollintegrierte Spülmaschinen zum Einsatz, die auch den Großteil des Marktes ausmachen. Egal welche Bauform du suchst und für welche du dich letztendlich entscheidest, in meinem Spülmaschinen Test biete ich dir einige gute Spülmaschinen an.

Doch damit stellt sich gleich die nächste Frage: Wo sollte man am besten eine Spülmaschine kaufen? Viele Kunden gehen auch heute noch zum alteingesessenen Fachhändler in der Stadt, weil sie die gute Beratung und den Service vor Ort schätzen. Das ist auch vollkommen legitim. Aber ganz ehrlich: Eine gute Beratung liefert dir auch mein Spülmaschinen Vergleich und andere Ratgeber. Von daher kann ich nur das Bestellen im Internet empfehlen. Dort gibt es alle Produkte aus meinem Spülmaschinen Vergleich zu deutlich geringeren Preisen, was bei der Kaufentscheidung schon einmal ein deutlicher Pluspunkt sein sollte. Das gesparte Geld kannst du dann für andere Dinge ausgeben oder dich für ein besseres Modell entscheiden, was weitere Funktionen und Vorteile mitbringt. Ein weiteres entscheidendes Kriterium für den Kauf eines Geschirrspülers im Internet ist definitiv die gebotene Auswahl.

Während der Fachhändler um die Ecke oft nur wenige Geräte zur Auswahl und auch nur wenige Hersteller im Programm hat (eventuell also die Testsieger aus einem Spülmaschinen Test gar nicht anbietet), findest du im Internet Shop meist einen sehr umfassenden Überblick über alle in Frage kommenden Geräte – einschließlich der Testsieger aus meinem Spülmaschinen Vergleich.

Wo Geschirrspüler kaufen?

Hast du dich für den Kauf im Internet entschieden, was ich nur gutheißen kann, schließt sich gleich die nächste Frage an. Denn nach den Fragen, welche Bauform das Produkt haben soll bzw. muss und der Frage wo gekauft wird – die Empfehlung meines Spülmaschinen Vergleichs ist das Internet – stellt sich die Frage nach dem passenden Online Shop. Auch hier gibt dir mein Geschirrspüler Vergleich und Kaufberater die einzig wahre Antwort: Amazon. Der Branchenprimus unter den Online Shops ist hinlänglich bekannt und steht für guten Service und schnelle Lieferung zu guten Preisen. Auch bei Amazon ist das Angebot an Spülmaschinen sehr groß, alle Testsieger aus meinem Geschirrspülmaschinen Vergleich sind dort zu Bestpreisen verfügbar.

Auch wenn vielleicht der eine oder andere Online Shop mal bei einigen Spülmaschinen ein paar Euro günstiger sein mag, macht Amazon dies oft mit günstigeren oder gar keinen Versandkosten dank kostenlosem Versand und einem tollen Service wieder wett. Zudem hat heutzutage wohl fast jeder ein Konto bei Amazon, so dass der Kauf schnell und einfach ohne das Eröffnen eines neuen Kundenkontos geschehen kann. Schließlich möchte man auch nicht jedem Feld-Wald-und-Wiesen-Online-Shop seine Daten anvertrauen, zumal man oft nur ein einziges Mal dort Kunde sein wird. Somit ist klar: Die Geräte aus meinem Spülmaschinen Vergleich solltest du bei Amazon bestellen.

Worauf achten beim Spülmaschinen Kauf?

Nachdem wir die Fragen nach der Bauform und dem „Wo?“ geklärt haben, kommen wir zu den wichtigsten Kriterien bei der Beurteilung der Qualität einer Spülmaschine. Denn auch hier gilt das Motto, dass teuer nicht gleich gut sein muss, billig aber auch Ramsch sein kann – das zeigt auch ein Spülmaschinen Test. Ich empfehle auf jeden Fall in Qualität zu investieren. Denn ein Geschirrspüler, der das Geschirr und Besteck nicht sauber wäscht und vielleicht noch halb nass wieder ausgibt, ist keine wirkliche Arbeitserleichterung. Wenn jedes Besteck- und Geschirrteil penibel genau kontrolliert und gegebenenfalls per Hand nachgespült und abgetrocknet werden muss, könnte man schließlich auch gleich selbst per Hand abwaschen…

Auf folgende Punkte solltest du also besonders beim Kauf eines Geschirrspülers achten:

  • Bauart (Bauform, Größe bzw. Maße)
  • Programme und Funktionen
  • Verbrauch (Wasser, Strom, Spülmittel, Salz)
  • Sicherheit und Komfort (AquaStop, Aufteilung, Geräuschentwicklung im Betrieb)

Welche Geschirrspüler Marke kaufen?

Kommen wir zur Frage nach der Marke. In meinem Spülmaschinen Vergleich hat sich die Marke Siemens als Non plus Ultra herauskristallisiert. In allen wichtigen Kaufentscheidungskriterien trumpfen die Geschirrspüler der Marke Siemens auf und stechen die Konkurrenz in allen Belangen aus. Das kommt nicht von ungefähr, schließlich verfügt die Marke Siemens, die laut Wikipedia bereits 1847 gegründet wurde, über jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung und Produktion von Haushaltsgeräten wie Spülmaschinen. Das zeigt sich nicht nur in der Qualität der Produkte, sondern auch in ihren Funktionen und den Ergebnissen in einem Spülmaschinen Test in Sachen Sauberkeit und Energieeffizienz.

Die Geräte der Marke Siemens mögen vielleicht manchmal ein paar Euro mehr kosten als die der (Billig-) Konkurrenz aus Fernost. Dafür sind sie aber als deutsche Wertarbeit auch ihr Geld wert und bieten nicht nur tolle Spülergebnisse und gute Verbrauchswerte, sondern auch eine lange Haltbarkeit und einen guten Service im Falle eines Defekts. Zudem legen deutsche Hersteller traditionell viel Wert auf ein gutes Handbuch, das bei günstigen Herstellern eher einem Rätselheft ähneln kann, wenn es überhaupt in deutscher Sprache beiliegt.

Spülmaschine einbauen leicht gemacht

Egal, ob du dir das erste Mal eine Spülmaschine kaufst, dir ein neues Gerät anschaffst oder umziehst. Eine Spülmaschine muss eingebaut und angeschlossen werden, bevor sie dir den Abwasch abnehmen kann. Das Spülmaschinen einbauen ist im Grunde auch nicht sonderlich schwer. Folge einfach dieser Anleitung, um deine Geschirrspülmaschinen-Bauform richtig einzubauen.

Freistehende Spülmaschine aufstellen und anschließen

Am einfachsten ist das Einbauen einer Spülmaschine, wenn es sich um ein freistehendes Modell handelt.

Platz zum Anschließen

Zunächst brauchst du einen Platz, an dem du die Spülmaschine einbauen und aufstellen kannst. Dort muss je ein Wasseranschluss für den Wasserzulauf sowie für den Wasserablauf für Spül- oder Waschmaschinen vorhanden sein. Meist sind die nötigen Wasseranschlüsse in der Nähe des Spülbeckens. Pass aber auf, dass die beiden Anschlüsse für den Wasserzulauf der Spülmaschine und der Spüle separat absperrbar sind. Das ist wichtig, damit du jederzeit einen Zulauf zudrehen kannst, falls ein Defekt vorliegt, den anderen aber ohne Probleme weiternutzen kannst. Falls in deiner Küche die nötigen Wasseranschlüsse fehlen, keine Panik. Die lassen sich nachrüsten. Lass dich dazu im Baumarkt deines Vertrauens beraten oder bestelle dir einen Klempner, wenn du dich gar nicht auskennst oder handwerklich nicht so begabt bist.

Außerdem benötigst du einen Stromanschluss für deine Spülmaschine. Bei der Steckdose sollte es sich um eine Feuchtraumdose handeln. Achte darauf, dass die Steckdose nicht zu tief in der Nähe des Fußbodens angebracht ist, falls bei einem Defekt Wasser ausläuft.

Freistehende Spülmaschine anschließen

Sind alle Anschlüsse da kann es losgehen. Entferne zuerst sämtliche Transportsicherungen von deiner Spülmaschine. Die solltest du übrigens vorher anbringen, wenn es sich um einen Umzug handelt, um die Maschine zu schützen. Ist es ein Neugerät, sind diese am Werk vorinstalliert. Dann stellst du die Maschine so an dem vorgesehen Platz auf, dass du noch genügend Platz hast, um an alle Anschlüsse zu kommen.

Jetzt kannst du mit dem eigentlichen Anschließen der Maschine beginnen. Beachte beim Einbau der Spülmaschine, dass weder die Schläuche noch das Stromkabel geknickt werden. Fang dann mit dem Abwasserschlauch an. Falls der Anschluss für den Wasserablauf am Abflussrohr deines Spülbeckens mit einem Stopfen verschlossen ist, beseitige diesen. Dann kannst du den Abwasserschlauch deines Gerätes über den Stutzen des Wasserablaufs schieben. Fixiere ihn anschließend mit einer Schlauchschelle und achte darauf, dass diese fest verschlossen ist.

Als nächstes schließt du den Schlauch für den Wasserzulauf deiner Spülmaschine an. Dafür drehst du die Schraubvorrichtung am Ende des Schlauches an den Anschluss für den Wasserzulauf. Arbeite zunächst mit deinen Händen. Zum festziehen des Drehrings nimmst du am besten eine Wasserpumpenzange. Um das Material zu schonen, kannst du einen kleinen Lappen dazwischen legen. Dreh dann den Wasserzulauf auf und prüfe, ob alles dicht ist. Jetzt brauchst du nur noch den Stecker deiner Spülmaschine in die Steckdose zu stecken.

Freistehende Spülmaschine einbauen fast fertig: Ausrichten und Probelauf

Jetzt hast du den größten Teil des Spülmaschine einbauen bereits hinter dir. Schiebe dann deinen Geschirrspüler an die richtige Stelle und richte ihn mit Hilfe einer Wasserwaage und den Drehfüßchen unter dem Gerät waagerecht aus. Fertig, deine Spülmaschine ist bereit für einen ersten Probelauf, bei dem du nochmal kontrollieren solltest, ob alles dicht ist. Ist alles in Ordnung, kannst du jetzt Ddin dreckiges Geschirr einräumen und deinen Helfer den Abwasch übernehmen lassen. Fertig ist das Einbauen der Spülmaschine für ein freistehendes Gerät.

Unterbau Spülmaschine einbauen und anschließen

Möchtest du eine Unterbau Spülmaschine einbauen und anschließen, funktioniert das fast so, wie bei einer freistehenden Spülmaschine. Das liegt daran, dass eine Unterbau Spülmaschine eigentlich ein Standgerät ist, bei dem du den Deckel abschrauben kannst.

Du beginnst damit dir einen Platz zum Anschließen deiner Spülmaschine zu suchen. Für die benötigten Anschlüsse gilt genau das gleiche wie bei einer freistehenden Spülmaschine. Außerdem musst du darauf achten, dass genügend Platz vorhanden ist, so dass die Maschine unter die Arbeitsplatte geschoben werden kann und dahinter Platz für Kabel und Schläuche bleibt.

Auch für das eigentliche Anschließen deines Unterbau Geschirrspülers gilt beim Spülmaschinen einbauen das gleiche wie für freistehende Maschinen. Einziger Unterschied ist, dass du zunächst die Deckplatte deiner Spülmaschine abschrauben musst.

Wenn du mit dem Anschließen fertig bist, schiebst du deine Spülmaschine unter die Arbeitsplatte und achtest dabei auf ausreichend Platz für das Kabel und die Schläuche. Dann folgt das Ausrichten deiner Spülmaschine durch Drehen der kleinen Füßchen, bis sie waagerecht steht und bündig mit der Arbeitsplatte ist. Kontrolliere bei diesem Arbeitsschritt mit Hilfe einer Wasserwaage, dass du die Arbeitsplatte nicht mit anhebst. Dann ist dein Spülmaschine fertig eingebaut und das Gerät startklar für den ersten Probelauf.

Einbau Spülmaschine einbauen und anschließen

Wenn du eine Einbau Spülmaschine (auch teil- oder vollintegrierbare Spülmaschine) hast, ist der Einbau auch nicht wesentlich schwerer. Hier entfällt aber das Suchen eines Platzes, da dieser meist von der vorhandenen Einbauküche vorgegeben wird. Für die benötigten Anschlüsse gilt wieder genau das Gleiche wie bei einer freistehenden Spülmaschine. Auch hier musst du wie bei einer Unterbau Spülmaschine darauf achten, dass genügend Platz vorhanden ist, dass die Maschine unter die Arbeitsplatte geschoben werden kann und dahinter Platz für Kabel und Schläuche bleibt. Natürlich solltest du auch bedenken, dass die Maschine links und rechts bündig ansteht, damit du sie befestigen kannst.

Das eigentliche Anschließen deiner Einbau Spülmaschine funktioniert dann wieder so wie bei freistehenden Modellen. Jetzt fehlt nur noch, dass die Einbau-Spülmaschine eingebaut wird. Hierfür schiebst du dein Einbau Gerät – wie eine Unterbau Maschine – unter die Arbeitsplatte. Dabei achtest du auch hier auf ausreichend Platz für das Kabel und die Schläuche, so dass diese nicht geknickt oder an scharfen Kanten beschädigt werden. Richte dann ebenfalls deine Spülmaschine durch Drehen der kleinen Füßchen aus, bis sie waagerecht steht und bündig mit der Arbeitsplatte ist. Kontrolliere bei diesem Arbeitsschritt mit Hilfe einer Wasserwaage, dass du die Arbeitsplatte nicht mit anhebst. Zum Schluss befestigst du die Einbau Spülmaschine mit den dafür vorgesehenen Schrauben an ihrem Platz. Willst du eine teil- oder vollintegrierbare Spülmaschine einbauen, musst du noch die jeweiligen Dekore entsprechend der Geräteanleitung anbringen. Jetzt kannst du einen ersten Probelauf starten.

Wie Spülmaschine reinigen: So geht’s!

Wenn du dich fragst, ob du deine Spülmaschine reinigen solltest und wie das richtig geht, dann bist du in diesem Abschnitt des Artikels genau richtig. Ich sag dir, warum du deine Maschine dringend regelmäßig säubern solltest und wie das Spülmaschinenreinigen genau geht.

Warum Spülmaschine reinigen?

Schnell alles schmutzige Geschirr in die Spülmaschine geräumt, Pulver oder Tab rein, richtiges Programm wählen und den Startknopf drücken. Dann kannst du dich gemütlich zurücklehnen und die Maschine arbeitet für dich. Später das saubere Geschirr ausräumen und es kann wieder von vorne losgehen. So kann es dann endlos weitergehen. Kommt dir bekannt vor? Die Spülmaschine ist dir eine große Hilfe, dafür möchte sie aber auch ein bisschen gehegt und gepflegt werden.

Dazu gehört u. a. auch das Spülmaschine reinigen. Viele Verbraucher unterliegen dem Irrglauben, dass sich die Geschirrspülmaschine während des Geschirrwaschens quasi von selbst reinigt. Das ist falsch. Im Gegenteil: Mit der Zeit bilden sich Ablagerungen von Schmutz, Kalk und Geschirrspülmittelresten. Das kann zu Verstopfungen führen und ist nicht nur unansehnlich, sondern richtig eklig. Denn dadurch können sich Bakterien oder Pilze bilden. Und zu allem Überfluss wird dann auch dein Geschirr nicht mehr richtig sauber.

Wenn deine Geschirrspülmaschine schon anfängt unangenehm zu riechen, ist es höchste Zeit fürs Spülmaschinen reinigen. Denn das ist wahrlich nicht so schwer. Besser ist es natürlich, wenn das Thema Spülmaschine reinigen regelmäßig auf deiner To-Do-Liste steht und es gar nicht erst soweit kommen lässt…

Spülmaschine reinigen: Los geht’s!

Du hast keine Lust zum Spülmaschinen reinigen? Kann ich verstehen. Aber so schlimm ist das gar nicht. Mit dieser Anleitung zum Spülmaschine reinigen wirst du merken, dass das gar nicht so aufwendig ist. Sollte dich diese Arbeit trotzdem nerven, denke immer daran: Abwaschen wäre noch viel nerviger und zeitraubender.

Zwischenreinigung

Eine kurze Zwischenreinigung solltest du ein- bis zweimal wöchentlich durchführen. Je nachdem, wie häufig du deine Spülmaschine in Gebrauch hast. Zu der kurzen Zwischenreinigung gehört die Reinigung des Maschinensiebes. Dazu nimmst du es einfach aus deiner Spülmaschine. Wenn du nicht weißt, wie dass bei deinem Gerät geht, schaue am besten in die Anleitung deines Geschirrspülers. Das Sieb spülst du dann unter fließendem Wasser aus. Sollten sich hartnäckige Verschmutzungen auf dem Sieb befinden, kannst du ein paar Tropfen Spülmittel dazugeben oder auch ein wenig Essigwasser nehmen. Wenn das Sieb sauber ist, setzt du es wieder in die Spülmaschine ein.

Dann wischt du die Türdichtungen mit einem feuchten Tuch ab. Geh mit dem Lappen auch unter die Dichtung in dem Spalt zwischen Innenraum und Tür deiner Spülmaschine. Dort setzt sich besonders gern fieser Schmutz ab. Dann wischt du den Innenraum und die Tür ab. Vergiss bei der Tür die Außenkanten nicht. Schon bist du mit der Zwischenreinigung, also quasi dem kleinen Spülmaschine reinigen Durchgang fertig.

Noch zwei kleine Tipps: Wenn du grobe Essensreste von deinem Geschirr entfernst, bevor du es in den Geschirrspüler einräumst, entstehen nicht so schnell Verschmutzungen und du kannst die Abstände der Zwischenreinigungen etwas vergrößern. Außerdem solltest du dein Geschirr nicht immer nur mit niedriger Temperatur reinigen lassen. Stelle hin und wieder auch eine hohe Temperatur ein, um Bakterien und Pilze zu töten.

Grundreinigung

Auch die Grundreinigung der Maschine ist einfach. Du solltest sie alle ein bis zwei Monate durchführen. Auch hier kommt es darauf an, wie häufig deine Spülmaschine im Betrieb ist. Am besten machst du die Grundreinigung zu einem Zeitpunkt, an dem auch die Zwischenreinigung anfällt. Dann kannst du sie gleich mitmachen. Du beginnst also auch mit der Siebreinigung, reinigst dann die Dichtungen, Innenraum und Tür, wie oben beschrieben. Dann sind die Spülarme dran. Oft kann man diese einfach abnehmen. Guck auch hier, wenn du dir nicht sicher bist, in die Anleitung deines Geschirrspülers. Spüle sie unter fließendem Wasser ab, bis sämtliche Ablagerungen entfernt sind. Dann kontrollierst du, ob alle Löcher offen und durchgängig sind. Eventuelle Verstopfungen kannst du vorsichtig mit einem Zahnstocher beseitigen. Am Ende hängst du die Spülarme wieder im Gerät ein.

Bei der Gelegenheit kannst du dann auch gleich kontrollieren, ob deine Maschine noch genügend Salz und Klarspüler hat, falls du keine Multitabs verwendest, in denen Salz und Klarspüler bereits integriert sind. Abschließend lässt du die Maschine einmal leer mit ein bisschen Pulver im Intensivprogramm bzw. auf hoher Temperaturstufe durchlaufen. Zweimal im Jahr solltest du bei diesem letzten Schritt das Pulver durch ein Reinigungsmittel ersetzten, welches das Spülmaschine reinigen intensiviert. Im Folgenden stellen wir dir verschiedene Varianten vor. Vorteil aller dieser Varianten ist auch, dass deine Maschine gleichzeitig entkalkt wird.

Spezielle Produkte zum Spülmaschine reinigen

Es gibt diverse Produkte zum Spülmaschine reinigen. Du kannst sie in Supermärkten, Drogerien oder auch bequem online bestellen. Die Verwendung dieser Reiniger ist in der Regel sehr einfach und wenig zeitaufwendig. Die meisten Reiniger sind flüssig und in kleinen Falschen abgefüllt, die genau für eine Anwendung reichen. Sie werden mitsamt Flasche in die leere Spülmaschine gegeben, um sie mit hoher Temperatur durchlaufen zu lassen. Danach kannst du sofort wieder mit der Maschine spülen.

Bei diesen Mitteln kannst du oft auch etwas des Reinigers direkt auf ein Tuch geben und damit grobe Verschmutzungen in der Spülmaschine und an den Dichtungen vorbehandeln. Beachte aber unbedingt die Angaben des jeweiligen Herstellers auf der Verpackung, da es sehr viele unterschiedliche Produkte auf dem Markt gibt.

Hausmittel zum Spülmaschine reinigen: Essig- oder Zitronensäure

Du kannst aber auch auf natürliche Hausmittel zurückgreifen und Essig- oder Zitronensäure verwenden. Für das Spülmaschine reinigen gibst du etwa 8 – 10 Esslöffel Essig- oder Zitronensäure in deine Maschine. Auch hier muss deine Maschine leer sein. Dann lässt du deine Maschine mit dem Intensivprogramm laufen.

Achtung: Das funktioniert nicht, wenn du ein Vorspülprogramm verwendest. Sollte das Intensivprogramm deines Gerätes nur mit Vorspülprogramm laufen, dann warte bis das Vorspülprogramm beendet ist. Öffne dann die Maschine und gib erst jetzt die Essig- oder Zitronensäure hinzu. Auch bei dieser Variante ist deine Maschine nach Beendigung des Intensivprogramms sofort wieder einsatzbereit.

Grobe Verschmutzungen in deinem Gerät oder an den Dichtungen können bei dieser Variante des Spülmaschine reinigen auch vorbehandelt werden. Koche dazu etwas Wasser auf und gebe einen Esslöffel Essigessenz oder Zitronensäure pro Liter Wasser hinein. Lass es etwas abkühlen und gebe dann etwas davon auf einen Lappen und wische die betroffenen Stellen damit ab.

Spülmaschine reinigen: Gut für deine Maschine und für dich

Du siehst: Es ist doch gar nicht so schwer, die Spülmaschine zu reinigen. Jetzt kannst du wieder die angenehmen Dinge des Lebens genießen und deine Spülmaschine für dich arbeiten lassen. Durch die regelmäßige Reinigung deiner Spülmaschine nach meiner Anleitung verlängerst du nicht nur die Lebensdauer deiner Maschine und verhinderst teure Schäden. Du machst auch etwas für deine Gesundheit. Ist doch echt unappetitlich und wohl auch nicht sehr gesund, wenn sich erst Keime und ähnliche schlimme Biester in deiner Maschine bilden und von dort auf dein Geschirr und damit in deinen Magen kommen, oder?

Worauf beim Kauf eines Spülmaschinenreinigers achten?

Nicht nur dein Geschirr will gereinigt werden, auch deine Spülmaschine. Dazu verwendest du am besten einen speziellen Spülmaschinenreiniger, nicht zu verwechseln mit dem Geschirrreiniger, den du bei jedem Waschgang in die Maschine gibst. In diesem Abschnitt erfährst du, warum du einen Spülmaschinenreiniger brauchst und worauf du beim Kauf und bei der Anwendung achten solltest.

Wozu Spülmaschinenreiniger?

Auf den ersten Blick könnte man meinen, eine Geschirrspülmaschine muss nicht extra gereinigt werden. Sie sieht ja auch sauber aus, wenn das Spülprogramm durchgelaufen ist. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall. Obwohl die Maschine bei jedem Waschgang mit gespült wird, kommt es zu Schmutzablagerungen, die bei dem normalen Waschgang nicht beseitigt werden. Zudem lagern sich Kalk und Spülmittelreste ab. Würdest du deine Maschine nicht regelmäßig mit einem Spülmaschinenreiniger davon befreien, würden diverse Keime, Bakterien und Pilze einen prima Nährboden finden.

Irgendwann würde dein Geschirrspüler anfangen zu stinken. Und nicht nur das. Außerdem würden die Spülergebnisse deiner Maschine schlechter werden. Im schlimmsten Fall könnte sie nach einiger Zeit sogar ihren Dienst quittieren, wodurch eine teure Reparatur oder der Kauf eines neuen Gerätes anfallen würde. Am schnellsten und unkompliziertesten löst du dieses Problem, indem du einmal im Monat einen Reiniger für deine Spülmaschine benutzt. Dieser reinigt deine Maschine nicht nur, sondern pflegt sie auch noch.

Welchen Spülmaschinenreiniger kaufen

Zum Reinigen deiner Spülmaschine gibt es die verschiedensten Produkte. Sie werden in Supermärkten und Drogerien angeboten. Du kannst sie aber auch ganz einfach im Internet bestellen. Generell solltest du darauf achten, dass du einen Spülmaschinenreiniger nimmst, der über eine hohe Kalk- und Fettlösekraft verfügt. Außerdem solltest du auf Qualität setzten. Investiere lieber in einen guten Maschinenreiniger als in eine teure Reparatur deiner Maschine oder gar in einen Neukauf.

Oft wird der Spülmaschinenreiniger in flüssiger Form in kleinen Flaschen angeboten, die genau für eine Anwendung reichen. Meist musst du den Reiniger mit der Flasche in die leere Spülmaschine geben und sie dann bei hoher Temperatur laufen lassen. Danach kannst du sofort wieder Geschirr in ihr reinigen. Wichtig ist aber, dass während des Reinigens mit dem Maschinenreiniger kein Geschirr in der Maschine ist. Das Produkt ist nämlich nicht dazu geeignet, Geschirr zu reinigen.

Neben den flüssigen Produkten gibt es auch Maschinenreiniger in Pulverform. Bei allen Spülmaschinenreinigern solltest du aber unbedingt die Angaben des jeweiligen Herstellers auf der Verpackung beachten, da die Anwendung variieren kann.

Mein Testsieger: Somat Maschinen-Reiniger

Mein Testsieger der Spülmaschinenreiniger ist der flüssige Somat Maschinen-Reiniger. Er überzeugt nicht nur durch seine Reinigungskraft, sondern auch durch seine kinderleichte Anwendung . Mit ihm wird deine Spülmaschine hygienisch rein. Sämtliche Kalk- und Fettablagerungen werden dank seiner 3 x Reinigungs-Aktiv Formel verlässlich entfernt. Nach dem Reinigungsvorgang hinterlässt dieser Spülmaschinenreiniger dazu einen angenehmen Geruch in der Maschine. Die Anwendung ist denkbar einfach. Auf der Flasche, die genau für eine Anwendung ausreicht, ist eine Folie angebracht, die du einfach abziehst. Darunter befindet sich ein Wachsfilm, den du nicht beschädigen darfst. Die Flasche stellst du einfach kopfüber in deinen Besteckkorb und lässt die Maschine bei heißer Temperatur (65 – 75 Grad) laufen.

Platz 2: Finish Calgonit

Den Platz zwei der Spülmaschinenreiniger belegt der flüssige Finish Calgonit Maschinenpfleger 5 x Power. Dieser 2 Phasen-Reiniger ist ebenfalls sehr wirksam gegen Kalk- und Fettablagerungen. Die blaue Phase beseitigt Fett und die weiße Phase Kalk. Nach der Reinigung mit diesem Spülmaschinenreiniger duftet deine Maschine wieder frisch und sieht aus wie neu. Bei der Anwendung stellst du die Flasche, die ebenfalls für eine Anwendung ausreicht, kopfüber in den Besteckkorb und lässt die Spülmaschine bei hoher Temperatur laufen. Allerdings hat dieses Produkt nicht die praktische Henkelvorrichtung wie mein Testsieger. Hat deine Spülmaschine also keinen Besteckkorb, ist dieser Reiniger eher nicht so geeignet. Dafür gibt es aber ein ähnliches Produkt in Pulverform vom selben Hersteller.

Vorteile des Spülmaschinenreiniger nochmal auf einen Blick

Deine Spülmaschine wird dir die richtige Pflege mit optimalen Spülergebnissen danken. Damit bleibt dir unnötiger Ärger und vergeudete Zeit erspart, denn du musst nicht ständig dreckig gebliebenes Geschirr von Hand nachspülen. Außerdem verlängerst du mit der regelmäßigen Anwendung eines guten Reinigers für deine Spülmaschine auch die Lebensdauer des Gerätes und sparst somit viel Geld für teure Reparaturen oder gar den Kauf einer neuen Spülmaschine. Und hygienischer ist es noch dazu. Dann brauchst du eigentlich nur noch zu überlegen, was du mit der gesparten Zeit und dem gesparten Geld anstellst.

Spülmaschine entkalken leicht gemacht

Spülmaschinen gehören zu den Haushaltsgeräten, die sehr anfällig für Verkalkungen sind. Das liegt daran, dass sie für den Reinigungsvorgang deines Geschirrs Wasser erhitzen. Generell gilt: Umso heißer ein Gerätebereich ist, desto anfälliger ist dieser für Verkalkungen. Das ist auch der Grund, warum bei deiner Spülmaschine die Heizstäbe besonders gefährdet und ohne Pflege sehr schnell verkalkt sind. Ist das Wasser, mit dem du deine Spülmaschine betreibst, dann auch noch besonders hart, verstärkt dies die Anfälligkeit für Verkalkungen zusätzlich.

Damit keine erheblichen Schäden entstehen, solltest du vorbeugen und regelmäßig deine Spülmaschine entkalken. Das ist auf jeden Fall günstiger als eine teure Reparatur oder der Kauf eines neuen Gerätes. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass du deiner Maschine beim Spülmaschine entkalken ganz nebenbei noch eine gründliche Reinigung gönnst. Ich unterstütze dich dabei, indem ich dir hier die verschiedenen Mittel und Vorgehensweisen zum Spülmaschinen entkalken erkläre und dir weitere Tipps zum Geschirrspülmaschine entkalken an die Hand gebe.

Spezielle Produkte zum Spülmaschine entkalken
Verschiedene spezielle Produkte zum Spülmaschine entkalken erhältst Du in den Supermärkten und Drogerien in Deiner Nähe. Du kannst sie aber auch einfach und schnell im Internet bestellen. Die Verwendung dieser Entkalker ist oft sehr unkompliziert und wenig zeitaufwendig . Meist sind sie flüssig und werden in der leeren Spülmaschine bei einem Spülgang mit rund 60 Grad angewendet. Danach kannst Du sofort wieder mit Deiner nun entkalkten Spülmaschine Geschirr waschen.

Oft kannst Du auch etwas des Reinigers direkt auf ein Tuch geben und damit Kalkflecken in der Spülmaschine und an den Dichtungen vorbehandeln, bevor Du das Programm durchlaufen lässt. Da es eine Vielzahl von Produkten von unterschiedlichen Herstellern gibt, empfehlen wir Dir aber unbedingt die Angaben des jeweiligen Herstellers auf der Verpackung zu beachten.

Hausmittel zum Spülmaschine entkalken: Essig- oder Zitronensäure

Möchtest du zum Spülmaschine entkalken lieber auf natürliche Hausmittel zurückgreifen, kannst du auch Essig- oder Zitronensäure verwenden. Damit kannst du übrigens auch prima andere Haushaltsgeräte und nicht nur die Spülmaschine entkalken.

Für das Entkalken der Spülmaschine benötigst du etwa 8 – 10 Esslöffel Essig- oder Zitronensäure. Wichtig ist auch bei dieser Variante, dass deine Maschine leergeräumt ist. Dann gibst du entweder die Essig- oder Zitronensäure in deine Spülmaschine und lässt diese dann mit dem Intensivprogramm durchlaufen. Aber Achtung: Verwende kein Vorspülprogramm. Sollte das Intensivprogramm deines Gerätes nur mit Vorspülprogramm laufen, dann warte ab, bis das Vorspülprogramm beendet ist. Öffne dann die Maschine und gib erst jetzt die Essig- oder Zitronensäure hinzu. Nachdem das Intensivprogramm unter Zugabe der Essig- oder Zitronensäure beendet ist, ist deine Spülmaschine entkalkt und sofort wieder einsatzbereit.

Auch bei der Verwendung von Essig- oder Zitronensäure kannst du Kalkflecken vorbehandeln. Koche dazu etwas Wasser auf und gebe einen Esslöffel Essigessenz oder Zitronensäure pro Liter Wasser hinein. Lass das Ganze etwas abkühlen und gib dann davon etwas auf einen Lappen und wische die betroffenen Stellen einfach ab.

Das solltest du noch zum Thema Spülmaschine entkalken wissen

Grundsätzlich hat jede Spülmaschine eine Wasserenthärtungsanlage, da sonst die Spülleistung der Maschine deutlich schlechter wäre. Denn die Entstehung von Kalk im heißen Spülwasser würde ohne eine solche Wasserenthärtungsanlage auch zu unschönen Kalkablagerungen auf dem gereinigten Geschirr führen. Besonders sichtbar wären die auf Glas- und Metallteilen. Und das willst du sicherlich nicht haben…

Aber – nicht das wir uns missverstehen – trotz der Wasserrenthärtungsanlage deiner Spülmaschine ist das regelmäßige Entkalken der Spülmaschine wichtig. Denn alles schafft auch die Anlage nicht, besonders bei sehr hartem Wasser. Normalerweise reicht es aus, wenn du deine Spülmaschine zweimal im Jahr entkalkst. Wenn dein Gerät öfter verkalkt, solltest du auf Ursachensuche gehen, um erhebliche Schäden an deinem Gerät zu vermeiden. Ein Anzeichen für Verkalkung kann es übrigens auch sein, wenn deine Maschine nicht mehr richtig heizt, also das Geschirr nach einem Spülgang noch sehr feucht ist. Spätestens dann solltest du dringend deine Spülmaschine entkalken und ebenfalls nach der Ursache forschen und diese umgehend beheben, um weitere und deutlich teurere Schäden zu verhindern. Mögliche Ursachen können fehlendes Spülmaschinensalz oder eine falsche Entkalkungseinstellung sein, die an den Härtegrad des Wassers in deinem Zuhause angepasst werden muss.

Überprüfe das Salzfach

Wichtig für die in der Maschine verbaute „Entkalkerfunktion“ ist die Verwendung von Spülmaschinensalz. Dieses Spezialsalz (kein normales Haushaltssalz!) sorgt dafür das deine Geschirrspülmaschine das Wasser enthärtet und weniger Kalk gebildet wird. Wenn deine Maschine also ungewöhnlich stark verkalkt, kann das zum Beispiel daran liegen, dass das Spülmaschinensalz alle ist.

Wenn deine Maschine eine Kontrollleuchte hierfür hat, überprüfe diese und fülle gegebenenfalls Salz nach. Wenn Du dir nicht sicher bist, ob dein Gerät eine Kontrollleuchte hat und wie diese aussieht, sieh am Besten in deine Bedienungsanleitung. Hat deine Spülmaschine keine Kontrollleuchte, dann schau direkt in der Maschine im Salzfach nach. Für den Fall, dass kein Salz zu sehen ist, fülle es auf jeden Fall gemäß der Anleitung und Dosierungsempfehlung auf. Ein kleiner Tipp noch: Verlasse dich nicht blind auf deine Kontrollanzeige, auch die kann mal kaputt sein. Guck, wenn du dir unsicher bist, auch dann direkt in das Salzfach.

Eine andere Möglichkeit könnte die Verwendung von sogenannter Multitabs sein, die das Spülmaschinensalz ersetzen. Bei hartem bis sehr hartem Wasser solltest du besser auf das Spezialsalz zurückgreifen, da die Multitabs in solchen Fällen eine Kalkbildung nicht ausreichend verhindern können.

Überprüfe die Entkalkungseinstellung

Bei den meisten Maschinen kannst du die Wasserhärte einstellen, um den Grad der Entkalkung anzupassen. Daran solltest du bei einer Neuanschaffung oder auch nach einem Umzug immer denken. Falls du die Wasserhärte nicht weißt, kannst du diese bei dem örtlichen Wasserwerk erfragen. Denn es ist sehr wichtig, die Maschine korrekt auf die Wasserhärte einzustellen, damit die Entkalkung der Spülmaschine nicht zu oft notwendig wird.

Spülmaschine entkalken: Wenig Aufwand viel Nutzen

Du siehst, so aufwendig ist das Spülmaschine entkalken gar nicht. Dafür verlängerst du die Lebensdauer deines Gerätes und kannst teure Reparaturen verhindern. Also denke immer daran: Regelmäßig deine Spülmaschine zu entkalken. Denn ist die Spülmaschine erst einmal kaputt, heißt es für viel Geld einen neuen Geschirrspüler zu kaufen oder mit der Hand abzuwaschen!

Spülmaschine trocknet nicht! – Daran liegt’s!

Die Geschirrspülmaschine ist fertig und du musst das saubere Geschirr einfach nur in deine Schränke räumen. Es könnte so einfach sein. Aber deine Spülmaschine trocknet nicht richtig und sämtliches Geschirr ist beim Ausräumen der Maschine pitschnass, so dass du jedes einzelne Teil vor dem Wegräumen erst noch abtrocknen musst. Das ist nicht nur nervig, sondern auch zeitraubend. Deshalb erkläre ich dir woran das liegen könnte und geben dir nützliche Tipps für die Lösung des Problems, wenn die Spülmaschine nicht trocknet.

Unterschiedliche Fehlerquellen

Es gibt verschiedene Ursachen, warum eine Geschirrspülmaschine das Geschirr nicht richtig trocknet. Es muss nicht immer gleich etwas kaputt sein und eine teure Reparatur nötig werden. Oft gibt es auch ganz banale Gründe, wenn das Geschirr nass aus der Maschine kommt. Manchmal gibt es natürlich auch gravierende Fehlerquellen, die nicht so einfach zu beheben sind. Mögliche Gründe kannst du herausfinden, wenn du mit denn Tipps aus diesem Abschnitt zum Thema Spülmaschine trocknet nicht auf Ursachenforschung gehst.

Verwendung von Multitabs

Wenn du Multitabs verwendest, könnte das schon des Rätsels Lösung sein. Falls du schon länger Multitabs verwendest und das Problem erst jetzt aufgetreten ist, kann es trotzdem daran liegen. Nämlich dann, wenn du gerade eine neue Spülmaschine gekauft hast oder noch nicht so lange auf die Multitabs umgestiegen bist. Auch der Wechsel der Spülmaschinentabs-Marke kann ein Grund sein.

Neue Spülmaschine trocknet nicht

Deine neu angeschaffte Spülmaschine trocknet nicht richtig, dann muss sie nicht zwingend kaputt sein. Es kann tatsächlich an der Verwendung von Multitabs liegen, auch wenn du das Problem mit deiner alten Maschine nicht hattest. Bei ältere Spülmaschinen war die Technik eine andere. Alte Maschinen haben oft eine sichtbare Heizspirale im Innenraum des Gerätes. Dadurch verbrauchen die alten Modelle recht viel Strom. Moderne Geräte arbeiten stromsparender mit einem Durchlauferhitzer. Der Nachteil dieser Technik ist, dass die Trocknungsergebnisse schlechter sind. Das ist im Prinzip nicht schlimm, weil der Klarspüler – oder vielmehr die chemischen Prozesse, die durch ihn ausgelöst werden – diesen Nachteil ausgleicht.

Benutzt du aber keinen extra Klarspüler, sondern verwendest Multitabs, kann es sein, dass deine neue Spülmaschine nicht richtig trocknet. Sicher, in den Multitabs ist auch Klarspüler enthalten, aber nur wenig. Außerdem funktionieren die Tabs anders als normaler Klarspüler. Der Tab löst sich im Wasser deiner Spülmaschine auf. Nach jedem Abpumpen bleibt eine Restmenge Wasser am Boden deiner Maschine. Dieses Restwasser beinhaltet sämtliche Inhaltsstoffe aus dem Multitab, aber nur sehr wenig Klarspüler. Der reicht dann nicht aus, um den Nachteil der neuen Maschinen beim Trocknungsvorgang auszugleichen.

Spülmaschine trocknet nicht nach Umstieg auf Multitabs

Deine Spülmaschine trocknet nicht, nachdem du auf Multitabs umgestiegen bist. Dann hast du wahrscheinlich eine neuere Maschine, die mit einem Durchlauferhitzer arbeitet und somit tritt bei dir ebenfalls das soeben von mir beschriebene Problem auf. Die Trocknerleistung reicht nicht aus und kann nicht ausreichend durch den Klarspüler kompensiert werden, da die Multitabs zu wenig davon enthalten. Das Problem ist nicht sofort bei deinem Wechsel zu den Multitabs aufgetreten? Dann kann es sein, dass sich in deiner Maschine noch Klarspüler befand. Der wurde zunächst aufgebraucht und erst dann trat das Problem bei dir auf.

Lösung: Steig auf Einzelprodukte um

Deine Spülmaschine trocknet nicht, weil Du Multitabs verwendest, dann kannst Du das Problem ganz einfach lösen. Steig auf Einzelprodukte um. Fülle das Salzfach Deiner Maschine mit Spülmaschinensalz und das Klarspülerfach mit Klarspüler. Dann benutzt Du normales Spülmaschinenpulver als Reiniger oder einfache Tabs, die ausschließlich aus gepresstem Reinigungspulver bestehen. Allerdings ist das Pulver besser zu dosieren. Nun sollte Deine Maschine vernünftig trocknen. Vorteil dieser Variante ist ganz nebenbei noch, dass Du Deinen Geldbeutel und die Umwelt schonst.

Dosierung des Klarspülers falsch eingestellt

Falls du separaten Klarspüler verwendest und deine Spülmaschine trocknet nicht, kann es auch sein, dass der Verbrauch falsch eingestellt ist und deine Spülmaschine zu wenig davon benutzt. Versuch mal die Dosierung zu erhöhen. Pass aber auf, dass du sie nicht zu hoch einstellst. Denn zu viel Klarspüler ist ebenfalls nicht optimal. Es können sich dann Schlieren auf deinem Geschirr bilden oder ein schlechter Geruch entstehen. Also erhöhe die Dosierung lieber in kleinen Schritten.

Falsches Spülprogramm

Manchmal ist die Lösung für das Problem, dass die Spülmaschine nicht trocknet auch ganz banal. Probiere einfach mal ein anderes Spülprogramm. In der Regel trocknen die Kurzprogramme schlechter als die Vollprogramme.

Spülmaschine ist defekt

Schlimmster Fall: Deine Spülmaschine trocknet nicht, weil sie defekt ist. Im Zweifel lässt du einen Techniker kommen, der prüft, was kaputt ist. Häufige Probleme sind:

Defektes Thermostat

Manche Spülmaschinen haben ein Thermostat eingebaut, welches die Innentemperatur misst und das Spülprogramm je nach Temperatur in der Maschine steuert. Wenn dein Gerät dazugehört, kann es sein, dass dieses Thermostat defekt ist und deshalb deine Spülmaschine nicht trocknet. In einem solchen Fall muss das Thermostat deiner Maschine erneuert werden, damit das Problem Spülmaschine trocknet nicht behoben wird.

Durchgebranntes Heizelement

Es könnte aber auch sein, dass das elektrische Heizelement deines Geschirrspülers durchgebrannt und Schuld daran ist, dass deine Spülmaschine nicht trocknet. Dann muss dieses Bauteil in deiner Spülmaschine ersetzt werden.

Verstopfte oder defekte Ventile am Wassertaschenzulauf

Falls das Problem an einem modernen Gerät auftritt, bei dem beim Trocknungsvorgang die feuchte Luft zum Kondensieren gebracht wird, kann der Fehler auch ein verstopftes oder defektes Ventil sein. Diese Maschinen haben flache Wassertanks bzw. Wassertaschen. Sie befinden sich an den Seiten des Gerätes und decken dort große Flächen ab. Nach dem Klarspülen werden diese Tanks mit kaltem Wasser befüllt. Der Sinn dahinter ist, dass kalte Flächen in der ansonsten heißen Spülmaschine geschaffen werden, an denen der entstandene Wasserdampf kondensieren kann. Das Kondensat läuft dann auf den Boden der Maschine und kann von dort abgepumpt werden. Ist nun ein Ventil am Zulauf von einer Wassertasche verstopft oder defekt, kann sie nicht richtig mit kaltem Wasser befüllt werden. Im Ergebnis wird nicht ausreichend kalte Fläche in deiner Maschine geschaffen, der Wasserdampf kann nicht vernünftig kondensieren und deine Spülmaschine trocknet nicht richtig. Diesen Fehler kannst du durch Reinigung bzw. Austausch des Ventils beheben.

Defekter Trockenventilator

Hast du eine teurere Spülmaschine, ist es wahrscheinlich, dass sie einen zusätzlichen Ventilator hat, der das gereinigte Geschirr mit erwärmter Luft trocknet. Auch dieser Ventilator kann defekt sein und muss dann ausgetauscht werden.

Noch ein Tipp zum Thema Spülmaschine trocknet nicht

Ich hoffe, dass du dein Problem schnell und einfach beheben konntest oder noch kannst. Zum Abschluss hab ich noch einen Tipp für dich, falls du eine Übergangslösung suchst, bis du das Problem behoben hast oder wenn du viele Plastikteile in der Geschirrspülmaschine hast. Plastikteile kommen ja bekanntermaßen sowieso immer nass aus der Maschine, weil Plastik schlechtere Trocknungseigenschaften hat als Porzellan, Metall oder Glas. Öffne deine Spülmaschine direkt nach Beendigung des Programms kurz und lass den Dampf entweichen. Lege dann ein ausgebreitetes Geschirrhandtuch auf das Geschirr in dem oberen Korb und mach die Maschine wieder zu. Während deine Spülmaschine abkühlt, saugt das Tuch die Restfeuchte auf und du brauchst nicht mehr per Hand nachtrocknen. Klappt auch bei den Plastikteilen.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Thema „Spülmaschine“ auf einen Blick

Nun weißt über Arten, Funktionen und Hersteller bei Spülmaschinen bestens Bescheid. Daher möchte ich nun an dieser Stelle auf einige Details in Form von besonders häufig auftretenden Fragen eingehen:

Welche Größe ist die richtige für mich?

Singles finden in der Regel mit Standardgeräten im Bereich 45 cm Breite das Auslangen. Für viele Menschen genügen auch noch kleinere Mini-Spülmaschinen bzw. Tischgeschirrspüler. Paare und kleinere Familien sind mit einer Spülmaschine im Bereich 55 bis 60 cm gut beraten. Diese haben heute durchaus eine Kapazität von etwa 15 vollständigen Gedecken. Großfamilien bzw. Haushalte mit mehreren Personen sollten auf jeden Fall ein Gerät mit größerem Innenraum wählen, um Komplikationen hinsichtlich der Kapazität zu vermeiden.

Wie kann ich eine Spülmaschine anschließen?

Eine Spülmaschine anzuschließen ist heute alles andere als „Raketenwissenschaft“ und jeder kann das hinkriegen. Wichtig ist zunächst eine Prüfung der vorhandenen Anschlüsse unter der Spüle (Abwasser etc.) – danach Montage des Abflussrohrs, Wasserzulauf anschließen (oder via Zusatzhahn montieren), Hauptwasser kurz abdrehen, Strom anschließen und zu guter Letzt alles prüfen und aktivieren.

Was mache ich, wenn die Spülmaschine stinkt?

Ein übler Geruch in der Spülmaschine (oft nach Abfluss, faulen Eiern, Fisch, …) kann viele Ursachen haben. In den meisten Fällen sind Ablagerungen in der Spülmaschine dafür verantwortlich. Speisereste bleiben oft im inneren der Maschine, wenn das Sieb bzw. der Abfluss verstopft sind. Gerüche in der Spülmaschine sind zwar äußerst unangenehm, lassen sich aber in den meisten Fällen durch eine Reinigung oder durch Hausmittel beseitigen.

Warum reinigt die Spülmaschine nicht mehr sauber? Warum werden Gläser trüb?

Mühsam ist eine verminderte Reinigungsleistung der Spülmaschine. Essensreste bleiben am Geschirr kleben und Gläser werden unter Umständen trüb. Häufigster Grund: Das Filtersieb ist verstopft. Einige Leser haben mir auch berichtet, nach einem Umstieg von Tabs auf herkömmliches Pulver mit Reinigungssalz bessere Ergebnisse zu erzielen. Möglich ist auch, dass du eine zu niedrige Temperatur eingestellt hast. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, zunächst mal einige Spülgänge mit etwa 90 Grad durchzuführen, damit etwaiges Fett in der Spülmaschine gelöst wird.

Sollte ich Tabs oder Pulver verwenden?

Letztlich ist es meistens Geschmackssache, ob du Tabs oder Pulver verwenden solltest. Der große Vorteil bei Spülmaschinentabs liegt in der vorgegebenen Dosierung – du musst dir darüber keine Gedanken mehr machen. Bei Pulver musst du hingegen Klarspüler und Reinigungssalz hinzufügen, bist dafür aber auch individueller unterwegs. Günstiger und flexibler ist Pulver, bequemer sind Tabs.

Wie kann ich das Salz der Spülmaschine nachfüllen?

Das Salz sollte in regelmäßigen Abständen nachgefüllt werden, die je nach Spülmaschine variieren können. Die wichtigsten Schritte: Spülmaschine öffnen und etwaige Verschlüsse entfernen – Trichter in die Öffnung für die Salzzufuhr – Salz vorsichtig in die Öffnung füllen – Verschluss zudrehen, Spülmaschine schließen, Waschgang starten.

Was tun bei Schimmel in der Spülmaschine?

Schimmel in der Geschirrspülmaschine: Geht das überhaupt? Ja, definitiv. Fallweise haben mir Leser genau über dieses Problem berichtet. Unbehandelt kann Schimmelbildung durchaus gefährlich werden. Üblicherweise kann Schimmel in der Spülmaschine vor allem dann auftreten, wenn der Geschirrspüler längere Standzeiten hat und nicht regelmäßig verwendet wird. Hier findest du die ersehnten Infos um Schimmel in der Spülmaschine zu beseitigen.

Was bedeutet „Vollintegriergbarkeit“?

Eine vollintegrierbare Spülmaschine weist versteckte Bedienelemente auf. Bei einem Einbaugerät mit herkömmlicher Integrierbarkeit bleiben die Bedienelemente der Spülmaschine sichtbar.

Was bedeutet die „Energieklasse“ bei der Spülmaschine?

Die Farbskala am sogenannten Energielabel zeigt Werte wie Kilowattstunden/Jahr oder Wasserverbrauch bei einer gewissen Anzahl an Spülgängen. Achte möglichst (vor allem, wenn du die Maschine häufig nutzt) auf ein Gerät der oberen Energieklassen (A+++ oder A++ / im grünen Bereich der Farbskala), da diese am effizientesten Arbeiten. Danken wird dir das die Umwelt und dein Portemonnaie. A+++ ist ungefähr 10 Prozent effizienter als A++, 20 Prozent effizienter als A+ et cetera.

Ab wann rechnet sich eine neue Spülmaschine?

Grundsätzlich gilt: Wer viel kocht und / oder viel Geschirr in Verwendung hat, sollte sich eine Spülmaschine zulegen. Vor allem bei Geräten mit hoher Energieeffizienzklasse spart man im Vergleich zum händischen Abwasch viel Zeit, Kosten und Ressourcen. Im Vergleich zu einigen Altgeräten kann eine neue Spülmaschine übrigens 50 Euro und mehr pro Jahr an Strom und Wasser einsparen!

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