Wäscheständer Test: Die besten Wäscheständer im Vergleich!

WäscheständerIn diesem Wäscheständer Vergleich findest du alle Informationen, die du schon immer zu diesem Thema wissen wolltest.

Wäsche waschen gehört zu den regelmäßigen, wenn nicht sogar täglichen Arbeiten im Haushalt. So gehört auch das Trocknen der Wäsche dazu und dafür ist ein Wäscheständer besonders gut geeignet.

Hier findest du Erfahrungen, Bewertungen und Empfehlungen sowie ausgewertete Kundenrezensionen, damit du nicht mehr selber vergleichen musst welches gute Wäscheständer sind oder welcher Wäscheständer der beste oder sogar Testsieger ist.

Die Erfahrung beim Wäscheständer Kaufen hat gezeigt, dass die Erfahrung von jemanden, der ein bestimmtes Modell getestet hat, nicht direkt als Empfehlung und schon gar nicht als feste Kaufempfehlung betrachtet werden kann. Eine Bewertung in einer Kundenrezension ist immer nur als Hinweis für diesen Testbericht zu bewerten.

So findest du in diesem Wäscheständer Test noch viel mehr Informationen zu den einzelnen Wäscheständer Modellen, was sie auszeichnet, wann sich welches Modell besonders gut eignet und ähnliche Details.

Darüber hinaus findest du Informationen darüber worauf du beim Kauf achten musst um nicht einen minderwertigen Wäscheständer zu kaufen, der deine Erwartungen nicht erfüllt und auch nicht allzu lange hält.

Vorschau
Testsieger
Vileda Mixer 3 Wäscheständer, 30 m Leinenlänge, 3 Ebenen für 3 Waschladungen, Flex-Gelenk,...
Preis-Tipp
Axentia 251555 Flügelwäschetrockner, Pulverbeschichtet Stahlrohr, Farbig Sortiert, 180 x 55 x 92...
Hochwertig
Relaxdays Trockenständer, ausziehbar, aus Stahl, Trockenlänge ca. 18 m, Wäscheständer, HxBxT:...
Titel
Vileda Mixer 3 Wäscheständer, 30 m Leinenlänge, 3 Ebenen für 3 Waschladungen, Flex-Gelenk,...
Axentia 251555 Flügelwäschetrockner, Pulverbeschichtet Stahlrohr, Farbig Sortiert, 180 x 55 x 92...
Relaxdays Trockenständer, ausziehbar, aus Stahl, Trockenlänge ca. 18 m, Wäscheständer, HxBxT:...
Kundenbewertung
-
-
-
Preis
44,65 EUR
16,95 EUR
59,90 EUR
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59,90 EUR
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Wäscheständer oder Wäschetrockner?

Bevor du dich mit Wäscheständern im Detail befasst solltest du dir Wäscheständer im Vergleich zu elektrischen Wäschetrocknern ansehen. Immerhin ist so ein Gerät theoretisch eine Alternative zum Wäscheständer.

In den folgenden Abschnitten findest du einige Argumente für und gegen Wäscheständer um dir einen Überblick darüber zu verschaffen ob ein Wäscheständer für dich die richtige Wahl ist – in den allermeisten Fällen ist er das!

Welche Vorteile von Wäscheständern gibt es?

Um die Vorteile von Wäscheständern aufzuzeigen ist es am besten einen Vergleich mit elektrischen Wäschetrocknern zu machen. Bei Wäschetrocknern gibt es eine ganze Reihe von Nachteilen, sodass sich die Anschaffung eines Wäschetrockners nur selten lohnt.

Ein Wäschetrockner hat vor allem große Nachteile in Bezug auf die Kosten. Ein Wäschetrockner ist ein Elektrogroßgerät welches in jedem Fall ein paar 100 Euro kostet und eine Leistungsaufnahme von einigen 100 Watt oder sogar ein paar Kilowatt hat.

Das heißt, dass du nicht nur sehr hohe Anschaffungskosten hast, sondern auch bei der regelmäßigen Nutzung hohe Folgekosten entstehen. Hier gibt es sogar ein weiteres Problem. Je öfter du deine Wäsche wäschst und diese trocknen musst, desto eher glaubst du einen Wäschetrockner zu benötigen.

Da die häufige Nutzung umso höhere Folgekosten verursacht, desto mehr ist der Kauf eines Wäschetrockners die falsche Entscheidung.

Nur wenn du gelegentlich, dafür jedoch möglichst schnell einige Kleidungsstücke trocknen musst lohnt sich die Anschaffung überhaupt oder wenn du regelmäßig zwingend darauf angewiesen bist, dass die Wäsche innerhalb kürzester Zeit trocken wird, wie etwa wenn du kleine Kinder hast, die sich dauern schmutzig machen.

Hinzu kommt noch der Umweltaspekt. Selbst wenn dir die Energiekosten wenig ausmachen, dann solltest du die Belastung für das Klima durch die verbrauchte Energie bedenken. Letztlich kommt noch der Platzbedarf hinzu.

Ein Wäscheständer benötigt zwar ebenfalls in der Regel viel oder sehr viel Platz, jedoch nur so lange du ihn nutzt. Die meisten Modelle kannst du Platz sparend zusammenklappen und irgendwo verstauen und lediglich fest montierte Wäscheständer brauchen viel Platz.

Letztlich ist die Vielfalt an Wäscheständern so groß, dass jeder für seinen Bedarf und sein Platzangebot das richtige Modell finden kann. Doch unabhängig davon, welches Modell aus diesem Wäscheständer Test genau richtig für dich ist, gibt es eine Reihe von Dingen, die du praktisch immer beachten solltest.

Diese umfassen einige allgemein gültige Details in Bezug auf die Qualität des Materials und der Verarbeitung von Wäscheständern, welche du für eine fundierte Kaufentscheidung bedenken solltest.

Welche Nachteile von Wäscheständern gibt es?

Auch wenn Wäscheständer grundsätzlich gegenüber einem elektrischen Wäschetrockner klar im Vorteil sind, so gibt es einige wenige Ausnahmen hiervon. Der wichtigste Nachteil ist, dass Wäscheständer in der Regel deine Wäsche nicht aktiv trocknen, sondern du auf die Verdunstung des Wassers angewiesen bist.

Vor allem wenn du andauernd große Mengen an Wäsche hast, die schnell trocknen muss, wie etwa in einem Haushalt mit Kindern, dann wird ein Wäscheständer nur selten genügen damit die Wäsche schnell genug trocken wird, damit sie eventuell bereits am nächsten Tag wieder einsatzbereit ist.

Darüber hinaus haben alle Wäscheständer weitere Nachteile, wie praktisch jedes Produkt. Diese Nachteile beziehen sich jedoch immer speziell auf nur eine bestimmte Bauart oder sogar nur ein Modell. Hierbei kann es um Nachteile bezüglich der Größe, des Aufbaus, der Materialqualität, der Standfestigkeit oder des Preises handeln.

Diese Punkte sollen jedoch nicht an dieser Stelle weiter ausgeführt werden. Du findest sie im Verlauf von diesem Wäscheständer Vergleich speziell bei den jeweiligen Wäscheständer Modellen aufgeführt.

Welche Kaufkriterien für Wäscheständer gibt es?

Wie du in diesem Artikel sehen wirst, gibt es eine riesige Vielfalt von Wäscheständer Bauarten und noch mehr Abwandlungen davon.

Während jeder dieser Wäscheständer ganz eigene Vorteile und Nachteile hat, die du bei deiner Kaufentscheidung berücksichtigen musst, so gibt es eine von Aspekten, die du auf alle Wäscheständer gleichermaßen anwenden kannst.

Nur wenn du alle pro und contra Argumente sorgfältig bedenkst kann dir dieser Wäscheständer Test dabei helfen denjenigen Wäscheständer zu finden, der für deinen persönlichen Bedarf am besten geeignet ist.

Welche Größe sollte ein Wäscheständer haben?

Die Frage nach der richtigen Größe ist einerseits wahrscheinlich der wichtigste und andererseits wahrscheinlich am schwierigsten zu beantwortende Punkt, wenn es um die Suche nach einem idealen Wäscheständer geht. Hierfür musst du einige Dinge berücksichtigen, die für die Wahl eine Rolle spielen.

Der wichtigste Punkt ist ist dein Platzangebot. Im abgebauten Zustand sollte keines der Modelle ein besonderes Problem darstellen. Praktisch jeder empfehlenswerte Wäscheständer lässt sich zusammenfalten oder in seine Einzelteile zerlegen sodass du ihn platzsparend in der Abstellkammer, im Keller oder einfach in einer dunklen Ecke verstauen kannst, wo ihn niemand sieht und er niemanden stört.

Im aufgebauten Zustand sieht dies jedoch vollkommen anders aus. Hier brauchen alle Wäscheständer mehr oder weniger viel Platz. Je nach Stellplatz kann es durchaus sein, dass für große Wäscheständer der freie Raum nicht ausreichend ist. Auch wirst du nicht unbedingt die Möglichkeit haben den Wäscheständer immer an der gleichen Stelle aufzubauen.

Wenn du einen Balkon oder eine Terrasse hast, dann sind diese in der warmen Jahreszeit und bei gutem Wetter auf jeden Fall die beste Wahl als Stellplatz. Im Herbst und Winter, wenn es draußen kalt ist und vielleicht noch regnet, dann muss der Wäscheständer ins Haus. Wenn in diesem kein Trockenraum zur Verfügung steht, dann bleibt dir nur deine eigene, eventuell nur kleine, Wohnung dafür.

Doch der verfügbare Platz ist nicht alles, wovon du die Größe des Wäscheständers abhängig machen solltest. Die anfallende Menge an Wäsche ist ebenfalls ein zentraler Aspekt.

Wenn du alleine wohnst und nur ein paar Wäschestücke hast oder einmal pro Woche eine größere Wäscheladung hast, die du jedoch nicht direkt wieder benötigst, dann reicht bereits ein relativ kleiner Wäscheständer, auf dem du deine wenigen Wäschestücke gleichzeitig oder eine größere Wäscheladung nach und nach unterbringen kannst.

Wenn du jedoch große Mengen an Wäsche hast, die schnellstmöglich trocknen müssen, dann ist jeder Zentimeter mehr Platz viel wert.

Große Wäscheständer haben Abmessungen im Bereich von etwa 200 x 65 cm. Es gibt jedoch auch Modelle, die anders aufgebaut sind und eine begrenzte Standfläche durch einen höheren Aufbau mit mehreren Ebenen ausgleichen und es gibt letztlich auch solche Modelle, die du an die Decke montieren kannst und die dann zumindest keine Standfläche einnehmen. In allen Fällen solltest du auch auf die so genannte Leinenlänge achten.

Was ist die Leinenlänge eines Wäscheständers?

Wäscheständer haben selbstverständlich keine Leinen im herkömmlichen Sinne einer Wäscheleine. Die Bezeichnung ist jedoch aus Gründen der Einfachheit auch bei Wäscheständern erhalten geblieben. Was bedeutet der Name aber, wenn ein Wäscheständer gar keine Wäscheleinen hat?

Wäscheständer bestehen aus einer ganzen Reihe von Drähten, auf denen du die Wäsche aufhängen kannst sowie einem Rahmen, in dem die Drähte eingespannt sind. Die Leinenlänge eines Wäscheständers bezeichnet schlichtweg die Summe der Länge aller Drähte.

Der Rahmen zählt jedoch nicht dazu, auch wenn er vielleicht an den Seiten ebenfalls dazu geeignet wäre, dass du darauf Wäschestücke aufhängst. So ist nicht die reine Größe des Wäscheständers von Bedeutung, sondern vor allem die Leinenlänge, welche es dir ermöglicht mehr Kleidungsstücke aufzuhängen.

Aus welchem Material sollte der Wäscheständer bestehen?

Wäscheständer werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Dazu zählen vor allem Holz, Kunststoff und verschiedene Metalle. Selbstverständlich findest du auch solche Modelle, bei denen mehrere Materialien mit einander Kombiniert sind.

Vor allem an den Verbindungsstellen ist oft ein anderes Material verarbeitet als dasjenige, aus dem der Wäscheständer großteils besteht. Selbstverständlich haben alle Materialien ebenfalls ihre eigenen Vorteile und Nachteile. Welche das sind erfährst du natürlich hier im Wäscheständer Test.

Wäscheständer aus Holz

In einer Zeit, in der der Wunsch nach Nachhaltigkeit immer größer wird und nachwachsende Rohstoffe eine ganz besonders wichtige Rolle haben, ist selbstverständlich die Option von einem Wäscheständer aus Holz interessant. Doch während Holz in vielen Bereichen durchaus eine sinnvolle Möglichkeit darstellt, sieht es bei Wäscheständern etwas anders aus.

Damit Holz überhaupt seinen ökologischen Wert behält, darf es nicht mit irgendwelchen Holzschutzmitteln oder Lacken versiegelt werden. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass das Holz ungeschützt und für äußere Einflüsse offen bleibt.

Da Feuchtigkeit zu den größten Problemen für Holz zählt, ist nasse Wäsche entsprechend problematisch. Durch die eindringende Feuchtigkeit kann Wasser in das Holz eindringen und dazu führen, dass es quillt, sich verzieht und im schlimmsten Fall sogar reißt, wenn es wieder trocken wird.

Bereits das Verziehen ist für einen Wäscheständer inakzeptabel. Dadurch kann der Stand unsicher werden. Schlimmer ist jedoch, wenn sich das Holz im Bereich der Verbindungsstellen zwischen einzelnen Komponenten verzieht. Dadurch kann es passieren, dass die Verbindungen klemmen und du den Wäscheständer nur noch mit Gewalt auseinander falten oder zusammen falten kannst.

Falls das Holz reißt, dann kann es letztlich passieren, dass der Wäscheständer komplett in seine Bestandteile zerfällt. Lediglich mit Holzschutzmitteln behandelte Wäscheständer sind empfehlenswert, jedoch dafür nur scheinbar ökologisch.

Wäscheständer aus Kunststoff

Währen Wäscheständer aus Holz nicht immer eine gute Wahl sind, sieht es bei Kunststoff bereits deutlich besser aus. Zwar kann Kunststoff als schlecht abbaubares Material kritisiert werden, jedoch ist ein Wäscheständer nicht als Müll gedacht.

Im Idealfall sollte er praktisch ewig halten und somit gar nicht erst zu einer zusätzlichen Belastung im Müllkreislauf werden. Somit löst sich das Problem der schlechten Abbaubarkeit von Kunststoff praktisch von alleine. In der Realität sieht es jedoch so aus, dass Kunststoff nur eine begrenzte Haltbarkeit hat.

Vor allem ein Wäscheständer, den du dauernd in der Sonne stehen hast, ist der harten Belastung durch UV-Strahlung ausgesetzt. Während manche Kunststoffe dieser gegenüber unempfindlich sind, gibt es auch solche, die zunehmend spröde werden.

Mit der Zeit können dann die Stäbe brechen und der Wäscheständer endet letztlich doch im Müll – oder im besseren Fall zumindest im Recycling. Hier zeigt sich jedoch bereits die größte Schwäche von Modellen aus Kunststoff im Wäscheständer Vergleich.

Kunststoff ist ein besonders kostengünstiges Material und ein Wäscheständer aus Kunststoff gehört zu den billigsten Varianten. Der Nachteil ist jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis: du zahlst wenig und darfst entsprechend wenig erwarten. Etwas stabilere Modelle halten durchaus länger und können keinesfalls grundsätzlich als minderwertig abgelehnt werden.

Hier musst du im Einzelfall entscheiden ob du einem Wäscheständer aus Kunststoff zutraust ein paar Jahre zu halten oder ob du dich lieber für ein teureres Modell entscheidest, welches dann jedoch die Chance hat ein Leben lang zu halten.

Wäscheständer aus Metall

Metall ist selbstverständlich sowohl das teuerste, als auch das hochwertigste aller verfügbarer Materialien für Wäscheständer. Hier solltest du jedoch aufpassen und nicht alle Modelle in einen Topf werfen. Vor allem machen unterschiedliche Metalle einen riesigen Unterschied.

Die häufigsten Metalle dürften Stahl, Edelstahl und Aluminium sein. Alle davon sind sehr robust und die Wäscheständer daraus gehören in der Regel zu den langlebigsten Modellen überhaupt. Es gibt jedoch auch hier ein paar Unterschiede, auf die du achten solltest, denn auch Metall hat gewisse Nachteile.

Wenn du dich für einen Wäscheständer aus einfachem Stahl entscheidest, dann kann das Metall mit der Zeit rosten und auf deiner frisch gewaschenen Wäsche Flecken hinterlassen, die du nie wieder raus bekommst.

Solche Wäscheständer sind zwar üblicherweise lackiert, jedoch hilft dies nicht auf Dauer. Auch Metall dehnt sich durch die Hitze der Sonneneinstrahlung aus. Dann kann die Lackschicht rissig werden oder abplatzen und das blanke Metall liegt wieder frei.

Wäscheständer aus rostfreiem Edelstahl lösen das Problem größtenteils. Rostfreier Edelstahl ist keinesfalls tatsächlich rostfrei. Er rostet jedoch bei guter Pflege nur sehr langsam und es dauert etliche Jahre bis Edelstahl überhaupt Flugrost ansetzt, den du dann sogar mit wenig Aufwand wieder beseitigen und die Lebensdauer des Wäscheständers mindestens um Jahre verlängern kannst. Ein weiterer Vorteil ist hier, dass Stahl relativ schwer ist und dadurch dem Wäscheständer einen ziemlich sicheren Stand verleiht.

Als letztes Metall soll Aluminium erwähnt werden. Dieses hat vergleichbare Eigenschaften wie Edelstahl, jedoch auch ein paar Unterschiede zu diesem. Im Gegensatz zu Edelstahl rostet Aluminium gar nicht, sodass du hierdurch niemals Probleme haben wirst. Aluminium ist jedoch deutlich leichter als Edelstahl, sodass ein Wäscheständer aus Aluminium im Zweifelsfall etwas weniger stabil stehen wird.

Ein letzter Punkt, der jedoch auch von der Materialstärke beeinflusst wird, ist die Festigkeit. Aluminium ist etwas weicher und biegsamer als Stahl, sodass sich der Wäscheständer eher verziehen kann. Insgesamt können sich Wäscheständer aus Metall durch die Hitze der Sonne zumindest temporär verziehen und dann schwerer faltbar sein.

Wäscheständer aus verschiedenen Materialien

Zwar wird es eher die Regel als die Ausnahme sein, dass ein Wäscheständer an einigen Stellen aus unterschiedlichen Materialien gebaut sein wird, jedoch fällt dies selten besonders auf oder ist überhaupt von Bedeutung. Es gibt jedoch eine Ausnahme die du beachten solltest.

An den beweglichen Verbindungsstellen sind Wäscheständer oft mit Schrauben oder Bolzen verbunden, die aus einfachem Eisen bestehen, weil dieses robust und billig ist.

Das bedeutet jedoch auch, dass ein ansonsten nicht rostender Wäscheständer genau hier rosten kann. Damit dir Flecken dadurch erspart bleiben solltest du darauf achten, dass die Schrauben nicht aus Eisen sind oder hinter Blenden versteckt sind.

Standfestigkeit von Wäscheständern

Eines der wichtigsten Auswahlkriterien im Wäscheständer Test ist die Standfestigkeit von Wäscheständern. Dies gilt zwar nicht für alle Modelle, weil nicht alle Wäscheständer frei stehen, jedoch ist es bei den entsprechenden Modellen umso wichtiger.

Ein Wäscheständer alleine bereitet hierbei noch keine allzu großen Probleme. Sofern es sich nicht um absolute Billigware handelt, die schlecht produziert wurde und von vorn herein keinen geraden und sicheren Stand hat, sollte der Wäscheständer ohne Wäsche recht stabil stehen. Dies kannst du leicht mit etwas schieben, ziehen und ruckeln überprüfen.

Schwieriger wird die Situation wenn der Wäscheständer voll mit Wäsche beladen ist. Einerseits kann zu nasse Wäsche alleine durch ihr Gewicht den Wäscheständer zu sehr belasten, sodass er sich biegt oder sogar vollständig nachgibt. Andererseits bieten viele Wäschestücke dem Wind draußen viel Angriffsfläche.

Ein Windstoß kann dann bereits dazu reichen um einen Wäscheständer, der im leeren Zustand bereits wackelig ist, im voll beladenen Zustand durch den hohen Widerstand der Wäschestücke umzuwerfen. Dann darfst du deine frisch gewaschene Wäsche direkt noch einmal waschen. Im Zweifelsfall kannst du die Standfestigkeit des Wäscheständers weiter erhöhen. Dazu jedoch später mehr.

Einfache Handhabung

Ein weiterer wichtiger Punkt im Wäscheständer Vergleich ist die leichte Handhabung von dem Ständer. Praktisch jedes Modell hat irgend einen Faltmechanismus, der es dir erlaubt den Wäscheständer teilweise oder vollständig zusammen zu falten oder auseinander zu falten.

Je größer der Wäscheständer ist, desto komplizierter ist seine Handhabung bereits aufgrund seiner reinen Größe. Der Faltmechanismus addiert sich zu der Schwierigkeit der Handhabung nur noch zusätzlich hinzu.

Damit die Handhabung des Wäscheständers nicht zu schwierig wird, solltest du hierauf ein großes Augenmerk richten. Die Größe kannst du selbstverständlich nicht beeinflussen, da der Wäscheständer nunmal so groß ausfällt, wie du ihn benötigst.

Somit hast du nur noch die Möglichkeit auf den Faltmechanismus zu achten. Dieser sollte bei einem Wäscheständer leichtgängig, jedoch nicht zu locker sein. Wenn der Faltmechanismus zu locker ist, dann kann dies auf grundsätzlich zu lockere Verbindungen hindeuten. Diese können sich entweder weiter lösen oder ausleiern oder durch ungünstige Beanspruchung zu einem schnellen Verschleiß führen. Auch können Teile des Wäscheständers bei zu starkem Wind einfach umklappen und Wäschestücke beschädigen.

Wenn der Faltmechanismus hingegen zu schwergängig ist, benötigst du in erster Linie zu viel Kraft, wodurch der Umgang mit dem Wäscheständer unnötig anstrengend wird. Noch schwieriger wird es jedoch, wenn du den Wäscheständer draußen in der Sonne stehen hast. Hier kann sich vor allem Metall stark ausdehnen. Dadurch ist es durchaus möglich, dass die Verbindungen noch enger zusammen liegen und praktisch nicht zu bewegen sind bis sich das Metall wieder abgekühlt hat.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Wäscheständern, die modular aufgebaut sind. Hier findest du Stecksysteme vor, die ebenfalls mehr oder weniger leicht oder schwer zu handhaben sind. Beim Kauf im Internet hast du selbstverständlich kaum die Möglichkeit herauszufinden wie leicht oder wie schwer ein Wäscheständer zu falten ist.

Falls du eine Reihe sehr ähnlicher Modelle in Erwägung ziehst, dann solltest du dich bevorzugt für ein teureres Modell entscheiden. Zwar wirst du kaum beim rein äußerlichen Wäscheständer Vergleich einen nennenswerten Unterschied bemerken, jedoch zeigt sich spätestens beim Aufbau und beim Abbau der Qualitätsunterschied.

Welche Wäscheständer Modelle gibt es?

Grundsätzlich können Wäscheständer in vier Kategorien eingeteilt werden, nämlich die Standwäscheständer, die Wandwäscheständer, die Deckenwäscheständer und die Sonderformen.

In diesen Kategorien findest du zahlreiche Variationen von Wäscheständern, die immer ein paar Vor- und Nachteile haben, je nachdem, welche Ansprüche und wieviel Platz du hast.

Standwäscheständer

Zu dieser Kategorie gehören wohl mit Abstand die meisten Modelle von Wäscheständern. Alle haben lediglich die Gemeinsamkeit, dass sie auch tatsächlich aufgestellt werden.

Ansonsten sind die verschiedenen Modelle so unterschiedlich, dass sie individuell kurz angesprochen werden sollen.

Flügelwäscheständer (faltbar und ausziehbar)

Dies ist wohl der Wäscheständer schlechthin. Er besteht aus zwei X-förmig ausklappbaren Stangen als Standbeine, einer großen Fläche mit Leinen / Stangen, die über rund einen Meter Länge und rund 65 cm Breite gehen, sowie zwei faltbaren Seitenflügeln, die je rund einen halben Meter lang sind.

Wichtig ist, dass die Standbeine weit genug gespreizt werden können um ein Kippen der Länge nach zu verhindern, vor allem wenn du die Wäsche unachtsam einseitig abnimmst.

Eine Variation sind Modelle bei denen du die Seitenteile nicht auseinander falten, sondern ziehen kannst. Bei der abgespeckten Variante fehlen die Flügel vollständig und du hast nur den langen Mittelteil. Alternativ sind die Standbeine nicht faltbar, sondern ziehharmonikaartig ausziehbar mit einer variabel einstellbaren Höhe.

Turmwäscheständer und modulare Wäscheständer

Da das Standard-Modell sehr ausladend ist und nicht jeder Platz dafür hat, gibt es Modelle, die mehrere kleinere Ebenen haben, die dafür jedoch über einander angeordnet sind. Diese Ebenen können einfach waagerecht sein oder V-förmig gespreizt werden. In jedem Fall sparen solche Turmwäscheständer Stellfläche und gleichen sie durch Platz nach oben hin aus.

Da diese Wäscheständer sowohl in der Länge, als auch in der Breite etwa gleich groß sind, haben sie einen besonders stabilen Stand. Das erlaubt es ein wenig mehr Gewicht auf der einen oder anderen Seite hinzu zu fügen ohne dass die Stabilität gefährdet wäre.

Dadurch sind Turmwäscheständer besonders beliebt um sie mit weiteren Seitenteilen erweiterbar zu machen und sie als modulare Wäscheständer zu nutzen.

Badewannenwäscheständer

Wenn du wirklich gar keinen vernünftigen Platz in der Wohnung hast um einen größeren Wäscheständer aufzustellen und dir auch sonstige Alternativen fehlen, dann ist ein Badewannenwäscheständer wahrscheinlich die einzige Option für dich. Der Nachteil ist auf jeden Fall der stark begrenzte Platz.

Diese Wäscheständer werden nur wie eine Faltleiter auseinander gespreizt und in die Badewanne oder auch in die Dusche gestellt. Der Vorteil ist hierbei, dass du auch besonders nasse Wäsche aufhängen kannst, da das Wasser direkt in die Badewanne oder in die Dusche tropft und im Abfluss verschwindet.

Der Nachteil ist auf jeden Fall, dass du nur wenige größere Wäschestücke aufhängen kannst und diese eventuell mehr hängend als aufgespannt sein werden.

Wäschespinne

Die Wäschespinne ist wohl der größte verfügbare Wäscheständer überhaupt. Zwar gibt es kleinere Modelle, die du auch in der Wohnung aufstellen kannst, jedoch ist der eigentliche Sinn einen großen Wäscheständer für den Garten zu haben, auf dem eine oder auch mehrere Wäscheladungen gleichzeitig Platz haben.

Der Nachteil ist auf jeden Fall, dass die Größe einen besonders stabilen Stand nötig macht. So sind Wäschespinnen diejenigen Wäscheständer, die besonders dafür gemacht sind einbetoniert zu werden.

Falls du den Wäscheständer nicht nutzt, kann der obere Teil ähnlich einem Schirm zusammen gefaltet werden oder du nutzt den Wäscheständer zeitweise um Dekoration darauf aufzuhängen.

Wandwäscheständer

Diese Modelle haben einen kleinen Kasten als Basis, den du fest an die Wand schraubst. In diesem Kasten befindet sich eine Reihe an Leinen / Stangen, die du herausziehen kannst, wenn du den Wäscheständer gerade benötigst.

Viele Modelle erlauben es die Stangen nur teilweise heraus zu ziehen, wenn du nur wenige Wäschestücke hast.

Nach Gebrauch schiebst du die Stangen wieder zusammen und schließt den Kasten. Eine andere Variante besteht aus einem groß dimensionierten Rahmen an der Wand und die Stangen lassen sich als Gesamtheit an die Wand oder in die Waagerechte klappen.

Deckenwäscheständer

Mit einem Ständer haben diese Modelle zwar wenig zu tun, jedoch ist der Name trotzdem erhalten geblieben. Diese Modelle werden, wie der Name es sagt, fest an die Decke montiert. So nehmen sie keinen Platz weg und du musst dich nicht um den Aufbau und Abbau kümmern.

Der Faltmechanismus dient lediglich dazu den Wäscheständer auf eine bequem erreichbare Höhe abzusenken um Wäsche aufzuhängen oder abzuhängen und um den Wäscheständer die restliche Zeit über hoch genug zu schieben, damit sich niemand den Kopf stößt. In dieser Kategorie sind auch elektrische Modelle besonders üblich, da es keine Kabel gibt, über die man stolpern könnte.

Sonderformen

Die wichtigste Sonderform ist sicher der Wäscheständer für die Heizung. Mit zwei Halterungen kann er auf eine Heizung, ein Balkongeländer oder auch nur an eine Stuhllehne gesteckt werden und ist praktisch eine mobile Miniaturausführung von Wandwäscheständern. Hier reicht der Platz jedoch nur für ein paar Socken, sonstige Unterwäsche oder vielleicht ein einzelnes Kleidungsstück.

Da das Design von Wäscheständern nicht genormt ist findest du bei längerer Suche auch noch viele andere Modelle, die keiner anderen Kategorie so richtig zuzuordnen sein werden oder die zwar zu einer der anderen Kategorien gehören, jedoch so außergewöhnlich aussehen, dass sie einer gesonderten Erwähnung würdig sind, wie etwa Standwäscheständer von Designern.

Wie teuer sind Wäscheständer?

Auch wenn du an dieser Stelle sicherlich gerne eine überschaubare Preisspanne finden würdest, so muss diese Illusion direkt zerstört werden. Die riesige Vielfalt an Modellen, Größen und verschiedenen Materialien macht es effektiv unmöglich eine bestimmte Preisspanne zu nennen.

Damit du trotzdem nicht vollkommen ahnungslos den erstbesten Wäscheständer kaufst und mit einem potentiellen Fehlkauf schnell unglücklich wirst, sollen hier im Wäscheständer Test zumindest ein paar Preise und mögliche Preisbereiche erwähnt werden.

Kleinste Wäscheständer, wie etwa für die Heizung oder ganz einfache Standwäscheständer, die wahrscheinlich genau dasjenige Modell sind, an das du als erstes denkst, kosten nicht viel. Mit Preisen von unter 10 Euro sind dies die billigsten Modelle, die du überhaupt finden kannst.

Während die Modelle für die Heizung durchaus so billig sein dürfen, wirst du bei einem so billigen Standwäschetrockner keine hohe Qualität erwarten dürfen. Hier solltest du mit einem Preis von ungefähr zwischen 20 und 30 Euro rechnen. Für diesen Preis findest du viele hochwertige und langlebige Exemplare von diesem Standard-Modell.

Teurer werden Wäscheständer erst dann, wenn du Modelle mit komplizierterem Aufbau oder sonstigen Besonderheiten auswählst. Die Grenzen sind dabei fließend. So kosten nur wenig komplexere Modelle einen mittleren oder oberen zweistelligen Betrag.

Sehr ausladende und kompliziert gebaute Wäschetürme oder modular aufgebaute Wäscheständer können schnell im Bereich von 200 – 300 Euro oder noch darüber liegen. Auch die eher seltenen beheizten Wäscheständer zum Aufhängen kosten schnell 400 Euro oder mehr.

Richtig teuer wird es, wenn du nach Designer-Modellen oder solchen aus hochwertigsten Materialien suchst. Eine Wäschespinne aus Teak Holz kostet schnell über 1200 Euro und ein Wäscheständer von einem Designer sogar den doppelten Preis.

Abgesehen von Turmständern, modularen oder elektrischen Wäscheständern bringen dir die Mehrkosten jedoch keinen praktischen Nutzen und sind effektiv Geldverschwendung.

Wer sind die besten Wäscheständer Hersteller?

Wäscheständer gibt es sowohl von zahlreichen namhaften Herstellern, als auch viele no-name Produkte.

So ist nicht nur eine Vielfalt in der Qualität, sondern auch im Preis möglich. Hier sollen ein paar bekanntere Hersteller exemplarisch genannt werden.

  • Leifheit: Das Unternehmen wurde vom Ehepaar Leifheit im Jahr 1959 gegründet. Heute hat das Unternehmen 15 Standorte in ganz Europa, produziert zahlreiche Haushaltsprodukte und gehört zu den ganz großen Namen, wenn es um Wäscheständer geht.
  • Vileda: Eigentlich eher für Reinigungsutensilien für den Haushalt bekannt, stellt das Unternehmen mit Ursprung im Jahr 1948 auch Wäscheständer her, die qualitativ besonders hochwertig sind.
  • Foxydry: Mit dem italienischen Unternehmen soll ein Hersteller von elektrischen Wäscheständern für die Decke genannt werden. Die Mutterkonzerne Everest srl und Omfa srl sind ursprünglich aus der Metallverarbeitungsbranche mit Schwerpunkt Galvanisation und Anodisation.
  • Weitere Hersteller: Da es an dieser Stelle unmöglich ist alle erwähnenswerten Hersteller von Wäscheständern auch nur kurz vorzustellen, sollen hier nur einige weitere Namen aufgelistet werden, die du in dem Zusammenhang schon einmal gehört haben solltest. Dazu zählen Ruco, Artweger, Gimi, Axentia, Juwel, Metaltex, Arredamenti Italia, Wenko und Brabantia.

Welches Zubehör für Wäscheständer braucht man?

Wenn der Wäscheständer genug Platz für deine Wäsche bietet und du ihn nicht in zu starkem Wind aufstellst, stellt sich die Frage nach Zubehör gar nicht erst.

Optional kannst du einige Wäscheklammern kaufen um deine Wäsche zu fixieren oder einen Kleinteilehalter um dich nicht zu lange mit dem Ausbalancieren von Socken oder Unterwäsche aufzuhalten und dabei vielleicht noch etwas Platz auf der Leine / Stange einzusparen.

Wenn du ein etwas teureres Modell kaufst, dann kannst du dir jedoch auch dieses Zubehör sparen, da ein Kleinteilehalter und einige Wäscheklammern bereits zum Lieferumfang gehören.

Wie kann man einen Wäscheständer stabilisieren?

Wie bereits erwähnt, so gehört die Standfestigkeit von einem Wäscheständer zu den wichtigsten Kaufkriterien. Es nützt dir einfach nichts, wenn du zwar einen Wäscheständer hast, diesen voll mit Wäsche beladen kannst und der dann bei der kleinsten Erschütterung oder beim leichtesten Windhauch einfach umfällt.

Das würde nur immer wieder darin enden, dass du deine Wäsche direkt neu waschen kannst. Noch größer wäre das Ärgernis, wenn deine Wäsche an irgend etwas hängen bleibt oder unter dem Wäscheständer eingeklemmt werden würde. Dadurch könnten Kleidungsstücke aus empfindlichen Stoffen dauerhaft beschädigt werden.

Da jedoch auch der stabilste Wäscheständer unter besonders ungünstigen Umständen umkippen kann, solltest du ihn bei windigem Wetter von vorn herein fixieren. Bei einfachen aufstellbaren Modellen geht das relativ einfach. Hierzu musst du nur ein paar schwere Steine um oder auf die Standfüße schichten oder diese mit anderen schweren Gegenständen beschweren.

Wenn du nichts passendes an Gewichten gerade zur Verfügung hast, du den Wäscheständer jedoch im Garten aufstellst, dann kannst du ein wenig Erde weggraben, die Standfüße des Wäscheständers in die Mulden stellen und die Erde selbst als zusätzliches Gewicht wieder darüber schichten.

Manche Modelle von Wäscheständern sind sogar so aufgebaut, dass das Einsenken des Standfußes nicht nur eine Option darstellt, sondern ein fester Bestandteil des Aufbaus ist.

Falls du einen solchen Wäscheständer kaufst, der mittels Bodenhülsen in die Erde eingesenkt wird, dann hast du zusätzlich die Option die Bodenhülsen nicht einfach nur in die, eventuell zu weiche, Erde einzusenken, sondern diese fest einzubetonieren. Dadurch erreichst du eine Standfestigkeit, die nicht mehr zu übertreffen ist.

Bei besonders schlechtem Wetter ist die Situation jedoch noch schwieriger. Selbst wenn du deinen Wäscheständer stabil einbetoniert hast und selbst wenn deine Wäsche absolut sicher befestigt ist, so kann bei stürmischem Wetter der Luftwiderstand so groß werden, dass der Wäscheständer schlichtweg beschädigt oder zerstört wird.

Abgesehen davon, dass es bei solchem Wetter wahrscheinlich ohnehin regnen wird und deinen Wäsche nicht trocknen kann, ist ein solches Risiko einfach zu groß. In diesem Fall bleibt dir letztlich nichts anderes übrig als auf einen, notfalls kleineren, Wäscheständer auszuweichen, für den du Platz in der Wohnung hast.

Übrigens solltest du die Wäsche von beiden Seiten abwechselnd gleichmäßig abnehmen um das Umkippen durch ein Ungleichgewicht zu verhindern.

Wo sollte der Wäscheständer stehen und wie trocknest du Wäsche richtig?

Wenn es draußen warm ist, schönes Wetter herrscht und du einen Balkon, einen Garten oder eine Terrasse hast, dann ist die Wahl des richtigen Aufstellungsortes eigentlich von vorn herein klar. An einem sonnigen Standort mit einer leichten, jedoch kontinuierlichen Luftbewegung trocknet selbst sehr nasse und aus schweren Stoffen bestehende Wäsche innerhalb kürzester Zeit.

Die Sonneneinstrahlung führt dazu, dass der Stoff Wärmeenergie aufnimmt, die dann durch Verdunstung des Wassers wieder abgegeben werden kann und eine leichte Brise sorgt dafür, dass die mit Feuchtigkeit gesättigte Luft sofort von den Wäschestücken weggeführt wird.

In der kalten Jahreszeit sieht es jedoch anders aus. Bei bewölktem Himmel fehlt die zusätzliche Energie des Sonnenlichts und der kalte Wind hilft dann auch nur noch wenig um die Feuchtigkeit der Wäsche wegzuführen. Schlimmer wird es, wenn es gerade nass ist, sodass die Luft ohnehin fast mit Feuchtigkeit gesättigt ist oder es sogar regnet und deine Wäsche noch nasser wird anstatt zu trocknen.

In einer solchen Situation ist es nicht nur vollkommen sinnlos, sondern sogar kontraproduktiv einen Wäscheständer draußen aufzustellen. In einer solchen Situation bleibt dir nur noch übrig den Wäscheständer drinnen aufzustellen. Damit dies jedoch zum gewünschten Ergebnis führt solltest du ein paar Dinge beachten.

Keine zu nasse Wäsche aufhängen

Eigentlich sollte dieser Punkt klar sein. Je nasser die Wäsche ist, desto länger dauert es bis sie trocken wird. Während draußen bei schönem Wetter ein bisschen mehr Feuchtigkeit keinen nennenswerten Unterschied macht, sieht es in der Wohnung anders aus. Hier herrschen keine idealen Bedingungen zum trocknen von Wäsche vor.

Außerdem willst du nicht unnötig viel Feuchtigkeit in der Wohnung haben, wenn das Wetter ohnehin ausgiebiges Lüften unmöglich macht und die Gefahr von Schimmel groß ist.

Du solltest deshalb unbedingt den Schleudergang deiner Waschmaschine dazu nutzen von vorn herein so viel Wasser wie nur möglich aus deiner Wäsche raus zu bekommen. Empfindliche Textilien solltest du zumindest über dem Waschbecken oder der Badewanne ausdrücken.

Keine nasse Wäsche bügeln

Du könntest vielleicht auf die Idee kommen die fehlende Wärme der Sonne durch die Hitze des Bügeleisens ersetzen zu wollen und statt die Wäsche langsam trocknen zu lassen sie schnell mit dem Bügeleisen zu trocknen.

Vergiss diese Idee wieder. Auch wenn du grundsätzlich auf eine gute Idee gekommen bist um deine Wäsche schnell trocken zu bekommen, so wirst du mit der Kombination aus Wasser und starker Hitze die Fasern dauerhaft schädigen.

Es gibt jedoch eine Ausnahme. Wenn die Wäsche nur noch leicht feucht ist und beim Bügeln die Restfeuchtigkeit innerhalb von Augenblicken verdunstet anstatt dass die Wäsche geradezu gekocht wird, solltest du diesen Zustand zu deinem Vorteil nutzen.

Vor allem bei Wäsche, die vergleichsweise aufwändig zu bügeln ist, wie etwa bei Hemden, erleichterst du dir diese Arbeit mit ein wenig Restfeuchtigkeit enorm. Eine zweite Ausnahme ist Wäsche, die gekocht werden kann.

Bei dieser Wäsche sind die Fasern so robust, dass du sie auch nass bügeln könntest. Falls es jedoch nicht dringend ist, solltest du die längere Bügelzeit mit höherem Energieverbrauch trotzdem vermeiden.

Der richtige Standort für den Wäscheständer

In der Wohnung fehlen dir in der Regel drei Dinge, die für das Trocknen von Wäsche wichtig sind: Platz, Wärme und Luftbewegung. Um deine Wäsche möglichst schnell und effizient zu trocknen solltest du einen Mittelweg finden, der alle drei Punkte möglichst weit abdeckt.

Selbstverständlich ist dies schwieriger, wenn dir der Platz nur wenige Optionen lässt. Dann musst du dich beispielsweise mit einem Wäscheständer für die Badewanne begnügen, unabhängig davon, ob Wärme und Luftbewegung im Bad optimal sind.

Falls der Platz nicht der limitierende Faktor ist, dann solltest du sowohl die Nähe einer Heizung als auch die Nähe eines Fensters wählen. Die warme und relativ trockene Heizungsluft hilft dabei die Feuchtigkeit aus der Wäsche zu treiben. Ein Fenster das zumindest auf Kipp geöffnet ist hilft zumindest etwas dabei die feuchte Luft von der Wäsche wegzuführen.

Gleichzeitig hilft das Lüften dabei, dass sich die Feuchtigkeit in der Wohnung festsetzt und zu Schimmel führen kann. Die verlorene Energie durch das Auslüften warmer Heizungsluft ist hier ein notwendiges Übel um stickige Luft und eventuell muffig riechende Wäsche zu verhindern. Falls du nur wenige kleine Wäschestücke hast, dann gibt es speziell Wäscheständer, die du an die Heizung hängen kannst.

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