Trekkingrucksack Test: Die besten Trekkingrucksäcke im Vergleich!

TrekkingrucksackDer Urlaub ist die wichtigste Zeit, zumindest denken das viele Erwerbstätige. Viele Menschen können einem klassischen Urlaub in einer Hotelanlage mit etwas Unterhaltungsprogramm und wenig Bewegung nicht viel abgewinnen. Für sie kommt der Individualurlaub in Frage.

In diesem Artikel erfährst du alles über den Trekkingrucksack und was der Rucksack alles können muss. Außerdem, welche Volumengröße für welche Anwendungen in Frage kommen.

Für all jene, die auf eigene Faust die Umwelt entdecken wollen, stellt sich die Frage, ob man immer von Hotel zu Hotel wandert und wie das ganze Gepäck transportiert wird. Die Lösung: Natürlich der Trekkingrucksack.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Trekkingrucksack?

Der Trekkingrucksack ist sozusagen der Schwertransporter unter den Rucksäcken. Das liegt daran, dass er bei seiner klassischen Verwendung nicht nur Kleidung transportiert, sondern den Nutzer mit allem Equipment versorgt, das bei einer spontanen Übernachtung abseits der Zivilisation nötig wäre.

Dazu zählen also sowohl die Schlafmöglichkeiten, Isomatte und Schlafsack, als auch das Zelt und die Verpflegung und Kochgeschirr. Der Trekkingrucksack muss also viel Stauraum bieten und gleichzeitig für einen bequemen Transport sorgen.

Welche Trekkingrucksackgrößen gibt es?

Trekkingrucksäcke werden in vier verschiedenen Größen angeboten. Diese sind in Volumen angegeben und damit ergibt sich dann ein Hinweis für die spätere Verwendung.

  • 25 – 30 Liter: Die kleinsten Trekkingrucksäcke haben ein Fassungsvermögen zwischen 25 und 30 Liter. Dieser Rucksack wird entweder auf größeren Touren als zusätzliches Handgepäck verwendet oder man nutzt ihn für Tagesausflüge.
  • 30 – 50 Liter: Die nächste Größe fasst 30 bis 50 Liter. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Trekkingrucksack, der für mehrtägige Wandertouren geeignet ist. Wenn man als Backpacker unterwegs ist, also wirklich abseits der Zivilisation auf eigene Faust wandert, dann kommen größere Rucksäcke in Frage.
  • 50 – 70 Liter: In der dritten Größe (50 – 70 Liter) lassen sich alle Gegenstände unterbringen, die bei längeren Trekkingtouren im Ausland benötigt werden. Hat man besondere oder sperrige Ausrüstungsgegenstände, die transportiert werden müssen, so kann auf Rucksäcke über 70 Liter Fassungsvermögen zurückgegriffen werden.

Für die Wahl der richtigen Rucksackgröße spielt die erwartete Verwendung eine große Rolle. Des Weiteren sollte man die eigene Statur beachten.

Mehr Volumen heißt mehr Gewicht und größere Rucksäcke passen möglicherweise nicht zur eigenen Statur. Hier ist besonders die „Länge“ des Rückens, also die Auflagefläche wichtig.

Was sollte ein Trekkingrucksack alles enthalten?

Der Trekkingrucksack soll verschiedene Ausrüstungsgegenstände sicher transportieren. Damit das Packen geordneter vonstatten gehen kann und die Last später sinnvoll auf den Körper übertragen wird, bieten die Trekkingrucksäcke eine Vielzahl von Funktionen und Zubehörteilen, die unbedingt dabei sein sollten.

  • Der Deckel: In der Regel wird das Fach im Deckel für die Gegenstände benutzt, die im Laufe des Tages benötigt werden. Das Zelt oder die Regenkleidung wird meist dort verstaut, damit sie im Ernstfall schnell zur Hand sind. Meist ist der Deckel höhenverstellbar und mit einer Mulde ausgestattet, um die Bewegung des Kopfes nach hinten zu ermöglichen. In einigen Trekkingrucksäcken bietet der Deckel ein Fach für Wertsachen.
  • Die Kompressionsriemen: Wie der Name schon sagt, bieten die Kompressionsriemen vor allen die Möglichkeit, auf einen wechselnden Ladezustand zu reagieren und die Form des Trekkingrucksackes zu erhalten. Gleichzeitig gewährleisten sie eine besser Lastübertragung.
  • Das Trinksystem: Gerade auf längeren Touren ist der Wasserhaushalt eine sehr wichtige Angelegenheit. Über das im Rücken angebracht Trinksystem, das entweder fest installiert oder nachrüstbar ist, kann man gewährleisten, dass man bei Bedarf sofort trinken kann. Es sind dafür keine längeren Pausen oder Öffnen des Rucksackes nötig.
  • Das Packen: Die meisten Trekkingrucksäcke sind auf mehrere Arten beladbar. Zum einen bietet sich immer die Möglichkeit, über das Top zu beladen. Zusätzlich haben fast alle Trekkingrucksäcke eine Frontöffnung, dass man an Ausrüstungsgegenstände einfacher herankommt.
  • Seitentaschen und Befestigungsmöglichkeiten: Trekkingrucksäcke bieten eine Vielzahl von kleineren Taschen, Schlaufen und Ösen, die die Befestigung und Unterbringung von Gegenständen ermöglichen, die man ständig und schnell benötigt.
  • Bodenfach: Im Bodenfach des Trekkingrucksackes wird der Schlafsack separat verstaut. Oft findet man hier ein spezielles Nasswäschefach.
  • Die Lastkontrollriemen: Eine der wichtigsten Funktionen eines Trekkingrucksackes ist die Verteilung der Lasten auf den menschlichen Körper. Diese wird über Riemen gewährleistet, die den Rucksack zum Körper ziehen, die Schultern entlasten und den Rucksack damit stabilisieren.
  • Rückenteil: Das Rückenteil sollte stufenlos verstellbar sein, damit es an den Ladezustand des Rucksackes und die Form des Rückens angepasst werden kann. Eine Belüftung sollte vorhanden sein.
  • Schultergurte & Brustgurt, Hüftgurt: Die Gurte für Schulter und Brust sollte anatomisch passen und ausreichend gepolstert sein. Der Hüftgurt trägt bis zu 80 Prozent der Last und muss daher gut gepolstert sein und perfekt sitzen. Taschen im Hüftgurt erleichtern den Zugang zu wichtigen Ausrüstungsgegenständen.
  • Regenhülle: Die integrierte Regenhülle schützt beim schlechten Wetter das Equipment. Bei Nichtgebrauch verschwindet diese im Bodenfach des Rucksackes.

Wie du siehst sollte man bei der Wahl eines passenden Trekkingrucksackes schon wissen, wofür dieser später verwendet werden soll. Gerade bei der Frage der Volumengröße und der Passform sollte man auf erfahrene Backpacker oder auf einen Berater im Fachgeschäft zurückgreifen. Mit den genannten einfachen Hinweisen lassen sich grobe Schnitzer vermeiden.

Die verschiedenen Rucksackarten erklärt

Im Outdoor-Bereich gibt es eine große Bandbreite an verschiedenen Rucksäcken. Die Rucksäcke unterscheiden sich in Funktion, Eigenschaft oder dem Verwendungszweck. Die nachfolgenden Abschnitte sollen eine Übersicht über verschiedene Arten, Modelle und deren Verwendungszweck geben.

Es gibt viele verschiedene Rucksäcke, angefangen von dem klassischen Tagesrucksack über Wanderrucksack bis hin zum großen Trekkingrucksack.

Du solltest die Größe, Fassungsvermögen und den Verwendungszweck kennen, um eine richtige Wahl treffen zu können. Wenn du einen größeren Rucksack auswählst, wirst du automatisch mehr einpacken, aber brechen die wichtigste Regel dabei nicht: Nur das mitnehmen, was wirklich gebraucht wird.

Das richtige Fassungsvermögen und die Passform

Bevor es an die Auswahl eines richtigen Rucksackes geht, solltest du die Zuordnung und den Verwendungszweck nach Fassungsvermögen treffen können. Wichtige Kriterien:

  • die Länge des Rucksackes, bezogen auf die Rückenlänge
  • hohe Stabilität auf dem Rücken
  • bequeme und gut sitzende Hüftgurte
  • bequeme und einstellbare Schultergurte

Außerdem wird bei gewichtigen Rucksäcken zwischen Herren-, Damen- und Kinderrucksäcken unterschieden:

  • Rucksäcke für Herren: Die Auswahl an Herren-Rucksäcken ist auf dem Rucksack-Markt breit gefächert. Männer-Rucksäcke sind von Farben gedeckt gehalten. Des Weiteren können diese beim gleichen Fassungsvermögen (Volumen) eine andere Länge und Breite, und ein anderes Rucksackgewicht aufweisen. Schon dadurch, weil der Mann durchschnittlich größer ist, breitere Schultern und einen längeren Rücken hat.
  • Rucksäcke für Damen: Die Rucksäcke für die Frau sind auf den Körperbau, das Becken, Rücken und die Wirbelsäule abgestimmt. Frauen-Rucksäcke sind zwangsläufig kleiner und haben eine besondere Rucksackkonstruktion; was aber nicht heißt, dass die Frauen keine Männer-Rucksäcke tragen können. Sie müssen nur die Länge des Rucksackes auf die eigene Rückenlänge abstimmen.
  • Rucksäcke für Kinder: Die Rucksäcke für Kinder haben ein kleineres Fassungsvermögen und unterscheiden sich von Herren- oder Frauen-Rucksäcken kaum. Entscheidend ist das Volumen, das nach Alter und Körpergröße des Kindes ausgesucht wird.

Der Trekkingrucksack: Rucksack für Outdoor-Begeisterte

Beim Trekking muss zwangsläufig das ganze Hausrat mitgenommen werden. Wer mehrere Tage in der Wildnis verbringt muss schließlich das Zelt, Schlafsack, Kleidung, Isomatte und Kocher mitnehmen. Trekkingrucksäcke eignen sich besonders für längere Reisen, Mehrtagestouren mit dem Zelt und für die Wildnis fernab der Zivilisation.

Um solche Belastungen auf Dauer meistern zu können, müssen die Rucksäcke anpassbare Tragesysteme mit dem höchsten Komfort bieten. Die großen Rucksäcke beginnen bei einem Fassungsvermögen von 45 Liter und können nach Verwendungszweck bis 90 Liter reichen.

Fassungsvermögen (Volumen):

  • 25 – 30 Liter: Die kleinste Volumengröße von 25 – 30 Liter wird selten gekauft und eher für das leichte Wandern oder als Handgepäck bevorzugt.
  • 30 – 50 Liter: Die klassische Trekkingrucksack-Größe mit 30 – 50 Liter wird für Reisen oder beim Camping verwendet.
  • 50 – 75 Liter: Dieses Fassungsvermögen wird für mehrtägige Reisen im Ausland oder für das Pilgern bevorzugt.
  • Mehr als 75 Liter: Trekkingrucksäcke im XXL-Format mit mehr als 75 Liter Fassungsvermögen werden hauptsächlich von Bergsteigern vorgezogen.

Verwendungszweck:

  • Wandern
  • Tages- oder Mehrtagestouren
  • Pilgerreise
  • Camping
  • Bergtour
  • Reise

Tourenrucksack: Rucksack für Hüttentreks und Bergtouren

Tourenrucksäcke sind durch ihre Ausstattung und Fassungsvermögen besonders für Tages- bis Wochentouren empfehlenswert. Egal ob du eine Kletter-, Wander,- oder Hüttentour planst – dieser Rucksack stellt die perfekte Begleitung dar.

Tourenrucksäcke werden für bestimmte Aktivitäten ausgelegt und nach Einsatzzweck ausgewählt. Des Weiteren sind Tourenrucksäcke sportlich und schlank geformt, um bei der Tour beweglich und flexibel zu bleiben.

Fassungsvermögen (Volumen):

  • 30 – 40 Liter: Tourenrucksäcke mit 30 – 40 Liter werden für kleinere Reisen, Wandertouren oder Skitouren gerne verwendet.
  • 40 – 50 Liter: Die größeren Tourenrucksäcke mit 40 – 50 Liter werden für Hütten-, Mehrtages-, und Bergtouren gekauft.

Verwendungszweck:

  • Wandertour
  • Skitour
  • Mehrtagestour
  • Hüttentour
  • Bergtour

Wanderrucksack: Ein guter Begleiter beim Wandern

Der klassische Wanderrucksack ist dafür gedacht, alle notwendigen Utensilien für die Tagestour zu transportieren, um eine leichte Wandertour zu meistern.

Die Last wandert von den Schultern auf die Hüfte, das ist der wesentliche Vorzug eines echten Wanderrucksacks. Für aktive und sportbegeisterte Damen, Herren und Kinder führt kein Weg am Wanderrucksack vorbei.

Fassungsvermögen (Volumen):

  • 30 – 40 Liter: Wanderrucksäcke mit 30 – 40 Liter Fassungsvermögen werden für kleinere Wandertouren oder Tagestouren bevorzugt.
  • 40 – 50 Liter: Die größeren Wanderrucksäcke mit 40 – 50 Liter werden für Bergtouren oder Tagestouren genutzt.

Verwendungszweck:

  • Wandertour
  • Kleine Trekkingtour
  • Tagestour
  • Stadttour
  • Bergtour

Tagesrucksack: Der Allrounder unter den Rucksäcken

Der Tagesrucksack, der auch Daypack genannt wird, ist der Allrounder unter den Rucksäcken. Tagesrucksäcke bieten optimale Ausstattung und genügend Platz für die alltäglichen Aufgaben.

Egal ob du den Rucksack für eine Shoppingtour, Schule, Tages- oder Stadtausflüge oder für Arbeit nutzt. Er ist auf jeden Fall ein sehr nützlicher Begleiter.

Fassungsvermögen (Volumen):

  • 10 – 20 Liter: Dieses Fassungsvermögen eignet sich besonders für Shopping, Schule oder Arbeit.
  • 20 – 30 Liter: Tagesrucksäcke mit Fassungsvermögen von 20 – 30 Liter eigenen sich für Tages,- Stadt- oder kleinere Wanderausflüge.

Verwendungszweck:

  • Shopping
  • Schule
  • Arbeit oder Büro
  • Tages- oder Stadtausflüge

Fahrradrucksack: Der ideale Begleiter für alle Radfahrer

Ein moderner Fahrradrucksack eignet sich besonders für den Radsport und für alle sportliche Aktivitäten im Alltag. Die Rucksäcke bieten genügend Stauraum, um die wichtigsten Utensilien direkt griffbereit zu haben. Einige Rucksack-Modelle haben ein integriertes Trinksystem mit Trinkblase, die während der Fahrt problemlos genutzt werden kann.

Fassungsvermögen (Volumen):

  • 25 – 35 Liter: Fahrradrucksäcke mit 25 – 35 Liter werden für Stadt- oder Tagestouren verwendet.
  • 35 – 45 Liter: Die größeren Fahrradrucksäcke mit 35 – 45 Liter werden für Berg- oder Waldtouren gerne genutzt.

Verwendungszweck:

  • Tagestour
    Stadttour
  • Bergtour
  • Waldtour

Wie die Auswahl des Rucksacks treffen?

Wähle deinen Rucksack immer nach Verwendungszweck aus. Es lohnt sich größere Rucksäcke zu wählen, um die wichtigsten Bereiche, wie z. B. das Wandern oder kleinere Touren problemlos meistern zu können.

Außerdem sollte die Rucksack-Auswahl nach Geschlecht erfolgen. Je größer das Fassungsvermögen, desto eher sollten die Geschlechtsunterschiede in Betracht gezogen werden.

Trekkingrucksäcke: Warum gibt es Unterschiede bei Frauen und Männern?

Mann und Frau – das sind zwei Geschlechter, die sich nicht nur maßgeblich in ihrer Psyche unterscheiden, sondern auch ganz besonders im Körperbau und der Anatomie. Diese gravierenden Unterschiede sind enorm wichtig bei der Auswahl vom Trekkingrucksack, der perfekt sitzen muss und Rückenbeschwerden vermeiden und Körperhaltung stabilisieren soll.

In den meisten Fällen sind Frauen kleiner, schmaler und somit auch leichter als Männer. Außerdem ist der Körper des weiblichen Geschlechts ganz anders proportioniert. Die Mehrzahl der Frauen haben einen kürzeren, muskulös weniger kräftig ausgeprägten Rücken und ein anderes Hüfte-Taillen-Verhältnis als Männer.

Frauen wiegen im Schnitt 15 % weniger als Männer, weil sie weniger Muskelmasse haben und ihre Knochen eine geringere Dichte haben und somit leichter sind. Das ist auch der Grund dafür, dass Männer bis zu 50 % stärker sind als Frauen und deshalb mehr Gewicht tragen können. Das Hüfte-Taillen-Verhältnis ist auch anders, weil Frauen ein breiteres Becken zum Gebären der Kinder haben.

Desweiteren unterscheidet sich auch das Brust-Taillen-Verhältnis der beiden Geschlechter, weil Männer meistens einen größeren Brustumfang haben. Trotzdem ist der Körperbau von Männern eher extremitätenbetont – das heißt, dass ihre Beine und Arme stärker ausgeprägt sind – und der von Frauen eher rumpfbetont.

Was gibt es für Körperbautypen?

Im Grunde genommen gibt es drei Körperbautypen. Dazu muss allerdings erwähnt werden, dass ein Mensch nie zu 100 % einem Körperbautyp entspricht, sondern eher Merkmale von allen Typen zu unterschiedlich großen Teilen kombiniert.

  • Der erste Körperbautyp nennt sich „ektomorph“: Menschen von diesem Typ neigen eher zu Schlankheit, haben einen kurzen Oberkörper mit einem kleinen Brustkorb und lange Arme und Beine, dazu kleine Hände und Füße. Außerdem haben sie schmale Schultern und sind insgesamt eher groß.
  • Der zweite Körperbautyp heißt „mesomorph“: Zu seinen Merkmalen zählen Muskulosität, ein langer Oberkörper und ein mächtiger Brustkorb, große Hände und Füße. Der Körperbau von mesomorphen Männern ähnelt einem V, der von Frauen eher einer Sanduhr.
  • Der dritte und letzte Körperbautyp wird „endomorph“ genannt: Menschen mit diesem Körperbau neigen zu Übergewicht, haben kurze Arme und Beine bei einem eher voluminösen Oberkörper. Ihr Hals ist meisten kurz, sie haben breite Hüften und im Verhältnis dazu schmale Schultern und sind insgesamt eher klein.

Worin liegen die Unterschiede bei Damen- und Herren-/ Unisex-Trekkingrucksäcken?

Wie bereits im oberen Text erklärt, unterscheiden sich Frauen und Männer in ihrer Anatomie. Darum gibt es mittlerweile auch spezielle Trekkingrucksäcke für Damen. Die Trekkingrucksäcke für Herren, sind meist als „unisex“ zu bekommen und sind weitestgehend gleich geblieben.

Rückenpartie

Trekkingrucksäcke für Damen verfügen über eine kürzere und schmalere Rückenpartie, weil der Rumpf bzw. Rücken von Frauen auch kürzer und schmaler ist als der des anderen Geschlechts.

Traggurte

Besonders die Traggurte von Damenrucksäcken unterscheiden sich sehr von denen der Herrenmodelle. Die Schultergurte sind insgesamt kürzer, schmaler, weicher gepolstert und eng anliegender, weil sie neben den druckempfindlichen Brüsten entlanglaufen müssen anstatt genau über sie herüber.

Außerdem liegen die Schultergurte der Trekkingrucksäcke bei Damen auf Grund der schmaleren Schultern viel näher beieinander. Dadurch wird verhindert, dass die Schultergurte zur Seite runter rutschen.

Die Passform und der Sitz der Hüftflossen und des Hüftgurts insgesamt sind von extrem hoher Bedeutung für den Tragekomfort, da der Hüftgurt den größten Teil der Last trägt. Die Hüftflossen für Damen sind anders konstruiert, weicher gepolstert und schmiegen sich perfekt an das breitere Becken an. So wird verhindert, dass sie über- oder unterhalb der Hüfte abstehen.

Ein weiteren Pluspunkt bietet der Brustgurt, der bei Damenmodellen mehr verstellbar ist, damit er nicht genau auf der Brust sondern darüber liegt.

Volumen

Da Frauen nicht so kräftig wie Männer sind und somit auch eher weniger Gewicht transportieren können, gibt es Damenrucksäcke meistens mit weniger Volumen.

Können Frauen auch Herrenrucksäcke tragen und andersherum?

Eine Sache steht fest: Nicht alle Menschen sind gleich. Jeder Mensch ist individuell und einzigartig. Daher kann nicht grundsätzlich behauptet werden, dass Frauen nur Damenrucksäcke und Herren nur Herrenrucksäcke tragen können.

Denn es gibt kleine Männer mit kurzen Rücken oder große Frauen mit langen Rücken. Außerdem haben manche Frauen eher schmale Hüften und breitere Schultern.

Genau so gibt es Männer mit sehr schmalen Schultern. Wenn eines dieser Merkmale bei dir zutrifft, solltest du auf keinen Fall zögern auch zu einem Trekkingrucksack zu greifen, der eigentlich für das andere Geschlecht gedacht ist. Im Endeffekt ist das Wichtigste, dass der Trekkingrucksack gut passt und dir einen hohen Tragekomfort bietet.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es – aufgrund der anatomischen Unterschiede im Körperbau von Mann und Frau – sehr fortschrittlich ist, dass es mittlerweile speziell konzipierte Rucksäcke für beide Geschlechter gibt.

Die drei guten Gründe und wichtigen Unterscheidungsmerkmale für Damenmodelle sind:

  • Kürzere und schmalere Rückenpartie
  • Kürzere, schmalere, weicher gepolsterte und anders konstruierte Traggurte
  • weniger Volumen / weniger Gewicht

Dennoch können Damen mit einem anderen Körperbau auch auf Herren- und Männer auf Damenmodelle zurückgreifen. Das einzige was zählt, ist die rücken- und körpergerechte Passform und der hohe Tragekomfort.

Trekkingrucksack kaufen: Worauf beim Kauf achten?

Einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für eine längere oder mehrtägige Wanderung ist wie gesagt der Trekkingrucksack. Dieser soll das notwendige Gepäck möglichst gut verstauen und vor unerwarteten Witterungseinflüssen ausreichend schützen. Vor allem, wenn es sich um eine längere Reise in der Wildnis handelt, muss der Trekkingrucksack gut tragbar sein.

Der Trekkingrucksack muss möglichst perfekt für die Art von Wanderung geeignet sein, die du anstrebst. Deshalb solltest du vor dem Kauf des neuen Trekkingrucksackes einige Kriterien berücksichtigen.

Tragekomfort

Dieser wird hauptsächlich dadurch bestimmt, ob der Trekkingrucksack zum eigenen Körper passt oder vielmehr umgekehrt. Die Angaben über das Fassungsvermögen lassen bereits auf unterschiedliche Marken Rückschlüsse ziehen und auf den Sitz des Gepäckstückes zu.

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du den neuen Trekkingrucksack unbedingt mit Gewicht im Fachhandel testen. Hier merkst du relativ schnell, ob die Polsterung zum eigenen Körperbau passt.

Material

Du solltest hohe Maßstäbe an die Qualität des Materials legen. Vor allem bei der Robustheit, Flexibilität, Reißfestigkeit und in der Funktionalität solltest du keine Abstriche machen. In den meisten Fällen besteht der Trekkingrucksack aus Polyester und weist verstärkte Nähte auf. Du kannst wirklich gute und vor allem wasserabweisende Stoffe zum Beispiel an dem Zusatz PU für Polyurethan erkennen.

Bei den Reißverschlüssen solltest du darauf achten, dass diese in zwei Richtungen bedienbar sind und sich leicht bewegen lassen. Je weniger du für deinen neuen Trekkingrucksack investieren willst, um so genauer solltest du diese Punkte prüfen.

Fassungsvermögen

Überlege, welche Art von Outdoor-Wanderung du bestreiten möchtest. Handelt es sich um Reisen von Hütte zu Hütte, dann kommst du mit kleineren Trekkingrucksack oder Wanderrucksack zurecht.

Größere Rucksäcke sind vor allem dann vonnöten, wenn du dich über längere Zeit fernab der Zivilisation bewegen möchtest. Dann benötigst du genügend Ausrüstung, um dich in der Wildnis selbst versorgen zu können.

Die kleinsten Trekkingrucksäcke fassen 30 bis 50 Liter. Rucksäcke mit 50 Litern Fassungsvermögen eignen sich bereits für mehrtägige Touren. Die Größe 50 – 70 Liter ist für die Unterbringung der Gegenstände gedacht, die auf längeren Trekkingtouren z. B. im Ausland benötigt werden.

Trekkingrucksäcke über 90 Liter Fassungsvermögen werden selten benötigt. Dies ist eigentlich nur der Fall, wenn sperrige Gegenstände oder spezielle Bergsteigerausrüstung zu transportieren gilt.

Belüftung

Längere Trekkingtouren entstehen im Kopf. Schwere Rucksäcke werden nah am Rücken getragen. Selbst bei nicht tropischen Außentemperaturen kann schnell erwartet werden, dass der Schweiß am Rücken runter läuft.

Auch unter den Gurten an der Hüfte und der Brust kann es zu Schweißflecken kommen. Das ist vor allem bei längeren Trekkingtouren sehr unangenehm. Daher solltest du darauf achten, dass der Rücken und das Gurtsystem über eine Belüftung verfügen.

Verwendungszweck

Soll der Trekkingrucksack bei kürzeren Wanderungen benutzt werden, dann sollte hoher Wert auf Qualität gelegt werden. Je länger die Touren werden und je mehr Ausrüstung transportiert werden soll, um so wichtiger ist es, dass der Trekkingrucksack Kriterien nach dem Einsatzzweck erfüllt.

Mach dir vorab Gedanken über die spätere Verwendung, damit lassen sich Fehlkäufe vermeiden. Alternativ kann ein erfahrener Trekking-Spezialisten zu Rate gezogen werden.

Ausstattung

Nicht jeder Trekkingrucksack bietet die gleiche Ausstattung. Daher sollte ein guter Trekkingrucksack über Extrafächer verfügen, in die zum Beispiel der Schlafsack oder die Nasswäsche verstaut werden kann. Er sollte von zwei Seiten packbar sein, um schnellen Zugriff bei Wetterumschwüngen zu gewährleisten.

Die wichtigsten Utensilien sollten obenauf verstaut werden. Vorteilhaft ist es, wenn der Trekkingrucksack außen verschiedene Schnallen und Ösen bietet, an denen du beispielsweise die Trekkingstöcke oder die Isomatte befestigst.

Was kostet ein guter und qualitativer Trekkingrucksack?

Gute Rucksäcke kosten bereits weniger als 100 Euro. Hier sollte eine Preisgrenze gesetzt werden, wenn du mehr als einen Rucksack suchst. Alternativ können für weniger Geld Vorjahresmodelle oder gebrauchte Trekkingrucksäcke erworben werden.

Trekkingrucksäcke kannst du online oder im Fachgeschäft kaufen. Ohne weitere Fachkenntnisse solltest du den Weg ins Fachgeschäft wählen oder nach Empfehlungen (Rezensionen) anderer Käufer suchen. Dazu eignet sich beispielsweise dieser Trekkingrucksack Test ideal für dich.

Der Kauf eines Trekkingrucksackes ist sicher keine leichte Entscheidung, weil von einer guten Auswahl das Gelingen einer längeren Tour abhängen kann. Gehe mit Überlegung heran und teste gegebenenfalls im Fachgeschäft, bevor du dich für ein passendes Trekkingrucksack-Modell entscheidest.

Marken & Hersteller

Wer in der Natur seinen Weg sucht, ist auf Qualitätsmarken im Outdoor-Bereich angewiesen. Neben großen Trekkingrucksack-Marken wie Jack Wolfskin, Vaude oder Deuter findest du auch weitere Hersteller, die einen atemberaubenden Trip in der Natur garantieren.

Im weiteren folgen kurze Informationen zu Marken und deren Produkten. Die Reihenfolge der Hersteller stellt keine Wertung dar. Allerdings kannst du dir sicher sein, das diese Tekkingrucksack Hersteller gute Ware produzieren bzw. veräußern.

Jack Wolfskin: Outdoor Bekleidung und Ausrüstung

Das Unternehmen Jack Wolfskin gehört zu den bekanntesten Herstellern für Outdoor und Trekking. Es wurde 1981 in Frankfurt (Main) gegründet und hat seitdem einen großen Bekanntheitsgrad erzielen können.

Neben dem Namen hat auch das bekannte Logo dazu beigetragen. Mittlerweile betreibt Jack Wolfskin europaweit über 250 eigene Shops, wobei der erste 1993 in Heidelberg eröffnet wurde. Auch in Asien zählt das Unternehmen zu den sehr bekannten Marken.

Mit dem Motto „Draußen zu Hause“ hat das Unternehmen weltweit einen Namen gemacht. Jack Wolfskin bietet Funktionskleidung für verschiedene Outdoor Aktivitäten, auch Zelte, Taschen und Rucksäcke.

Deuter: Die beliebten Markenrucksäcke in Top-Qualität

Deuter ist ein in Augsburg ansässiges Unternehmen, was schon seit 1898 Rucksäcke für verschiedene Verwendungszwecke herstellt. Zuerst wurde die bayrische Post ausgestattet, später das Deutsche Heer und verschiedene Himalaya-Expeditionen.

Das Unternehmen Deuter ist seit 2000 unangefochtener Marktführer im Bereich Rucksäcke. Dabei reicht das Sortiment von Bergsteigerausrüstung über spezielle Rucksäcke für Wandern, Trekking und Fahrradfahren bis hin zu einer extra auf die weibliche Anatomie ausgelegten Slim Line.

Zum Sortiment gehören neben den Rucksäcken verschiedene Taschen für Sport und Freizeit sowie Schlafsäcke. Des Weiteren stellt die Firma verschiedenes Zubehör wie Trinksysteme und Kindertragen her.

Mountaintop: Günstige Trekking-Ausrüstung mit Spirit

Mountaintop ist Hersteller für Reisegepäck aus China. Mit einer 30-jährigen Erfahrung im Bereich Reisegepäck, konnte sich  Mountaintop bereits einen großen Marktanteil in Europa erarbeiten.

Die Produktion findet ausschließlich in China statt. Auch die Qualitätskontrolle und die Fertigung der einzelnen Herstellungslinie inklusive der Designentwicklung findet innerhalb des Konzerns statt. Mountaintop hat sich auf den Bereich Trekking spezialisiert und sich dort einen Namen gemacht.

Neben vielen verschiedenen Taschen und Rucksäcken kann man über die Firma Mountaintop auch verschiedenes Zubehör erwerben. Darunter Trekkingstöcke, Isomatten, Schlafsäcke und Zelte. Mountaintop hat keine eigene Webseite und setzt daher gezielt auf Direktvertrieb.

Osprey: Trekkingrucksäcke und Rucksäcke nach Maß

Osprey ist ein Unternehmen, das seit zirka 40 Jahren hauptsächlich Rucksäcke herstellt. Begonnen hat Osprey im Jahre 1974 mit der Gründung in Santa Cruz, Kalifornien.

Von Anfang an wurde kontinuierlich an der Entwicklung individuell angepasster und fachgerechter Rucksäcke gearbeitet. Seit Mitte der 80er Jahre beliefert das Unternehmen spezielle Outdoorläden. Ein großer Teil der Mitarbeiter in den USA stammt aus den Navajo Reservaten.

Mit Beginn der 90er Jahre hat Osprey mit der Produktion speziell auf die weibliche Form angepasster Rucksäcke begonnen. Eine der wichtigsten Entwicklungen ist der Ergo Pull Hüftgurt Verschluss. Osprey bietet Rucksäcke und Tragetaschen für verschiedene Outdoor-Aktivitäten.

Vaude: Nachhaltige Outdoor-Bekleidung und -Ausrüstung

Das Unternehmen Vaude ist ein bekannter deutscher Produzent für Bergsportausrüstung. Es wurde 1974 von Albrecht von Dewitz gegründet. Die Initialen (vD: sprich Vaude) sind der Namensgeber.

Seit der Gründung geht das Unternehmen eigene Wege in punkto Nachhaltigkeit. Die Firma ist Mitglied der „Fair Wear Foundation“ (seit 2010) und wurde im Jahre 2015 mit dem Preis „Deutschlands nachhaltigste Marke“ ausgezeichnet, der in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergeben wird.

Im Online Shop und bei Fachhändlern vertreibt Vaude alle erdenklichen Artikel rund um das Thema Bergsteigen. So werden Textilien und Schuhe genau so angeboten wie Zelte, Schlafsäcke, Taschen, Trekkingrucksäcke und verschiedenes Zubehör.

Aspen Sport: Rucksäcke für anspruchsvolle Aktivurlauber

Die Marke AspenSport wird, wenn man den Ergebnissen in Suchmaschinen glauben kann, zwar in vielen Online Shops vertrieben, allerdings lassen sich über die Firma keinerlei weiterführende Informationen finden.

Das Sortiment von AspenSport umfasst hauptsächlich Taschen und Rucksäcke, die teilweise für Outdoor Aktivitäten geeignet sind. Andere Artikel sind mehr als Reise- oder Sportgepäck gedacht. Unter diesem Markennamen findet man hochwertige, aber vergleichsweise günstige Artikel.

Anscheinend wird diese Marke speziell für Onlineshops und Discounter produziert. In allen Tests wurde das geringe Eigengewicht bei gleichzeitiger Stabilität gepriesen.

Highlander: Outdoor- und Militärausrüstung mit Qualität

Wie der Name schon vermuten lässt, die Firma Highlander ist ein schottisches Unternehmen aus dem Bereich Outdoor Sports. Es wurde eher zufällig im Jahre 1985 gegründet, als der Eigentümer Bahram Golzari eine Alternative für den Ausrüster Bergsteigerclubs benötigte.

Der ursprüngliche Unterstützer hatte Insolvenz anmelden müssen und so kaufte Golzari das Unternehmen und gründete Highlander. Die Säulen des Geschäfts sind Produkte für Outdoor und Military, wobei Highlander Wert darauf legt, hohe Qualität und Strapazierfähigkeit zu kleinen Preisen zu liefern.

Die Produkte können vor Ort im teilweise sehr rauen schottischen Klima getestet werden. Highlander bietet im Outdoorbereich alle erdenklichen Produkte, die man für einen längeren Aufenthalt im Freien benötigt, also neben Kleidung und Zelten auch Wasserversorgung und beispielsweise Outdoor-Messer. Im Bereich Military kann man eine komplette Überlebensausrüstung erwerben.

Tashev: Familienunternehmen mit Herz und Qualität

Die Firma Tashev ist ein Unternehmen, das seit mehr als 20 Jahren hochwertige und langlebige Produkte für den Outdoor herstellt. Es handelt sich um eine Familienunternehmen, dass seine Artikel ausschließlich in den eigenen Produktionsbetrieben in Bulgarien fertig.

Ein Teil der Firmenphilosophie ist es, dass die Manager gleichzeitig die Qualität der Produkte auf Herz und Nieren prüfen. Somit wird die Einhaltung der eigenen Ziele und Kriterien auf höchster Ebene kontrolliert und reflektiert. Tashev bietet in seinem Sortiment viele verschiedene Taschen und Rücksäcke. In Deutschland werden die Produkte hauptsächlich über die bekannten Onlineshops vertrieben.

Mardingtop: Spezialist für Outdoor-Rucksäcke

Der Hersteller Mardingtop, was in etwa mit Berggipfel übersetzt werden kann, hat mittlerweile mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Rucksäcken. Das Unternehmen ist vor allem für seine taktischen und Trekking-Rucksäcke bekannt, bietet jedoch auch Reise- und Kamerataschen sowie verschiedene Accessoires an.

Durch das Sponsoring verschiedener Outdoor-Touren können die Produkte als äußerst erprobt beschrieben werden. Das Design der Mardingtop-Artikel ist nicht zu überladen und jedes Mal gut durchdacht. Die Rucksäcke wurden gezielt für die Anforderungen von Naturfreunden entwickelt.

Mardingtop legt ein großes Augenmerk auf die hohe Qualität bei der Verarbeitung und den verwendeten Materialien.

McKINLEY: Breite Produktpalette für alle Outdoor-Freunde

McKINLEY ist eine exklusive Marke von Intersport, die nach dem höchsten Berg in Nordamerika benannt ist. Das deutsche Unternehmen existiert seit 1989 und kann somit auf eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Bereich Outdoor zurückblicken.

McKinley hat es sich zum Ziel gesetzt, das Outdoor-Erlebnis allen Menschen zugänglich zu machen. Neben den verschiedensten Arten von Rucksäcken bietet die Firma alle weiteren Produkte an, die für ein individuelles Naturerlebnis von Nöten sein können, also ebenso Kleidung, Schuhe, Zelte und Schlafsäcke.

Mehr als 5300 Partner in 40 verschiedenen Ländern bringen in McKINLEY ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Outdoor-Bereich ein, um neue Produkte, Materialien und Technologien zu entwickeln.

Bachpacks: Minimalistisches Rucksackdesign mit Fokus

Bachpacks bzw. Bach Backpacks ist eine irische Traditionsmarke, welche 1989 gegründet wurde und seitdem Trekkingrucksäcke und Daypacks vertreibt. Die Produkte von Bachpacks heben sich durch ihr minimalistisches Design von anderen Marken ab.

Bei den Produkten wird weniger auf ein spektakuläres Äußeres geachtet, die Gestaltung leitet sich vielmehr aus der Praxis ab. Den Fokus setzt Backpacks eindeutig auf die Funktionalität.

Jedes Produkt der Firma wurde für einen speziellen Einsatzbereich entwickelt und ist in vielen Fällen das Ergebnis langjähriger Erfahrung im Bereich Reisen, Klettern oder Biking. Jeder einzelne Artikel wird von den Mitarbeitern und Freunden der Firma auf Herz und Nieren geprüft.

Wie den Trekkingrucksack waschen und pflegen?

Das Thema waschen und pflegen eines Tekkingrucksacks löst oft Fragen und führt zu unnötigen Diskussionen. Wie können Trekkingrucksäcke vor Verschleißerscheinung, Ermüdung oder Rissbildung am Material geschützt werden? Was wird empfohlen: Handwäsche oder die Waschmaschine?

Im folgenden geht es um das Waschen und Pflegen von Trekkingrucksäcken nach einer Tour. Du findest anschließend eine Wasch- und Pflegeanleitung für Trekkingrucksäcke. Des Weiteren die empfohlenen Herstellerangaben und eine Empfehlung von mir.

Handwäsche oder Waschmaschine: Was wird vom Hersteller empfohlen?

Waschmaschine und Trockner sind nicht zu empfehlen, da sie durch Schleuderprogramme die PU-Beschichtung beschädigen und das Material schwächen. Risse und Verschleißerscheinungen bei empfohlener Obergrenze der Gewichtmitnahme nicht ausgeschlossen!

Trekkingrucksack-Hersteller „Deuter“ empfiehlt ausdrücklich die Handwäsche zu bevorzugen und ein basisches Waschmittel zu verwenden. Außerdem schreibt Deuter: [..] bleiben oft Waschmittelrückstände zurück. Bei empfindlichen Hauttypen kann dies beispielsweise an den Schulterträgern zu Hautreizungen führen. Eine chemische Reaktion aus Schweiß, Waschmittelrückständen und UV Strahlung fördert des Weiteren die schnellere Zersetzung der Materialien. [..]

Daran sollte sich jeder halten, wenn er die Langlebigkeit vom Rucksack behalten möchte. Die Empfehlung bei niedrigen Temperaturen und speziellen Waschprogramm sollten gemieden werden. Ausschlaggebend sind die Warnhinweise vom Hersteller.

Hinweis: Beachte immer den Waschhinweis, welcher oft im inneren des Rucksackes zu finden ist, oder lies die mitgelieferte Anleitung, welche die Pflegehinweise enthält.

Anleitung zur Handwäsche des Trekkingrucksacks

  1. Den Trekkingrucksack ausräumen, ausklopfen und ggf. aussagen.
  2. Lauwarmes Wasser in die Badewanne oder in ein größeres Behälter füllen.
  3. Trekkingrucksack einweichen und im Wasser drehen, bis dieser das Wasser komplett aufsaugt.
  4. Mit einer Bürste, sowohl außen als auch im inneren den Rucksack mit einer pH-neutralen Seife einreiben. Benutze nicht zu viel Seife!
  5. Trekkingrucksack immer im Wasser drehen, bis ein Seifenwasser entsteht.
  6. Im Wasser für mindestens zehn Minuten einweichen lassen.
  7. Trekkingrucksack nach Verschmutzungen untersuchen und ggf. mit einer Bürste noch einmal drüber gehen.
  8. Wasser ablassen. Mit der Duschhaube und einem sauberen Wasser die Waschrückstände entfernen.
  9. Rucksack in der Badewanne für eine gewisse Zeit liegen lassen oder direkt über die Badewanne aufhängen.
  10. Zu guter Letzt: Trekkingrucksack zum Trocknen aufhängen und einen Tag trocknen lassen.

Anleitung für die Pflege nach einer Tour

  1. Trekkingrucksack ausräumen.
  2. Trekkingrucksack ausklopfen und ggf. den Innenraum mit Handstaubsauger aussagen.
  3. Reiß- und Schnellverschlüsse überprüfen und vom Schmutz befreien.
  4. Befestigungsschlaufen durch Zugprobe überprüfen.
  5. Trekkingrucksack auf Beschädigungen und Risse kontrollieren.
  6. Trekkingrucksack auf abstehende Nähte kontrollieren und ggf. mit einer kleinen Schere abschneiden.
  7. Verschmutzungen mit einem Schwamm, Wasser und neutralen Seife entfernen.
  8. Regenschutzhülle mit einem Reinigungstuch, Wasser und Seifenlauge bearbeiten.
  9. Zum Lagern alle Gurte, Riemen, Schnell- und Reißverschlüsse schließen.
  10. Aufbewahren an einem trockenen und dunklen Ort.

Rucksack-Reinigung womit? Was ist empfehlenswert?

Für die Reinigung von Trekkingrucksäcken brauchst du lediglich drei Dinge:

  1. Sauberes Wasser: Am besten lauwarmes Wasser, damit sich die Seife auflösen kann und die Nähte nicht beansprucht werden.
  2. pH-neutrale Seife: Das Material ist mit einer PU-Schutzschicht überzogen und sollte daher nicht mit normaler Seife (alkalisch) sauber gemacht werden. Du solltest auf übliche Seife verzichten. Empfehlung: Waschmittel (pH-neutral).
  3. Schwamm oder Bürste: Um Verschmutzungen aus dem Material zu bekommen, eigenen sich besonders weiche Schwämme oder eine Trockenbürste.

Hinweis: Verwende nie Industrieseife oder andere chemische Zusätze. Diese sind zu aggressiv und würden die PU-Schutzschicht aus dem Material auflösen oder herausspülen.

Solltest du keine neutrale Seife haben, dann nimm dafür lieber Syndet-Seife oder Duschgel.

Wie oft Trekkingrucksäcke im Jahr waschen?

Natürlich ist es abhängig davon, wie oft du im Jahr unterwegs bist und welches Wetter du bei deinem Ausflug hattest. Vermeide es zu oft oder nach jeder Trekking-Tour deinen Rucksack zu waschen. Es reicht eine Säuberung und gründliche Pflege (s.o.). Zwei- bis dreimal im Jahr ist nach Verschmutzungsgrad materialschonend und ökologisch verträglich.

Pflege deinen Rucksack sorgfältig. Achte auf die Warnhinweise vom Hersteller. Nimm ein neutrales Waschmittel und bevorzuge lieber die Handwäsche. Das schont die Umwelt, das Material, Gurte sowie Reiß- und Schnellverschlüsse.

Wichtige Tipps für eine mehrtägige Trekkingtour

Eine gute Tourenplanung ist das A und O und die beste Methode, um effektiv Gewicht zu sparen. Je mehr du dich mit deiner Tour befasst, desto eher kannst du entscheiden, was du mitnimmst oder zu Hause lässt. Packlisten sind hilfreich, sie ersetzen aber keineswegs die Planung. Diese Fragen solltest du dir vor der Tour stellen und bedenken:

  • Wie lang ist die Gesamtstrecke?
    Die Gesamtstrecke bestimmt, wie viel Gepäck und was du alles mitnimmst. Je länger die Tour geht, umso weniger Gegenstände solltest du einpacken. Du musst dein Gesamtgewicht auf das Minimum reduzieren, um viel Strecke machen zu können.
  • Welcher Schwierigkeitsgrad und welches Höhenprofil steht bevor?
    Schwierigkeitsgrad und das Höhenprofil hängt stark mit deiner körperlichen Verfassung und der Leistungsfähigkeit zusammen. Du musst genau abschätzen können, wie viel Höhenmeter dir bevorstehen und diese nach Etappen einordnen. Bei flachen Etappen kannst du mit 4 – 6 km pro Stunde rechnen. Bei Etappen mit Steigung etwa 2 – 3 km pro Stunde.
  • Wie viel Wasservorrat ist erforderlich?
    Behalte deinen Wasservorrat immer im Auge und nutze jede Gelegenheit diesen nachzufüllen. Trinke so viel wie möglich, bevor du den Wasserspender verlässt.
  • Wie viel Essensvorrat ist erforderlich?
    Mach dir bewusst, dass die Tour anstrengend werden kann und du nicht immer Proviant auf dem Weg findest. Nimm immer so viel mit, wie nur nötig, um eine ganze Etappe zu überstehen. Sehr hilfreich sind Eiweiß- oder Energieriegel. Bei vielen stellt der Essensvorrat die größte Hürde dar und wird während den ganzen Etappen angesammelt. Schau nach jeder Etappe, ob du genügend Vorrat hast und führe am besten eine kleine Essensliste.
  • Wie viel Brennstoff ist erforderlich?
    Es spielt keine Rolle, welchen Brennstoff du benutzt – Gas, Benzin oder Spiritus. Du solltest deinen Kocher vorher testen, um ein Gefühl für deinen Brennstoffverbrauch zu bekommen. Die Verbrauchswerte können sich nach Wetterverhältnissen verändern. Eine sichere Feuerstelle und ein Feuerschutz sind unbedingt notwendig.
  • Gibt es Abbruch- oder Alternativrouten auf der Tour?
    Nicht selten werden ganze Touren abgebrochen. Wie schnell kommst du wieder in die Zivilisation? Plane daher Abbruchrouten und markiere die benachbarten Dörfer oder Städte.
  • Wie wird das Wetter?
    Bei kurzen Touren von 3 – 4 Tagen ist das Wetter abschätzbar. Was, wenn die Tour länger als eine Woche geht? Eine Wetter-App oder Klimatabelle ist unerlässlich.

Ohne eine richtige Tourenplanung solltest du dein Haus lieber nicht verlassen. Es sei denn, du hast deine Tour von einem erfahrenen Tourenguide durchplanen lassen oder eine erfahrene Begleitung dabei.

Worauf achten, wenn du mit Trekkingrucksack auf Flugreise gehst?

Die einen verreisen mit Koffer, die anderen gehen mit einem Rucksack auf Reise. Unabhängig davon, ob sich daran der Touristentyp treffsicher feststellen lässt, ergeben sich mit Trekkingrucksack mitunter Probleme bei der Abfertigung. Die lassen sich leicht vermeiden.

In den nächsten Abschnitten geht es hauptsächlich um Trekkingrucksäcke und wie sie für den Transport vor oder nach der Reise vorbereitet werden sollten.

Weshalb Trekkingrucksäcke nicht wie Koffer behandelt werden

Ein Cityrucksack wird noch mit auf den Platz genommen werden können, doch bei acht bis zwölf Kilogramm Gewichtslimit und den Beschränkungen des Formats (Airline-abhängig, oft um die 55 x 40 x 20 cm) ist da wenig Hoffnung für ein größeres / schwereres Modell, wie es ein Trekkringrucksack sein wird. Dann muss der Trekkingrucksack zum Gepäck und in den Laderaum.

Auch dafür gibt es Gewichtslimits (ca. 20 Kilogramm), wonach jedes Kilogramm tüchtig Aufpreis verschlingt. Die Zahl spielt eine Rolle, manchmal ist sie beschränkt auf ein einziges Stück Freigepäck pro Fluggast. Wenn erst mal geklärt ist, dass der Trekkingrucksack ins Gepäck kommt, sollte er dafür vorbereitet werden.

Seine zahlreichen Schlaufen, Trageriemen, Beckengurt, Stützgestell sind Dinge, die bei Planung der Gepäckförderbänder nicht einkalkuliert wurden und daher Schwierigkeiten machen können. Etwas kann sich auf dem teilmechanisierten Transportweg verfangen und Schaden nehmen (auch die Transporteinrichtung des Flughafens).

Wie du deinen Trekkingrucksack packst und präparierst?

Du bereitest also deinen Rucksack für den Transport vor, um dir Beschädigungen zu ersparen oder die Auseinandersetzung mit dem Flughafen, falls ihre Förderanlage oder ihr Transportgerät durch deine Fahrlässigkeit in Mitleidenschaft gezogen wird. Dazu gehört das Festzurren aller Riemen und Schlaufen am Rucksack.

Der Beckengurt samt Wangen wird so umgelegt, dass er sich nach hinten über dem Rucksack schließt. Empfindliche Dinge werden in die Mitte des Stauraums gepackt und Dinge, die Stöße vertragen, wie Kleidungsstücke, als Polsterung darum drapiert.

Bewährt haben sich Seesäcke oder Schutzhüllen, die teils mit den Rucksäcken gekauft worden sind, in die der komplette Trekkingrucksack gehüllt werden kann. Das Ganze wird dann mit Panzerklebeband umwickelt und gesichert. An Flughäfen kann sich der Fluggast an Wickelstationen bedienen, die Klarsichtfolie von der Art abgeben, wie sie verwendet wird um Paletten zu packen. Dies kostet zusätzlich Geld.

Du solltest beim Packen schon wissen, welche Artikel auf deinem Flug im Gepäck gestattet sind und welche nicht, sonst stehen dir womöglich unangenehme Umpackaktionen am Schalter bevor. Feuerzeuge dürfen zum Beispiel auf Flügen in die USA weder bei dir sein, noch in deinem Gepäck liegen.

Transport als Sperrgepäck?

Informiere dich auch, wie die Airline deinen Trekkingrucksack zu behandeln gedenkt. An manchen Flughäfen wird er nicht als Gepäck aufgegeben, sondern als Sperrgepäck behandelt.

Das kann bedeuten, dass du spezielle Sperrgepäckschalter aufsuchen musst. Dort wird der Rucksack in eine Transportwanne gelegt und so verfrachtet. Unter Umständen kann das eine Verzögerung bedeuten, weil „gewöhnliches“ Gepäck zuerst weiterbewegt wird.

Ein gutes Verpacken in der oben genannten Weise kann dir die Kategorisierung als Sperrgepäck ersparen, denn lose Riemen sind der einzige Grund dafür – und wenn du die Tipps beachtet hast, gibt es diese nach dem Packen nicht mehr. Die Umhüllung sorgt ferner für Schutz vor Diebstahl oder Verschmutzung des Backpacks. Sperrgepäck ist übrigens nicht teurer als „normales“ Gepäck.

Fragen und Antworten zum Trekkingrucksack

Weiter oben in diesem Artikel habe ich bereits alle wesentlichen Informationen über Trekkingrucksäcke veröffentlicht. Um noch mehr Transparenz und Sicherheit zu gewährleisten, beantworte ich hier die am häufig auftretenden Fragen, die zum Thema Trekkingrucksack gestellt werden.

Was genau ist ein Trekkingrucksack?

Der Trekkingrucksack ist sozusagen der Schwertransporter unter den Rucksäcken. Das liegt daran, dass er bei seiner klassischen Verwendung nicht nur Kleidung transportiert, sondern den Nutzer mit Equipment versorgt, das bei einer spontanen Übernachtung abseits der Zivilisation nötig wäre.

Trekkingrucksäcke eignen sich besonders für längere Reisen, Mehrtagestouren mit dem Zelt und für die Wildnis fernab der Zivilisation. Dazu zählen also sowohl die Schlafmöglichkeiten, Isomatte und Schlafsack, als auch das Zelt und die Verpflegung und Kochgeschirr. Der Trekkingrucksack muss also viel Stauraum bieten und gleichzeitig für einen bequemen Transport sorgen.

Wie teuer darf ein guter Trekkingrucksack sein?

Bei der Anschaffung eines guten Trekkingrucksacks muss nicht all zu sehr in die Tasche greifen. Wirklich gute Rucksäcke sind bereits ab zirka 80 Euro erhältlich. Unter diesem Preis muss man mit minderer Qualität rechnen.

Oder man hat Glück und kann ein Schnäppchen aus der Vorsaison kaufen. Prinzipiell sollte man auf jeden Fall 80 bis 130 Euro einplanen. Für diese Summe kann man bereits sehr gute Trekkingrucksäcke bekommen.

Gibt es qualitativ schlechte Trekkingrucksäcke?

Trekkingrucksäcke sollen in ihrer Nutzung einiges aushalten. Sie müssen eine Last zwischen 10 und 20 Kilogramm auf den Körper des Tragenden verteilen. Dafür müssen die Gurtsysteme hochwertig sein.

Gleichzeitig ist der Rucksack wahrscheinlich unterschiedlichen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Nähte, Reißverschlüsse und andere Anbauteile müssen also gut befestigt, gut vernäht und möglichst wasserdicht sein. Schlechte Rucksäcke haben hier Mängel.

Werden Trekkingrucksäcke nach der Körpergröße ausgesucht?

Die Trekkingrucksäcke werden nicht nach der Körpergröße ausgesucht. Es gibt verschiedene Größen, die sich nach dem transportierbaren Volumen richten. Beginnend mit 25 Liter Fassungsvermögen können die größten Rucksäcke bis zu 70 Liter fassen.

Mit dem Fassungsvermögen steigen auch die Maße des Rucksackes.Dieser sollte vom Tragekomfort passen. Beim Gewicht sollte nicht mehr als ein Viertel des eigenen Körpergewichts gepackt werden, da das Tragen sonst zu hohen Belastungen führen kann.

Wie lange hält ein qualitativer Trekkingrucksack?

Ein hochwertiger Rucksack sollte eine Lebensdauer von sieben bis zehn Jahren haben. Selbst bei regelmäßiger Nutzung in großen Höhen und bei hoher UV Belastung sollte das Material stabil halten.

Einzig der Schaumstoff an den Gurten wird dann schneller porös. Dieser wird aber meist von den Herstellern kostenfrei ersetzt. Mit etwas Pflege passend zum Material sollte man lange Freude am Trekkingrucksack haben.

Sind die Volumenangaben bei Trekkingrucksäcken genau?

Die Volumenangaben werden durch die Hersteller ermittelt. Meist werden diese Angaben in einer Spanne, z. B. 35 – 40 Liter angegeben. Diese Volumenangabe geht von einer optimalen Verstauung des Gepäcks aus.

Die tatsächlich zu transportierende Menge an Ausrüstung hängt also hauptsächlich vom Geschick und der Erfahrung des Backpackers ab. Um das mögliche Packvolumen möglichst optimal auszunutzen, empfiehlt es sich, Kleidungsstücke zu rollen und einzelne Gegenstände z. B. in Kompressionsbeuteln zu verstauen.

Wie schwer sind die Trekkingrucksäcke?

Das Gewicht des Trekkingrucksackes im gepackten Zustand richtet sich natürlich danach, was alles mitgenommen wird. Man sollte grundsätzlich so wenig wie möglich Gewicht tragen.

Männer sollten 15 Kilogramm über einen längeren Zeitraum bequem tragen können. Frauen sollten sich bei einem Tragegewicht von 12 Kilogramm einschränken.

Grundsätzlich muss der Rucksack so gepackt werden, dass die schweren Gegenstände nicht die Schultern belasten, sondern über die Hüfte getragen werden.

Sind Trekkingrucksäcke aus dem Discounter empfehlenswert?

Grundsätzlich bieten Discounter speziell für das Geschäft produzierte Waren an. In der Regel werden diese Trekkingrucksäcke im Fachhandel nur unter anderem Namen verkauft. Der günstige Discounter Preis erklärt sich meist über die große Stückzahl, die das Unternehmen abnimmt.

Einer der Nachteile des Kaufes beim Discounter ist aber die fehlende Beratung. Wer also Einsteiger beim Trekking ist, sollte lieber auf fachmännische Beratung zurückgreifen.

Gibt es Trekkingrucksäcke für Frauen?

Seit einiger Zeit werden auch spezielle Trekkingrucksäcke für Frauen angeboten. Grundsätzlich muss man diese Unterscheidung nicht treffen, da sehr gute Unisex Rucksäcke einen optimalen Tragekomfort bieten und individuell an den Körper angepasst werden können.

Frauen Rucksäcke sind besser an den schmaleren Körperbau der Frau angepasst und lassen sich mit etwas anders geschnittenen Gurten einfacher anpassen.

Welche Trekkingrucksäcke eignen sich für Frauen?

Generell sind alle Trekkingrucksäcke auch grundsätzlich für Frauen geeignet. Aufgrund des meist weniger kräftigen Körpers und des schlankeren Körperbaus sollte man allerdings nicht auf die ganz großen Trekking Rucksäcke zurückgreifen.

Work and Travel Rucksäcke sind am Besten für Frauen geeignet. Grundsätzlich geht aber nichts über eine „Anprobe“, das heißt, man sollte ausprobieren, ob der Rucksack auch wirklich passt.

Gibt es Trekkingrucksäcke für Kinder?

Auch Kinder können an Wandertouren teilnehmen und wenn es sich um längere Touren handelt, können die Kinder auch einen Teil ihrer Ausrüstung selber tragen. Daher bieten alle Hersteller auch spezielle Trekkingrucksäcke für Kinder an.

Bei der Auswahl des passenden Trekkingrucksackes sollte man bei Kinder weniger darauf achten, wie viel Gepäck befördert werden muss. Wichtiger ist die Fragen, wie viel Gewicht der Körper des Kindes bereits tragen kann. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Rucksack lieber etwas zu klein gewählt wird, um das Skelett des Kindes nicht zu sehr zu belasten.

Welche Trekkingrucksäcke eignen sich für Kinder?

Trekkingrucksäcke für Kinder sollten nicht zu groß sein. Die kleineren Größen haben ein eher überschaubares Fassungsvermögen von knapp 4 Litern. Je nach Alter und Statur des Kindes können auch größere Trekkingrucksäcke verwendet werden.

Die Trekkingrucksäcke für Kinder sind in vielen verschiedenen Zwischenstufen bis zu 40 Litern erhältlich. Ganz besonders wichtig ist die Wahl der passenden Form. Sollte der Rucksack im Rückenbereich zu groß sein und bieten die Gurte keinen ausreichenden Halt, kann es bei Kinder in ihrer körperlichen Entwicklung zu Problemen kommen.

Gibt es Trekkingrucksäcke auf Rollen?

Einige Hersteller von Trekkingrucksäcken bieten eine Alternative zu Trolleys und klassischen Rucksäcken an. Hiermit sollen die Vorteile der einzelnen Gepäckstücke miteinander kombiniert werden.

Findet die Wanderung auf einem geeigneten Untergrund stand, kann der Trekking Rucksack rückenschonend gezogen werden. Allerdings ist der Tragekomfort bei diesen Rucksäcken gegenüber den reinen Trekkingrucksäcken eingeschränkt.

Passt in den Trekkingrucksack ein Zelt?

Der klassische Trekkingrucksack ist dafür gedacht, alle Ausrüstungsgegenstände sicher zu verstauen, die man für eine Wanderung und die Übernachtung im Freien benötigt. Daher kann ein Zelt mühelos im Trekking Rucksack verstaut werden.

Am sinnvollsten sollte man das eng zusammengelegte Zelt zusammen mit der Wetterschutzkleidung ganz oben im Hauptfach verstauen, damit man bei Wetterumschwüngen schnell für Schutz sorgen kann. Bei der Wahl der passenden Rucksäcke sollte also drauf geachtet werden, ob man übernachten möchte.

Eignen sich Trekkingrucksäcke für die Fotoausrüstung?

Grundsätzlich kann in einem Trekkingrucksack jede nur erdenkliche Ausrüstung verstaut werden. Eigentlich ist ein Trekkingrucksack aber für das zum „Überleben“ notwendige Equipment gedacht. Dazu zählt klassischerweise keine Fotoausrüstung.

Die Hersteller bieten mittlerweile spezielle Trekkingrucksäcke an, die die Mitnahme einer Fotoausrüstung erleichtern sollen. Auch hier ist wieder wichtig, dass man sich vor dem Outdoor-Event darüber im Klaren ist, welche Touren geplant sind und welches Equipment dafür benötigt wird.

Trekkingrucksack zu schwer – Was tun?

Um den Trekkingrucksack längere Zeit tragen zu können, sollte man nicht mehr als ein Viertel des eigenen Körpergewichts tragen. Wird der Rucksack zu schwer, kann man mit einfachen Tricks Gewicht sparen.

Das zu hohe Gewicht liegt meist einfach daran, dass man zuviel einpackt. Kleidung für mehr als eine Woche z. B. ist nicht sinnvoll, genauso wenig wie große schwere Frotteehandtücher. Mit kluger Planung lässt sich Gewicht sparen.

Welche Ausstattungsmerkmale sind für ein Trekkingrucksack wichtig?

Die Ausstattungsmerkmale, auf die man beim Kauf achten sollte, sind die Funktion des Tragegestells, die Verarbeitung der verschiedenen Fächer und die Wasserdichtheit. Das Tragegestell sollte beim Kauf getestet werden, möglichst unter Last.

Nur so kann der perfekte Sitz und die passende Polsterung überprüft werden. Die am Rucksack befestigten Schlaufen und Verschlüsse sollten gut verarbeitet sein, sonst hat man nicht lange Freude daran.

Eignen sich Trekkingrucksäcke für den Jakobsweg?

Die Wanderung auf dem Jakobsweg ist eine ideale Einsatzmöglichkeit für einen Trekkingrucksack. Man wandert hier zwar eigentlich von Herberge zu Herberge, aber für eine größere Unabhängigkeit bietet ein guter Trekkingrucksack eben die Unterbringungsmöglichkeiten für Schlafsack, Isomatte und auch ein kleines Zelt, die für eine unvorhergesehene Übernachtung im Freien nötig wären.

Viel wichtiger bei einer solch langen Tour sind aber die Beschaffenheit des Tragesystems und die Undurchlässigkeit des Außenmaterials. Zudem sollte der Trekkingrucksack nicht zu schwer sein. Ein Trekkingrucksack mit einem Fassungsvermögen von 50 bis 70 Litern sollte für eine Tour auf dem Jakobsweg optimal sein.

Was unterscheidet einen Trekkingrucksack von einem Wanderrucksack?

Der klassische Wanderrucksack ist nur dafür gedacht, alle notwendigen Utensilien für eine Tagestour zu transportieren. Der Trekkingsrucksack bietet viel mehr Volumen, da er auch alles transportieren muss, dass für eine Übernachtung im Freien notwendig wird. Zusätzlich wird Kleidung für mehrere Tage und Trekkingstöcke benötigt.

Dadurch dass der Trekkingrucksack mehr Volumen bietet und mehr transportieren muss, unterscheidet sich auch die Tragevorrichtung wesentlich in punkto Stabilität und Komfort. Der Trekkingrucksack ist für den Transport größerer Lasten besser geeignet und ist durch seine Konstruktion besser an den Träger angepasst.

Welche Trekkingrucksack-Marken sind empfehlenswert?

Die Anzahl der Marken im Bereich Trekkingrucksäcke ist sehr zahlreich. Den richtigen Trekkingsrucksack zu finden, hängt nicht ausschließlich davon ab, eine bewährte oder bekannte Marke zu kaufen. Jedoch haben sich in den letzten Jahren einige Hersteller einen Namen im Bereich Outdoor gemacht.

Bekannte und beliebte Marken für Trekkingrucksäcke sind zum Beispiel Deuter, Jack Wolfskin und Bach. Aber auch die Marken Fjällräven, Lowe Alpine, Black Diamond, Osprey und Tatonka schneiden in den üblichen Test regelmäßig gut ab und landen auf den ersten Plätzen.

Bei der Wahl des eigenen Trekkingrucksackes sollte man aber auf die eigenen Bedürfnisse und den zugedachten Verwendungszweck mehr Wert legen als auf die Marke.

Warum wird bei Rucksäcken das Fassungsvermögen in Litern angegeben?

Vor der Planung eines längeren Trips steht die Frage, welches Equipment benötigt wird. Das Fassungsvermögen des Trekkingrucksackes ist ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl. Je nach der geplanten späteren Verwendung wird unterschiedlich viel Gepäck transportiert.

Eine Angabe in Außenmaß oder Gewicht würde dem Kunden wenig über die Transportkapazität verraten. Daher werden die Größen der Trekkingrucksäcke nach dem Fassungsvermögen unterschieden. Kleinere Rucksäcke bis 50 Liter sind nur für Tagestouren gedacht, die ganz großen über 70 Liter sind für Backpacking ausgelegt.

Ist der Trekkingrucksack in der Waschmaschine waschbar?

Theoretisch können Trekkingrucksäcke wie alle anderen Textilien in der Waschmaschine gewaschen werden. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass das Material sich unter Umständen zusammen zieht.

Selbst bei einer Kaltwäsche besteht die Gefahr, dass die Beschichtung oder die Oberflächenstruktur durch mechanischen Abrieb Schaden nehmen. Dann wäre die Imprägnierung möglicherweise zerstört. Daher sollte man alternativ den Trekkingrucksack in einer Wanne oder Schüssel per Hand waschen. Die verwendeten Waschmittel sollten möglichst neutral sein.

Sind Trekkingrucksäcke im Flugzeug erlaubt?

Der Trekkingrucksack wird bei einer Flugreise als normales Gepäckstück im Frachtraum des Flugzeuges mitgeführt. Um für die Zeit des Transportes Schäden an der Außenhülle zu vermeiden, kann ein Trekkingrucksack daher in einem speziellen Transportsack verpackt werden.Dieser schützt die äußere Hülle vor Verunreinigungen und ungewollten Schäden.

Allerdings befestigen einige Fluggesellschaften ihre Etiketten bei Rucksäcken an den Riemen. Da sie dort weniger leicht abhanden kommen. In einem solchen Fall müsste die spezielle Schutzhülle wieder entfernt werden.

Wo gebrauchte Trekkingrucksäcke kaufen?

Die Anschaffung eines Trekkingrucksackes sollte gut überlegt werden. Wie oft wird dieser benötigt und vor allem, welche Art von Touren geplant werden. Je nachdem, wie häufig man de Trekkingrucksack verwendet und wie viel Gewicht man darin unterbringen möchte, lohnt sich unter Umständen die Anschaffung eines teuren, hochwertigen Trekkingrucksackes.

Wer beim ersten Versuch, Outdoor unterwegs zu sein, nicht gleich in die Vollen gehen möchte, der kann auch erstmal einen gebrauchten Trekkingrucksacke erwerben. Alle Onlineportale bieten auch diese Variante, mit kleinen Schönheitsfehlern, aber mitunter viel günstiger. Die beste Plattform für gebrauchte Tekkingrucksäcke ist ganz klar Ebay.

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