Wärmepumpe Test: Die besten Wärmepumpen im Vergleich!

WärmepumpeDie Integration verschiedener Energiequellen und Technologien in ein Energiemanagementsystem ist die Herausforderung für die Zukunft. Werde durch innovative Systemlösungen unabhängig von steigenden Strom-, Öl- und Gaspreissteigerungen.

Denn gerade die globalen Krisen zeigen deutlich, was eine Abhängigkeit von fossilen Energiequellen bedeutet. Doch nicht nur die Abhängigkeit gegenüber Öl-, Gas- und Stromanbietern sinkt deutlich.

Auch deine regelmäßigen Strom- und Heizkosten können durch individuelle Energiesysteme deutlich gesenkt werden. Energiesysteme aus Wärmepumpe, Photovoltaik, Solarthermie und intelligenten Energiemanagementsystemen sparen Geld, schonen die Umwelt und machen dich absolut krisensicher, also starte jetzt in deine Zukunft!

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Warum macht eine Wärmepumpe Sinn?

Eine Wärmepumpe ist für viele Eigentümer die Chance von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas nahezu unabhängig zu sein. Diese Art von Heizung nutzt die vorhandene Wärme aus der Umwelt beispielsweise des Grundwassers, der Erde oder der Luft.

Wenn diese optimal angepasst und die baulichen Voraussetzungen erfüllt sind, helfen sie langfristig Energiekosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Ist ein Einbau tatsächlich sinnvoll?

Alternative Energien liegen im Trend. Die allgemeine Entwicklung in diese Richtung und endlich weg von der Atomenergie zeichnet sich bereits seit Jahren ab. Sowohl Politik als auch Gesellschaft setzen auf diesen Kurs und wollen langfristig unabhängig von der schädlichen Atomenergie, sowie fossilen Energieträgern sein.

Allerdings stellt sich nun auch die Frage, ob es nun auch für den Einzelnen rentabel ist mit dem Trend zu gehen und sich möglicherweise für eine Wärmepumpe zu entscheiden. Im folgenden werden die Vorteile der Wärmepumpe aufgeführt und näher erläutert.

Niedrige Emissionswerte – Freundlich zur Umwelt

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Wärmepumpe ist die Frage nach der Umweltverträglichkeit höchstwahrscheinlich ein wichtiges Kriterium. Wärmepumpen nutzen die von der Sonne an die Umwelt abgegebene und gespeicherte Energie um diese mit einer strombetriebenen Wärmepumpe auf ein für Heizzwecke notwendiges Temperaturniveau zu bringen.

Von dieser Zusatzenergie ist allerdings lediglich ein Viertel notwendig um eine 100 prozentige Heizleistung zu erhalten. Anderweitig werden keinerlei Emissionen verursacht.

Niedrige Heizkosten

Die Vorteile der Wärmepumpe sind in Sachen Kosten offensichtlich. Auch wenn eine Wärmepumpe Strom benötigt, ist das lediglich ein Bruchteil dessen, was dieser Strom an Wärme erzeugt.

Während beim Heizen mit Öl Wärme durch Verbrennung verloren geht, vervierfacht die Wärmepumpe die aufgenommene Wärme sogar. Klingt nach einem lukrativen Geschäft.

Kostenersparnis

Eine Wärmepumpe verursacht kaum Wartungskosten. Einmal installiert verspricht diese eine lange Lebensdauer ohne zusätzliche Kosten. Ebenso fallen die Ausgaben für einen Kaminkehrer weg, da der Betrieb nicht auf einem Verbrennungsprinzip beruht.

Durch den Einbau einer Wärmepumpe wertest du natürlich auch deine Immobilie auf. Wer mit der Zeit geht, liegt also im Trend und hat auf dem Markt bessere Chancen.

Was genau ist eigentlich eine Wärmepumpe?

Wenn außerhalb des Hauses die Temperaturen absinken ist es nicht selten nur eine Frage der Zeit, bis sich die kälteren Temperaturen auch auf das Innere des Hauses übertragen. Dieser Umstand ist nicht verwunderlich, da sich die Wärme naturgemäß stets am Rand des Temperaturgefälles von wärmeren Zonen hin zu kälteren Bereichen bewegt. Die logische Folge: Das Haus kühlt ab und die Bewohner frieren!

Mit einer Wärmepumpe lässt sich dieser natürliche Vorgang jedoch umgehen denn die Wärmepumpe ermöglicht es ihrem Besitzer die Wärme entgegengesetzt zum Temperaturgefälle zu verschieben, also von der kälteren Zone hin zur wärmeren.

Dies wird ermöglicht durch den Umstand, dass die Funktionsweise einer Wärmepumpe durchaus mit der eines Kühlschranks vergleichbar ist wobei der Kühlschrank seinem Innenbereich die Wärme entzieht und diese nach außen abführt während die Wärmepumpe dem Außenbereich die Wärme entzieht und diese nach innen hin als Heizenergie abgibt.

Der sogenannte Joule-Thomson-Effekt wird hierbei genutzt, um gänzlich unabhängig von fossilen Brennstoffen den Innenbereich des Hauses zu erwärmen. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden Wärmepumpen immer beliebter.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Ein Heizsystem, welches eine Wärmepumpe als Energiequelle nutzt, besteht in der Regel immer aus drei Komponenten, die ineinander greifen und gemeinsam für die benötigte Wärme sorgen. Um die Wärmegewinnung zu gewährleisten wird hierfür eine natürliche Wärmequelle benötigt, derer die Wärmepumpe die Wärme entziehen kann.

Sowohl das Erdreich als auch Wasser und Luft kann sich die Wärmepumpe nutzbar machen. Die hierfür erforderlichen Komponenten bestehen aus einer Wärmequellenanlage, der eigentlichen Pumpe sowie einem Wärmeverteil- / Speichersystem. Die Aufgaben sind in diesem System klar verteilt und wenn alles perfekt funktioniert ist die Temperatur außerhalb des Hauses für den Hausbesitzer unerheblich, da er in seinem Haus eine konstante Temperatur erreichen und auch halten kann!

Um diese Temperatur halten zu können ist eine Niedertemperaturheizung der Idealfall, wie sie beispielsweise in Form einer Fußbodenheizung oder auch Wandheizung auf dem Markt erhältlich ist. Nicht minder genial ist auch der technische Ablauf, wie die Wärme von der Quelle bis ins Haus gelangt, drei Schritte sind hierfür erforderlich!

1. Die Wärmegewinnung

Innerhalb der Wärmequellenanlage ist eine Flüssigkeit integriert, welche ständig zirkuliert und zumeist in Form einer Sole verwendet wird. Diese Sole besteht aus ganz normalem Wasser, welches mit Frostschutzmittel angereichert ist.

Diese Sole erfasst die Umweltwärme, im Fall einer Erdwärmepumpe stammt diese aus dem Erdreich, und gewährleistet den Transport zur Wärmepumpe. Bei einer Luftwärmepumpe verläuft dieser Vorgang über einen Ventilator.

2. Naturwärme nutzbar machen

Die Wärmepumpe hat ebenfalls einen Kreislauf integriert, welcher ein Kältemittel enthält das ebenfalls zirkuliert. Ein Wärmetauscher, der sogenannte Verdampfer, ist ein fester Bestandteil dieses Kreislaufs, da dieser die Umweltwärme zum Kältemittel überträgt, wodurch dieses verdampft. Dieser Dampf wird weitergeleitet zu einem Kompressor, wodurch sich die Temperatur des Gasgemischs erhöht.

Dieses Gasgemisch muss nunmehr in Flüssigkeit umgewandelt werden, damit es die Wärme auch abgeben kann. Dieser Vorgang geschieht im sogenannten Verflüssiger. Dieser Verflüssiger gibt die Flüssigkeit an die Drossel weiter, die den Druck der Flüssigkeit verringert und diese entspannte Flüssigkeit zurück zum Verdampfer führt.

3. Der Beheizvorgang

Da ja eine Wärmepumpe über ein Wärmeverteil- und Speichersystem verfügt zirkuliert eine Sole innerhalb dieses System ständig. Diese Sole nimmt verteilt die Wärme entsprechend auf die jeweiligen Heizkörper, welche die Wärme nunmehr an den Innenbereich des Hauses abgeben. Nicht benötigte Wärme wird an einen Heizungspuffer oder Warmwasserspeicher abgegeben.

Welche Wärmepumpen-Arten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, die jedoch alle nach dem selben Prinzip funktionieren. Zu den gängigsten für den Gebrauch im privaten Rahmen gehören die Luftluftwärmepumpe, die Erdreichwärmepumpe, die Grundwasserwärmepumpe sowie die Hybridwärmepumpe, welche jedoch häufig in Verbindung mit anderen Heizquellen genutzt wird.

Die Hauptunterschiede zwischen diesen Wärmepumpen liegt in der Form der Heizquelle. Die Wärmepumpe gilt heutzutage als eines der effektivsten und – auf lange Sicht gesehen – günstigsten Heizformen, da der Hausbesitzer mit der Wärmepumpe unabhängig von den Schwankungen des Energiemarktes ist und diesem nur in puncto Stromverbrauch unterworfen ist.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Wer ein neues Haus baut oder die Heizung eines Gebäudes modernisieren möchte, der wird sich umfassend zum Thema Heizungssysteme und Wärmepumpen informieren. Eine Heizungsvariante, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Sie ist mit einem geringen Aufwand zu installieren, benötigt nur eine recht kleine Aufstellfläche und vor allem halten sich auch die Anschaffungskosten in Grenzen. Langwierige Genehmigungsverfahren entfallen, und richtig aufgestellt, ist auch nicht mit einer Lärmbelästigung zu rechnen.

Funktionsweise der Luft-Wasser-Wärmepumpe

Eine Luft-Wärme-Pumpe kann im Keller oder auch außen am Haus aufgestellt werden. Dafür wird ein Platz von etwa 1 Quadratmeter benötigt. Damit ist der Platzbedarf also deutlich geringer als bei Sole-Wasser-Wärmepumpen oder den Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Eine Baugenehmigung oder Ähnliches ist nicht notwendig.

Die Betriebskosten für die Heizungsvariante sind höher, da sich der Stromverbrauch nach der Temperatur der Wärmequelle richtet. Das bedeutet, ist es kalt, benötigt diese Wärmepumpe mehr Strom, um die erzielte Wärme zu verdichten, und sie auf die Vorlauftemperatur für die Heizung zu bringen. Durch die geringen Anschaffungskosten rechnet sich die Luft-Wasser-Wärmepumpe trotz der höheren Betriebskosten.

Im System der Heizung befindet sich ein Kältemittel, mit welchem die gewonnene Wärme an das Heizungswasser oder das Brauchwasser abgegeben wird. Dieses Mittel erwärmt sich durch die warme Luft der Umgebung so lange bis es siedet und schließlich verdammt. Durch den Verdichter in der Luft-Wärmepumpe wird das Kältemittel komprimiert und in die Temperatur höher gepuscht.

Das Kältemittel fließt zum Wärmetauscher. So wird dann das Brauch- und Heizungswasser erwärmt. Das Kältemittel verflüssigt sich und wird zum Verdampfer gebracht und der Kreislauf beginnt wieder von vorn. Es ist sogar möglich, diesen Prozess umzukehren und dadurch eine Kühlfunktion dieser Heizvariante zu erzielen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann also, richtig installiert, kühlen und heizen.

Eine Luft–Wasser-Wärmepumpe kann beispielsweise als Ergänzung zu einer Gasheizung oder auch einer Ölheizung installiert werden. Auch in Verbindung mit Flächenheizungen macht diese Heizungsart Sinn. Um eine Kondensatbildung so gering wie möglich zu halten, empfiehlt sich, bei einer Aufstellung im Inneren eines Hauses, die Installation der Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem unbeheizten Raum im Keller.

Ist das Platzangebot dafür zu gering, sollte eine Außenaufstellung in Betracht gezogen werden. Um ein konstantes Arbeiten der Anlage zu gewährleisten, sollte zwischen der Zu- und Abluftöffnung ein Mindestabstand eingehalten werden. So wird zudem ein thermischer Kurzschluss verhindert.

Vorteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Kostenersparnis bei der Anschaffung und Installation ist sicherlich der größte Vorteil dieses Heizsystems. Kosten für Grab- oder Bohrarbeiten fallen genauso wenig an, wie Erschließungskosten. Dies alles, ist bei vielen anderen Wärmepumpensystemen ein großer Kostenpunkt. Auch eine Genehmigung muss nicht eingeholt werden.

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Platzbedarf dieser Heizungsvariante. Wo andere Systeme manchmal einen ganzen Kellerraum in Anspruch nehmen, genügt der Luft-Wasser-Wärmepumpe eine kleine Ecke im Raum von gerade mal einem Quadratmeter. Durch diese, nicht unerheblichen Vorteile kann man über die wenigen Nachteile, wie erhöhte Betriebskosten, hinwegsehen.

Wer sich für die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe entscheidet, wählt eine preiswerte Alternative im Vergleich zu anderen Heizsystemen. Diese Heizungsart bietet sich auch bei einer Modernisierung eines alten Heizsystems an, denn die Erschließungs- und Installationskosten sind gering.

Dies gilt vor allem dann, wenn man sich verschiedene Preisangebote für die Installation einholt und vergleicht. Wird die Luft-Wasser-Wärmepumpe von einem Fachbetrieb sachgemäß eingebaut, arbeitet sie zuverlässig und stabil. Ihr Einsatz in Verbindung mit anderen Heizsystemen ist optimal.

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe, häufig auch Erdwärmepumpe genannt, bezieht ihre Wärmeenergie wie der Name schon sagt aus der Erde. Dabei gibt es 2 unterschiedliche Wege die Energie aus dem Erdreich zu ziehen. Zum einen können sogenannte Sonden 50 bis 250 m tief in die Erde gebohrt werden. Zum anderen können sogenannte Erdkollektoren flach (mindestens 1,5 m) unter dem Erdboden verlegt werden.

Bei Sonden kann man von einer sehr konstanten Temperatur ausgehen, die die Effizienz der Wärmepumpe deutlich erhöht, muss aber im Gegenzug genehmigungspflichtige und teure Bohrungen in Auftrag geben. Bei den Kollektoren muss man vorher keine gesonderte Genehmigungen einholen, doch den ganz Garten ausheben und Rohre verlegen. Dies ist aufwändig und teuer.

Funktionsweise der Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Erdwärmepumpe nutzt, wie der Name schon sagt, die Wärme aus dem Erdreich. Dabei wird durch elektrische Energie das durch die Umwelteinflüsse erhöhte Temperaturniveau auf ein für Heizzwecke angenehmes Temperaturniveau angehoben.

Das heißt man erhitzt das Arbeitsmittel im Heizkreislauf von -10°C bis +10°C auf 55 °C bis 75°C an. Diese Wärme wird dann über die Fußbodenheizung oder Heizkörper im Haus abgegebene und der Kreislauf beginnt von vorne. Die Wärmepumpe funktioniert dabei ähnlich wie ein Kühlschrank nur umgekehrt.

Kosten einer Erdwärmepumpe

Inklusive Bohrungen oder Gartenarbeiten liegen die Kosten für eine Erdwärmepumpe bei 12.000 € bis 16.000 € abhängig von Art, Größe und Ausstattung der Wärmepumpe.

Dennoch gehört die Wärmepumpe zu den effektivsten Wärmepumpen-Arten, da ganzjährig relativ konstante Erdtemperaturen vorherrschen.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Mit steigenden Strom- und Energiekosten und zunehmender Umweltbelastung bekommt das Energiesparen einen immer höheren Stellenwert und immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten um ein paar Euro zusätzlich im Monat zu sparen.

Auf Grund von Subventionen und neuen Möglichkeiten, sind in den letzten Jahren vor allem auch alternative Energien und Energiesparmaßnahmen immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Die Luft-Luft-Wärmepumpe ist eine einfache und günstige Möglichkeit, um Strom und Energie zu sparen.

Funktionsweise der Luft-Luft-Wämepumpe

Eine Luft-Luft-Wärmepumpe nutzt die Luft aus der Umgebung für sich als Wärmequelle. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Die Luftwärmepumpe entzieht der verbrauchten Luft über einen Wärmetauscher ihre Wärme und führt diese dann der frischen Luft erneut zu. Auf diese Weise entsteht ein eigener Kreislauf, mit dem man beträchtlich an Energie sparen kann.

Man kann schnell erkennen, dass es bei diesem Funktionsprinzip wichtig ist, dass das Gebäude bei dem die Luftwärmepumpe zum Einsatz kommt, luftdicht verschlossen ist. Ist das Gebäude zusätzlich noch mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet, kann die Luftwärmepumpe sogar für die Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden.

Luft-Luft-Wämepumpe Anwendungsbereiche

Die Luftwärmepumpe eignet sich vor allem für den Einsatz in Passivhäusern. Das liegt vor allem daran, dass diese besonders einfach luftdicht gedämmt werden können, so das möglichst wenig Luft verloren geht.

Das ist besonders wichtig, denn wenn die Luft verloren geht, geht mit ihr auch die Wärme verloren, die die Luftwärmepumpe verwendet. Dadurch lässt die Leistung stark nach oder sogar völlig wirkungslos. Darüber hinaus funktioniert die Luftwärmepumpe nur im Niedrigenergiebreich zuverlässig und leistungsstark.

Besonderheiten der Luftwämepumpe

Die Luftwärmepumpe besitzt keinen eigenen Kreislauf für Kältemittel bei der die Wärme an eine Trägerflüssigkeit abgegeben wird, wie dies bei vielen Wärmepumpen der Fall ist. Stattdessen wird bei der Luftwärmepumpe die Luft direkt von einem Luftkreislauf an den nächsten übertragen.

Damit die Pumpe auch bei starker Kälte effektiv arbeiten kann, ist es eventuell notwendig, die Frischluft mit einem anderen Heizsystem vorzuwärmen! Dies kann unter Umständen dazu führen, dass die Luft sehr trocken wird, was vielleicht dem Ein oder Anderen nicht zusagen mag. Wer hier die zusätzlichen Kosten nicht scheut, der kann mit einem Luftbefeuchter eine einfache Abhilfe schaffen.

Darüber hinaus ist die Luft-Luft-Wärmepumpe besonders platzsparend, denn durch ihre Funktionsweise der Wärmeverteilung über die Luft, sind keine Heizkörper erforderlich. Die entsprechenden Leitungen des Luftverteilungssystems können unauffällig zum Beispiel in der Decke untergebracht werden.

Wie eine Luft-Luft-Wämepumpe einbauen?

Vor dem Einbau der Luft-Luft-Wärmepumpe sollte man darauf achten, dass das Haus gut luftgedämmt ist. Vor allem der Einsatz bei Nullenergie oder Niedrigenergiehäusern, sowie bei Passivhäusern ist hier lohnenswert.

Bei dem Einbau muss man außerdem unbedingt darauf achten, dass die Lüftungskanäle eine ausreichende Größe haben und richtig untergebracht werden können. Die gesamte Heizlast sollte dabei die Summe von zehn Watt pro Quadratkilometer nicht überstiegen, da sonst die Luft-Luft-Wärmepumpe an Leistungsfähigkeit verliert.

Ist der Einsatz der Luftwärmepumpe in einem Altbau geplant, so sollte man darauf achten, dass dieser sehr gut gedämmt ist. Vor allem im Obergeschoss kann die Luft-Luft-Wärmepumpe sehr effizient eingesetzt werden und den Energieverbrauch des Gebäudes deutlich verbessern.

Die Leistung der Luft-Luft-Wärmepumpe im Altbau kann zusätzlich gesteigert werden, in dem man zusätzlich einen Erdwärmetauscher installiert. Dieser wärmt in kalten Wintertagen die kalte Luft vor und kühlt gleichzeitig im Sommer die warme Luft auf eine angenehme Temperatur vor!

Wartungsaufwand und Förderung

Der Wartungsbedarf und der damit verbundene Aufwand sind bei der Luft-Luft-Wärmepumpe recht gering. Lediglich die regelmäßige Kontrolle der technischen Bauteile, sowie eine regelmäßige Überprüfung der Luftfilter sind hier wichtig. Die Luftfilter der Luftwärmepumpe müssen bei Bedarf ausgewechselt werden. Dieser Vorgang ist nicht besonders aufwendig und kann problemlos selbst erledigt werden.

Seit diesem Jahr gibt es übrigens für die Luft-Luft-Wärmepumpe eine Basisförderung, die zwischen 1.300 Euro und 1.500 Euro liegt, als Zuschuss vom BAFA. Darüber hinaus kann man durch verschiedene Boni die Förderung noch weiter erhöhen.

Gaswärmepumpe

Die Gaswärmepumpe ist eine gute und ökonomische Unterstützung für die Beheizung sowohl von Einfamilienhäusern, wie auch von größeren Wohn- und Geschäftskomplexen. Die Gaswärmepumpe unterscheidet sich dabei von der normalen Wärmepumpe durch die verwendete Energie.

Während eine normale Wärmepumpe nämlich durch Strom betrieben wird, wird die Gaswärmepumpe durch Erdgas betrieben. Dabei bezieht die Pumpe etwa 25 % ihrer Energie aus der Umwelt, über Erdsonden oder Solarenergie. Das macht die Pumpe mit Gasbetrieb besonders günstig im Verbrauch und darüber hinaus extrem Umweltfreundlich.

Funktionsweise der Gaswärmepumpe

Die Pumpe funktioniert genau wie eine herkömmliche Wärmepumpe. Sie unterscheidet sich lediglich in der verwendeten Energiequelle. Darüber hinaus gibt es von dem Gasmodell drei verschiedene Ausführungen:

  • Die Gasmotorwärmepumpe
  • Die Absorptionswärmepumpe
  • Die Zeolith Wärmepumpe

Jede mit ihren eigenen Funktionsprinzipien, womit sich jedes Modell für bestimmte Situationen besonders eignet. Im folgenden sollen diese Modelle kurz vorgestellt werden.

Gasmotorwärmepumpe

Die Gasmotor-Wärmepumpen arbeiten im Prinzip genau wie Elektrowärmepumpen, die über einen mechanischen Kompressor verfügen. Diese besonders einfache Version gibt es bereits seit den 90iger Jahren auf dem Markt und sie wird vor allem dort eingesetzt, wo hohe Leistungen notwendig sind, denn dieses Modell hat eine eine Gesamtleistung von bis zu 1200 kW.

Daher werden Gasmotorwärmepumpen vor allem in mittleren bis großen Gebäuden und Betrieben eingesetzt. Der größte Vorteil dieser mit einem Motor betriebenen Gaswärmepumpe liegt in ihrer Fähigkeit sehr effizient sowohl heizen wie auch kühlen zu können. Darüber hinaus ist die Gasmotorwärmepumpe sehr wartungsfreundlich und extrem langlebig.

Absorptionswärmepumpe

Die Absorptionswärmepumpe ist eine Gaswärmepumpe, die problemlos im mittleren Leistungsbereich von etwa 20 bis 40 kW eingesetzt werden kann. Ihr Kompressor wird thermisch durch ein Ammoniak-Wasser-Gemisch verdichtet. Absorptionswärmepumpen werden vor allem in Neu- und Bestandsbauten, wie Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern eingesetzt und nutzen Wasser, Luft und Erde als ihre Hauptwärmequelle.

Diese Ausführung der Gaswärmepumpe gibt es seit 2009 auf dem Markt und sie kann sowohl an Niedertemperatursysteme, wie zum Beispiel Fußbodenheizungen, als auch an traditionelle Heizkörper, die hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 70?°C haben, angeschlossen werden.

Zeolith Wärmepumpe

Die Zeolith Wärmepumpe ist das dritte Modell der Gas Wärmepumpe und seit 2010 auf dem Markt. Sie arbeitet vor im unteren Leistungsbereich von 1,5 bis 10 kW und ihr Zeolith Modul erzeugt mit Hilfe eines Gasbrenners wartungsfrei Energie.

Die Zeolith Wärmepumpe wir vor allem in Neu- und Bestandsbauten und überwiegend im Einfamilienhaus eingesetzt und nutzt als ihre Primärwärmequelle die Solarenergie. Ein weiteres Modell der Zeolith Wärmepumpe, die als Energiequelle Erde und Luft nutzt, ist Ende 2012 erschienen. Es wird ebenfalls im Bereich der Einfamilienhäuser eingesetzt.

Vorteile einer Gaswämepumpe

Eine Gaswärmepumpe ist eine gute und wirtschaftliche Alternative für die Heizung im Gebäude. Auch wenn der Einsatz oftmals in Neubauten erfolgt, kann die Pumpe auch problemlos in Bestandsbauten nachgerüstet werden.

Welche Pumpe sich am Besten eignet und am Wirtschaftlichsten ist, darüber kann ein Fachmann ausführlich beraten, den man bei der Planung einer Umrüstung oder Ausrüstung auf / mit einer Gaswärmepumpe ohnehin konsultieren sollte.

Förderung für Wärmepumpe

Immer mehr Menschen suchen nach alternativen Wegen, um die eigene Immobilie mit Wasser, Strom und auch Wärme zu versorgen. Im Bereich der Wärme kann dieser alternative Weg in Richtung Wärmepumpe führen.

Damit recht viele Eigenheimbesitzer diesen Weg einschlagen, hat sich der Staat eine Förderung für Wärmepumpen einfallen lassen. Und diese Wärmepumpen-Förderung hat es durchaus in sich.

So gliedert sich die Förderung Wärmepumpe auf

Die Förderung Wärmepumpe erfolgt stets bundesweit und setzt sich aus zwei verschiedenen Bausteinen zusammen. Zum einen kann eine Förderung über Zuschüsse in Anspruch genommen werden, die nach der Inanspruchnahme nicht zurückgezahlt werden müssen. Zum anderen gibt es zinsgünstige Kredite, die für den Ankauf genutzt werden können. Hier erfolgt im Anschluss eine Rückzahlung in kleinen monatlichen Raten.

Konnte ein Tilgungszuschuss erwirkt werden, dann muss nicht der gesamte Kredit zurück gezahlt werden, sondern nur der Teil, der durch den Zuschuss nicht abgedeckt wird. Eine Förderung Wärmepumpe kann bei sehr vielen Geräten stattfinden. Eine Leistungsgrenze wird von staatlicher Seite erst bei 100 kW gesetzt.

Die Fördermöglichkeiten im Detail

Es gibt mehrere Anlaufstellen für die Förderung Wärmepumpen. Unterschieden werden kann grob in die Zuschüsse des BAFA (Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sowie die Darlehen der KfW Bank. Beide Arten der Förderung können parallel beantragt werden.

Die Zuschüsse des BAFA sind auf den ersten Blick wahrscheinlich am attraktivsten, da diese nicht zurückgezahlt werden müssen. Bis zu 1.500 Euro Förderung kann hier abgeholt werden. Voraussetzung dafür ist die Antragstellung. Zudem muss das Gebäude bereits vorhanden sein.

Bei einem Neubau wäre nur die Beantragung von einem Innovationsbonus möglich. Hier lohnt es sich, einmal sehr genau beim BAFA vor der Antragstellung nachzufragen, um die größtmögliche Summe herauszuholen.

Neben den Zuschüssen des BAFA kann auch ein sehr zinsgünstiger Kredit bei der KfW Bank aufgenommen werden. Gerne auch in Kopplung mit den Zuschüssen des BAFA.

Je nach Ausgangslage kann es hier jedoch passieren, dass ein Kredit erst dann gewährt wird, wenn es sich um eine große Wärmepumpe mit einer Leistung über 100 kW handelt. Denn der zinsgünstige Kredit ist mehr auf Mehrfamilienhäuser und Unternehmen ausgelegt. Für die Antragstellung sollte dies beachtet werden. Ist ein Kredit möglich, dann kann sich dieser zwischen 10.000 und 50.000 Euro bewegen.

Zudem kann bei den einzelnen Bundesländern bezüglich der Förderung Wärmepumpe angefragt werden. Es gibt immer wieder Klimaschutzprogramme und ähnliches, die von den Ländern unterstützt werden und wo entsprechende Gelder abgerufen werden können.

Ein entsprechender Antrag dafür muss bei den Landesförderbanken gestellt werden. Hier lohnt es, im Vorfeld einmal genau abzuklären, welche Angebote momentan bestehen. Da diese von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich ausfallen können, kann kein allgemeiner Ratschlag diesbezüglich gegeben werden.

Schlusswort

Die Vorteile der Wärmepumpe sind vielfältig und je nach Situation variieren sie. Doch eins ist sicher, die Vorteile der Wärmepumpe sind vorhanden, wenngleich bei manchen mehr und bei anderen weniger.

Wer modern bauen und sanieren möchte und dabei auf eine Wärmepumpe setzt, der kann mit der richtigen Förderung viel Geld sparen. Vor Baubeginn oder vor der Sanierung sollten daher alle Möglichkeiten diesbezüglich abgefragt werden. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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