Tastenhandy Test: Die besten Tastenhandys im Vergleich!

TastenhandyWie mein Tastenhandy Test, aber auch viele andere Bewertungen und Kundenrezensionen zeigen, ist der Handyklassiker mit echten physischen Tasten schon ein Oldie, der heutzutage aber immer häufiger wieder genutzt wird.

Dabei wird ein Tastenhandy aber nicht nur von älteren Menschen bevorzugt, sondern bietet auch vielen anderen Zielgruppen im Vergleich zum Smartphone einen echten Mehrwert.

Gerade Kinder und junge Menschen, die im Smartphone-Zeitalter aufgewachsen sind, würden spätestens jetzt die Frage „Was ist ein Tastenhandy?“ stellen.

Während die Smartphone-Nutzung für die Jüngeren ganz normal ist und sie ein Leben ohne Instagram, Netflix und Co. gar nicht kennen, greifen immer mehr Erwachsene wieder zum Tastenhandy.

Im folgenden Tastenhandy Vergleich erkläre ich dir alles, was du über ein Tastenhandy wissen musst, worauf beim Kauf zu achten ist und welche Vor- und Nachteile ein Tastenhandy hat.

Bevor wir aber zum Testbericht und den Erfahrungen mit Tastenhandys kommen, fangen wir erst mal ganz von vorne an.

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Was ist ein Tastenhandy und wie funktioniert es?

Ein Tastenhandy ist ein Mobilgerät mit physischen Tasten. Anders als beim Smartphone, das über unzählige Berührungssensoren auf dem flächendeckenden Touchdisplay verfügt, über welche verschiedene Aktionen ausgeführt werden können, ist ein Tastenhandy strikt in Display und Tastatur unterteilt.

Dabei hat jede Taste ihren festen Platz und ihr ist eine oder mehrere eindeutige Funktion(en) zugeordnet. Die Tasten des Handys reagieren, wenn ein bestimmter Druckpunkt erreicht ist und es kann logischerweise nicht durch Berührung und Bewegung auf dem Display geswiped oder gezoomt werden.

Die Bedienung ist dabei merklich einfacher als beim Smartphone und kann beispielsweise auch problemlos mit Handschuhen erfolgen. Auch vertippen sich viele Nutzer auf Handys mit eindrückbaren Tasten deutlich weniger.

Bei vielen neueren Tastenhandys musst du aber auch nicht auf moderne Features wie Internetzugang oder Dienste wie WhatsApp verzichten. Die lassen sich aber natürlich nur in abgespeckter Weise nutzen.

Einige Modelle haben auch zusätzlich zur Tastatur farbige Touchscreens. So lassen sich viele Onlinedienste zum Teil auch in Smartphone-Manier nutzen.

Für wen ist ein Tastenhandy geeignet?

Grundsätzlich ist ein Tastenhandy für jeden geeignet. Die ein oder andere Kundenrezension und Bewertung lässt aber doch durchblicken, dass es bestimmte Personengruppen gibt, die besonders davon profitieren, wenn sie im Vergleich zu einem Smartphone ein Tastenhandy kaufen.

Welche Personengruppen also von Tastenhandys besonders profitieren können, wird dir im nachfolgenden näher erläutert. Gehörst du zu einer dieser Personengruppe, könnte ein Tastenhandy die ideale Wahl für dich sein.

Einfache Bedienung für Senioren

Es wird niemanden überraschen, dass gerade Senioren ein Tastenhandy bevorzugen. Für sie liegen die Vorteile vor allem in der Einfachheit des Mobilgeräts.

Ältere Menschen wollen so lange wie möglich mobil und selbstständig bleiben. Dazu gehört es auch, unterwegs zu kommunizieren. Viel mehr möchten betagte Menschen aber mit ihrem Telefon meist nicht tun.

Auch tun sich viele von ihnen aufgrund mangelnder technischer Affinität mit den zahlreichen Funktionen eines Smartphones sehr schwer, sodass ein Tastenhandy für sie die beste Wahl ist.

Kurz mal aus Versehen falsch herum gewischt, zu oft getippt oder die falsche Schaltfläche erwischt und schon werden Funktionen aufgerufen oder Befehle ausgeführt, die man so gar nicht nutzen wollte.

Nicht selten verzweifeln Senioren auch daran, dass sie nicht mehr zu den gewünschten Funktionen oder dem Homescreen zurückfinden.

Sonderfunktionen wie die Hörgerätekompatibilität spielt auch eine große Rolle, da viele ältere Nutzer ein Hörgerät tragen.

Einfache Bedienung für Menschen mit Einschränkungen

Doch auch jenseits des Rentenalters sind viele Menschen mit einem Tastenhandy besser bedient. Etwa solche, die auch in jungen Jahren ein Hörgerät tragen, eine Sehschwäche haben oder motorisch eingeschränkt sind.

Die Empfehlung für Menschen mit Einschränkungen liegt ganz klar auf dem Tastenhandy, da die Benutzung auch für sie deutlich intuitiver und leichter ist als die eines empfindlichen Smartphone-Touchdisplays.

Handy ohne Schnick-schnack für moderne Minimalisten und Sparfüchse

Viele Nutzer sind heutzutage trotz technischer Affinität schlichtweg überfordert und gestresst durch die ständige Erreichbarkeit und unzählige Apps und Funktionen moderner Handys.

Auch ist die Smartphone Sucht und Druck durch soziale Netzwerke in der heutigen Zeit immer häufiger verantwortlich für psychische Erkrankungen.

Moderne Minimalisten wollen ähnlich wie Senioren einfach nur das tun, wofür ein Handy ursprünglich erfunden wurde: mobil telefonieren! Sie wollen beispielsweise ihre Mails lieber am PC oder Laptop zu Hause checken oder soziale Netzwerke stark eingeschränkt nutzen.

Aber auch Sparfüchse, die Messagingdienste wie WhatsApp oder soziale Netzwerke und andere Smartfunktionen gar nicht nutzen (wollen), verzichten gerne gleich komplett solche Optionen und kaufen ein Tastenhandy. Das bietet sich auch an, denn wenn die Dienste sowieso nicht genutzt werden, warum dann dafür bezahlen?

Da viele Modelle deutlich unter 100 Euro liegen, sind Tastenhandys die erste Wahl für sparsame Menschen und für solche mit einem kleinen Budget für das Mobilgerät.

Tastenhandys im Berufsleben

Auch im Business-Bereich sind Tastenhandys mit einer QWERTZ-Tastatur beliebt, wie die Marke BlackBerry zeigt, die einst Vorreiter für diese Art von Handy war. So können beispielsweise geschäftliche E-Mails schnell beantwortet oder Textentwürfe unterwegs aufgesetzt werden.

Und wenn wir schon beim Berufsleben sind, muss der Vollständigkeit halber ein ganz wichtiger Punkt erwähnt werden: Tastenhandys sind um ein Vielfaches robuster und unempfindlicher als moderne Smartphones.

Davon profitieren beispielsweise Berufsgruppen wie Handwerker oder Bauarbeiter. So fällt das Handy schon mal vom Gerüst, kriegt etwas Mörtel ab oder muss auch mal mit Handschuhen bedient werden.

Das alles überstehen viele Tastenhandys und ganz besonders die Outdoor-Varianten, für die ich eine klare Kaufempfehlung gebe und auf die ich später noch eingehen werde. Und sollte das Tastenhandy doch mal kaputt gehen, muss man für ein neues nicht bis zu 1000 Euro hinblättern, wie bei vielen Smartphones.

Tastenhandys im Outdoor Bereich

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt neben der Robustheit des Tastenhandys ist die Akkulaufzeit. So profitieren nicht nur die, die das Handy mit echten Tasten im beruflichen Leben nutzen.

Sondern auch Outdoor Urlauber, Camper und Wander-Fans, die schlichtweg gar nicht die Möglichkeit haben, ihr Handy regelmäßig zu laden oder es feinsäuberlich zu behandeln.

Der Kauf eines Outdoorhandys für Urlaub und Freizeit ist also definitiv als gute Wahl zu bewerten. Dabei sind schon Tastenhandys getestet worden, bei denen der Akku unter bestimmten Bedingungen sogar knapp 30 Tage durchhält.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Tastenhandy?

Falls du immer noch Zweifel hast, ob ein Tastenhandy das Richtige für dich ist, habe ich dir zum Schluss die Vor- und Nachteile aus dem Tastenhandy Test zusammenfassend aufgeführt.

Vorteile eines Tastenhandys im Überblick:

  • Einfache Bedienung auch bei motorischen/optischen Schwächen
  • Bedienung mit Handschuhen oder schmutzigen Händen möglich
  • Simples und intuitives System auch für ältere oder technisch unaffine Menschen
  • Robuster als empfindliche Smartphones
  • Deutlich längere Akkulaufzeit bis zu 30 Tage
  • Extrem günstiger Kaufpreis (gute Modelle deutlich unter 100 Euro)
  • Als Zweithandy bestens geeignet
  • Geringes Diebstahlrisiko
  • Akku und viele andere Komponenten können selbst getauscht werden
  • Weniger Ablenkung und geringeres Suchtpotenzial

Nachteile eines Tastenhandys im Überblick:

  • Kleines Display
  • Schreiben längerer Texte mit Nummerntastatur erschwert
  • Bei vielen Modellen nur monochrome Farbdarstellung
  • Eingeschränkte Funktionen (Smart-Dienste, Apps…)
  • Geringe Display- und Kameraauflösung
  • Kein Wireless Charging möglich

Welche Arten von Tastenhandys gibt es und welches ist das Richtige für mich?

Wie auch die mobilen Telefone von heute ihre Schwerpunkte haben, so gibt es diverse Arten von Tastenhandys für unterschiedliche Ansprüche. Dabei ist also ein Testsieger nicht zwingend die beste Empfehlung für dich persönlich.

Auch eine positive Kundenrezension solltest du nicht überbewerten, denn sie ist kein Garant dafür, dass das jeweilige Tastenhandy auch optimal zu dir passt.

Viel mehr solltest du verschiedene Handymodelle vergleichen und den für deine Bedürfnisse besten Typ von Tastenhandy finden. Ich möchte dir nachfolgend einige der gängigsten Produkttypen von Tastenhandys und ihre spezifischen Eigenschaften vorstellen.

Barrenhandys

Das ist die klassische Handyform, die auch heute am Markt dominiert. Das konservative Design macht das Barrenhandy nicht nur langlebiger, sondern auch zeitloser.

Darüber hinaus bietet es alles auf einen Blick und muss nicht vorher aufgeklappt oder aufgeschoben werden. Auch weisen Handys im Barrendesign wegen dem Fehlen eines Klappmechanismus oder anderen stark belasteten Bauteilen viel weniger Ermüdungsschäden auf.

Auch wenn Barren-Handys dadurch flacher gebaut werden können, hat die Anordnung von Bildschirm und Tastatur einige Nachteile wie z. B. ein kleineres Display und Tasten oder die Notwendigkeit einer Tastatursperre.

Wenn dein Handy stabil gebaut sein soll und du gern alles auf einen Blick sehen möchtest, ist ein Handy in Barrenform das richtige für dich.

Klappbare Tastenhandys

Klapphandys werden – wie der Name bereits verrät – in der Mitte zusammen geklappt. Das hat vor allem zwei Vorteile:

  1. Sowohl Display als auch Tastatur des Handys sind vor mechanischen Einflüssen wie etwa in der Handtasche geschützt. Oft haben diese Modelle außen eine Anzeige, an der du siehst, ob Nachrichten oder Anrufe eingegangen sind. Dafür musst du das Handy nicht aufklappen.
  2. Diese Tastenhandys haben meist ein größeres Display und größere Tasten im Vergleich zu den herkömmlichen Barrenmodellen. Sie sind aber im zusammengeklappten Zustand platzsparender.

Klapphandys bieten Pluspunkte für alle, die das Handy in der Hosen- oder Jackentasche tragen oder sich einfach ein platzsparendes Modell wünschen.

Bei der Klappvariante entfällt außerdem die lästige Tastatursperre und die Anrufannahme sowie das Auflegen wird durch die Klappfunktion erleichtert. Das ist besonders für Senioren hilfreich.

Tastenhandys mit Slidefunktion

Ähnlich den Klapphandys liegt auch hier der Fokus auf der kompakten Form. Viele Handys mit QWERTZ-Tastatur sind so aufgebaut.

Dabei kannst du die Tastatur über die Slide-Funktion herausschieben oder -drehen. Slidebare Tastenhandys gibt es aber auch mit normaler Nummerntastatur.

Diese Art von Tastenhandy ist für alle geeignet, die sich eine QWERTZ-Tastatur wünschen oder eine Alternative zum Klapphandy in Betracht ziehen.

Outdoor Tastenhandys

Während normale Tastenhandys meiner Erfahrung nach schon recht robust sind, legen Outdoorhandys bei der Belastbarkeit noch eine Schippe drauf.

So sind sie nicht nur extrem stoßfest und bruchsicher, sondern haben neben der Wasserfestigkeit und Staubschutz auch eine deutlich höhere Akkuleistung.

Strapazierfähige Tasten mit spezieller Gummierung und stabile Gehäuse mit dicken Gummi-Bumpern geben dem Outdoorhandy einen besseren Grip und machen es nahezu unverwüstlich.

Tastenhandys für den Einsatz im Außenbereich eignen sich für den Urlaub, für Outdooraktivitäten oder die berufliche Nutzung, beispielsweise auf der Baustelle.

Fotohandys

Heutzutage undenkbar, aber damals ganz normal: Nicht jedes Tastenhandy hat eine Kamera. Und wenn doch, ist diese nicht unbedingt für hochaufgelöste Bilder in bester Qualität geeignet.

Spezielle Fotohandys haben eine leistungsfähigere Kamera als ihre herkömmlichen Kollegen und sind somit für mehr als nur Schnappschüsse geeignet. Auch das Display ist bei Fotohandys in der Regel qualitativ besser.

Wenn du gerne mal vereinzelt Momente auf Bildern festhältst, könntest du mit der besseren Kamera eines Fotohandys gut bedient sein.

Um Enttäuschungen vorzubeugen, möchte ich dich an dieser Stelle aber darauf hinweisen, dass die Handykameras der alten Generation nicht mal ansatzweise an die Auflösung, Farbtiefe und Bildqualität der heutigen Smartphones rankommen.

Seniorenhandys

Seniorenhandys sind vor allem eine Empfehlung für ältere Menschen. Diese Art von Handys, die auch oft Großtastenhandy genannt werden, besitzen in der Regel größere Tasten, um die Bedienung zu erleichtern. Sie haben auch meist mindestens eine Notruftaste, mit der im Ernstfall Hilfe gerufen werden kann.

Spezielle Tastenhandys für Senioren, sogenannte Notfallhandys, haben sogar mehrere dieser Tasten und oft auch eine Funktion, die mehrere Nummern nacheinander anruft, bis jemand abnimmt.

Wie Name und Beschreibung bereits verraten, sind solche Handys für ältere Menschen geeignet. Aber auch für andere eingeschränkte Personen, die auf große Tasten oder eine Notruffunktion angewiesen sind, bieten sie einen großen Mehrwert.

Tastenhandys mit Dual SIM

Heute ist die Multi SIM Funktion im Prinzip schon Standard, bei Tastenhandys jedoch nicht selbstverständlich. Dank Dual SIM kannst du mit einem einzigen mobilen Gerät zwei SIM Karten gleichzeitig benutzen.

Das ist sinnvoll, wenn du eine private und eine geschäftliche Nummer hast, aber nicht mit zwei Mobilgeräten hantieren möchtest.

Smartphones mit echten Tasten

Auch wenn es nicht viele und auch nicht unbedingt die Modelle sind, auf die man bei Tastenhandys abzielt, sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass es auch Smartphones mit echten Tasten gibt.

Das kannst du dir vorstellen wie ein Kombimodell, das zusätzlich zum Touch-Display eine Tastatur hat, über die du Zahlen und Buchstaben eingeben kannst.

Smartphones mit Tasten sind etwas moderner und bieten meist eine Möglichkeit, soziale Medien wie Facebook zu nutzen oder im Internet zu surfen.

Ein Tasten-Smartphone kann eine gute Lösung sein, wenn du dir zwar ein Tastenhandy wünscht, aber auf bestimmte Online-Dienste nicht verzichten willst.

Sei dir jedoch – wie beim Fotohandy – bewusst, dass du auch hier nicht den Umfang und die Leistung eines modernen Smartphones hast.

Was ist beim Kauf von einem Tastenhandy zu beachten?

Leider sind Tastenhandys heutzutage trotz ihrer zahlreichen Vorteile nicht mehr in aller Munde und das obwohl sie für bestimmte Personengruppen einfach genial sind.

Während uns also die technischen Highlights und neueste Standards von Smartphones den ganzen Tag im Fernsehen, Internet oder in Gesprächen um die Ohren fliegen, ist es nötig, dass du dich vor dem Kauf eines Tastenhandys detailliert mit den Qualitätsmerkmalen und Kaufkriterien der Geräte auseinandersetzt.

Doch auch online findest du nicht so viele echte Testberichte. Das liegt daran, dass viele Menschen z. B. ihren betagten Eltern ein Tastenhandy schenken, diese dann aber in den seltensten Fällen eine Bewertung online abgeben.

Daher zeige ich dir im Tastenhandy Vergleich, welche die besten Modelle sind, was ein gutes Tastenhandy ausmacht und auf welche Hersteller du bei Tastenhandys setzen solltest.

Am wichtigsten ist dabei auch die Unterscheidung von einem einfachen Tastenhandy mit Basisfunktionen wie Telefonie und Messaging zu einem Smartphone mit Handytastatur, welches über zahlreiche weitere Dienste und Apps verfügt.  Im folgenden Tastenhandy Test befassen wir uns mit normalen Tastenhandys.

Mein Tipp: Entwickle anhand folgender Kriterien deine eigene Checkliste vor dem Kauf eines Tastenhandys. Diese soll alle Features und Funktionen beinhalten, die du dir von deinem neuen Tastenhandy wünscht.

So kannst du alle Eigenschaften eines Tastenhandys abwägen und hinterher leichter entscheiden, welches das beste Tastenhandy für dich ist. Speziell auf folgende Faktoren kommt es beim Kauf eines Tastenhandys an:

Tastatur

Eines der wichtigsten Punkte beim Kauf eines solchen Handys ist natürlich die Tastatur, denn sie macht ja schließlich ein Tastenhandy aus.

Auf welche Art von Handytastatur deine Wahl letztendlich fällt, kommt auf den Verwendungszweck und deine persönlichen Vorlieben sowie deine individuellen Bedürfnisse oder Einschränkungen an.

Dabei gibt es zwei Arten von Handytastaturen zwischen den unterschieden werden kann. Diese werden nachfolgend genauer erklärt.

QWERTZ-Tastatur

Dies ist eine vollwertige Tastatur, wie man sie auch bei einem Computer oder Laptop findet. Sie gleicht in vielen Bereichen einer normalen Computertastatur in abgespeckter Form, hat aber alle wichtigen Tasten wie Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen, wie du es vom PC gewohnt bist.

Die Tasten einer QWERTZ-Tastatur verfügen bis auf wenige Ausnahmen von z. B. Funktionstasten über eine Einzelbelegung. Zum Schreiben langer Texte oder zum Beantworten von E-Mails ist die QWERTZ-Tastatur eindeutig die bessere Wahl.

Bei den meisten Modellen befindet sich die Tastatur in der zweiten Ebene des Geräts und wird erst durch Ausklappen oder Herausschieben sichtbar.

Die oft kleinen einzelnen Tasten machen sie für bestimmte Nutzergruppen wie beispielsweise Senioren oder Menschen mit motorischen Störungen allerdings nur eingeschränkt nutzbar.

Nummerntastatur

Hier handelt es sich um die klassische Telefontastatur mit Mehrfachbelegung einzelner Tasten durch mehrere Buchstaben und jeweils einer Zahl pro Taste.

Beim Schreiben von Nachrichten muss die jeweilige Taste demnach zwei oder drei Mal gedrückt werden, um den gewünschten Buchstaben einzugeben. Ein schnelles Schreiben längerer Texte über eine Nummerntastatur ist also eher schwieriger.

Die automatische Worterkennung T9 erleichtert das aber. Sie ist vergleichbar mit der heutigen Autocorrect-Funktion auf den Smartphones.

Abhängig vom Hersteller und Modell wird der übliche Nummernblock durch Funktions- und Schnellwahltasten für die erleichterte Bedienung ergänzt.

Bei ähnlicher Gesamtgröße des Geräts hat die Nummerntastatur den Vorteil, dass einzelne Tasten größer sind, als es auf einer QWERTZ-Tastatur der Fall ist.

Bei speziellen Seniorenhandys oder Tastenhandys für Menschen mit Sehschwäche oder motorischen Einschränkungen sind die Tasten sogar extra groß und oft besser beleuchtet.

Art der Tastenhandys

Weiter oben findest du bereits eine ausführliche Beschreibung der Handytypen. Als Entscheidungshilfe für deine Checkliste gebe ich dir an dieser Stelle nur eine kurze Zusammenfassung.

Stelle dir folgende Fragen: Wofür willst du das Handy hauptsächlich nutzen und hast du eventuell bestimmte Einschränkungen, bei denen dich dein neues Mobiltelefon mit Tasten unterstützen soll?

Um privates und geschäftliches zu trennen, kommt möglicherweise ein Dual SIM Handy für dich infrage. Barrenhandys sind im Normalfall dünner und nicht so anfällig für Schäden im Vergleich zu Klapphandys, machen aber eine Tastensperre notwendig.

Während Klapp- und Slidemodelle platzsparend sind und Tastatur und/oder Display schützen, bieten spezielle Outdoorhandys eine deutlich höhere Belastbarkeit bei extremen Bedingungen.

Fotohandys und Smartphones mit echten Tasten haben verbesserte Farbdisplays und Kamerafunktionen sowie vereinzelte Smart-Dienste für Messaging und soziale Netzwerke.

Bist du in irgendeiner Weise eingeschränkt, können Spezialhandys für Senioren und Großtastenhandys eine gute Lösung für dich sein. Wer im Ernstfall auf Hilfe von außen angewiesen ist, entscheidet sich für ein spezielles Notrufhandy, das im Notfall auch gleich mehrere Personen anwählen kann.

Größe & Gewicht

Zusätzlich zur einfachen Bedienbarkeit sollte das Handy für erleichterte Handhabung auch ein leichtes Eigengewicht aufweisen. Dabei variieren die leichten, einfachen Modelle im Barrendesign zwischen 65 und 100 Gramm.

Klapphandys sowie Outdoorhandys bringen es aufgrund des höheren Materialaufwands auf durchschnittlich 150 Gramm, knacken aber auch gerne mal die 200 Gramm-Marke, etwa wenn Metallrahmen und dickere Gehäuse verbaut sind. Das macht das Tastenhandy aber auch stabiler und langlebiger.

Hochwertige Kunststoffe sowie eine saubere Verarbeitung von Gehäuse und elektronischen Komponenten sind beim Tastenhandy ein Muss. Schließlich werden sie oft wegen ihrer Langlebigkeit gekauft.

Eine für dich angenehme Größe sowohl bei Tasten als auch dem Mobilgerät selbst ist wiederum Geschmackssache. Die meisten Modelle weisen im Durchschnitt Gehäuse-Abmessungen von B x H x T: 50 x 120 x 13 Millimeter auf.

Display & Kamera

Wer ein größeres Display haben möchte, greift eher zum Slide- oder Klapphandy. Hier sind Displaygrößen von 1,5 bis zu 3,2 Zoll üblich. Im Barrendesign sind Displays etwas kleiner. Sie liegen meist zwischen 1,4 und 2,4 Zoll groß.

Je größer das Display, desto einfacher die Bedienung. Allerdings ist das Handydisplay auch die Komponente, die den Preis schnell nach oben treibt. Auf einem großen Handydisplay lässt sich aber gerade für Senioren oder Menschen mit Sehschwäche sowohl Text als auch Bilder und das Menü größer darstellen und erleichtert enorm die Bedienung.

Wenn du außerdem Fotos schießen willst, ist ein Tastenhandy mit TFT-Farbdisplay mit einer durchschnittlichen Auflösung von 320 x 240 Pixel und einer Kameraauflösung von rund 2 Megapixel ein Minimum.

Design

Auch wenn mit der Zeit deutlich weniger davon entwickelt und produziert werden, so kommen auch heute noch neue Tastenhandys auf den Markt. So gibt es auch diese in einem modernen Design. Zudem bieten viele Modelle sogar eine Auswahl verschiedener Farben.

Viele klassische Tastentelefone bieten außerdem auch Handycover, die sich einfach und schnell austauschen lassen. Das ist ein Überbleibsel aus alten Zeiten.

Handyhüllen und -taschen waren früher nicht besonders gefragt, da Tastenhandys robust sind und keinen besonderen Schutz brauchen wie die heutigen Handymodelle mit empfindlichen Touchdisplays und Gehäuse aus dünnen Kunststoffen und Glas.

Für etwas Abwechslung durch ein neues Design wird also einfach das Front- und/oder Backcover des Tastenhandys getauscht.

Sprachqualität

Die Telefonie ist die Kernkompetenz der einfachen Tastenhandys. Doch nur weil die Handys kaum etwas anderes können, ist eine gute Gesprächsqualität nicht automatisch gewährleistet.

Bei genauerem Blick fällt im Tastenhandy Test auf, dass billige Handys um die 50 Euro schlechter abschneiden als solche, die um die 100 Euro oder mehr kosten.

Kein Wunder, denn wie in jedem anderen Bereich sind auch hier hochwertige technische Komponenten schlichtweg teurer als solche von minderer Qualität. Das macht sich eben nicht nur in der Produktion, sondern auch im Verkaufspreis bemerkbar. Wer billig kauft, kauft also im schlimmsten Fall mal wieder doppelt.

Klingeltöne & Vibrationsalarm

Kaufe unbedingt ein Tastenhandy mit polyfonen Klingeltönen. Ständiges Piepsen nervt auf Dauer nicht nur dich, sondern auch dein Umfeld. Noch besser: Im Lautlos-Modus sollte das Handy vibrieren können.

Viele ältere Modelle sind heute noch aufgrund ihrer Beliebtheit auf dem Markt, wie viele Tests und der aktuelle Tastenhandy Vergleich zeigt. Früher waren aber wohlklingelnde Signaltöne und Vibrationsalarm alles andere als Standard.

Akkulaufzeit

Bei Einsteiger-Handys ist die Ausdauer des Akkus eines der wichtigsten Kaufargumente. Damit dein Tastenhandy ohne ständiges Wiederaufladen durchhält und du lange Freude am Telefonieren hast, sollte eine Gesprächszeit von 10 – 15 Stunden oder mehr angegeben sein.

So lange telefonierst du gar nicht? Klar, aber bedenke, dass solche Herstellerangaben unter optimalen Bedingungen und bei neuen Geräten gemessen werden und reale Werte somit erfahrungsgemäß deutlich unter den Angaben im Datenblatt liegen.

Auch verliert der Akku im Laufe der Zeit an Leistung, was aber auch bei den heutigen modernen Akkus ganz normal ist. Eine allgemeine Akkulaufzeit im Standby-Betrieb von 10 bis 20 Tagen gilt bei Tastenhandys als gut. Besonders leistungsstarke Modelle bringen es auf bis zu 30 Tage.

Als Faustformel gilt dabei: Jede Funktion verbraucht Energie. Je einfacher die Ausstattung, desto länger ist die Akkulaufzeit.

System & Konnektivität

Tastenhandys kommen oft mit betriebseigenen Systemen, einfachen universellen Betriebssystemen wie KaiOS oder modernen Betriebssystemen wie Android.

Der heutige Standard Android ist allerdings nur bei internetfähigen Multimedia-Varianten anzutreffen. Hier musst du abwägen, ob du nur telefonieren willst oder auch Online-Dienste nutzen möchtest.

Ob es nun ein Tastenhandy mit WLAN oder ohne sein soll, hängt vom persönlichen Bedarf ab. Bei den vielen vernetzten Geräten und heutigen Abhörskandalen entscheiden sich viele Menschen bewusst gegen die Internetfunktion.

Die Frage nach Dual oder Single SIM ist schnell beantwortet. Willst du zwei Nummern bzw. SIM-Karten in einem Telefon benutzen, brauchst du Dual SIM. Wenn nicht, dann nicht.

Mithilfe einer Bluetooth-Verbindung können Daten von einem Gerät an ein anderes geschickt werden. Bluetooth brauchst du aber auch, um dein Tastenhandy beispielsweise mit einer Freisprechanlage im Auto zu verbinden oder einem kabellosen Headset.

Auch eine Bluetooth-Funktion ist bei den einfachen Handys kein Standard, daher solltest du darauf achten, wenn du Wireless-Kopfhörer oder eine externe Freisprecheinrichtung verwenden möchtest.

Speicherkapazität

Der Speicherplatz ist bei simplen Tastenhandys nicht so wichtig, da SMS und das Telefonbuch locker auf den internen Speicher passen. Multimediafähige Handys, die Musik abspielen und Fotos machen, brauchen jedoch deutlich mehr Speicher.

Da der interne Speicher von Tastenhandys meist sehr klein ist, bieten solche Modelle einen Steckplatz für microSD-Speicherkarten zur Speichererweiterung. Diese musst du allerdings separat kaufen.

Funktionen

Je nachdem, wann ein Tastenhandy-Modell erschienen ist, gehören viele Features und Funktionen mehr oder weniger zu den Basis- bzw. Spezialfunktionen.

So sind bei den neueren Modellen, die in den letzten Jahren erschienen sind, Ausstattungsmerkmale wie Bluetooth oder eine Internetfunktion Basics, während sie bei älteren Handymodellen noch eine Besonderheit sind.

Beim Tastenhandy Vergleich habe ich die Unterteilung so gewählt, dass die Basisfunktionen nur die Eigenschaften auflisten, die man wirklich bei fast jedem Modell erwarten kann.

Sieh dir die Funktionen der getesteten Tastenhandys nun mal genauer an, um einen Eindruck davon zu bekommen, was selbstverständlich ist und nach welche Spezifikationen du ggf. konkret prüfen musst.

 Basisfunktionen

Von einer integrierten Freisprechfunktion zum Telefonieren sowie einer Buchse für Kopfhörer mit Klinkenstecker kann man auch bei einfachen Tastenhandys ausgehen.

Zudem sind oft einfache Spiele auf dem Handy vorinstalliert. Diese variieren von Modell zu Modell. Manche internetfähigen Tastenhandys erlauben den Download zusätzlicher Spiele.

Auch haben viele Handys eine Radioanwendung mit Empfang über UKW.

Spezialfunktionen & Benutzerfreundlichkeit

Ein integrierter MP3-Player ist kein Standard und demnach nur bei ausgewählten Modellen vorhanden. Ob ein MP3-Player vorhanden ist, ist meist schnell zu erkennen, da viele Hersteller solche Handys oft als Musik- oder Walkman-Handys anpreisen.

Foto- oder Kamerahandys kommen mit einer Auflösung von 1,3 bis 3,2 Megapixel und auch danach solltest du explizit suchen. Viele einfache Handys mit Tasten haben nämlich keine oder eine minderwertige Kamera.

Die einfache Menüführung eines Tastenhandys für Senioren wird oft ergänzt durch eine oder mehrere Notruftasten und Schnellwahltasten sowie einer Ortungsfunktion über GPRS. Notruf- und Ortungsfunktionen empfehlen sich für geistig eingeschränkte Menschen oder Demenzkranke.

Tastenhandys mit PTT Taste (push to touch) sind als Walkie-Talkies nutzbar. Dabei können beispielsweise Sprachnachrichten in einem gewissen Umkreis über GPRS gesendet werden.

Internetfähige Tastenhandys sowie einfache Smartphones mit Tasten bieten oft eine Messagingfunktion wie WhatsApp, natürlich aber nur in abgeschwächter Form.

Outdoorhandys kommen meist mit Features wie Wasserdichtheit, enormer Stoßfestigkeit und Gadgets wie einer integrierten Taschenlampe.

Vertrag

Ob das Handy mit oder ohne Vertrag genommen wird, ist häufig eine Frage des Preises. Bei Tastenhandys aber nicht.

Die günstigsten Modelle gibt es schon ab 20 Euro. Und selbst neuere und moderne Tastenhandys kosten oft nicht mal 100 Euro. Lies mehr dazu im nachfolgenden Tastenhandy Preisvergleich.

Der Preisvergleich – Was kostet ein Tastenhandy?

Auch wenn uns die Werbung vieler Hersteller suggeriert, dass jeder von uns ein Smartphone mit Touchscreen, Highspeed-Internet, Tausenden Apps und GPS-Navigation braucht, ist ein einfaches Einsteigermodell für viele Handynutzer mehr als ausreichend.

Klassische Handys zum telefonieren und SMSen eignen sich dabei auch für technisch Unerfahrene und kosten gerade mal einen Bruchteil, verglichen mit Mobiltelefonen der neuesten Generation. Da freut sich selbst der schmalste Geldbeutel.

Die Preise für Seniorenhandys und andere Handys mit Tasten sind im Vergleich zu modernen Smartphones sehr günstig. Sehr viele Modelle sind dabei deutlich unter 100 Euro erhältlich.

Wie auch in der Computer-, HiFi- oder sonstigen Elektronikbranche ist es auch bei Handys ganz normal, dass Technologien günstiger werden, je länger sie auf dem Markt sind.

Auch sinkt die Nachfrage für ältere Geräte schnell, wenn neue und innovative Produkte auf den Markt kommen und diese werden auch dadurch günstiger.

Zudem ist sowohl die Forschung als auch einzelne technische Komponenten, die in die Smartphones von heute einfließen, deutlich komplizierter und teurer als für simple Tastenhandys.

Klar ist die Technologie nicht die neueste, aber schließlich liegt der Schwerpunkt beim Tastenhandy auf anderen Bereichen. Umso besser, dass du deswegen aber sogar aktuelle Handymodelle online schon unter 50 Euro kaufen kannst. Somit ist ein Tastenhandy günstig und kann selbst mit erweiterten Funktionen ein echtes Schnäppchen sein.

Und da ist mit dem Sparen noch gar nicht Schluss: Wenn du dir ein Tastenhandy ohne SIM-Lock kaufst, kannst du bei vielen Deals und günstigen Tarifen der verschiedenen Mobilfunkanbieter gleich weiter sparen.

Du kannst Angebote in Anspruch nehmen, bei denen du nicht nur an den Telefonkosten sparst, sondern auch an der monatlichen Zuzahlung für das Smartphone. Diese schlägt mit bis zu 30 Euro schon sehr bei den monatlichen Fixkosten zu Buche, entfällt allerdings beim Kauf eines Tastenhandys.

Welche Hersteller für Tastenhandys sind die besten?

Diese Marken dürften für dich interessant sein, wenn du auf der Suche nach einem Tastenhandy bist. Verschaffe dir in diesem Absatz einen Überblick darüber, welche Hersteller sich im Tastenhandy Vergleich gut geschlagen haben.

Da verschiedene Handynutzer aber unterschiedliche Ansprüche haben und auch beim Kauf auf verschiedene Faktoren achten, sollen dir die folgenden Empfehlungen nur eine Orientierungshilfe bieten.

Folgende Marken für Tastenhandys kann ich dir guten Gewissens empfehlen, da sie in meinem Tastenhandy Test, aber auch in Handyvergleichen anderer Portale regelmäßig gut abschneiden.

  • BlackBerry: BlackBerry Tastenhandys sind die Vorreiter für Handys mit einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur und Internetzugang. Damals waren sie vergleichsweise teuer und wurden anfangs fast ausschließlich von Geschäftsleuten genutzt.
  • Samsung: Nicht umsonst hat sich der heutige Technik-Riese zu einem der zwei besten Smartphonehersteller weltweit gemausert. Und auch in anderen Bereichen punkten Samsung-Produkte – wie auch die damaligen Tastenhandys – immer wieder durch beste Verarbeitung und leichte Bedienbarkeit.
  • Nokia: Nokia Tastenhandys sind die Klassiker schlechthin. Während der Hersteller den Markt damals mit dem Spiel Snake und Modellen wie dem 3310 dominiert hat, hat er sich als Smartphonehersteller leider nie wirklich durchgesetzt.
  • Sony Ericsson: Sony Ericsson ist vor allem für die zur damaligen Zeit gute Kameraqualität sowie die Walkman-Handys bekannt. Musik von MP3-Dateien auf dem Handy abspielen war früher eine echte Innovation.
  • Motorola: Das legendäre Motorola RAZR v3 Tastenhandy zählt noch heute Dank dem stylishen und flachen Design zu den bekanntesten Klapphandys.

Bei der Wahl einer Handymarke kann es dir helfen, dir von jedem Anbieter 2-3 Modelle im Detail anzusehen. Da die Firmen bei der Produktentwicklung meist eine bestimmte Zielgruppe im Blick haben, ist oft schnell der rote Faden des Herstellers erkennbar.

So kannst du entscheiden, ob das Unternehmen Tastenhandys produziert, die deine gewünschten Eigenschaften haben. Aus meinem Kaufratgeber für Tastenhandys hast du dir ja bereits deine persönliche Checkliste erstellt und weißt genau, nach welchen Eigenschaften du die Augen offen halten musst.

Welches Zubehör für Tastenhandys gibt es?

Für Tastenhandys bekommst du in der Regel neben technischem Zubehör wie Lade- und Verbindungskabel oder Kopfhörer auch Taschen, Hüllen und Cases für dein Handy.

Da viele Hersteller ähnliche Größen haben und es nicht wie beim Smartphone auf die präzisen Aussparungen für Kameralinse und Co. ankommt, passen oft auch Handytaschen und -hüllen von anderen Marken und Modellen.

Wie wird ein Tastenhandy gepflegt und gewartet?

Ein Tastenhandy braucht keine besondere Wartung oder Pflege. Wische es hin und wieder mit einem feuchten Tuch ab. Die Tastatur sowie Vertiefungen im Gehäuse kannst du mit einer Bürste von Schmutz, Talg und Hautschuppen befreien.

Sollte der Akku mal schlappmachen, kannst du günstig einen Ersatzakku bestellen und im Gegensatz zu den heutigen Smartphones sogar selbst und meist ohne Werkzeug wechseln. Gleiches gilt auch für die Handy-Außenschale vieler Modelle. Diese liegt beim Tastenhandy in Form eines Handy-Covers über dem eigentlichen Gehäuse.

Auch andere Komponenten lassen sich mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst austauschen oder reparieren. Welche das sind, ist allerdings modellabhängig, sodass ich dazu keine pauschale Aussage treffen kann.

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