Motocross Helm Test: Die besten Crosshelme im Vergleich!

Motocross HelmMotocross ist nicht nur eine professionelle Sportart sondern auch ein beliebtes Hobby. Hier gibt es jede Menge Aufregung und Adrenalin. Aber Motocross ist auch gefährlich. Es kann zu Unfällen kommen.

In einem solchen Fall ist es wichtig, dass du über den entsprechenden Schutz verfügst. Am Wichtigsten ist dafür der Motocross Helm. Hier gibt es eine große Auswahl und viele verschiedene Modelle.

Unser Motocross Helm Test zeigt, worauf du bei der Auswahl von deinem neuen Schutzhelm achten solltest, worauf es ankommt und was sonst noch wichtig ist.

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Testsieger
2SRS Helmet SLICK black/gray L (59/60cm)
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Westt Cross Motocross Integralhelm Doppelvisier - Matt schwarz - Motorradhelm Roller - ECE...
Hochwertig
O'NEAL 5 Series Blocker Motocross Enduro MTB Helm schwarz/türkis 2018 Oneal: Größe: L (59-60cm)
Titel
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O'NEAL 5 Series Blocker Motocross Enduro MTB Helm schwarz/türkis 2018 Oneal: Größe: L (59-60cm)
Kundenbewertung
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129,99 EUR
80,99 EUR
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O'NEAL 5 Series Blocker Motocross Enduro MTB Helm schwarz/türkis 2018 Oneal: Größe: L (59-60cm)
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Was ist Motocross?

Motocross ist eine Form des Motorrad- und Quadsport. Sie ist vergleichbar mit der Rally bei Autos. Fahrer nutzen besondere Cross Maschinen oder Quads die speziell für Fahrten im Gelände ausgelegt sind, um offroad oder auf speziellen Parcours zu fahren. Zudem gibt es inzwischen einige Cross Events die Indoor, meist in einer Halle, durchgeführt werden.

Der Sport kann professionell betrieben werden. In diesem Fall gibt es verschiedene Outdoor-Strecken, die du wettkampfmäßig abfahren musst. Das Ziel ist – wie bei jedem Rennen, Platz 1. Motocross kann man aber auch privat betreiben.

Auch dann kannst du dein Können auf speziellen Cross-Strecken unter Beweis stellen. Oder du kannst auf zugelassenen Strecken oder Parcours fahren. Egal ob Hobby oder Profi, auf einen Helm solltest du auf keinen Fall verzichten. Im Motocross kommen hierfür besondere Helme zum Einsatz.

Was ist ein Motocross Helm und wie unterscheidet er sich vom Motorradhelm?

Im Vergleich zum klassischen Motorradhelm gibt es beim Cross Helm einige Unterschiede. Am Auffälligsten ist die sehr lange Kinnpartie. Auch der Schirm ist etwas länger als bei dem einfachen Gegenstück.

Dies dient vor allem der Aerodynamic, da es beim Motocross um Speed geht. Besonders praktisch ist, dass du deinen Motocross Helm ohne Weiteres auch beim Quad-Fahren verwenden kannst. So sparst du im Zweifel also Geld.

Auf dem Markt gibt es verschiedene Helmarten für alle Bereiche und Menschen. Nicht jeder dieser Helme eignet sich jedoch auch für das Motocross. Eine kurze Übersicht über die verschiedenen Helme findest du hier.

Der Motocross Helm

Der Motocross Helm oder auch einfach nur Cross Helm ist ein Helm, der wie der Name schon sagt, speziell für Crossfahrten mit dem Motorrad entwickelt wurde. Er fällt vor allem durch die lange und spitz zulaufende Kinnpartie auf, die auf den ersten Blick etwas wie eine Schnauze wirkt.

Außerdem verfügen diese Helme über einen größeren Schirm, der vor allem als Regen- und Sonnenschutz sorgt, aber darüber hinaus auch für eine gute Belüftung von Gesicht und Kopf garantiert. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Motocross Helm nicht über ein Visier verfügt.

Du musst dein Gesicht und insbesondere die Augen also auf andere Weise – zum Beispiel mit einer Motocross Brille – schützen. Bist du eher ein Gelegenheitsfahrer, der eher sanfte aber dafür längere Cross Touren macht, dann ist dieser Helm nicht geeignet und ein anderes Modell, wie der Integralhelm, ist vermutlich die bessere Wahl.

Der Integral Helm

Der wohl bekannteste und auch am Weitesten verbreitete Motorradhelm ist der Integralhelm. Bei diesem handelt es sich um den klassischen, kugelförmigen, geschlossenen Motorradhelm. Das Visir ist verstellbar und kann sowohl komplett geschlossen als auch ganz geöffnet werden.

Da diese Helme oft auch für lange Fahrten verwendet werden, sind sie zudem mit einer sehr guten Belüftung ausgestattet. Der Kinnschutz ist ebenfalls in den Helm integriert, was zu der geschlossenen und runden Form führt. Mit einem Integralhelm ist keine weitere Schutzausrüstung, wie etwa eine Brille erforderlich.

Das Visier schützt jedoch nicht vor Sonnenstrahlen, sodass du dennoch ggf. eine Sonnenbrille benötigst. Der Integralhelm eignet sich für alle Arten von Straßentouren sowie für leichte Cross- und Enduro-Fahrten. Für professionelles oder regelmäßiges Motocross hingegen ist dieser Helm eher nicht geeignet.

Der Motocross Enduro Helm

Der Enduro Helm ist ein enger Verwandter von dem Cross Helm. Diese Variante eignet sich sowohl für Motocross-Touren als auch für einfache Straßenfahrten. Der Enduro Helm verfügt über einen kleinen Schirm, den du bei Bedarf abnehmen kannst. Dieser befindet sich oberhalb des Visiers und bietet etwas Schutz vor Sonne und Regen.

Im Vergleich zum Integral Helm gibt es den Enduro Helm darüber hinaus sowohl mit als auch ohne Visier. Auch hier gibt es natürlich individuell einstellbare Belüftungen für höheren Komfort.

Der Enduro Helm ist die perfekte Wahl für Menschen, die hobbymäßig Motocross fahren aber auch immer wieder normale Motorradtouren durchführen. Du bekommst mit dieser Variante einen Kompromiss aus Cross und Integral.

Der Klapphelm

Bei dem Klapphelm handelt es sich um eine spezielle Form des Integralhelms. Bei diesem Modell lässt sich die gesamte Kinnparte mit Visier nach oben klappen. So ist der gesamte Kinn- und Gesichtsbereich offen. Diese Variante gilt als besonders praktisch für Brillenträger, dass das An- und Ausziehen besonders einfach ist.

Der Nachteil ist, dass ein Klapphelm von Gewicht her ein wenig schwerer ist, als der Integralhelm. Außerdem sagen Experten, dass der Klapphelm nicht ganz so sicher ist und einen etwas schlechtern Schutz bietet, als der Integralhelm. Grund dafür ist, dass es sich hier nicht um eine einzelne geschlossene Einheit handelt.

Der Halbschalen- bzw. Jethelm

Dieser Helm ist eher für gemütliche, entspannte Fahrten. Du hast den Jethelm sicherlich vor allem bei Fahrern von Choppern gesehen. Egal ob auf deutschen Straßen, oder im Fernsehen: Wenn du den Fahrer auf einer Harley Davidson siehst und der Helm lediglich den Kopf bedeckt und etwas wie ein Baustellenhelm wirkt, dann weißt du, dass es sich um eine Halbschale handelt.

Diese Helme bedecken lediglich den Kopf. Es gibt keinen Kinnschutz und die meisten Modelle besitzen kein Visier. Es gibt inzwischen aber auch einige Ausführungen, die mit einem Schirm oder einen Visier ausgestattet sind. Laut der gültigen EU-Norm müssen Halbschalenhelme ausreichenden Schutz von Stirn, Nacken und Ohren bieten.

Es muss aber nicht erwähnt werden, dass bei diesem Modell der Schutz, insbesondere von Kinn, Nase und Gesichtsbereich, nur bedingt möglich ist. Aus diesem Grund sind Jethelme für das Motocross eher nicht geeignet.

Motocross Helm Test – Guter Sitz für idealen Schutz

Hast du dich für einen Motocross Helm entschieden, dann musst du unbedingt auf die Passgenauigkeit achten. Ein optimaler Sitz ist sowohl für den Tragekomfort als auch für die Sicherheit unverzichtbar. Auf keinen Fall darfst du einen Helm wählen, der zu groß ist. Wenn du den Cross Helm einfach so über den Kopf ziehen kannst oder Helm ohne Weiteres hin und her wackelt, bietet er keinen Schutz.

Im schlimmsten Fall kann der Helm dann bei einem Unfall oder Sturz sogar vom Kopf wegfliegen und so zu schweren Verletzungen führen. Ein gut passender und richtig sitzender Helm sollte idealerweise überall leicht drücken. Das mag auf den ersten Blick unlogisch erscheinen und auch etwas unangenehm sein, ist aber ganz normal.

Außerdem sollte es aufgrund der Helmpolsterung nicht bzw. nur sehr schwer möglich sein, mit dem Finger zwischen Wange und Helm zu kommen. Bewegst du den Helm, dann sollte sich damit auch die Haut auf der Stirn bzw. auf den Wangen verschieben.

Schließlich solltest du noch darauf achten, dass der Kinnriemen direkt unter – bzw. je nach Modell auf – dem Kinn liegt. Auf keinen Fall sollte der Kinnriemen aber am Kehlkopf liegen.

Wie finde ich meine richtige Helmgröße?

Die Auswahl an Cross Helmen ist groß. Trotzdem ist es nicht immer einfach, die passende Größe für den eigenen Kopf zu finden. Insbesondere auch deswegen, weil Informationen darüber fehlen, wie die Größe berechnet wird oder welche Größe man denn nun eigentlich hat. Alles was man aber für die richtige Helmgröße wissen muss, ist der Kopfumfang.

Den kannst du einfach in Erfahrung bringen, indem du mit einem Maßband ca. zwei Zentimeter über den Augen, den Umfang des Kopfes ausrechnest. Dafür musst du einfach das Maßband einmal um den Kopf herumlaufen lassen. Das Ergebnis ist dann dein Kopfumfang, mit dem du die passende Helmgröße bestimmen kannst.

Da die Modelle jedoch unterschiedlich ausfallen, solltest du den gewünschten Helm immer vor dem Kauf anprobieren. Die folgende Liste zeigt welcher Kopfumfang welcher Größe entspricht:

  • Kopfumfang 51 bis 52 cm entspricht Größe XXS
  • Kopfumfang 53 bis 54 cm entspricht Größe XS
  • Kopfumfang 55 bis 56 cm entspricht Größe S
  • Kopfumfang 57 bis 58 cm entspricht Größe M
  • Kopfumfang 59 bis 60 cm entspricht Größe L
  • Kopfumfang 61 bis 62 cm entspricht Größe XL
  • Kopfumfang 63 bis 64 cm entspricht Größe XXL

Welche Normen, Standards und Richtlinien gibt es für Motocross Helme?

In Deutschland besteht seit dem Jahre 1976 eine Helmpflicht. Diese entstand aufgrund der Nachlässigkeit vieler Fahrer, die nur mit einer Halbschale oder mit Lederkappen unterwegs waren. Bei Unfällen kam es so zu schweren Verletzungen.

Aus diesem Grund schreibt nunmehr der §21a der Straßenverkehrsordnung vor, dass alle Fahrer sowie Mit- und Beifahrer von Krafträdern, die mehr als 20 km/h fahren können, einen geeigneten Helm tragen müssen. In diesem Zusammenhang ist eine der wichtigsten Regelungen die EU-Norm ECE 22.

Diese hat die DIN 4848 ersetzt, die in Deutschland bis 1990 galt und schreibt die generellen Eigenschaften von einem Schutzhelm vor. Wie bei allen Regelungen gibt es aber auch hier einige Ausnahmen, sodass einige Helme auch ohne ECE-Prüfsiegel zulässig sind.

Grundsätzlich gelten diese Normen jedoch für alle Modelle und Varianten, sodass es egal ist, es sich um einen Motocross Enduro Helm, einen Integralhelm oder um ein anderes Modell handelt.

Auf welche Normen und Vorschriften für Motorradhelme sollte man in Deutschland achten?

Maßgeblich für die Zulassung von Helmen ist die europäische Norm ECE 22.05. Sie legt die Voraussetzungen und Kriterien fest, die ein Motorradhelm – und damit auch der Motocross Helm – erfüllen muss, damit du ihn für das Fahren von deinem Motorrad nutzen kannst.

Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, wird der Helm nicht zugelassen und darf nicht für Motorrad- und Cross-Touren verwendet werden. Auch wenn die ECE 22 einige Ausnahmen beinhaltet, ist es generell ratsam, nur einen Cross Helm zu kaufen, der auch über ein entsprechendes ECE-Siegel verfügt.

Dies ist meist erkennbar an einem kleinen Aufnäher, der sich am Verschluss des Helmes oder am Kinnriemen befindet. Die wichtigsten Kriterien der ECE 22 beinhalten:

  • Eine gute Stoßdämpfung
  • Ein angemessener Widerstand der Schale des Helms gegen chemische Substanzen
  • Ein ausreichend sicherer und zuverlässiger Verschluss
  • Das Sichtfeld muss ausreichend groß sein
  • Die Widerstandskraft des Visiers muss ausreichend hoch sein, damit keine Fremdkörper eindringen können

Was ist das DOT Prüfsiegel?

Ein weiteres Prüfsiegel, welches sich gelegentlich an Cross- und Motorradhelmen findet, ist das DOT-Siegel. Hinter dem Kürzel verbirgt sich das Department of Transportation, also das amerikanische Verkehrsministerium. Entsprechend handelt es sich um ein amerikanisches Prüfsiegel, welches sehr hohen Qualitätsanforderungen entspricht.

Das DOT-Siegel ist in Deutschland nicht vorgeschrieben, ein Cross Helm der damit ausgezeichnet wurde, kann jedoch bedenkenlos auch in der Bundesrepublik sowie in Europa verwendet werden. Diverse Hersteller dieser Import-Helme versehen die Artikel neben dem DOT-Prüfsiegel zusätzlich mit einem ECE R22-05 Prüfzeichen.

So hast du die Gewissheit, dass diese Helme nicht nur der amerikanischen sondern auch der europäischen Norm entsprechen Durch diese Homologation kannst Du sicher sein, dass der Helm auch den Mindestanforderungen der EU-Norm entspricht.

Welches Material kommt bei der Herstellung von Motorradhelmen zum Einsatz?

Meist handelt es sich bei dem Cross Helm um eine Anschaffung, an der du lange Zeit Freude hast. Sofern es nicht zu einem Sturz oder Unfall kommt, wird dich dein Cross Helm normalerweise viele Jahre lang begleiten. Die Lebensdauer des Helms ist aber nicht nur abhängig davon, wie oft du ihn trägst.

Auch das Material aus dem der Cross Helm hergestellt wurde, wirkt sich maßgeblich auf die Haltbarkeit und Lebensdauer aus. In diesem Abschnitt lernst du die Materialien kennen, die am häufigsten für die Herstellung von Helmen zum Einsatz kommen.

Polycarbonat und Polyamid

Häufig findest du Helme aus Polycarbonat oder Polyamid. Sie sind weit verbreitet und günstig im Preis. Gleichzeitig bietet diese Variante ausreichend Stabilität. Aufgrund der einfachen Herstellungsweise gelten diese Helme jedoch nach fünf Jahren als verbraucht.

Du solltest den Helm dann ersetzen. Auch wenn die Materialien als sehr fest und hart gelten, sind sie leider nicht UV-beständig, was zu der schnellen Alterung beiträgt.

Carbon und Fieberglas

Eine Alternative sind Helme aus Carbon oder Fieberglas. Sie sind teurer in der Anschaffung aber gelten als sehr robust und wetterbeständig. Zudem sind sie unempfindlich gegen Chemikalien und Lösungsmitteln. Sie können Stöße besonders gut aufnehmen und gelten als sehr leicht und komfortabel beim Tragen.

Aufgrund der besseren Verarbeiten verfügen sie darüber hinaus über eine längere Lebensdauer. Unter normalen Bedingungen halten Carbon- und Fieberglas-Helme sechs Jahre bevor sie als verbraucht gelten und ersetzt werden sollten.

Motorcross Helm Vergleich – Diese Verschlusssysteme gibt es?

Wie bereits erwähnt, ist ein guter und sicherer Sitz des Cross Helms unerlässlich, damit er den Fahrer schützen kann. Damit der Helm diese Aufgabe erledigen kann, ist auch der Verschluss von entscheidender Bedeutung.

Hier stehen dir verschiedene Varianten zur Auswahl, über die du in diesem Abschnitt mehr erfährst.

Der Doppel-D-Verschluss

Der Doppel-D-Verschluss ist der wohl bekannteste und am Weitesten verbreitetet Verschlussmechanismus für Helme. Hier werden zwei Ringe in der Form eines D durch den Kinnriemen geführt. Das System garantiert einen sicheren Halt und kann sich während der Fahrt nicht lockern.

Leider ist die Bedienung nicht ganz einfach und das korrekte Verschließen sollte im Vorfeld geübt werden. Erschwert wird das Ganze noch einmal zusätzlich durch das Tragen von Motorradhandschuhen, mit denen der Doppel-D-Verschluss zu einer echten Herausforderung werden kann.

Der Klick-Verschluss

Der Klick-Verschluss ist relativ einfach zu bedienen. Hier wird eine Metallzunge in das entsprechende Gegenstück – einen Kick-Verschluss – geschoben. Durch das Einrasten ist der Helm gesichert. Vor dem Verschließen musst du darauf achten, dass der Kinnriemen ausreichend lang ist.

Um den Klick-Verschluss zu öffnen, musst Du je nach Modell entweder auf einen Druckknopf in der Mitte oder auf zwei Entriegelungsknöpfe an den Seiten des Verschlusses drücken.

Der Ratschenverschluss

Bei dem Ratschenverschluss handelt es sich um einen Zahnriemen mit Schließmechanismus. Hier muss zum Verschließen der Zahnriemen in den Mechanismus geschoben werden, bis dieser einrastet. Die Bedienung ist sehr einfach und du kannst den Helm so sehr schnell und bequem sichern.

Öffnen lässt sich der Ratschenverschluss, indem du einen Hebel am Verschluss hochklappst. Das löst die Ratsche und der Kinnriemen kann herausgezogen werden. Die Nutzung ist auch mit Motorradhandschuhen sehr einfach und daher besonders beliebt.

Der automatische Sicherheitsverschluss

Der automatische Sicherheitsverschluss ist ein Schnellverschluss, der aus einer innovativen Schnalle am Kinnriemen besteht. Über einen Schnellspanner kannst du hier den Kinnriemen mit einem einzigen Handgriff fixieren. Der Vorteil ist, dass du hier keine Angst haben musst, die Haut am Kinn in den Verschluss einzuklemmen.

Das ist das Leid vieler Motorradfahrer. Viele bekannte Hersteller bieten ihre Helme inzwischen ausschließlich mit dem automatischen Sicherheitsverschluss an und es handelt sich hier ohne Frage um die bequemste und sicherste Art von Verschluss für deinen Helm.

Wie schwer sind Motocross und Motorrad Helme in der Regel?

Neben der Größe spielt auch das Gewicht bei der Auswahl von einem neuen Cross Helm eine wichtige Rolle und ist für die Kaufentscheidung von erheblicher Bedeutung. Vor allem wenn du oft länger unterwegs bist, sind schwere Helme unkomfortabel und führen gerade beim Motocross nur zu noch mehr Stress und Belastung.

Aus diesem Grund sollte der Motorradhelm möglichst leicht sein. Hier musst du dir keine Sorgen machen, denn leicht bedeutet nicht immer schlecht und auch wenn der Helm bei einem Unfall bricht, ist das kein negatives Merkmal. Tatsächlich gibt es viele leichte Helme die genauso gut oder gar besser schützen, als ein schweres Modell.

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick darüber, in welche Gewichtsklassen sich die Motorrad- und Crosshelme unterteilen lassen:

  • Leichte Helme: Zwischen 1.000 und 1.300 Gramm
  • Mittelschwere Helme: Zwischen 1.300 und 1.600 Gramm
  • Schwere Helme: Ab 1.600 Gramm.

Worauf sollte man beim Kauf von Motocross Helmen achten?

Der Cross Helm steht für Sicherheit. Daher ist es nicht überraschend, dass es hier viele Dinge und insbesondere auch Kriterien gibt, die der Helm erfüllen muss. Die wichtigsten Kriterien, auf die es beim Kauf ankommst, die lernst du nun kennen.

Der Helm muss passen und gut sitzen

Ein Punkt, mit dem jeder Test und jeder Vergleich übereinstimmt, ist der nach der Passgenauigkeit und Größe. Lass dich hier nicht von günstigen Preisen oder falschen Kommentaren verunsichern. Ein Helm muss in der richtigen Größe sein und er muss eng anliegen und leicht drücken.

Kann sich der Helm bewegen, dann ist er zu groß und bietet keinen Schutz! Dabei bedeutet Passgenau nicht, dass du auf Tragekomfort verzichten musst. Beide Punkte lassen sich durchaus miteinander kombinieren.

Tragekomfort

Ebenfalls ein wichtiges Kriterium ist der Tragekomfort. Bei einer längeren Motorradtour soll es bequem sein und beim Motocross kannst du keinen zusätzlichen Stress oder Ablenkung durch einen unbequemen Helm gebrauchen. Besonders toll ist hier ein Modell, bei dem du das Innenfutter wechseln kannst.

So kann man das Innenleben nicht nur waschen sondern auch durch ein Futter ersetzen, mit dem du persönlich besser zurecht kommst. Vor allem bei bekannten Herstellern kannst du alle Teile und Komponenten nachbestellen und profitierst von einem Großen Angebot an Zubehör.

Prüfsiegel und Zertifikate

Vor dem Kauf von einem Helm musst du auf die Siegel und Zertifikate achten. Du darfst in Deutschland – mit einigen Ausnahmen – nur solche Helme verwenden, die über ein ECE-Siegel verfügen. Im Idealfall gibt es zusätzlich oder alternativ ein DOT-Siegel.

Es wird dringend davon abgeraten, einen Motocross Helm zu kaufen, der nicht über ein ECE-Siegel verfügt, auch wenn solche Modelle meist besonders günstig sind und das Angebot entsprechend verlockend ist.

Zubehör und Extras

Nicht unbedingt von entscheidender Bedeutung aber dennoch interessant ist es, bei der Auswahl von einem Motocross Helm auf das Zubehör zu achten. Einige Hersteller bieten hier zum Beispiele interessante Kombis in Verbindung mit anderer Schutzkleidung wie Brillen oder Handschuhen an.

Außerdem werden einige Helme kostenlos mit einem eleganten Tragebeutel aus Nylon oder Stoff geliefert. Das schütz nicht nur das Produkt sonder macht auch den Transport sehr einfach. Alles das ist kein Muss und nur nett zu haben, dennoch sollte man auch auf diesen Punkt achten.

Fazit und Zusammenfassung

Damit bist du am Ende des Motocross Helm Test und Vergleichs angekommen. Du hast alle wichtigen Dinge erfahren, die du über deinen neuen Motorradhelm wissen solltest und weißt nun, worauf es beim Kauf besonders ankommt und worauf es zu achten gilt. Denke immer daran, dass der Helm deinem persönlichen Schutz dient und unter Umständen dein Leben retten kann.

Du solltest hier also nicht am falschen Ende sparen. Der Helm sollte gut und passgenau sitzen, bequem sein und in jedem Fall über ein ECE-Siegel verfügen. Dann bist du auf der sicheren Seite und kannst dich über einen zuverlässigen und schützenden Begleiter an deiner Seite freuen.

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