Kontaktlinsen Test: Die besten Kontaktlinsen im Vergleich!

KontaktlinseWarum ist ein Kontaktlinsen Test sinnvoll? Ganz einfach: Kontaktlinsen zu nutzen, wirft immer wieder eine Frage auf. Setze ich weiterhin auf eine Brille oder versuche ich die für die Umgebung unsichtbare Alternative?

Diese Frage kreist im Kopf vieler Betroffener umher, schließlich steigt doch seit Jahren der prozentuale Anteil an Menschen, die eine Sehhilfe benötigen. Gegenstände in der Ferne wirken unscharf, das Lesen im Nahdistanzbereich ist unmöglich. Höchste Zeit für einen Besuch beim Augenarzt und Optiker.

In diesem Artikel möchte ich dir die Kontaktlinsen als Hilfe beim Sehen vorstellen und Vor- und Nachteile nennen. Ebenso lohnt sich ein Blick auf die Unterschiede, die die Linsen mit sich bringen. Du sollst dadurch Hilfe bei der Antwort auf die Frage, ob und welche Kontaktlinsen für dich geeignet sind, erhalten und in eine unbeschwerte Zukunft blicken.

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Was sind Kontaktlinsen?

Kontaktlinsen sind nichts anderes als ein weiteres Mittel zur Sehhilfe. In ihrer Funktion unterscheiden sie sich unwesentlich von einer Brille.

Was jedoch direkt ins Auge sticht: Kontaktlinsen sind von anderen Personen zunächst überhaupt nicht zu erkennen. Denn sie werden direkt auf das Auge aufgetragen und bieten dahingehend in der Ästhetik den Vorteil, als „unsichtbar“ zu gelten.

Wie ist die Beschaffenheit von Kontaktlinsen?

Im Allgemeinen bestehen Kontaktlinsen aus Kunststoff. Eine kleine und dünne Schale dient hierbei als Grundlage.

Diese Art der Sehhilfe wird dabei direkt auf die Hornhaut des Auges aufgesetzt. Diese wird von den Kontaktlinsen bedeckt und sie schwimmen am Ende auf dem vom Auge eigenständig produziertem Tränenfilm.

Wie funktionieren Kontaktlinsen?

Um die Grundfunktion zu erläutern, musst du wissen, dass eine Fehlfunktion im Bereich der Augen vorliegt. Regulär wird das einfallende Licht vom Auge absorbiert und an einem ganz bestimmten Punkt in diesem gebündelt wird.

Liegt hierbei eine Verschiebung der Bündelung, nach vorne oder hinten vor, entsteht ein für die Betroffenen unscharfes Bild. Und genau hier setzt die Kontaktlinse mit ihrer vielmals getesteten Funktion ein. Sie trägt Sorge dafür, dass das Licht im Auge wieder an genau dem Punkt gebündelt wird, an dem es zur vollen Sehschärfe beiträgt.

Im Gegensatz zur Brille korrigiert die Kontaktlinse durch ihren „Einsatzort“ die Sichtproblematik ohne weitere Beeinträchtigungen. Unter diese Fallen die Rahmen einer Brille oder auch die Bügel, die selbst bei feinster Verarbeitungen immer einen Bereich verdecken.

Ob du selbst ein Linsenträger bist, zeigt dir dieser Kontaktlinsen Test. Ein Gang zum Optiker oder Augenarzt ist jedoch essenziell.

Der DIA-Wert bei Kontaktlinsen

Der so genannte DIA-Wert, oftmals auch nur als DIA bezeichnet, ist eine wichtige Kennzahl auf dem Gebiet der Sehhilfen. Er beschreibt die Größe einer Kontaktlinse im Durchmesser, denn der Begriff Diameter steht genau dafür.

Ziel des DIA-Wertes ist, die für die Hornhaut benötigte Kontaktlinsengröße zu ermitteln. Dies geschieht in Millimetern. Der Wert kann dabei variieren. Wesentliche Kennzahlen bieten die Bereiche 9,0 bis 10,0 mm und 14,0 bis 14,5 mm.

Ziel ist es, dem betroffenen Nutzer einen angenehmen Tragekomfort zu ermöglichen. Dadurch wird auch etwaigen Problemen vorweggegriffen, die sich beispielsweise im Verschieben der Linsen bemerkbar machen und neben Schmerzen auch für keine Abhilfe im Sichtbereich sorgen würden. Dabei reichen Verschiebungen im kleinsten Millimeterbereich oftmals schon aus.

Die Sauerstoffdurchlässigkeit bei Kontaktlinsen

Auch dieser Punkt ist bei Auswahl und Nutzung von Kontaktlinsen nicht zu vernachlässigen, schließlich handelt es sich bei den Augen um wertvolle Sinnesorgane. Für viele sind sie sogar das Lebensnotwendigste.

Angegeben wird die Durchlässigkeit mittels des DK-Werts. Das D steht für die Diffusionsfähigkeit, das K für die Löslichkeit des Sauerstoffs selbst. Als weiteres Parameter dient der DK-Wert in Verbindung mit der Linsendicke. Hierbei werden die Kennzahlen dividiert.

Zudem kommt auch ein äußerer Einfluss hinzu. Dabei handelt es sich um die Temperatur, der die Kontaktlinsen ausgesetzt sind. Schließlich handelt es sich, wie bei nahezu jedem Material, um etwas, das auch auf Hitze oder Kälte reagieren kann. Desto weniger Einfluss die Temperatur nehmen kann, umso höher ist der Tragekomfort.

Der Wassergehalt von Kontaktlinsen

Und was genau hat der Wassergehalt mit eingesetzten Linsen zu tun? Viel. Denn in den Molekülen des Wassers wird der bereits angesprochene Sauerstoff transportiert. Dieser ist für das Auge wichtig, damit es reibungslos arbeiten kann.

Da es verschiedene Formen von Kontaktlinsen gibt, ist auch die Sauerstoffversorgung unterschiedlich. Im Grundsatz lässt sich aber festhalten, dass der Wasseranteil im Normalfall zwischen 40 und 70 Prozent liegt. Mit Zunahme von Silikon wird dieser reduziert, der Wert befindet sich dann im Bereich zwischen 30 und 50 Prozent.

Eine solche Prozentzahl muss bei jeder Kontaktlinse in diesen Bereichen liegen. Ist das nicht der Fall und die Anteile sind beispielsweise deutlich höher, so ergibt sich eine Instabilität, die einen Bruch der Kontaktlinse zur Folge haben kann.
Daher ist der Kontaktlinsen Vergleich durchaus relevant.

Konvex vs. Konkav: Kontaktlinsen im Detail!

Je nach Art der Fehlsichtigkeit kommen unterschiedliche Formen der Kontaktlinsen zum Einsatz. Wie du vielleicht aus Schulzeiten weißt, gibt es auch bei Spiegeln konvexe und konkave Formen, die ein Bild deutlich verändern.

Konvex ist eine Kontaktlinse, wenn die Krümmung dieser nach innen zeigt. Das bedeutet ganz einfach, dass die Linsen im Bereich der Mitte dicker als am Rand sind. Zum Einsatz kommen sie im Falle von Weitsichtigkeit.

Konkav beschreibt das Gegenteil. Es bedeutet, die Linse ist von der Krümmung her nach außen gerichtet. Der umlaufende Rand ist dicker als der Mittelteil. Folglich wird, wenn konvexe Linsen für Weitsichtigkeit genutzt werden, der konkave Part für Kurzsichtigkeiten und deren Abhilfe genutzt.

Was bedeutet es, fehlsichtig zu sein?

Mit der Fehlsichtigkeit wird zunächst das Grundproblem beschrieben, etwas nicht mehr so sehen zu können, wie es das gesunde Auge regulär tut. Es besteht zumeist entweder ein Problem, Gegenstände und Texte in der Nähe oder aber in der Ferne als verschwommen wahrzunehmen.

Ein erhöhter Aufwand an Konzentration birgt hierbei oft keine Lösung. Besonders an dunklen Abenden fallen die Verschwimmungen auf, denn die Lichter verzerren das Bild. Der Gang zum Augenarzt und Optiker ist hierbei der erste Schritt, zumal viele Patienten über Kopfschmerzen und Unwohlsein klagen, sofern sie über kein geeignetes Hilfsmittel verfügen.

Bei diesen Hilfsmitteln sprechen wir von Brillen oder Kontaktlinsen, die dem oder der Betroffenen ein besseres Gefühl und schärferes Sehen verschaffen. Doch welche Arten gibt es genau? Werfen wir einen Blick darauf. Bevor du also diesen Kontaktlinsen Test nutzt, solltest du zunächst deine generellen Beschwerden prüfen lassen.

Ein Blick auf die Dioptrien

Der wohl wesentlichste Messwert sind im Bereich der Augenmedizin die Dioptrien. Diese Zahl gibt an, wie stark die Brechkraft des Auges von der Norm abweicht und ist ein Gradmesser für die Stärke der Brillengläser oder aber eben Kontaktlinsen. Abgekürzt wird der Begriff mit dpt.

Durch die Ermittlung und die Ergreifung von Maßnahmen in Form der Sehhilfen kann die Abweichung der Brechkraft und Bündelung korrigiert werden.

Was genau ist Weitsichtigkeit?

Viele Menschen leiden unter Weitsichtigkeit. Einer Art von Erkrankung, die heutzutage keinesfalls dramatisch ist. Weitsichtig zu sein, bedeutet einfach, dass das einfallende Licht erst hinter dem eigentlichen Brechpunkt der Linse gebrochen wird.

Der Wert wird als zu gering beschrieben, wodurch Betroffene im Nahbereich beim Sehen Probleme haben. Gegenstände, Texte oder Schriften wirken in der Nahdistanz verschwommen und werden als unscharf wahrgenommen.

Der Wert in Dioptrien wird hier immer im positiven oder neutralen Bereich angegeben. So kann es auf einem Brillenpass vorkommen, dass dort „+4,5 dpt“ steht. Dabei ist sofort klar, dass es sich um eine Weitsichtigkeit handelt.

Einen Kontaktlinsen Vergleich vorzunehmen oder die Weitsichtigkeit behandeln lassen, bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Fachexperten effektiv gegen die eigene Weitsichtigkeit vorzugehen.

Was genau ist Kurzsichtigkeit?

Anders als bei der Weitsichtigkeit, handelt es sich bei Kurzsichtigkeit um das genaue Gegenteil. Es gibt im Nahbereich keinerlei Probleme, dafür wirken oftmals Gegenstände oder Texte in Entfernungen verschwommen und somit unscharf.

Du kennst das vielleicht noch aus der Schule und dem Blick an die Tafel. Trotz teils großer Schriftbilder will und will das Geschriebene einfach nicht zu lesen sein und wirkt tanzend oder ausufernd – dann wäre es schon an der Zeit gewesen, etwas zu unternehmen. Denn auch hier sind Symptome wie Kopfschmerzen keine Seltenheit.

Die Dioptrien werden im Minusbereich angegeben und lassen beim Blick auf den Brillenpass direkt erkennen, dass der oder die Betroffene unter Kurzsichtigkeit leidet. In diesem Falle helfen sowohl bei der Brille als auch bei Kontaktlinsen konkave Linsen, um die Kurzsichtigkeit korrigieren zu können.

Was genau ist Astigmatismus?

Dieser Fachbegriff beschreibt die einfache Hornhautverkrümmung. Auch hierbei ist die Lichtbrechung ausschlaggebend.  Im Gegensatz zur Kurz- und Weitsichtigkeit entsteht eine Brechung des Lichts jedoch nicht vor oder hinter dem eigentlichen Punkt, sondern ist im Gesamten gestört.

Das liegt ganz einfach daran, dass die Hornhaut in ihrer gesamten Struktur nicht gleichmäßig ist und so verschiedene Lichtstrahlen auch unterschiedlich gebrochen werden. Daher kann auch nicht mehr von konvexen oder konkaven Linsen gesprochen werden. Diese werden als sphärisch bezeichnet.

Beim Astigmatismus nutzt man spezielle torische Linsen, die eine andere Art darstellen. Die Position der Linsen ist der wesentliche Unterschied. Gewisse Bereiche müssen verstärkt abgedeckt werden, um das Licht in die richtige Bahn zu leiten.

Wie wird die Fehlsichtigkeit gemessen?

Den Begriff Dioptrien hast du bereits kennengelernt. Dieser stellt das Ergebnis des Tests der Augen dar und wird allgemein verwendet. Damit so ein Resultat zustande kommt, bedient man sich im Fachbereich der Refraktion.

Dabei wird mittels eines Refraktometers oder Computertests das Auge genau beleuchtet und der Patient wird angehalten, seine Eindrücke im Bereich des Nah- und Fernsehens zu beschreiben.

Ist das Ergebnis neutral, also im Bereich 0, liegt keine Einschränkung vor. Bei einer positiven Ausuferung leidet man unter Weitsichtigkeit, bei einer negativen Ausprägung unter Kurzsichtigkeit.

Welche Arten von Kontaktlinsen gibt es?

Bereits angeschnitten wurden verschiedene Arten von Kontaktlinsen. Verschiedene Begrifflichkeiten wie hart und weich, torisch oder multifokal sind dann wichtig, wenn es darum geht, einen Vergleich zwischen verschiedenen Linsentypen anzustellen.

Möchtest du Kontaktlinsen nur zu gewissen Veranstaltungen wie einem Sportevent tragen oder denkst du darüber nach, diese dauerhaft zu nutzen? Eine Frage, die wesentlich für den weiteren Entscheidungsprozess ist.

Damit du in Zukunft genauestens über die Gegebenheiten informiert bist, liefere ich dir nun ein paar Erklärungen und wesentliche Unterschiede. Für die Wahl der richtigen Linsen biete ich dir einen Kontaktlinsen Vergleich, der dir die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen soll.

Weiche Tages- und Wochenlinsen

Der Begriff weich findet bei diesem Linsentyp Anwendung. Sie bestehen aus einem eher weicheren Material, welches wasserbasiert ist. Ideal geeignet sind diese Linsen für Menschen, die nur gelegentlich von einer Brille auf Kontaktlinsen wechseln wollen.

Das kann ganz unterschiedliche Grüne haben. Beispielsweise geben aus Erfahrungen viele Menschen an, beim Sport auf die sonst alltagstaugliche Brille verzichten zu wollen, sei es, da der ausgeübte Sport körperbetont ist oder einfach, weil eine Brille auch schwere Schäden verursachen kann, kommt es zu einem Unfall.

Auch bei der Arbeit schwören mittlerweile viele Betroffene auf Kontaktlinsen, da eine Verunreinigung der Brilllengläser den Arbeitsalltag erschweren kann oder man schlicht aufgrund von Ästhetik auf die Brillenalternative zurückgreifen möchte.

In der Anschaffung sind die weichen Kontaktlinsen sehr erschwinglich. Dies liegt zum einen am verwendeten Material, aber natürlich auch an der Dauer des Tragens. Denn rein für eine Sportveranstaltung ist die Lebensdauer durchaus als kurz zu bezeichnen. Ein regelmäßiger Wechsel der Linsen ist zwangsläufig notwendig.

Generell sind die Augen eines jeden Menschen unterschiedlich. Nicht nur in der Farbgebung ist das der Fall. Denn auch reagiert jedes Auge anders auf Trockenheit, Kälte oder Wärme. Besonders für Personen mit empfindlichen Augen empfehlen sich die weichen Kontaktlinsen, da sie auch einen Schutz bieten.

Nachteile ergeben sich im Kontaktlinsenvergleich auch, denn auf lange Sicht wird die Anschaffung auf den Geldbeutel gehen, da ein häufigerer Wechsel notwendig ist. Zudem sind weiche Linsen nur dann geeignet, wenn beide Augen nahezu die identische Fehlsichtigkeit inne haben.

Eine individuelle Anpassung je Auge ist hierbei nicht möglich. Sollten sich also hohe Diskrepanzen zwischen beiden Augen und den damit verbundenen Dioptrien ergeben, so empfiehlt sich eine andere Kontaktlinsenart oder der weitere Griff zur Brille.

Dies ist auch ein Grund, weshalb sich der Einsatz solcher Linsen nicht bei Hornhautverkrümmungen jeglicher Art eignet. Hierfür gibt es andere Modelle, die genutzt werden sollten.

Des Weiteren leidet unter dem eingesetzten Material auf lange Sicht auch die Versorgung des Auges mit Sauerstoff. Da dies jedoch wichtig ist, bedeutet es für die Handhabung, die Kontaktlinsen regelmäßig zu wechseln. Ein dauerhaftes Tragen wäre sehr schädlich und würde dem Auge mehr schaden als helfen.

Harte Monatslinsen

Die Alternative zu den vorgestellten weichen Kontaktlinsen stellen die so genannten harten Kontaktlinsen dar. Diese werden umgangssprachlich auch als Monatslinsen bezeichnet und verfolgen ein anderes Ziel. Denn ein dauerhafter Wechsel und das Tragen nur in kürzeren Zeitfenstern ist nicht vorgesehen.

Fokussieren wir uns zunächst auf den Einsatz. Die Langfristigkeit und somit im Vergleich dauerhafte Nutzung ist das Ziel, wenn diese Linsenart genutzt wird. Aufgrund dieser Tatsache ist eine Nutzung über mehrere Wochen problemlos möglich, so dass als ein Vorteil der nicht häufigere Wechsel zu nennen ist.

Überwiegend aus Silikon geformt, bieten die Kontaktlinsen eine größere Unempfindlichkeit gegenüber Kratzern. Auch dies ist wesentlich bei einer längeren Tragedauer. Vergleicht man die Zeiträume, in denen weiche und harte Kontaktlinsen getragen werden, so lässt sich auch über den Preis dieser ein Urteil fällen.

Die Erstanschaffung von harten Monatslinsen ist im direkten Vergleich deutlich teurer, jedoch wird dieser durch den langfristigen Einsatz revidiert, denn hierbei verzeichnen die harten Kontaktlinsen ein klares Plus.

Auch unterschiedliche Dioptrien-Werte stellen keine Probleme dar, denn eine individuelle Abstimmung je Auge ist problemlos möglich. Ebenfalls dazu zählt der Einsatz bei Personen, die unter einer Hornhautverkrümmung leiden. Denn auch dies ist mit den harten Linsen händelbar.

Da ich eben bereits negative Aspekte der weichen Linsen nannte, sollen diese Punkte auch bei den Monatslinsen nicht unerwähnt bleiben. Neben dem Kostenfaktor ist dort zunächst die Pflege zu nennen. Diese wird erfahrungsgemäß als deutlich aufwendiger beschrieben.

Durch die längere Tragedauer ist diese Hygiene zwingend notwendig und muss deutlicher verfolgt werden, da sonst auch hierbei Probleme an den Augen auftreten können. Schmutz sollte generell vermieden werden.

Auf Grundlage des Silikons sind auch staubige Umgebungen unter Umständen als problematisch zu beachten, da die Kontaktlinsen den Staub nicht in der Form absorbieren, wie es die weichen Linsen tun.

Zum Abschluss bleibt aber festzuhalten, dass es die Monatslinsen auch als Variante für die Dauer von 12 oder 24 Monaten gibt. Diese werden als Jahreslinsen oder Zwei-Jahres-Linsen bezeichnet und bieten dem Träger noch mehr Komfort und auf lange Sicht ebenfalls eine finanzielle Ersparnis. Desto länger der Zeitraum des Tragens, desto höher ist jedoch immer der angesprochene Pflegeaspekt zu benennen.

Sphärische Linsen

Der Begriff wurde in Form von weichen und harten Kontaktlinsen bereits vorgestellt. Ob weiche Wochenlinsen oder harte Zwei-Jahres-Linsen, all diese Produkte fallen unter die sphärischen Linsen.

Sphärische Linsen kommen dann zum Einsatz, wenn die Form des Augapfels nicht rund, sondern eher gestreckt oder gestaucht ist. Dadurch entsteht das bereits beschriebene Problem, dass das einfallende Licht vor oder hinter dem eigentlichen Punkt gebündelt wird und zur Kurz- oder Weitsichtigkeit führt.

Mit dieser Linsenart lassen sich diese Fehler allerdings äußerst einfach und effizient behandeln. Die Brennebene des Lichtbündels liegt dann wieder auf dem Normpunkt und der oder die Betroffene nimmt in der Ferne oder Nähe Gegenstände entsprechend wieder als scharf war.

Anzumerken ist jedoch noch, dass sich die Dioptrien-Werte für Kontaktlinsen deutlich von denen für Brillen unterscheiden können. Woran das liegt? Ganz einfach. Da die Kontaktlinsen direkt auf dem Auge sitzen, wird der Lichtstrahl später empfangen und die Korrektur um diesen auf den korrekten Punkt zu führen, ist anders.

Torische Linsen

Diese Art der Kontaktlinsen kommt dann zum Einsatz, wenn wir über Astigmatismus sprechen – also über die Hornhautverkrümmung. Dabei werden Objekte gerne generell als verzehrt angesehen.

Das liegt daran, dass die Hornhaut elliptisch geformt ist und die Brechung des Lichts nicht exakt verläuft. Im Normalfall wäre die Hornhaut als zylindrisch anzusehen und die Lichtbrechung würde auch korrekt erfolgen.

Torische Linsen schaffen es, dieses Problem zu beheben. Dabei wird auf dem Auge eine Art Polster gebildet, welches aus Tränenflüssigkeit besteht. Dadurch kann aus der elliptischen Form eine zylindrische entstehen und das Sehen verbessert sich rapide. Objekte aller Art erscheinen folglich auch nicht mehr verzerrt.

Wichtig ist für die optimale Verwendung die ideale Passform. Ist diese nicht gegeben, können Schäden am Auge entstehen. Fachberater wie dein Augenarzt oder Optiker sollten also hinzugezogen werden, wenn ein Einsatz für dich in Frage kommt.

Auf Packungen wird bei den Linsen mit „Toric“ oder „Astigmatism“ geworben, so dass das Einsatzgebiet direkt klar ist.
Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sind diese Linsen generell geeignet, so dass für Kurz- und Weitsicht gesorgt werden kann. Auch gibt es keine Dioptriengrenze.

Multifokale Kontaktlinsen

Das fortschreitende Alter macht den Einsatz der multifokalen Linsen möglich. Unser Auge ist grundsätzlich darauf ausgelegt, in seinem entspannten Zustand Objekte in der Ferne zu betrachten. Geht es in die Nahdistanz, sorgen sich zusammenziehende Ringmuskeln im Auge für die notwendige Schärfe, da sie im Auge befindliche Linse verformen.

Altersbedingt lässt im Verlauf die Elastizität der Augenlinse immer weiter nach. Besonders ab einem Alter von 40 Jahren aufwärts haben Personen ein Problem, Objekte in der Nähe scharf zu sehen. Dies ist auch ohne Weitsichtigkeit so. Man spricht dann von einer Altersweitsichtigkeit, die im Fachjargon als Presbyopie bezeichnet bist.

Auch kann es im Verlauf der Jahre bei einer Kurzsichtigkeit vorkommen, dass der Einsatz einer Sehhilfe mit unterschiedlichen Schärfezonen notwendig ist. Diese Art der Linsen sind quasi ein Gegenspieler der Gleitsichtbrille.

Orthokeratologische Linsen

Ein weiterer Linsentyp, der sich von den bisher vorgestellten Kontaktlinsen enorm unterscheidet. Schließlich steckt hinter der Anwendung sowie den Folgen von dieser eine komplett andere Methodik. Denn diese Art wird nicht etwa tagsüber getragen, stattdessen handelt es sich um spezielle Linsen für die Nacht.

Nach dem Aufstehen kann der Effekt direkt bemerkt werden. Die Linsen werden entnommen und für bis zu 12 Stunden danach kann die Fehlsichtigkeit ausgeglichen werden. Eine tolle Methode mit kleiner Einschränkung. Denn der maximale Dioptrien-Wert beträgt hierbei -4,5. Zudem sind die Linsen nur bei Kurzsichtigkeit anwendbar.

Medizinische Kontaktlinsen

Eine Hornhautverletzung kann schmerzhaft sein und auch weitere medizinische Folgen nach sich ziehen. Um diesen entgegenzuwirken und den Heilungsprozess zu beschleunigen, werden so genannte Verbandslinsen in das oder die betroffenen Augen eingesetzt.

Es handelt sich dabei also um eine temporäre medizinische Maßnahme. Deswegen werden medizinische Kontaktlinsen als gesonderte Linsenart angesehen.

Kosmetische Kontaktlinsen

Auch die Ästhetik spielt immer wieder eine Rolle. Ob mit oder ohne notwendige Sehstärke, können sich Menschen auch farbige Kontaktlinsen einsetzen.

Die Augenfarbe wird dabei komplett verändert, da diese Kontaktlinsen ebenfalls den kompletten Innenaugenbereich abdecken.

Silikon-Hydrogel-Linsen

Trockene Augen sind nie schön. Dennoch muss, sofern bei dir etwas in dieser Richtung vorliegt, nicht gleich ein Verzicht auf Kontaktlinsen erfolgen. So genannte Hydrogel-Linsen können Abhilfe schaffen. Einerseits vermeiden sie übermäßigen Flüssigkeitsentzug im gesamten Auge, andererseits sorgen sie auch für eine Teilbefeuchtung der Augen.

Die Linsen gehören zur neusten Entwicklung und bestehen aus einem besonderen Material. Dies nimmt zum einen Wasser sehr schnell auf, schafft es aber gleichzeitig, dies nur langsam wieder abzugeben. In der Folge entstehen Wasserdepots, die die Kontaktlinsen zu besseren Wasserträgern machen.

Ein Vergleich zu Hydrogel-Linsen zeigt ein 20% geringeres Volumen an benötigtem Wasser. Dadurch ist das Auge selbst in der Lage, mehr Flüssigkeit für sich zu behalten.

Solltest du an trockenen Augen leiden, können Kontaktlinsen immer ein Grund sein. Zumeist handelt es sich schlicht um die falsche Auswahl des Produktes oder an fehlender Pflege.

Auch können trockene Augen durch eine Veränderung hormoneller Natur entstehen. In Folge kann auch eine Art „Unverträglichkeit“ auf gewisse Linsentypen erzeugt werden. Auch hierbei ist ein Gang zum Augenarzt oder Optiker der schnellste und beste Weg, ein Kontaktlinsen Test kann schnelle Aufschlüsse geben.

Welche Unterschiede zwischen Tages-, Wochen- und Monats- und Jahreslinsen gibt es?

Um die Tragedauer einzelner Linsenarten nochmal explizit zu beleuchten, stelle ich vier verschiedene Kontaktlinsen-Arten etwas detaillierter vor. Sie unterscheiden sich zum Teil in der Intention des Tragenden und auch in den weiterführenden Schritten.

Der Kontaktlinsen Vergleich zeigt hierbei, wann welche dieser vier Kontaktlinsenarten für dich am ehesten geeignet ist. So wirst du bei deiner Kaufentscheidung ganz sicher die richtige Wahl treffen können.

Tageslinsen

Passionierter Brillenträger und keine Intention, großartig darauf zu verzichten? Dann sind Tageslinsen eine tolle Alternative. Dabei bieten sich spezielle Gelegenheiten, wie die Ausübung einer Sportart, ideal an.

Die Kontaktlinsen werden morgens ins Auge gesetzt und abends vor dem Schlafen wieder herausgenommen. Danach können sie direkt in den Mülleimer wandern.

Vorteil hierbei ist die Tatsache, dass auf eine weitere Pflege verzichtet werden kann. Die Tageslinsen werden mit sauberen und gewaschenen Händen direkt aus der Packung, die steril ist, entnommen und direkt ins Auge eingesetzt.

Für den Fall, dass doch etwas passiert – beispielsweise rutscht etwas ins Auge – kann natürlich das ein oder andere Pflegemittel eingepackt werden. Im Normalfall ist dies nicht notwendig.

Wochenlinsen

Ein regelmäßiger Wechsel zwischen Brille und Kontaktlinsen? Dann wären Wochenlinsen in jedem Fall die richtige Wahl für dich. Diese Art der Linsen darf bis zu 14 Tage getragen werden – dies gilt ab dem Moment, wenn die Packung geöffnet ist.

Ein spezielles Kontaktlinsenpflegemittel sollte griffbereit sein, in das die Kontaktlinsen am Abend vor dem Schlafen eingelegt werden. Über die Nacht wird dadurch ein Desinfektionsprozess gestartet, der für die Pflege absolut relevant ist.

Menschen mit empfindlichen Augen, die einen hohen Hygieneanspruch haben, finden in diesen Linsen einen idealen Kompromiss zwischen der Tages- und der gleich noch vorgestellten Monatslinse. Die Auswahl an Linsen in diesem Segment ist jedoch gegenüber den anderen beiden deutlich eingeschränkter.

Monatslinsen

Ein regelmäßiges Nutzen der Kontaktlinsen kannst du bei dir feststellen? Dann gehe nur auf Nummer sicher und nutze die Monatslinsen. Hierbei ist besonders die Pflege wichtig, da die Linsen über einen längeren Zeitraum halten sollen, der bis zu 30 Tage beträgt.

Es gibt diverse Aufbewahrungs- und Pflegeprodukte, die in Frage kommen. Lass dich dazu gerne bei einem Optiker beraten. Auch sollten individuelle Bedürfnisse hier abgestimmt werden und, sofern vorliegend, Allergien benannt werden.

Die Kontaktlinsenart ist für einen dauerhaften Einsatz geeignet und kann monatsweise eine Brille vollständig, außer während des Schlafens, ersetzt.

Jahreslinsen

Wie der Name schon verrät, können diese Linsen ein Jahr lang genutzt werden. Noch wichtiger als bei Monatslinsen ist hier selbstverständlich die Pflege, denn die Verwendungsdauer erstreckt sich über einen sehr sehr langen Zeitraum.

Neben den für die Monatslinsen gängigen Pflegeprodukten, sollten zusätzlich ein Protein- und ein Lipidentferner genutzt werden, um etwaige Ablagerungen zu verhindern.

Grundvoraussetzung zur Nutzung ist ein gleichbleibender Dioptrien-Wert. Zusätzlich ist eine Erstanschaffung teuer, besonders im Vergleich zu den anderen Linsenarten. Es sollte daher gut überlegt sein. Und die Tragedauer wirklich ein Jahr voll ausschöpfen.

Bei anhaltend guter Pflege kann die Nutzdauer sogar über 12 Monate hinaus gehen. Wenn du also weißt, dass das Pflegen kein Problem darstellt und du die Linsen wirklich lange und effizient nutzt, ist dies eine probate Lösung.

Worauf beim Kauf von Kontaktlinsen achten?

Betrachten wir nun noch weitere Faktoren für die Nutzung von Kontaktlinsen. Genauer beleuchtet wird hierbei die Eigenschaften, welche Kontaktlinsen aufweisen sollten. Der Kontaktlinsen Test zeigt hierbei, wie welche Eigenschaft bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielt

Doch auch mehrere andere Aspekte sollten sowohl bei der erstmaligen wie auch wiederholten Anschaffung von Kontaktlinsen beachtet werden. Diese möchte ich gerne einmal zusammenfassend aufzählen und dir mit auf den Weg geben.

Nutzungsverhalten

Du musst dir zunächst die Fragen stellen, wie lange und wie oft du die Kontaktlinsen wirklich nutzen möchtest. Bei welchen Gelegenheiten wirst du sie einsetzen und möchtest du voll und ganz auf deine Brille verzichten?

Hast du Antworten auf die Fragen, so kannst du im Segment der Kontaktlinsen schauen, ob es eher weiche oder harte Linsen sein sollen und auch, ob du eher der Typ für Tages- oder Jahreslinsen bist.

Gelegenheitsträger sollten beispielsweise immer eher auf Tageslinsen zurückgreifen. Vorteile dabei sind die schnelle Verwendbarkeit sowie der leichte Transport.

Empfindlichkeit der Augen

Sind deine Augen besonders empfindlich? Kann es sogar sein, dass du den Einsatz von Kontaktlinsen gar nicht verträgst? Diese Punkte sind ebenfalls wesentlich und sollten vorher mit einem Spezialisten besprochen werden.

Grundsätzlich gilt für jedes Auge, dass der Einsatz einer Brille immer als schonender angesehen wird. Ein Indikator für oder gegen das Nutzen kann die Sauerstoffdurchlässigkeit sein.

Sehstärke

Egal für welche Art der Linsen du dich entscheidest, eine aktuelle und kontinuierliche Messung deiner Dioptrien-Werte ist unumgänglich. Nur so können auch Kontaktlinsen die Sehfehler bestmöglich ausgleichen.

Auch sollte bei der Wahl der Linsen beachtet werden, dass zwei unterschiedlich stark betroffene Augen einen Unterschied ausmachen, da nicht alle Arten von Kontaktlinsen dafür geeignet sind.

Inhaltsstoffe

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Inhaltsstoffe. Es kann sein, dass du allergisch reagierst, daher ist dies unbedingt zu beachten. Die Trägerflüssigkeit steht dabei mit an erster Stelle.

Zudem sollten Kontaktlinsen immer Konservierungsstoffe enthalten, denn diese beherbergen eine schützende Wirkung, die den Augen gut tut.

 UV-Schutz

Dieser ist bei Kontaktlinsen nur bedingt gegeben. Ein von mehreren Laboren durchgeführter Test zeigt, dass die angegebenen UV-Schutzwerte zumeist im völlig normalen Rahmen liegen. Allerdings werden nach weiteren Hochstufungen viele Linsen aus dem Spektrum herausfallen, da sie nicht die Werte der höchsten Schutzklasse erreichen.

Kontaktlinsen schirmen lediglich die Pupille und Teile der Iris ab. Zu beachten ist, dass der Rest des Auges den eindringenden Sonnenstrahlen weiterhin ausgesetzt ist. Von Ratgebern und Experten hört man daher immer wieder, dass das Tragen einer Sonnenbrille weiterhin empfohlen wird.

Preis & Leistung

Bereits angeschnitten, ist der Preis stark variierend. Bei einer angepeilten dauerhaften Nutzung kann und soll dies ein wesentlicher Faktor sein, da sich bei falscher Ausrichtung der Linsen die Kosten häufen und in die Höhe schnellen.

Regulär muss aber klar gesagt werden, dass die anderen Faktoren stärker gewichtet werden müssen, da der Preis als Kriterium an letzter Stelle stehen sollte. Vorher sollte es um Komfort, den Wohlfühlfaktor sowie die Gesundheit gehen.

Welches sind die besten Kontaktlinsen-Hersteller?

Zahlreiche Hersteller und noch viel mehr Marken finden sich auf dem Markt zur Herstellung und Vermarktung von Kontaktlinsen. Es gibt hierbei diverse Untermarken, die du bei den jeweiligen Herstellern finden kannst.

Ich möchte dir einen kurzen Überblick über die Marktführer, international agierend und vorwiegend mit Sitz in den Vereinigten Staaten, geben. Nutze einen Kontaktlinsen Test, um dich umfassend über die genannten Hersteller und die Produktpaletten dieser zu informieren.

Alcon

Mit Sitz in der Schweiz und auf Augenheilkunde spezialisiert, gehört Alcon in die Spitzengruppe der Hersteller von Kontaktlinsen.

1945 gegründet und mit mittlerweile über 70 Jahren Erfahrung, bietet das Unternehmen seinen Kunden das komplette Spektrum aus der Welt der Linsen an.

Cooper Vision

Das unter amerikanischer Flagge agierende Unternehmen gehört ebenfalls zu den größten Herstellern von Kontaktlinsen.

Cooper Vision bedient sich dabei sieben unternehmenseigener Produktionsstätten und bildet ebenfalls das komplette Spektrum an Kontaktlinsen ab, besonders das Segment der torischen Linsen ist hierbei hervorzuheben.

Bausch & Lomb

Ebenfalls aus den USA, gehört das Unternehmen Bausch und Lomb zu den zu nennenden Herstellern, wenn es um Kontaktlinsen geht. Vor dem Verkauf war die Brillenmarke Ray-Ban Teil des Konzerns.7

Gegründet im Jahr 1853, blickt das Unternehmen auf eine lange Geschichte zurück und bietet neben Kontaktlinsen zahlreiche weitere Produkte für die Augenheilkunde, so zum Beispiel Medikamente und diverse Implantate.

MPG & E

Norddeutsch und modern. So lässt sich das Unternehmen MPG & E beschreiben. Mit Sitz in Schleswig-Holstein findest du hier einen der bekanntesten deutschen Hersteller.

Im Jahr 2002 wurde durch Übernahme die Produktpalette sowie das dahintersteckende Know-How kontinuierlich ausgebaut.

Auf dem deutschen Markt findest du hier das breiteste Spektrum an Kontaktlinsen, sowie auch alle notwendigen Kontaktlinsenpflegemittel.

Welche Tipps und Tricks zur Nutzung von Kontaktlinsen gibt es?

Ein paar Ratschläge können nie schaden. Daher möchte ich dir noch ein paar Tipps im Umgang mit den Kontaktlinsen geben. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um Wochen oder Jahreslinsen handelt. Eine Grundachtsamkeit in der Pflege sollte als Standard vorausgesetzt werden.

Routine macht den Meister. Ein altbewährter Spruch, der viel Wahrheit beinhaltet. Denn das Einsetzen und Herausnehmen fordert ein wenig Fingerspitzengefühl. Du wirst aber merken, dass das mit der Zeit und der dauerhaften Prozedur leichter und leichter wird.

Auch sollten die Hände gründlichst gewaschen werden. Corona hat uns gelehrt, wie viele Keime sich an den Händen sammeln.
Ist das geschehen, geht es los.

Zunächst setzt du die Kontaktlinse, nachdem du sie vorsichtig entnommen hast, auf die Kuppe deines Zeigefingers. Du stellst dich im Anschluss am besten vor einen Spiegel, bei dem du dich selbst gut im Blick hast. Dies ist für das Einsetzen der Linsen ein immenser Vorteil und sollte nicht unterschätzt werden.

Im Anschluss öffnest du deine Auge, so weit es geht und ziehst das Unterlid mit dem Finger nach unten. Manchmal kann es dabei hilfreich sein, auch den oberen Lidrand noch zu verschieben. Das probierst du am besten selbst aus, so wie es für dich am einfachsten funktioniert. Schaue im Anschluss gerade in den Spiegel und nehme nun die auf der Fingerkuppe befindliche Linse, um sie mittig in das jeweilige Auge zu setzen.

Eigentlich wäre es das schon. Nutze die nächsten Sekunden idealerweise noch, um ein paar Mal zu blinzeln. Damit findet sich die eingesetzte Linse in ihrer Position ein und ein Tag des scharfen Sehens liegt vor dir.

Bei der Herausnahme wird die Linse vorsichtig nach unten geschoben. Dies ist ein ebenfalls sehr einfaches Prozedere. Dadurch löst sich von der Pupille, an der sie vorab wie ein Sauger gehaftet hat. Die Kontaktlinse kannst du nun ganz einfach mit dem Daumen und Zeigefinger zusammenschieben und danach herausnehmen.

Wesentlich ist hierbei, die jeweilige Linse, ob linkes oder rechtes Auge, nicht zu verwechseln und sie vor allem hygienisch korrekt in den dafür vorgesehen Aufbewahrungsbehälter zu geben.

Wir hatten ja bereits über Tageslinsen gesprochen. Der Punkt der Übergabe in den Behälter entfällt hierbei, da diese nach der Herausnahme ihren Dienst verrichtet haben und direkt entsorgt werden.

Welche Kontaktlinsen Alternativen gibt es?

Was ist die beste Alternative, wenn Kontaktlinsen für dich nicht in Frage kommen? An erster Stelle ist dort die Brille zu nennen. Eine solche auch bei Nutzung von Kontaktlinsen für Notfälle zu besitzen, kann niemals Schaden. Auch freuen sich deine Augen in kurzen Pausen darüber, denn die Brille hat keinerlei Berührungspunkte mit der Tränenflüssigkeit.

Solltest du einmal an einer Entzündung der Augen leiden, so stellt eine Brille ebenfalls eine formidable Alternative da, denn ein Einsatz von Kontaktlinsen ist dann nicht immer möglich. Auch bei anhaltender Trockenheit der Augen kann der Griff zum Brillengestell sinnvoll sein. Weil wir von Ästhetik sprachen, sei dir gesagt, dass der Brillenmarkt mittlerweile auch sehr auf diesen Aspekt wert legt.

Viele Menschen, die gar keine Brille benötigen, nutzen diese als modisches Accessoire. In puncto Pflege punktet eine Brille ebenfalls, schließlich ist eine Säuberung schnell und einfach möglich.

Auch kann eine Alternative die Operation in Form einer Augenlaserkorrektur sein. Sofern geschehen, gehören Sehhilfen dann der Vergangenheit an. Dagegen spricht der Preis einer solchen Behandlung, denn diese wird kassenärztlich nicht unterstützt. Auch die Ruhe, die den Augen danach verschrieben wird, benötigt eine Portion Geduld.

Häufig gestellte Fragen

Im Bereich der Kontaktlinsen gibt es, gerade wenn du dich das erste Mal damit beschäftigst, eine Reihe an Fragen, die ich dir gerne beantworten möchte.

So kannst du sehr einfach erkennen, ob Kontaktlinsen für dich tatsächlich in Frage kommen oder lieber eine andere Alternative gewählt werden sollte.

  • Brauche ich Tages-, Wochen- oder Monatslinsen? – Das hängt von der Tragegewohnheit ab. Möchtest du die Kontaktlinsen jeden Tag tragen oder zum Beispiel nur beim Sport?
  • Ist es schädlich jeden Tag Kontaktlinsen zu tragen? – Bei richtiger Pflege und Anwendung definitiv nicht.
  • Wie lange darf man Kontaktlinsen maximal tragen? – Die Tragedauer hängt von der Kontaktlinsenart ab.
  • Kann ich auf eine Brille verzichten, wenn ich Kontaktlinsen trage? – Eine Brille bietet zusätzliche Sicherheit. Zum einen, um dem Auge zwischendurch Ruhe zu gönnen und auch dann, wenn Kontaktlinsen nicht zu tragen sind, beispielsweise bei einer Augenentzündung.
  • Kann ich zwischen Brille und Kontaktlinsen wechseln? – Ja, das ist problemlos möglich.
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