Rollator Test: Die besten Rollatoren im Vergleich!

RollatorDer Rollator Test hat bestätigt: Egal ob man aufgrund von Alter, körperlichen Einschränkungen oder aufgrund von Verletzungen im Rehabilitationsprozess ist, ein Rollator kann eine großartige Hilfe im Alltag sein.

Eine fahrbare Gehhilfe bietet maximale Unabhängigkeit bei der Fortbewegung und ermöglicht es den Benutzern, sich zu bewegen, wo sie sonst vielleicht im Bett liegen oder auf Krücken herumhumpeln müssten.

Besonders älteren Menschen mit Gehschwierigkeiten hilft ein Rollator, Gegenstände in der Wohnung zu transportieren, spazieren zu gehen oder sogar Einkäufe selbstständig zu erledigen. Durch seine alltagstaugliche Ausstattung bietet er Sicherheit und fördert die Mobilität im Alter.
Es gibt viele Hersteller von Rollatoren mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen.

Im Folgenden Vergleich werden verschiedene Rollator-Typen mit ihren jeweiligen Vorteilen und Eigenschaften vorgestellt. Darüber hinaus enthält dieser Kaufratgeber umfassendes Wissen über Rollatoren. Er beschreibt verschiedene Ausstattungsmerkmale, erläutert wichtige Kaufkriterien und beantwortet häufig gestellte Fragen zu Rollatoren.

Für Senioren und Gehbehinderte, die mit einem herkömmlichen Gehstock nicht mehr ausreichend mobil sind, kann der Rollator eine gute Alternative darstellen. Seit den 1990er Jahren hat sich der Gehwagen auch in Deutschland etabliert und kann durch seine Stabilität und Sicherheit auch unsicheren Gehbehinderten zu mehr Mobilität und Lebensqualität verhelfen.

Allerdings gibt es beim Kauf einiges zu beachten, da es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen und Ausführungen gibt. Genau auf diese Unterschiede möchte ich dich hinweisen und dir dabei helfen den besten Rollator für deine Bedürfnisse auszuwählen.

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Was ist ein Rollator?

Ein Rollator, auch bekannt als Gehwagen, ist eine mechanische Gehhilfe, die Menschen mit Gehschwierigkeiten oder -behinderungen dabei hilft, sich sicher fortzubewegen.

Der Benutzer schiebt den Rollator vor sich her und kann sich beim Gehen an ihm festhalten und auf ihm abstützen. Wenn eine Pause benötigt wird, kann der Rollator mit einer Feststellbremse zum Parken und als Sitzgelegenheit genutzt werden.

Welche Vorteile hat ein Rollator?

Durch die Verwendung eines Rollators kannst du deine Mobilität verbessern und dich auch unterwegs sicher und stabil fortbewegen. Das ermöglicht es dir, aktiv am Leben teilzunehmen und Ausflüge, Einkäufe und Erledigungen zu machen. Gleichzeitig kannst du jederzeit Pausen einlegen und Kraft tanken.

Ein Rollator bietet älteren Menschen die Möglichkeit, auch im hohen Alter unabhängig zu bleiben und Stürze zu minimieren. Außerdem kann er einfach transportiert werden, z.B. im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. So kann man seine Freiheit und Selbstständigkeit bewahren.

Ein Rollator bietet mehr Stabilität und Unterstützung als ein Gehstock, da er mit vier Rädern ausgestattet ist. Er kann auch als Sitzgelegenheit dienen und ermöglicht es seinen Nutzern, längere Strecken zurückzulegen.

Für wen ist ein Rollator geeignet?

Rollatoren sind für Menschen geeignet, die aufgrund einer Gehbehinderung oder körperlichen Schwäche Schwierigkeiten beim Gehen haben. Besonders ältere Menschen, deren Gangunsicherheit im Alter zunimmt, nutzen Rollatoren häufig.

Auch für jüngere Personen, die sich nach einer Erkrankung oder einem Unfall in der Rehabilitation befinden, kann ein Rollator von großem Nutzen sein.

Wie wird ein Rollator richtig benutzt?

Für maximale Sicherheit sollte der Rollator immer mit beiden Händen geschoben werden und die Füße des Benutzers sollten sich zwischen den Hinterrädern befinden. Um Stürze zu vermeiden, sollte der Rollator nicht zu weit vor sich hergeschoben werden und die Arme sollten nicht ganz ausgestreckt sein.

Es ist am besten, die Hände locker und bequem auf den Handgriffen zu halten, ohne sie zu verkrampfen. Wenn der Rollator mit Einkäufen beladen ist, empfiehlt es sich, beim Überwinden von Bordsteinkanten rückwärts und vorsichtig zu gehen, wobei die Last gleichmäßig im Einkaufskorb verteilt sein sollte.

Es ist auch wichtig, die Feststellbremse immer zu aktivieren, wenn der Rollator geparkt wird, um schmerzhafte und gefährliche Unfälle zu vermeiden. Dies gilt nicht nur, wenn man sich auf dem Rollator ausruht, sondern auch während der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wie funktioniert ein Rollator und wie ist dieser aufgebaut?

Ein Rollator besteht aus einem Fahrgestell mit drei oder vier Rollen, einer Ablage und einem Sitz. Hochwertige Modelle haben oft einen Rahmen aus leichtem Aluminium oder Carbon und pannensichere PU-Räder.

Ältere oder günstigere Modelle können auch einen Stahlrahmen haben. Die Griffe des Rollators sind ergonomisch geformt und in der Höhe an die Körpergröße anpassbar. Es gibt auch verschiedene zusätzliche Ausstattungsmerkmale, die je nach Modell und Hersteller variieren können.

Grundausstattung eines Rollators

Die Griffe des Rollators sind ergonomisch geformt und in der Höhe anpassbar, um eine bequeme und sichere Benutzung zu gewährleisten. Eine Feststellbremse verhindert ein Wegrollen des Rollators und bietet zusätzliche Stabilität.

Eine Sitzgelegenheit ermöglicht es dem Benutzer, sich bei Bedarf auszuruhen. Außerdem sind Taschen oder Körbe für den Transport von persönlichen Gegenständen oder Einkäufen sowie Halterungen für Gehstöcke oder Schirme vorhanden.

Zusatzausstattung

Zusätzliche Komfortausstattungen können eine Rückenlehne für ein bequemeres Sitzen und Ausruhen, versteckte Fächer für Wertsachen oder ein durchgehender Bremsbügel für eine einfachere Bedienung mit einer Hand umfassen. Unterarmauflagen oder -stützen bieten zusätzliche Unterstützung und Entlastung für den Benutzer.

Reflektoren oder LED-Lämpchen sorgen für eine höhere Sichtbarkeit und Sicherheit im Straßenverkehr. Es gibt auch zusätzliche Halterungen für zwei Krücken oder andere Gegenstände, die der Benutzer möglicherweise benötigt.

Falt- oder Klappmechanismus

Moderne Rollatoren können problemlos verkleinert werden, wenn sie über einen Faltmechanismus verfügen. Dadurch kann er platzsparend in einer Zimmerecke aufgestellt oder leichter im Auto transportiert werden. Verschiedene Rollator Test zeigen, dass günstige Modelle quer gefaltet werden, während teurere Modelle längs gefaltet werden können.

Der längs gefaltete Rollator hat eine Sitzfläche aus Stoff, die durch Ziehen einer Lasche an der Oberseite des Rollators einfach zusammengefaltet werden kann. Der gefaltete Rollator kann auch alleine stehen. Beim quer gefalteten Rollator besteht die Sitzfläche aus festem Kunststoff, der oft zusätzlich gepolstert ist und nur auf einer Seite an einer Metallstrebe befestigt ist.

Der gefaltete Rollator kann durch Lösen einer Sicherung zusammengefaltet werden, jedoch kann es schwieriger sein, das Gleichgewicht zu halten. Diese Modelle werden meistens von der Krankenkasse übernommen und bieten eine sehr stabile Sitzfläche.

Bei den Faltmechanismen haben Rollatoren mit Längs-Faltmechanismus den Vorteil einer einfacheren Handhabung und können auch im gefalteten Zustand eigenständig stehen. Der Nachteil ist jedoch, dass sie in der Regel teurer sind.

Welche Arten von Rollatoren gibt es?

Rollatoren aus dem Rollator Vergleich sind in verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen erhältlich, die sich für spezifische Anwendungsbereiche eignen. Du solltest eine fundierte Entscheidung treffen, bevor du dich für einen Rollator entscheidest.

Ein Vergleich der verschiedenen Rollator-Typen kann dir dabei helfen. Du solltest dir z.B. überlegen, ob du deinen Rollator hauptsächlich drinnen oder auch draußen nutzen möchtest. In den nächsten Abschnitten erfährst du mehr über die verschiedenen Arten von Rollatoren.

Standardrollator

Eine Option für Menschen, die eine zuverlässige und robuste Gehhilfe für den täglichen Gebrauch benötigen, ist der Standardrollator. Mit diesem Rollatortyp kannst du grundsätzlich nichts falsch machen, da er eine solide Bauweise aufweist und alle notwendigen Funktionen bietet. Standardrollatoren sind oft aus Stahl gefertigt und bieten eine stabile Unterstützung sowohl drinnen als auch draußen.

Ein Standard-Rollator erfüllt laut dem Rollator Test grundlegende Anforderungen wie Stabilität, leichte Rollbarkeit und eine Sitzfläche zum Ausruhen. Doch sein größtes Problem ist oft sein vergleichsweise höheres Gewicht, das Menschen mit eingeschränkter Kraft daran hindert, Hindernisse wie Bordsteinkanten oder Türschwellen zu überwinden.

Um dieses Problem zu lösen, sind Leichtgewichtrollatoren in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Diese Modelle sind bis zu 50 Prozent leichter als Standard-Rollatoren und bestehen in der Regel aus Materialien wie Aluminium oder sogar Carbon.

Leichtgewichtrollator

Wenn du deinen Rollator oft auf Reisen oder Ausflügen mitnehmen und mobil bleiben möchtest, ist ein Leichtgewichtrollator die richtige Wahl. Diese Rollatoren sind leichter als Standardmodelle und können einfach und kompakt zusammengefaltet werden. So sind sie ideal für aktive Senioren geeignet, die viel unterwegs sind.

Leichtgewichtrollatoren sollten zwischen 5 und 7 kg wiegen und sind meist aus Aluminium gefertigt. Beachte dabei auch dein eigenes Körpergewicht, denn wie der Rollator Test gezeigt hat, halten Standardgehwagen bis zu 150 kg Belastung aus.

Indoor-Rollator

Ein Indoor-Rollator ist in der Regel kleiner und wendiger als ein Rollator für den Außenbereich. Er verfügt meist über kein Sitzpolster, sondern über ein Tablett, auf dem kleinere Gegenstände in der Wohnung transportiert werden können.

Im Gegensatz zu Allround-Rollatoren, die zwei separate Griffe haben, verfügen viele Indoor-Rollatoren über einen durchgehenden Bügel, mit dem der Gehwagen einfach mit einer Hand durch die Wohnung gesteuert und abgebremst werden kann. Die Räder von Indoor-Rollatoren sind oft kleiner und wendiger als die von Allround-Modellen.

Outdoor Rollator

Wenn du gerne draußen unterwegs bist und auch auf unebenen Wegen oder Waldwegen sicher und bequem gehen möchtest, dann ist ein Outdoor Rollator oder Geländerollator genau das Richtige. Dieser Rollator verfügt über einen gefederten Rahmen, der Stöße und Erschütterungen dämpft, um Schmerzen zu vermeiden.

Außerdem ist er robuster und widerstandsfähiger als andere Modelle, um auch auf unebenem Gelände stabil zu bleiben. Beachte jedoch, dass er aufgrund seines höheren Eigengewichts besser für aktive Senioren geeignet ist.

Allround-Rollator

Allround-Rollatoren sind vielseitig einsetzbar und sowohl für den Innen- als auch Außenbereich geeignet. Sie sind in der Regel größer und robuster gebaut als Rollatoren für den Innenbereich und haben zwei separate Griffe, die jeweils mit einer Bremse ausgestattet sind.

Die meisten Allround-Rollatoren sind mit einer abnehmbaren Tasche oder einem Korb zum Transport von persönlichen Gegenständen oder für Einläufe ausgestattet. Ein Sitz ist ebenfalls vorhanden, um unterwegs eine Pause einlegen zu können. Die Räder sind größer als die eines Indoor-Rollators und in der Regel aus pannensicherem Hartgummi.

Viele Allround-Rollatoren haben eine Ankipphilfe, die das Überwinden von Höhenunterschieden, wie z. B. Bordsteinkanten, erleichtert. Einige Modelle sind mit Halterungen für Gehstöcke oder Regenschirme sowie Reflektoren ausgestattet, um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Arthritis Rollator

Es existieren auch Rollatoren, die speziell für Menschen mit bestimmten Erkrankungen entwickelt wurden. Bei Arthritis-Rollatoren für Menschen mit Rheuma sind beispielsweise Unterarmauflagen integriert, die das Gehen und Stützen trotz der Erkrankung erleichtern.

Neben Gehhilfen für Arthritis gibt es noch weitere Hilfsmittel, die dazu beitragen können, Gelenke zu schonen, Schmerzen zu lindern und die Mobilität von Betroffenen zu fördern.

Rollstuhl-Rollator

Rollstuhl-Rollatoren vereinen die Eigenschaften eines Allround-Rollators und eines Rollstuhls. Sie sind sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet und bieten die Möglichkeit, in einen Rollstuhl umgewandelt zu werden.

Zusätzliche Fußstützen können an den Rollator montiert werden, um ihn in einen Rollstuhl zu verwandeln. Der Sitz ist in der Regel größer und komfortabler als bei Rollatoren ohne Rollstuhlfunktion.

Was gibt es sonst noch bei den verschiedenen Rollatoren zu beachten?

Die meisten Rollatoren können platzsparend zusammengefaltet oder geklappt werden, um sie leichter transportieren oder verstauen zu können. Hierfür ist oft eine Schlaufe am Sitz vorhanden.

Faltbare Modelle haben eine textilbezogene Sitzfläche, die es ermöglicht, den Rollator auf eine Breite von nur etwa 25 Zentimetern zusammenzufalten. Dadurch kann er bequem in Schränken, Nischen oder im Kofferraum eines Autos verstaut werden und ist auch in öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu transportieren.

Klappbare Rollatoren eignen sich ebenfalls für den Transport, wobei hier nur die Hinterräder nach vorne und die Sitzfläche nach oben geklappt werden. Obwohl das Klappmaß nicht so gering wie bei faltbaren Rollatoren ist, haben sie oft eine gepolsterte Sitzfläche, die bequemer als die der faltbaren Modelle ist.

Worauf beim Kauf eines Rollators achten?

Rollatoren gibt es in verschiedenen Preisklassen und mit unterschiedlicher Ausstattung. Der Rollatort Test legt besonderen Wert auf die Eigenschaften Faltbarkeit, Sitz, Korb und Einstellbarkeit, die jeder Rollator mit sich bringen sollte.

Neben diesen grundlegenden Ausstattungsmerkmalen gibt es jedoch weitere Möglichkeiten zur Ausstattung von Rollatoren, von denen einige besonders sinnvoll sein können. Um den individuell passenden Rollator zu finden, können die folgenden Kaufkriterien hilfreich sein.

Gestell

Die meisten Rollatoren haben ein Aluminiumgestell in Leichtbauweise, das dem Gehwagen Stabilität verleiht. Das Gestell sollte robust sein und an keiner Stelle wackeln. Ältere oder sehr günstige Modelle haben manchmal einen schweren Stahlrahmen. Sehr hochwertige und leichte Modelle haben möglicherweise ein Carbon-Gestell.

Viele Hersteller bieten Rollatoren in verschiedenen Rahmenfarben an. Es ist jedoch wichtig, auf die Art der Lackierung zu achten. Während viele Rollatoren pulverbeschichtet sind, ist eine Flüssiglackierung langlebiger und platzt nicht so schnell ab.

Gewicht

Das Gewicht des Rollators hängt maßgeblich vom Rahmen ab. Einige Rollatoren wiegen weniger als 5 Kilogramm und sind aufgrund des geringen Gewichts sehr handlich. Leichtgewichtrollatoren sind vor allem für Personen geeignet, die den Rollator oft transportieren müssen.

Schwerere Rollatoren wiegen bis zu 10 Kilogramm und sind für Personen geeignet, die den Rollator nur gelegentlich auf ebenem Gelände benutzen. Je leichter der Rollator ist, desto einfacher ist er im Handling. Allerdings sind leichtere Rollatoren in der Regel teurer.

Räder

Die Laufruhe und Wendigkeit eines Rollators hängen von den Rädern ab. Die Vorderräder sind oft schwenkbar, um den Rollator wendiger zu machen. Die meisten Rollatoren haben Räder aus Hartgummi mit einer pannensicheren PU-Beschichtung für mehr Laufkomfort. Einige Modelle haben Räder aus Hartplastik, die weniger Komfort bieten.

Im Gegensatz dazu sind luftbereifte Rollatoren seltener anzutreffen, obwohl sie aufgrund ihrer Nachgiebigkeit kleine Stöße gut abfangen können. Diese Art von Reifen ist bei Geländerollatoren häufiger zu finden, da sie für unwegsames Gelände geeignet sind.

Ein Nachteil von Luftreifen ist jedoch, dass sie einen Platten bekommen können und regelmäßig aufgepumpt werden müssen. Für die Verwendung auf ebenen Flächen sind Vollgummiräder in der Regel die bessere Wahl.

Tragkraft

Die maximale Belastbarkeit eines Rollators ist vor allem für Menschen mit hohem Körpergewicht von Bedeutung und variiert je nach Modell erheblich. Hersteller geben an, bis zu welchem Gewicht ein Rollator ausgelegt ist. Gehwagen für den Innenbereich können in der Regel bis zu 100 Kilogramm tragen.

Wenn Rollatoren keine Sitzgelegenheit haben, können schwerere Personen sie nutzen, da das Gestell nicht das gesamte Körpergewicht tragen muss, wenn man sich nur mit den Händen abstützt. Die meisten Allround-Rollatoren haben eine maximale Tragkraft zwischen 130 und 150 Kilogramm. Personen, die noch schwerer sind, benötigen häufig speziell angefertigte Rollatoren, die das höhere Gewicht tragen können.

Handgriffe und Armablagen

Ein weiteres entscheidendes Merkmal der Ausstattung eines Rollators ist die Möglichkeit, die Schiebegriffe individuell einzustellen. Dies ist von äußerster Bedeutung, um sicherzustellen, dass der Rollator für Personen unterschiedlicher Körpergröße korrekt eingestellt wird.

Nur wenn der Rollator richtig eingestellt ist, kann er das Gehen effektiv unterstützen und erleichtern. Eine falsche Einstellung der Schiebegriffe kann sogar zu Fehlhaltungen und Rückenschmerzen führen. Aus diesem Grund solltest du im Rollator Vergleich ein Produkt wählen, bei dem die Schiebegriffe in der Höhe verstellbar sind.

Die meisten Allround-Rollatoren sind für eine Zweihandbedienung konzipiert und verfügen über zwei Schiebegriffe. Nur wenige kompakte Modelle haben einen durchgehenden Handgriff. Die Führungsgriffe sind ergonomisch geformt und mit rutschfestem Gummi für mehr Sicherheit überzogen.

Bei allen gängigen Modellen sind die Handgriffe mehrfach und ohne Werkzeug in der Höhe verstellbar und können so an die Körpergröße angepasst werden. Einige Rollatoren ermöglichen auch eine Einstellung des Griffwinkels.

Für eine bessere Stützung des Oberkörpers gibt es für viele Rollatoren gepolsterte Unterarmablagen, die oben am Rahmen befestigt werden.

Bremsen

Alle Rollatoren sind mit Handbremsen an den Griffen oder einem durchgehenden Bremsbügel ausgestattet. Zusätzlich gibt es eine feststellbare Bremse, um ein Wegrollen des Gehwagens beim Parken oder als Sitzgelegenheit zu verhindern.

Wichtig ist, dass die Bremsen justierbar und einfach einzustellen sind. Das ist besonders wichtig, da das Fehlen oder Fehlfunktionieren von Bremsen das Sturzrisiko auf abschüssigem Gelände erhöht, wenn Nutzer nicht rechtzeitig bremsen und mit dem Rollator stürzen können.?

Sitzfläche

Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, können im Alltag auf Gehhilfen wie den Rollator nicht verzichten. Dabei ist es wichtig, dass der Rollator über eine unverzichtbare Ausstattung verfügt: einen Sitz. Ob beim Einkaufen, Spazierengehen oder Ausflügen – das Gehen kann anstrengend sein. Mit einem Rollator mit Sitz kannst du dich zwischendurch ausruhen und neue Kräfte sammeln.

Beachte jedoch, dass der Rollator den Rollstuhl nicht ersetzen kann und der Sitz nur für kurze Pausen gedacht ist. Die meisten Rollator-Sitze sind weder besonders bequem noch stabil, bieten jedoch für ein kurzes Ausruhen ausreichend Komfort.

Personen mit starkem Übergewicht sollten darauf achten, dass die Sitzfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Die Sitzfläche kann in der Regel nicht in der Höhe verstellt werden. Achte daher auf eine Sitzhöhe, die zu deiner Körpergröße passt.

Rückenstütze

Fast alle Rollatoren mit Sitzgelegenheit bieten die Möglichkeit, sich beim Sitzen auszuruhen. Dies kann für viele Personen eine äußerst nützliche Zusatzfunktion sein.

Die klappbaren Rollatoren mit starrer Sitzfläche haben in der Regel einen gepolsterten Rückenbügel, während die Faltmodelle einen breiten Rückengurt aus Textil haben, der sich wie die Sitzfläche falten lässt.

Tasche oder Korb

Jeder Rollator bietet eine Option, um Gegenstände zu transportieren. Einige Modelle sind mit einem abnehmbaren Drahtkorb ausgestattet. Ein Korb ist ein ideales Zubehör für den Gehwagen, da er vor allem für alltägliche Aufgaben wie Einkaufen gedacht ist. Hier kannst du deine Einkäufe einfach und mühelos transportieren.

Andere Rollatoren verfügen über eine verschließbare Tasche aus strapazierfähigem Textil. Für den Gebrauch im Innenbereich gibt es meist ein Tablett, welches als Ablage für eine Kaffeetasse oder Teller und Besteck dient.

Stockhalterung

Eine Halterung für Gehstöcke ist bei jedem Rollator Standard. Der Stock kann einfach in die Halterung des Rollators eingeklemmt werden und somit problemlos transportiert werden.

Einige Rollatoren verfügen sogar über zwei Halterungen, wodurch sowohl ein Stock als auch ein Regenschirm oder zwei Krücken transportiert werden können.

Reflektoren

Wenn du den Rollator hauptsächlich in der Stadt und auf belebten Straßen oder sogar abends benutzt, kann die passive Beleuchtung des Rollators durchaus sinnvoll sein und für mehr Sicherheit sorgen.

Reflektoren sind ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung für fast alle Rollatoren, die draußen benutzt werden. Viele Standardmodelle sind mit fest montierten Reflektoren an Griffen oder Rädern ausgestattet, manche Hersteller bieten auch reflektierende Aufkleber an, die am Rollator angebracht werden können.

Transporttasche

Einige Hersteller bieten passende Transporttaschen für ihre Rollatoren an, in denen der gefaltete Gehwagen sicher verstaut oder transportiert werden kann. Bei einigen Modellen kann sogar die Einkaufstasche als Transporttasche genutzt werden.

Faltbarkeit

Die meisten Gehhilfen aus dem Rollator Vergleich sind falt- oder klappbar. Während Standard-Rollatoren und auch Wohnungsmodelle meist quer zusammenfaltet werden können, lassen sich moderne Modelle mit Längsfaltung sogar einhändig zusammenfalten.

Da sie aufrecht stehen bleiben, müssen sie nicht gegen eine Wand gelehnt werden und nehmen sehr wenig Platz ein. Solche Rollatoren erleichtern gerade Menschen mit eingeschränkter Motorik die Handhabung und bieten viel Komfort.

Darüber hinaus sind faltbare Rollatoren aufgrund ihrer Kompaktheit und leichten Transportierbarkeit ideal für Nutzer, die viel unterwegs sind oder häufig reisen. Ein Längsfalter kann in der Regel mit nur einer Hand an einer Schlaufe gezogen und gefaltet werden. Einmal gefaltet, bleibt er stabil und kompakt stehen.

Querfalter hingegen sind bei älteren Modellen häufig anzutreffen, obwohl er einige Nachteile aufweist. Er ist schwerer zu falten, steht zusammengefaltet nicht so stabil und nimmt etwas mehr Platz in Anspruch. Allerdings sind Querfalter in der Regel preisgünstiger als Längsfalter.

Faltsicherung

Um sicherzustellen, dass der Rollator während des Gehens nicht versehentlich zusammenklappt, sollte eine solide Faltsicherung vorhanden sein. Bei einigen Rollatoren rastet diese beim Aufklappen des Rollators automatisch ein.

Bei einigen muss dies manuell gemacht werden. Die Rollatoren, bei denen dies automatisch einrastet sind den Rollatoren, bei denen es manuell gemacht werden muss, vorzuziehen.

Stufenhilfe

Die Stufen- oder Ankipphilfe ist bei vielen Rollatoren standardmäßig vorhanden und erleichtert das Überwinden von Höhenunterschieden, beispielsweise zwischen Straße und Bürgersteig.

Durch Anheben des Rollators mit geringem Kraftaufwand kann das Hindernis überwunden werden. Allerdings erfordert dies eine korrekte Bremstechnik und das Anheben des zweiten Fußes für kurze Zeit.

Antikipphilfen sind daher nicht für alle Menschen geeignet und es ist wichtiger, die richtige Technik zum Überwinden von Hindernissen mit dem Rollator zu erlernen, als auf ein Modell mit Antikipphilfe zu achten.

Fußstützen

Fußstützen gibt es nur bei Rollatoren, die auch als Rollstuhl genutzt werden können. Wenn die Fußstützen nicht schon im Lieferumfang enthalten sind, kannst du sie separat beim Hersteller bestellen.

Fußstützen sind gut geeignet, wenn die Person öfter den Rollator als Rollstuhl nutzt und von anderen Personen geschoben wird. So hängen die Füße nicht unangenehm in der Luft rum.

Federung

Federungen sind nur bei hochwertigen Outdoor-Rollatoren erhältlich und erhöhen den Komfort auf unebenen Strecken.

Sollte der Rollator also häufig auf unebenen Stecken benutzt werden, ist auf jeden Fall ein Rollator mit Federung zu empfehlen. Ansonsten tut es auch ein Rollator ohne Federung.

Was kostet ein Rollator?

Rollatoren gibt es in verschiedenen Preiskategorien. Im unteren Bereich befinden sich sehr einfache und günstige Modelle im mittleren zweistelligen Bereich, die für Menschen geeignet sein können, die den Rollator selten und nur kurzzeitig benötigen.

Wer hingegen einen stabilen Gehwagen mit guter Ausstattung aus der Mittelklasse haben möchte, sollte mit einem niedrigen dreistelligen Preis rechnen.

Rollatoren von renommierten Herstellern mit hochwertiger Verarbeitung können einen deutlich höheren Preis haben. Sonderanfertigungen, wie beispielsweise für Personen mit starkem Übergewicht, können mehrere Hundert Euro kosten.

Wo kann man einen Rollator kaufen?

Wenn der Weg über den Arzt zu aufwändig ist oder es Gründe gegen einen Rollator auf Rezept gibt, besteht die Möglichkeit, einen Rollator selbst zu kaufen. Sowohl Onlineshops als auch Discounter bieten Modelle an, die in Tests gute Ergebnisse erzielen.

Neben der Finanzierung musst du in der Lage sein, den Rollator korrekt einzustellen. Die Griffhöhe und die Sitzhöhe müssen auf deine Körpergröße abgestimmt sein. Wenn du dir unsicher bist, nehme den Rollator einfach das nächste Mal zu deinem Arzt mit und lasse die Einstellungen am Gerät überprüfen.

Während bei einem Rollator auf Rezept das Sanitätshaus normalerweise Wartung und Reparatur übernimmt, musst du dich bei einem selbst gekauften Rollator selbst um Reparaturen kümmern. Eine Alternative können Fahrradläden sein, die kleine Defekte schnell beheben können.

Übrigens: Immer mehr deutsche Haushalte haben die heutigen Möglichkeiten für die Pflege ihrer älteren Familienmitglieder erkannt, weshalb sie Pflegekräfte aus Polen einstellen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Polen verfügt über eine gut ausgebildete und erfahrene Pflegekraft-Industrie, die oft preiswerter ist als deutsche Pflegekräfte.

Welche Hersteller bieten gute Rollatoren an?

Es gibt verschiedene Hersteller, die gute Rollatoren produzieren. Viele bieten eine breite Palette von Rollatoren an, die unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen erfüllen:

  • Drive DeVilbiss Healthcare: Dieses Unternehmen bietet eine breite Palette von Rollatoren an, von einfachen Modellen bis hin zu solchen mit fortschrittlichen Funktionen wie gepolsterten Sitzen und Rückenlehnen.
  • TOPRO: Ist ein norwegisches Unternehmen, das für seine hochwertigen Rollatoren bekannt ist. Diese Rollatoren zeichnen sich durch ihre Stabilität und Langlebigkeit aus und sind besonders für den Einsatz im Freien geeignet.
  • Sunrise Medical: Dieses Unternehmen produziert eine Vielzahl von Mobilitätsprodukten, einschließlich Rollatoren. Sunrise Medical ist für seine innovativen Produkte bekannt, die auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten von Benutzern abgestimmt sind.
  • Invacare: Invacare ist ein führender Hersteller von Rollatoren und anderen Mobilitätsprodukten. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Rollatoren an, von einfachen Modellen bis hin zu solchen mit elektronischer Unterstützung für schwere Benutzer.

Beachte jedoch, dass die Qualität eines Rollators nicht nur von der Marke abhängt, sondern auch von anderen Faktoren wie Größe, Gewicht und Materialien, wie der Rollator Test zeigt.

Wie kriege ich einen Rollator auf Rezept?

Bevor du einen Rollator anschaffst, solltest du zunächst bei deiner Krankenkasse nach den dortigen Bedingungen fragen und dir dann von deinem Arzt ein entsprechendes Rezept ausstellen lassen. Die Krankenkasse wird dann einen Vertragspartner beauftragen, der dir den Rollator zur Verfügung stellt. Dabei gibt es jedoch einige Dinge zu beachten:

Das Rezept vom Arzt: Wenn dein Arzt lediglich ein Rezept für einen „Rollator“ ausstellt, erhältst du von deiner Krankenkasse einen Standardrollator. Wenn du jedoch große Unsicherheiten beim Gehen hast, solltest du dich von deinem Arzt umfassender beraten lassen, da ein Leichtgewicht-Rollator oder ein Modell mit zusätzlicher Ausstattung besser geeignet sein könnte. Allerdings kann hierfür eine private Zuzahlung notwendig sein.

Der Rollator vom Vertragspartner der Krankenkasse: Der Rollator wird an dich verliehen und bleibt Eigentum der Krankenkasse oder des Vertragspartners, in der Regel ein Sanitätshaus oder Lieferdienst. Die Dauer der Nutzung hängt von den Konditionen deiner Krankenkasse ab.

Wie lange ist mein Rollator-Rezept gültig?

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse erhältst du von deinem Arzt in der Regel ein rotes Rezept (auch als „Muster 16“ bekannt), das die Erstattungsfähigkeit durch die Krankenkasse signalisiert.

Der Rollator selbst ist oft eine Leihgabe und hat in der Regel eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Dein Hausarzt und und deine Krankenkasse können dir weitere Informationen hierzu geben.

Welche Kosten kommen zu einem Rollator-Rezept hinzu?

Die Kosten, die du zu deinem Rollator-Rezept beitragen musst, hängen von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich müssen gesetzlich Versicherte bei ärztlich verordneten Hilfsmitteln eine Zuzahlung von bis zu 10 % leisten. Es gibt jedoch Belastungsgrenzen von 2 % der jährlichen Bruttoeinnahmen, wodurch eine Befreiung von der Zuzahlung möglich ist.

Außerdem bietet die Krankenkasse in der Regel ein Standardmodell an, das nur die grundlegenden Funktionen abdeckt. Wenn du ein hochwertigeres Modell wünschst, musst du den Differenzbetrag zwischen dem teuren und dem günstigen Modell selbst tragen.

Häufig gestellte Fragen

Bei einem Rollator Vergleich kommen immer wieder bestimmte Fragen von Nutzern auf, welche auch für dein Kauferlebnis von besonderer Relevanz sein könnten.

Im folgenden FAQ-Teil des Rollator Tests erhältst du die Antworten zu den wichtigsten Fragen aus verschiedenen Bewertungen und Kundenrezessionen zu Rollatoren.

Worauf bei der Auswahl eines Rollators besonders achten?

Es ist wichtig, dass du bei der Auswahl der Ausstattungsmerkmale deine individuellen Bedürfnisse berücksichtigst. Darüber hinaus solltest du vor dem Kauf auf die maximale Belastbarkeit des Rollators achten, da es je nach Bauweise und Materialbeschaffenheit eine Gewichtsobergrenze geben kann.

Eine wichtige Eigenschaft, die ein Rollator aufweisen sollte, sind funktionierende Bremsen sowie eine Feststellbremse. Jedoch sind diese Merkmale nur von Nutzen, wenn die Räder auch auf glatten Oberflächen nicht wegrutschen. Deshalb sollten beim Kauf ein Modell mit Profilrädern bevorzugt werden.

Für zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr können Reflektoren am Rollator angebracht werden und eine integrierte Sitzfläche ermöglicht Pausen bei Erschöpfung. Sowohl die Sitzfläche als auch die Handgriffe sollten individuell einstellbar sein. Für zusätzlichen Komfort bieten einige Modelle praktische Ausstattungen wie eine Stockhalterung, eine Einkaufstasche oder sogar einen Korb.

Sind drei- oder vierrädrige Rollatoren besser?

Der Rollator Vergleich zeigt, dass dreieckige Rollatoren mit drei Rädern besonders gut für Personen geeignet sind, die noch eine gewisse Stabilität beim Gehen und Stehen haben. Durch die Dreiecksanordnung der Räder sind sie besonders wendig und bieten mehr Bewegungsfreiheit.

Hingegen haben vierrädrige Modelle in Tests eine langsamere Fahrweise gezeigt, was Personen mit stärkeren Gehproblemen eine höhere Sicherheit und Stabilität vermitteln kann.

Wie werden die Rollatorgriffe richtig eingestellt?

Um die richtige Höhe für die Rollatorgriffe einzustellen, gibt es bei jedem Modell die Möglichkeit, die Griffe einzustellen. Dies kann entweder mit einer Stellschraube oder mit Noppen, die in Ausbuchtungen einrasten, geschehen. Die Noppen sind in der Regel einfacher zu handhaben.

Es ist wichtig, dass die Griffe auf Höhe der Handgelenke eingestellt werden, um eine gesunde Körperhaltung zu gewährleisten. Wenn die Griffe zu niedrig eingestellt sind, können Rückenschmerzen entstehen, während zu hohe Griffe zu Verspannungen und Schmerzen führen können.

Gibt es Alternativen zum Rollator?

Es gibt verschiedene Alternativen zum Rollator, wie zum Beispiel Gehstöcke und Krücken. Allerdings setzen diese Hilfsmittel eine bessere körperliche Verfassung des Benutzers voraus als ein Rollator.

Ein großer Nachteil von Gehstöcken und Krücken ist, dass der Benutzer seine Hände nicht frei hat, was das Tragen von Gegenständen erschwert oder unmöglich macht.

Eine weitere Alternative ist der Rollstuhl, welcher jedoch im Vergleich zum Rollator eine geringere Mobilität bietet, da er im Sitzen genutzt wird und seinen Besitzer weniger aktiv hält.

Darf man einen Rollator mit ins Flugzeug nehmen?

Gemäß den meisten Fluggesellschaften darf ein Rollator wie ein Kinderwagen mit an Bord des Flugzeugs genommen werden, und das in der Regel kostenlos.

Die Möglichkeit der Mitnahme als Handgepäck oder aufgegebenes Gepäck hängt jedoch von den Abmessungen und Vorschriften der jeweiligen Fluggesellschaft ab.

Darf man seinen Rollator im Treppenhaus eines Mietshauses abstellen?

Es gibt verschiedene Urteile, die die Erlaubnis zum Abstellen von Rollatoren im Treppenhaus bestätigen, besonders in der Nähe der Wohnungstür eines Eigentümers oder Mieters.

Der Vermieter darf das Abstellen des Gehwagens am Fuß der Treppe im Erdgeschoss nicht generell verbieten, sofern dadurch keine signifikanten Einschränkungen für andere Mieter entstehen.

Wie benutze ich einen Rollator richtig?

Bevor du einen Rollator benutzt, solltest du sicherstellen, dass er ordnungsgemäß eingestellt ist und deine Bedürfnisse erfüllt. Achte dabei darauf, dass du ihn mit beiden Händen greifst und beim Gehen langsam und vorsichtig bist.

Du solltest auch darauf achten, dass du den Rollator auf unebenem Gelände oder bei Steigungen nicht überforderst. Möchtest du den Rollator öfter auf unebenen Geländen nutzen, bietet sich der Kauf eines Outdoor-Rollators an.

Muss ein Rollator regelmäßig gepflegt werden?

Ein Rollator sollte regelmäßig gereinigt und gewartet werden, um seine Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten.

Hierbei solltest du u. a. sicherstellen, dass die Bremsen und Räder in einem einwandfreiem Zustand sind.

Wie lagere ich meinen Rollator richtig?

Wenn du deinen Rollator nicht benutzt, solltest du ihn an einem trockenen und sauberen Ort aufbewahren.

Es ist auch wichtig, den Rollator von direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit zu schützen. So bleibt er lange robust und haltbar.

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