Geodreieck Test: Die besten Geodreiecke im Vergleich!

GeodreieckVielleicht fragst du dich, wofür es einen Geodreieck Test braucht? Eigentlich sind Geodreiecke doch normale Hilfsmittel aus dem Schulalltag, welche man einfach im nächsten Schreibwarenregal greift und dann nutzt, bis es kaputt geht oder die Schule vorbei ist. Doch Geodreiecke können noch mehr sein.

Sie sind zur Schulzeit ein wichtiger Bestandteil des Matheunterrichts, können aber ebenso darüber hinaus in vielen Situationen hilfreich sein und dies privat und beruflich. Dazu gibt es vieles, was man über Geodreiecke so wissen kann und um eine gute Kaufentscheidung zu treffen, vielleicht auch sollte.

Im Laufe des Geodreieck Vergleich wirst du nicht nur einige Anwendungsmöglichkeiten von Geodreiecken kennenlernen, sondern auch die verschiedenen Varianten, die du kaufen kannst.

Ebenso wirst du erfahren, welche Kaufkriterien es gibt, die es zu beachten gilt, wenn du ein Geodreieck kaufen möchtest. Der Testbericht wird dir zeigen, wie du nicht nur einfach gute Geodreiecke findest, sondern auch das Beste.

Warum dies auch nicht immer irgendein Testsieger sein muss, wirst du hier ebenso erfahren. Gut gewappnet mit dem Fachwissen aus dem Geodreieck Test, einigen Empfehlungen und Kundenrezensionen kannst du danach das perfekte Geodreieck für dich und deinen Einsatz für dieses finden.

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Was ist ein Geodreieck?

Diese Frage mag im Geodreieck Vergleich recht rhetorisch erscheinen. Eigentlich ist es doch klar, was ein Geodreieck ist. Sollte man es ganz simpel sagen wollen, so würde man es wohl als dreieckiges Lineal bezeichnen. Diese Beschreibung ist zwar treffend, aber die Frage ist, was rein von der Definition bzw. rein technisch gesehen wirklich ein Geodreieck ist.

Die Beschreibung eines dreieckigen Lineals ist dabei tatsächlich ein Teil der echten Definition, allerdings eben nur ein Teil. Bei einem Geodreieck handelt es sich um ein Lineal in Form eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks, welches dazu noch einen Winkelmesser bietet.

Genau ist dies ein Halbkreiswinkelmesser, welcher zwei gegenläufige Skalen hat. Diese zeichnen den Bereich von 0 bis 180 Grad. Für die Winkelmessung bilden die äußeren die äußeren Ränder ein Dreieck. Das Geodreieck an sich dient zum Zeichen und bietet Winkel zwischen 45 und 90 Grad.

Es gibt dabei, wie bereits angesprochen, mehrere Varianten von Geodreiecken. Die einfachen Varianten, die kennst du wahrscheinlich aus deiner Schulzeit. So gibt es aber z.B. noch TZ-Dreiecke, welche zur Erstellung von technischen Zeichnungen genutzt werden. Im Laufe des Geodreieck Test werden die verschiedenen Varianten allerdings noch genauer erläutert.

Wie funktioniert ein Geodreieck?

Mit einem herkömmlichen Gerät können einfache Strecken, Parallelen, Vielecke, Koordinatensysteme und einfache Körper sowie Winkel zwischen Null und 180 Grad genau gemessen und gezeichnet beziehungsweise konstruiert werden.

Um dies zu bewerkstelligen befindet sich an der Hypotenuse des rechtwinkligen Dreieckes die „Zeichenkannte“, an welcher Strecken gezeichnet und gemessen werden können. Sie wird durch die „Nulllinie“, die sie im rechten Winkel schneidet, halbiert.

Zur Zeichenkannte lassen sich mehrere Parallelen im jeweils selben Abstand voneinander finden, ebenso wie eine innere und eine äußere, an den Katheten des Dreiecks verlaufende, Mess-Skala zur Bestimmung von Winkeln.

Für außerschulische, komplexere Anforderungsbereiche werden meist sogenannte TZ-Dreiecke benötigt. Deren Alleinstellungsmerkmal sind mehrere gleichgroße Kacheln welche die gesamte Fläche des Produkts ausfüllen.

Des Weiteren verfügen TZ-Dreiecke auch über mehrere mit Mess-Skalen beschriftete Parallelen zur Nulllinie. Verwendet werden sie beim technischen Zeichnen (daher das „TZ“).

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es für ein Geodreieck?

Beginnen sollte man oftmals mit dem Offensichtlichsten. Daher ist die bekannteste Anwendungsmöglichkeit für ein klassisches Geodreieck der Matheunterricht in der Schule. Mit dem Geodreieck zeichnet man hier selbst Winkel, Graphen und Dreieck und misst diese ggf. aus.

Gerade im Geometrieunterricht wird das Geodreieck zum unverzichtbaren Helfer werden der Schulzeit. So lernt man mit diesem nicht nur die verschiedenen Arten von Winkel kennen, sondern auch, wie man diese präzise ausmessen kann.

Neben dem Matheunterricht kann das Geodreieck natürlich auch im Kunstunterricht gebraucht werden. Manche Lehrer raten explizit zur Nutzung des Geodreiecks für gewisse Zeichnungen und andersherum gibt es natürlich auch Schüler*innen die ihre Zeichnungen so genau und schön wie möglich machen wollen. Da kann ein Geodreieck gerade bei Winkeln oder rechteckigen Gegenständen eine echte Hilfe sein.

Ebenso kann man auch hier die Winkel messen, um so genau wie möglich zu zeichnen. Dies gilt dabei natürlich nicht nur für den schulischen Kunstunterricht, sondern auch für das private Zeichnen und Malen oder eben auch für Menschen, die es beruflich tun.

In der Berufswelt sind verschiedene Varianten von Geodreiecken, die noch im Geodreieck Vergleich vorkommen, allerdings nicht nur für Künstler interessant. Eigentlich sind Geodreiecke überall dort von Nöten, wo Winkel berechnet werden müssen und Gerade exakt auf Papier gebracht werden.

Daher sind Geodreiecke auch für Ingenieure, Architekten oder auch Konstrukteure ein wichtiges Werkzeug in ihrem Arbeitsalltag. Die Varianten, die diese Berufsgruppen nutzen, mögen sich zwar vielleicht immer wieder optisch von den klassischen Modellen aus dem Schreibshop nebenan unterscheiden, im Grundprinzip sind sie hingegen doch recht gleich.

Ist der Kauf eines Geodreiecks überhaupt nötig?

Vielleicht fragst du dich grundsätzlich, ob der Kauf eines Geodreiecks überhaupt nötig ist. Du könntest ja auch immerhin einfach auf Kästchenpapier, Lineal und Zirkel zurückgreifen. Das Ergebnis sollte doch nicht wirklich schlechter sein, wenn du in der Schule grundsätzlich in Sachen Geometrie aufgepasst hast, oder?

Grundsätzlich mag diese Logik zwar aufgehen und auch für die ein oder andere Mathestunde reichen, aber auch hier werden die Lehrkräfte irgendwann mahnen, dass du dir doch bitte ein richtiges Geodreieck anschaffst.

Es ist nun einmal noch mal eine ganz andere Sache, ob du dir mit ein paar Hilfsmitteln irgendwie Winkel und Geraden zu Zeichen ermöglichst. Oder ob du nun mit einem Hilfsmittel, was genau hierfür erschaffen wurde, präzise arbeitest und jeden Winkel genau abmessen kannst.

Dazu wird die Bestimmung eines bereits existierenden Winkels erst durch ein Geodreieck oder ein alternatives Werkzeug überhaupt erst möglich. Mit einem Lineal oder ähnlichem wirst du nie einen Winkel genau messen können. Dazu ist die Flexibilität eines Geodreiecks unfassbar hoch. Strecken, Geraden, Senkrechten, Winkel und Parallelen lassen sich alle problemlos zeichnen und auch ausmessen.

Die einzigen negativen Punkte bzw. Dinge, die es wirklich bei den meisten Geodreiecken zu beachten gilt, ist die Robustheit, besonders bei den Spitzen und das die Beschriftung oftmals in der Relation schon recht schnell an kräftig und langfristig an Lesbarkeit verliert. Sie blättert schlichtweg schnell ab und macht so ein genaues Zeichnen und Messen natürlich unmöglich.

Welche Geodreieck-Varianten gibt es?

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist ein Geodreieck nicht immer gleich ein einfaches Geodreieck. Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Geodreiecken wurden bereits vorher schon beschrieben. Natürlich kann man grundsätzlich für fast jeden Zweck, den ein Geodreieck erfüllen soll, das Einfache aus dem Schreibwarenladen nehmen, welches man auch seinem Kind geben würde.

Wie eine Menge an Bewertungen und Erfahrungen zeigen, machen in vielen Situationen besondere Varianten von Geodreiecken allerdings doch Sinn. Experten bewerten bekanntlich die Tauglichkeit für ihren Bereich und die Modelle werden daher auch gut getestet, damit sie maximale Leistung in ihrem Bereich ermöglichen.

Grundsätzlich unterscheiden sich die meisten Geodreiecke vor allem in ihrer Größe voneinander. Dies kann beim Einsatz schon einen merkbaren Unterschied machen. Wer in ein Schulheft bzw. auf ein Din A4 Blatt zeichnet, der braucht natürlich ein deutlich kleineres Geodreieck als jemand, der auf ein großes Platt, etwa A1 oder A0, zeichnet. Wobei auch hier ein kleines Dreieck für die Details nicht schaden kann.

Neben der Größe kannst du bei manchen Geodreiecken aber auch beim Auflegen dieser auf das Papier einen Unterschied feststellen. Manche Modelle haben Punkte auf der Unterseite. Diese nennen sich Tuschenoppen und sorgen dafür, dass das Dreieck nicht direkt auf dem Untergrund aufliegt. So findet bei Stiften, welche etwa mit Tinte schreiben, nicht direkt ein Verschmieren statt, sollte das Geodreieck einmal wegrutschen.

Eine andere Variation, die du öfters schon gesehen haben wirst, sind Geodreiecke mit Griffen auf der Oberseite. Der Griff macht bei einem Geodreieck fast immer Sinn, denn sobald diese auf dem Untergrund liegen, sind sie oftmals schwer zu packen. Gerade wenn du mit schmierenden Stiften arbeitest, möchtest du natürlich so wenig wie möglich Gefahr laufen, dass dein Dreieck sich verschiebt und so die Schrift verschmiert. Hierfür sind die Modelle mit einem Griff besonders nützlich.

Welche Arten von Geodreiecken gibt es?

Grundsätzlich nennt sich eigentlich jedes Modell schlicht und ergreifend Geodreieck. Doch die genannten Unterschiede zwischen den Modellen lassen auch eine gewisse Kategorisierung zu. Diese zeichnet sich zwar vielleicht nur durch kleine Punkte bzw. durch mehr oder weniger Komfort der Varianten aus, jedoch macht es die Suche nach deinem perfekten Geodreieck deutlich leichter.

Die Modelle, die du kennen solltest, sind Zeichendreiecke, Geometrie Dreieck mit Griff und die ganz klassischen Geodreiecke. Wobei man hier noch einmal unterscheiden kann. Wirkliche klassische Geodreiecke sind aus Kunststoff und auch durchsichtig.

Es gibt jedoch Modelle aus Holz und Metall, die sonst allerdings 1:1 wie ihre Gegenstücke aus Plastik wirken. Sie sind schlichtweg robuster und umweltfreundlicher, dafür sind die Materialien natürlich nicht durchsichtig, was den Einsatz der Winkelmesser und Skalen auf dem Dreieck erschwert bzw. zum Teil sogar ganz verhindert.

Klassisches Geodreieck aus Kunststoff

Wie bereits beschrieben ist der Klassiker das Geodreieck, welches du wahrscheinlich selbst in der Schule hattest. Es ist aus Kunststoff, durchsichtig und hat optisch neben seinen Skalen und den Ecken nicht wirklich etwas zu bieten. Es ist einfach und simpel gehalten und erfüllt so einfach seinen Zweck.

Diese Modelle kommen eben vor allem in der Schule und vielleicht auch manches Mal bei dem ein oder anderem Bürojob zum Einsatz. Im Durchschnitt sind sie etwa 16 cm lang und hat eine farbige Gradskala, die sich so recht gut vom Rest des Geodreiecks abhebt. Die Varianten mit Tuschenoppen sind hier besonders zu empfehlen.

Geometrie Dreieck mit Griff

Der vorherigen Kategorie sind die Geodreiecke mit Griff fast gänzlich ähnlich. Sie sind im Durchschnitt auch um die 16 cm lang und kommen auch oftmals und im Idealfall mit Tuschenoppen. Dazu ist die Winkelskala natürlich auch farblich extra hervorgehoben.

Der Griff macht hier allerdings den klaren Unterschied. Er sorgt für eine deutlich leichtere Handhabbarkeit und weniger Probleme mit verschmierter Schrift. Dazu macht es das Geodreieck auch etwas flexibler.

Geometrie Dreiecke mit Griff können natürlich auch einfach in der Schule oder im Büro zum Einsatz kommen, finden sich allerdings auch schon deutlich öfters in konkreten beruflichen Einsatz. Vor allem Konstrukteure greifen gerne auf diese Modelle zurück.

Zeichendreieck

Natürlich ist auch das Zeichendreieck den vorher genannten Modellen sehr ähnlich. Allerdings bietet es noch mehr Annehmlichkeiten, die eben vor allem das Zeichnen mit diesem deutlich erleichtern. Dazu ist auch die durchschnittliche Größe mit etwa 20 cm Länge merkbar mehr als bei den anderen zwei Varianten.

Dazu komm ein Raster auf dem Geodreieck, welches zumeist etwa 100 mm groß ist und sich beim Zeichnen schnell als echte Hilfe erweisen kann. Auf den Griff muss man trotz der mehr ablesbaren Daten auf dem Dreieck allerdings oftmals auch nicht verzichten. Bei einigen Modellen ist er für die bessere Nutzbarkeit sogar abnehmbar.

Worauf beim Kauf eines Geodreiecks achten?

Solltest du nun an dem Punkt sein, dass du dir sicher bist, dass du ein Geodreieck brauchst, dann gibt es noch ein paar Punkte zu bedenken. Natürlich könntest du einfach losgehen und dir einfach das nächste Geodreieck kaufen. Allerdings solltest du natürlich auch wissen, welche Kriterien es gibt, die die Grundlage deiner Kaufentscheidung bilden sollten.

Zwischen den drei genannten Arten von Geodreiecken musst du dich schlichtweg selbst entscheiden. Ob es nun wirklich ein klassisches Geodreieck, eines mit Griff oder eben doch ein Zeichendreieck sein sollte, musst du für dich wissen. Du solltest dir gut überlegen, welche Einsatzzwecke du für das Geodreieck hast. Daraufhin weißt du am besten für dich selbst, welche Variante es für dich sein sollte.

Neben den drei Kategorie gibt es allerdings noch ein paar Punkte, die bei allen Kategorien wichtig sind. Diese Punkte entscheiden zum Teil einfach über die Qualität des Geodreiecks, zum Teil sind es auch Punkte, wo du wieder für dich wissen musst, wie hier deine Vorlieben sind.

Das Material

Bereits einmal angesprochen wurde das Material, aus welchem ein Geodreieck besteht. Die Meisten sind aus Kunststoff oder noch Gummi. Bei beiden Varianten wird oftmals auf einen durchsichtigen bzw. farblosen Stoff gesetzt oder es werden sehr schwache Farben verwendet, die stark lichtdurchlässig sind.

Hier liegt auch der größte Vorteil von Kunststoff. Durch die Lichtdurchlässigkeit bzw. die Durchschichtbarkeit des Materials kann man die Skalen in der Innenseite ganz einfach nutzen und somit mit dem Geodreieck viele Werte vermessen.

Dazu sind gute Geodreiecke aus Kunststoff insgesamt auch recht robust. Wer kein Fan von Kunststoff ist und nachhaltigere und vielleicht auch noch robustere Geodreiecke sucht, der kann natürlich auch die Varianten aus Holz oder Metall nehmen. Diese sind dabei natürlich etwas teurer und haben oftmals leere Stellen, damit man mit diesen auch noch besser Messen und mehr Werte erfassen kann.

Trotzdem ist die Menge an Werten, die man mit einem durchsichtigen Geodreieck ausmessen kann, deutlich höher. Dafür hat man hier eben eine erhöhte Langlebigkeit, eine höhere Robustheit und ist natürlich auch nachhaltiger unterwegs.

Die Beschriftung

Die Werte und Skalen auf dem Geodreieck sind unheimlich wichtig für dessen Nutzen. Nur mit den Skalen und den Winkelmessern kann ein Geodreieck überhaupt seinen vollen Nutzen erfüllen und ist mehr als ein dreieckiges Lineal. Daher sollten diese auch immer gut erkennbar sein.

Beim Kauf gilt es also zu vergleichen, wie gut die Schrift an sich auf dem Geodreieck lesbar ist, wie gut sich die Farben der Skalen abheben und wie lange der Druck der Schrift hält.

Hier sind vor allem, die sonst oftmals eher Besseren, Geodreiecke aus Kunststoff im Nachteil. Hier geht die Schrift am schnellsten ab bzw. verwischt deutlich schneller. Aber natürlich gibt es auch hier Unterschiede und ein Blick in eine Kundenrezension enthüllt dabei oftmals, wie zufrieden man mit dem Aufdruck der Schrift bzw. Skalen sein kann.

Griff, Hilfslinien und Co.

Wie bereits im Geodreieck Test erwähnt, gibt es einige Geodreiecke, die mit ein paar Extras aufwarten. Der Griff ist dabei ein besonders gern gesehener Helfer, da er das Packen des Geodreiecks deutlich erleichtert.

Was im ersten Moment banal klingen mag, kann im Zweiten für echte Entspannung sorgen. Das Aufheben eines Geodreiecks gehört für einige Menschen nämlich mit zum nervigsten Teil der Arbeit in der Mathematik.

Die meisten Geodreieck Modelle sind so flach und dünn, dass sie gefühlt nicht mehr vom Papier entfernt werden können. Hier ist der Griff eine große Hilfe.

Gewicht

Dieses ist abhängig von Größe und Material und hat einen elementaren Einfluss darauf, wie gut das Handling des Geräts ist. Je schwerer, desto größer ist die Haftung auf dem Papier und desto besser liegt es auf jenem auf. Ein leichteres Dreieck ist auch leichter zu bewegen, bietet aber weniger Halt.

Auch wenn die Unterschiede nur marginaler Natur zu sein scheinen, haben sie letztlich doch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss und sollten beim Kauf nicht außer Acht gelassen werden.

Ein schwereres Produkt erweckt zudem auch unterbewusst einen hochwertigeren Eindruck und sorgt somit für ein zufriedeneres Arbeiten beim Anwender.

Haptik

Die wichtigste Frage, die sich in Sachen Haptik stellt ist wohl die danach, ob du dich für ein Geodreieck mit- oder ohne Griff entscheidest. Ein Griff sorgt dafür, dass sich das Dreieck besser halten und gezielter anlegen lässt.

Außerdem ermöglicht er es, beim konstruieren intuitiv einen gewissen Gegendruck zu erzeugen, durch welchen man beim Zeichnen nicht verrutscht. Ein solcher Griff mach das Gerät jedoch zum einen etwas sperriger und zum anderen teurer.

Womit wir beim letzten und vermutlich wichtigsten Kriterium sind: dem Preis. Hier gibt es bei Geodreiecken im direkten Vergleich eine sehr große Spanne: von 20 Cent bis hin zu 20 Euro ist alles dabei. Abhängig von Art, Größe, Material, Haptik und Hersteller.

Neben dem Griff sorgen auch Tuschenoppen für deutlich leichteres arbeiten, da sie das Geodreieck erhöhen und so entweder ganz das Verrutschen verhindern oder zumindest das direkte Verschmieren des Stiftes, sollte dieser mit Tinte oder ähnlichen Stoffen schreiben.

Neben diesen beiden Punkten, die direkt der Entspannung der Handhabung dienen, können mögliche Hilfslinien die Arbeit auch noch deutlich leichter machen. Fast immer vorhanden sind besondere Markierungen bei 45 und 90 Grad, sodass man diese direkt ablesen kann. Andere Geodreiecke bieten noch extra Linien, etwa um mit der geraden Seite besser Parallelen zeichnen zu können.

Welche sind die besten Geodreieck Hersteller?

Damit der Geodreieck Vergleich zum Abschluss nun auch wirklich die entscheidende Hilfe für die Auswahl deines Geodreiecks ist, musst du natürlich nicht nur Informationen über die Geodreiecke an sich haben, sondern auch über die Hersteller.

Welcher ist der richtige Hersteller für dich bzw. welche Hersteller sind besonders zu empfehlen? Genau auf diese Frage wirst du nun eine zufriedenstellende Antwort finden.

  • Herlitz: Wer sich in Deutschland schon ein paar Mal Schul- und Bürobedarf gekauft hat, der wird wahrscheinlich schon ein oder zwei Kontakte mit Herlitz gehabt haben. Bereits seit 1904 ist das deutsche Traditionsunternehmen am Markt und bietet dabei von Berlin aus nicht nur Geodreiecke, sondern eine Vielzahl an Schreibwaren, Schulranzen und Dingen aus dem Bürobedarf.
  • Rumold: Die Rumold GmbH & Co. KG versorgt den Markt aus dem schönen Stuttgart mit allerlei Hilfsmitteln und Werkzeugen, die das Messen und vor allem das Zeichnen deutlich erleichtern. Dabei kann man hier ebenso seine Hilfsmittel finden, wenn man zur Schule geht, wie auch für den Betrieb eines Konstruktions- oder Architekturbüros.
  • Wedo: Auch die Werner Dorsch GmbH kurz Wedo, beschreibt sich mit ihrem Slogan so: „Entdecken Sie unser breites Sortiment an nützlichen und stylischen Produkten für Büro, Schule oder Freizeit. Ideen, made by WEDO – we do it! Genau das erhält man hier auch. Produkte, die den Alltag in der Schule, dem Büro oder am heimischen Maltisch deutlich verbessern und dazu noch einen Anspruch an Optik und Ästhetik haben.

Häufig gestellte Fragen

Nun hast du ein breites Grundwissen über die Thematik Geodreiecke und kannst dich fast schon direkt in den Kauf stürzen. Da es vielleicht allerdings auch noch ein paar kleine Fragen gibt, die schnell beantwortet, aber dennoch wichtig sind, sollen diese hier auch noch aufgeführt werden.

Hier erfährst du noch die letzten Informationen, die vielleicht noch offen geblieben sind und dir noch fehlen, um eine gute Kaufentscheidung für dein individuelles Geodreieck zu treffen.

Was kostet ein Geodreieck im Schnitt?

Diese Frage kannst du wahrscheinlich noch mit dem Wert aus deiner Schulzeit beantworten. Hier gibt man im Schnitt etwa 1,5 bis 2,5 Euro für ein einfaches Geodreieck aus. Eine recht günstige Anschaffung. Es gibt allerdings natürlich auch deutlich teurer Modelle.

Die normale Spanne liegt dabei bei einem Euro für die günstigsten Modelle und knapp 14 Euro für die teuersten. Ein gutes Modell, wo du alle zusätzlichen Skalen und Werte hast, solltest du dabei im Rahmen zwischen fünf und sechs Euro erhalten.

Was bedeuten die zwei Skalen und Linien auf dem Geodreieck?

Die Hilfslinien und Skalen auf dem Geodreieck haben wir bisher immer angeschnitten, allerdings nie genau erklärt. Dabei ist die Erklärung recht simpel. Die meisten Geodreiecke verfügen über zwei Skalen, wobei eine davon farblich sich vom Rest des Dreiecks unterscheidet, sowie mindestens 3 Hilfslinien, die von der geraden Seite zu den Skalen verlaufen.

Die zwei Skalen sind die innere und die äußere Winkelskala. Sie dienen zum Bestimmen eines Winkels und sind jeweils in der entgegengesetzten Richtung zu lesen. Somit kannst du aus allen Perspektiven einen Winkel ablesen bzw. zeichnen. Die drei durchgezogenen Linien, die bis zur inneren Winkelskale gehen, sind dabei die Hilfslinien, die dir jeweils einen 45 Grad Winkel und in der Mitte den 90 Grad Winkel anzeigen. An diesen Linien kannst du dich immer orientieren.

Manche Geodreiecke bieten darüber hinaus noch einiges mehr als Hilfslinien. Gerade Parallele Hilfslinien sind dabei fast schon ein Standard. Sie verlaufen parallel zur geraden Seite des Geodreiecks unterhalb der inneren Winkelskale. Sie sind dabei eine Hilfe, um eine Parallele mit dem Geodreieck zu zeichnen.

Warum ist der Nullpunkt so wichtig?

Solltest du noch nie mit einem Geodreieck gearbeitet haben, ist dies nicht schlimm. Der Lernprozess wird hier relativ schnell einsetzen. Was am Anfang, bevor man das erste Mal ein Geodreieck selbst angesetzt hat, verwirrend sein kann, ist allerdings die Frage, warum dieser Nullpunkt, der so oft erwähnt wird, so wichtig ist?

Der Nullpunkt ist unheimlich präsent auf dem Geodreieck selbst und befindet sich genau unter dem Strich, der als Hilfslinie für den 90 Grad Winkel dient. Und genau hier liegt die Erklärung. Der Nullpunkt muss immer genau an einer der Seiten der Stelle eines Winkels angelegt werden, von der aus man den Winkel zur anderen Seite haben möchte.

Der Nullpunkt stellt eben den Grad 0 dar. Und da e es sich beim 90 Grad Winkel um einen exakten, rechten Winkel handelt, der wie ein L aussieht, befinden sich die 90 Grad eben auch exakt über dem Nullpunkt des Geodreiecks.

Warum hat das Geodreieck zwei Skalen?

Das liegt daran, dass diese Skalen gegenläufig sind. Von links nach rechts gelesen startet eine Skala bei 0 und geht gen 180, die andere Skala läuft von 180 hin zu 0 Grad.

Dadurch wird es leichter, einen Winkel zu messen – man muss in keinem Fall in die andere Richtung denken, sondern kann einfach ablesen.

Wie misst man einen Winkel?

Wichtig beim Messen eines Winkels ist es, den Nullpunkt des Dreiecks (Schnittpunkt von Nulllinie und Messkante) genau auf den Scheitelpunkt des zu messenden Winkels zu legen.

Sollte es erforderlich sein, kann man die Seiten einer Figur auch verlängern, um so leichter die Größe des Winkels zu messen. Für Winkel die größer als 180 Grad sind, muss man das Dreieck drehen, und den dann gemessenen Winkel zu 180 hinzu addieren.

Warum gibt es Geodreiecke in verschiedenen Größen?

Weil je nach Aufgabengebiet unterschiedlich groß gearbeitet werden muss. In einer Arbeit in der Schule reicht es meist, eine Figur mit Seitenlängen von wenigen Zentimetern zu konstruieren.

Ein Architekt beispielsweise muss wesentlich größer und genauer arbeiten. Für ihn würde eine Hypotenusenlänge von 16 cm vermutlich nicht ausreichen.

Währenddessen darf nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Geodreieck mit 32 cm Messkannte gegebenenfalls gar nicht in die Federmappe eines Schulkindes passt. Was für ein Geodreieck am besten passt, muss in den meisten Fällen der (Geodreieck) Test zeigen.

Wie schwer ist die Benutzung eines Geodreiecks?

Auch wenn die Anwendung beim Geodreieck vergleichsweise intuitiv zu sein scheint, ist es gerade bei Kindern wichtig, immer wieder gemeinsam den richtigen Umgang zu üben, damit dieser nicht verlernt wird.

Kontraproduktiv sei laut einigen Experten auch die immer frequentiertere Nutzung von Tablets etc. an deutschen Schulen. Durch diese kämen Kinder im normalen Schul-Alltag immer seltener in Kontakt mit Geodreiecken und seien dementsprechend nicht ausreichend vorbereitet, wenn sie auf die korrekte Verwendung dieser angewiesen wären.

Sollte ich ein Geometrie-Set oder Geodreieck kaufen?

Wie so oft lautet die Antwort auch hier, dass es ganz auf dich und darauf ankommt, was du vorhast. Ein Geodreieck vereinte meistens die klassischen Bestandteile eines Geometrie-Set (Lineal, Winkelmesser, rechtwinkliges Dreieck) in sich. Dementsprechend lassen sich mit beiden Hilfsmitteln theoretisch dieselben Ergebnisse erzielen.

Jedoch ist für viele das Geometrie-Dreieck aufgrund seiner simplen Anwendung zu empfehlen. Zum Beispiel lassen sich Parallelen mithilfe eines Geodreiecks durch die aufgedruckten Parallelen zur Hypotenuse sehr leicht konstruieren, mit einem Geometrie Dreieck muss man sich jedoch der sogenannten Parallelverschiebung bedienen. Dabei werden meist ein Lineal und ein Dreieck verwendet.

Eine Seite des Dreiecks, die Senkrecht zur Messkannte des Lineals verläuft, wird dann genutzt, um eine Erste Gerade zu zeichnen. Anschließend wird das Dreieck um den gewünschten Abstand der Parallelen entlang des Lineals verschoben, anschließend wird die zweite Gerade gezeichnet.

Anhand dieses Beispiels lässt sich gut verdeutlichen, dass in beiden Fällen das selbe Ziel erreicht werden kann, der Aufwand mithilfe eines Geodreiecks jedoch ungemein minimiert wird. Jedoch gibt es auch Fälle, in denen ein Geodreieck nicht die richtige Wahl ist, beispielsweise aufgrund seiner Größe oder seines Aufbaus.

Wie gesagt – es kommt auf dich an. Wer professionell arbeitet wird beides benötigen, im Normalfall sollte ein herkömmliches Geodreieck ausreichend sein.

Warum gibt es bei Geodreiecken so große Preisunterschiede?

Es stimmt, die Preisspanne ist enorm. Beginnend bei wenigen Cents bis hin zu über 20 Euro – doch warum ist das so? Um diese Frage zu beantworten sollte man sich zuerst anschauen, warum die billigen Modelle so billig und die teuren hingegen so teuer sind.

Wie können also so niedrige Preise erzielt werden? Zum einen über Masse und generelle Produktionsbedingungen, zum anderen über die Qualität. Sehr preiswerte Geräte werden oft in Asien produziert, da die dortigen Herstellungskosten sehr gering sind. Außerdem werden sie in enorm großen Stückzahlen produziert, was den Preis natürlich erneut drückt.

Preisentscheidend ist aber vor allem die Qualität. Diese äußert sich in wenig langlebigen Drucken, billigen Materialien oder einer weniger stabilen Konstruktion und unsauberen Verarbeitung. Das fällt beim Test des Geodreiecks meist sehr schnell auf.

Teurere Geodreiecke haben diese Schwächen oftmals nicht. Sie werden zudem in Ländern mit höheren Kosten produziert, so zum Beispiel in der EU. Hier gelten mehrere Vorschriften welche zusätzlich beachtet werden müssen, höhere Qualitätsstandards und vor allem fallen höhere Kosten für Personal an. Des Weiteren lassen sich große Firmen ihren Namen und Historie gerne gut bezahlen.

Wichtig ist es, das für sich passende Geodreieck hinsichtlich seines Preis-Leistungs-Verhältnisses beim Geodreieck Vergleich zu finden.

 

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