Säbelsäge Test: Die besten Säbelsägen im Vergleich!

SäbelsägeAls Säbelsägen bezeichnet man handgeführte Elektrosägen, die besonders im Bereich der Anlagenmechanik verwendet werden. Der Name leitet sich von der Form des Sägeblatts ab, das an einen Säbel erinnert.

Die häufigsten Anwendebeispiele von Säbelsägen sind beispielsweise die Abtrennung und Trennung von Rohren und die Demontage von alten Elementen des Baus.

Säbelsägen werden meistens in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, aber auch bei Zimmerleuten und Tischlern verwendet, die auf dem Bau tätig sind. Allerdings gibt es auch viele handliche Modelle, die sich wunderbar für den Hobbyeinsatz beim Bau in den eignen vier Wänden eignen.

Die Säbelsäge ist ein vielseitig einsetzbares Werkzeug, das zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel für Handwerker, aber auch für Einsatzkräfte wie Feuerwehr oder technisches Hilfswerk geworden ist. Je nach der Auswahl des Sägeblatts können mit einer Säbelsäge die verschiedensten Werkstoffe durchtrennt werden.

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Was ist das Funktionsprinzip der Säbelsäge?

Das Herzstück der Säge ist ein Elektromotor. Dieser setzt über ein Getriebe eine Exzenterscheibe in Rotation. Das ist eine auf der Antriebswelle angebrachte Steuerungsscheibe, deren Mittelpunkt nicht mit dem der Antriebswelle übereinstimmt. Dadurch läuft der Exzenter unrund.

Am Exzenter ist eine Pleuelstange befestigt, die die Drehbewegung der Antriebswelle in eine Hin- und Herbewegung (Schub) verwandelt. Diese Bewegung wird auf das Sägeblatt übertragen. Sie wird Hub genannt und beträgt zwischen 25 bis 28 Millimeter.

Die Sägeblätter für Säbelsägen sind in Längen bis knapp unter 300 Millimeter im Handel erhältlich.

Wofür werden Säbelsägen verwendet?

Säbelsägen und Stichsägen arbeiten nach demselben Funktionsprinzip, haben aber unterschiedliche Einsatzgebiete. Mit der Stichsäge können sehr feine und präzise Schnitte ausgeführt werden, während die Säbelsäge am besten für grobe Arbeiten geeignet ist. Sie findet besonders bei Abbruch- und Demontagearbeiten Anwendung. und gehört deswegen zur typischen Ausrüstung von Rettungskräften.

Die Einsatzbereiche einer Säbelsäge sind recht vielfältig, beziehen sich jedoch meistens auf unterschiedlichste Arbeiten auf Baustellen und Co. – denn das scharfe aber kleine säbelartige Sägeblatt durchtrennt (sofern das richtige Blatt vorliegt) nahezu alle Materialien und das auch in schwer zugängigen Bereichen und Ecken.

Je nach vorliegendem Sägeblatt können mit einer Säbelsäge unterschiedlichste Werkstoffe (von Holz über Kunststoff bis Metall) bearbeitet werden. Es sind auch spezielle Führungsschienen für einen möglichst geradlinigen Schnitt verfügbar.

Mit einer Säbelsäge können selbst dicke Holzbalken in kurzer Zeit durchtrennt werden. Selbst wenn der Balken mit eisernen Nägel und Haken gespickt ist, macht das der Säbelsäge nichts aus.

Auch zum Zerteilen von Metallrohren wird sie eingesetzt. Ein typisches Einsatzgebiet sind das Aussägen von Fensteröffnungen oder Öffnungen für Kabelschächte in Mauerwerk. Je nach der Wahl des Sägeblatts können die unterschiedlichsten Materialien bearbeitet werden. Es gibt beispielsweise mit Diamantstaub beschichtete Sägeblätter, die selbst mit Rohren aus Keramik fertig werden.

Andere Sägeblätter aus Hartmetall eigenen sich für den Grünschnitt, das Zertrennen frischen Holzes mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt. Solche Säbelsägen werden beispielsweise von Feuerwehr und THW eingesetzt.

Was sollte bei der Auswahl einer Säbelsäge beachtet werden?

Das fängt bei der Frage an, wo und wie die Säge eingesetzt werden soll. Geräte mit Netzbetrieb sind zwar leistungsfähiger als solche mit Akku, dafür aber an das Stromnetz gebunden.

Säbelsägen mit Akku dagegen können überall eingesetzt werden, haben aber nur eine begrenzte Kapazität. Deswegen dürfen Reserveakkus und Schnellladestationen nicht fehlen.

Die Säbelsäge wird ausschließlich mit der Hand geführt. Deswegen ist eine gute Laufruhe des Geräts auch bei hoher Belastung von entscheidender Bedeutung. Die Pendelbewegung sollte in mehreren Stufen einstellbar sein.

Ebenso wichtig ist die Möglichkeit, Sägeblätter ohne den Einsatz von Werkzeugen austauschen zu können. Werden mit der Säbelsäge häufig Rohre durchtrennt, empfiehlt sich eine Führungsvorrichtung, mit der gerade Schnitte sehr erleichtert werden.

Gute Modelle verfügen über eine integrierte Staubabsaugung. Beim Arbeiten an dunklen Stellen ist eine zur Ausstattung gehörende LED Beleuchtung sehr nützlich. Die Säge muss angenehm in der Hand liegen und sicher zu halten sein.

Handhabung

In den meisten Fällen ist die Säbelsäge mit viel Zugkraft ausgestattet, was zwar auf der einen Seite viel Power bringt und so ein schnelles und sauberes Durchtrennen der verschiedensten Materialien ermöglicht. Auf der anderen Seite bedarf es in der Handhabung dadurch aber durchaus etwas Kraft, um die Säge im Zaum zu halten.

Abhilfe schaffen hier jedoch Metallhaken zum Einhaken der Säge und ein entlastendes Gelenksystem, welches für Zugentlastung und Bewegungsfreiheit sorgt, mit denen die meisten modernen Säbelsägen ausgestattet sind.

Leistungsmerkmale

Viele „handelsübliche“ Säbelsägen arbeiten mit einem Hub von rund 25 bis 28 mm. Bei den meisten Geräten lässt sich der Hubraum jedoch manuell regeln, sodass ein möglichst materialgenaues Arbeiten möglich ist.

Positive Eigenschaften:

  • Schnelle universelle und gerade Schnitte
  • Säbelsägen und ihre Sägeblätter sind lange belastbar und liefern dennoch lange saubere Schnitte
  • Durch unterschiedliche Sägeblätter kann man nahezu jedes Material durchtrennen
  • Mit der richtigen Ausstattung (Entlastungshaken und Gelenksystem) ist eine Säbelsäge sehr einfach zu handhaben

Negative Eigenschaften:

  • Ohne die richtige Ausstattung (richtiges Sägeblatt, Gelenksystem und Entlastungshaken) kann die Arbeit zum Kraftakt werden

Was kostet eine gute Säbelsäge?

Die Preisspanne für Säbelsägen ist groß. Preisgünstige Modelle für den Hobbyhandwerker sind bereits ab 80 Euro erhältlich. Für den professionellen Gebrauch allerdings können die Spitzengeräte leicht zwischen 300 und 900 Euro liegen.

Bei der Wahl zur optimalen Säge kommt es auf die zu erreichende Schnitttiefe an. Günstige Modelle haben meist eine Schnitttiefe von bis zu 200 Millimetern ohne Rückschlagschutz und mit einem nur eingeschränkten Pendelhub.

Im mittleren Preissegment zwischen 200 und 400 Euro verfügt die Säbelsäge über eine Drehzahlsteuerung und die Sägeblätter sind meist horizontal einstellbar. Kostenintensive Werkzeuge können dafür bis zu 300 Millimeter Schnitttiefe erreichen.

Ferner sind diese Werkzeuge oft mit Lithium-Ionen-Akkus (lange Arbeitsleistung) und einem 2-Gang-Getriebe zur Geschwindigkeitsregulierung versehen. Die Akkus werden mit Netzteil oder einem Schnellladegerät aufgeladen.

Ein robustes Gehäuse und ein sicherer Aufbewahrungskoffer, sowie eine 3- bis 5-jährige Garantiezeit zeichnen kostenintensivere Modelle ebenfalls aus.

Wie viel Watt sollte eine Säbelsäge haben?

Die Höhe der erforderlichen Watt-Leistung hängt immer mit den zu verrichteten Arbeiten zusammen. Für gute Sägeergebnisse und eine sichere Handhabung ist eine hohe Zugkraft erforderlich.

Diese wird bei Werkzeugen mit Netzkabel in Watt und bei Akkugeräten in Volt angegeben. Für den Hobbyhandwerker reichen Säbelsägen mit 700 bis 1000 Watt vollkommen aus.

Hiermit kann problemlos ein Gehölzschnitt im Garten oder Umbau- sowie Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Profis benötigen mehr Power, wenn zudem auch noch Stahl zersägt werden soll.

Jedoch ist die Leistung alleine nicht entscheidend, denn es kommt auf die Hubzahl und das verwendete Sägeblatt an. Das Sägeblatt muss an das Material angepasst sein und die Hubzahl der handelsüblichen Säbelsägen liegt bei rund 25 bis 28 mm.

Worauf beim Sägelsäge kaufen achten?

Säbelsägen sind nicht nur von unterschiedlichen Herstellern, sondern auch in den verschiedensten Ausstattungen und Ausführungen erhältlich. Je nach Modell kann es sich dabei um einen professionellen Allrounder handeln, der mit dem richtigen Sägeblatt selbst Beton oder Keramik durchtrennt, oder aber um ein preiswerteres Modell, welches von den leistungstechnischen Spezifikationen her eher für reine und ausschließliche Holzarbeiten gedacht ist.

Beim Kauf sollte man deshalb stets bedenken und berücksichtigen, für was genau man die Säbelsäge nutzen möchte und sich für ein entsprechendes Modell entscheiden. Übergreifend lässt sich sagen, dass Säbelsägen sehr funktionale und leistungsstarke Alleskönner, die auch im Profi-Bereich Verwendung finden, ihren Preis kosten.

Das heißt aber keinesfalls, dass ein Schnäppchen nicht auch hochwertig und vielfältig einsetzbar sein kann. Bei sehr günstigen No-Name-Geräten sollte man aber dennoch vorsichtig sein und diese gründlich in Augenschein nehmen.

Hier lässt oft die Verarbeitung des Gerätes und der beiliegenden Sägeblätter darauf schließen, wie hochwertig die Säbelsäge auf den ersten Blick scheint und wie hochwertig sie auf den zweiten Blick ist.

5 gute Gründe für Säbelsägen:

  • Säbelsägen sind sehr leistungsstark und durchtrennen mit dem richtigen Sägeblatt nahezu jedes Material.
  • Durch das feine und schmale Sägeblatt lassen sich Rohre, Fensterrahmen, Metalle und Co. an nahezu jeder noch so „ungünstig gelegenen“ Stelle durchtrennen.
  • Durch die große Auswahl an verschiedenen Sägeblättern lässt sich mit der richtigen Säbelsäge jedes Material (egal ob Holz, Keramik, Metall oder Kunststoff) durchtrennen.
  • Durch einen Pendelhub oder eine Hubregulierung kann man die Leistung der Säbelsäge sehr genau an das zu schneidende Material anpassen.
  • In der richtigen Ausstattung (etwa mit Gelenk- und Hakensystem oder mit Führungsschienen) ist das Arbeiten mit einer Säbelsäge sehr einfach und sauber.

Hersteller von Säbelsägen

Eigentlich haben alle namhaften Hersteller die gleichen Leistungsmerkmale wie:

  • Leistungsstärke für jede Art von Material
  • Schmale, flexible Sägeblätter sind ideal für Metall, Rohre, Holzpaneele, Äste, etc. auch an schlecht zu erreichenden Ecken
  • Große Auswahl verschiedener Sägeblätter für Holz, Kunststoff, Metall und Keramik
  • Die Leistung der Säbelsäge kann durch die Hubregulierung oder den Pendelhub an das Material angepasst werden
  • Das Arbeiten ist mit der richtigen Ausstattung (Führungsschiene, Gelenk- und Hakensystem) sauber und einfach möglich

Nachfolgend werde ich dir einige namhafte Hersteller von Säbelsägen vorstellen. Wenn du eine Säbelsäge dieser Hersteller kaufst, machst du auf jeden Fall schon mal nicht mehr allzu viel falsch.

  • Bosch: Bietet Säbelsägen mit Netzkabel oder Akkubetrieb an. Auch die Leistungsstärke (Watt oder Volt) variiert bei den Modellen. Für jede Art von Holz oder Metall gibt es die passende, robuste Säbelsäge, die nach Boschmanier hochwertig hergestellt wird. Alle Standard Sägeblätter passen in die Bosch Säbelsägen.
  • Makita: Bietet überwiegend Säbelsägen mit Akkubetrieb an. Nur wenige Modelle besitzen einen Netzanschluss. Hier stechen der regelbare Hubantrieb und der werkzeuglose Sägeblattwechsel hervor.
  • Metabo: Stellt überwiegend leistungsstarke Säbelsägen mit Netzkabel her. Die Wattzahl ist auch hierbei unterschiedlich, jedoch höher. Herausragend hierbei sind der robuste Motor und das ummantelte Aluminiumdruckguss-Getriebe.
  • Einhell: Produziert Universalsägen mit hoher Leistung, werkzeuglosem Sägeblattwechsel, Kabelclip, Drehzahl-Regelelektronik, Softgriff und anderen Features. Auch hier gibt es Modelle mit und ohne Kabel.

Welches Sägeblatt für welches Material?

Damit der Hobbyhandwerker und auch der Profi mit den richtigen Sägeblättern für alle Arten von Material ausgestattet ist, gibt es zu den einzelnen Säbelsägen natürlich auch unterschiedliche Sägeblätter. Die Hersteller der Sägeblätter kennzeichnen die Nutzung mit Holz oder Metall. Dies ist natürlich nur der Oberbegriff.

Wissen sollte man, dass sich besonders feine Sägeblätter für Zuschnitte von dünnen Materialien eignen. Diese feinen Sägeblätter stellen sicher, dass ein sauberer wie auch feiner Schnitt entsteht und das Material nicht ausreißt. Grobe Sägeblätter hingegen sollen eher für weiches Holz, weiches Metall oder weichen Kunststoff verwendet werden.

Als Faustregel kann sich der Handwerker merken: Dünnwandige Materialien benötigen eine hohe Zahnanzahl, dickwandige Profile eine kleinere Zahnanzahl.

Wer repariert eine Säbelsäge?

Alle namhaften Säbelsägen-Hersteller bieten einen Reparaturservice an. Auch qualifizierte Elektromechaniker können eine Säbelsäge reparieren.

Ebenso wird von nahezu allen Elektrowerkzeugherstellern ein Reparaturservice vor Ort angeboten. Dort musst du einfach nur vorbeischauen und kannst deine Säbelsäge problemlos reparieren lassen.

Was bei einer Säbelsäge testen?

Getestet wird die Handhabung, die Ausstattung, die Funktionalität und das übergreifende Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem wird die Frage behandelt, bei welchen Modellen es sich eher um ein Modell für Profis oder doch um ein Modell für Laien und Hobby-Handwerker handelt.

Die Auswahl an Säbelsägen, die im Handel angeboten werden, ist groß. Vor dem Kauf sollte der Kunde einige grundlegende Fragen klären, um das richtige Werkzeug auszuwählen. Die vielseitig einzusetzenden Säbelsägen schneiden nicht nur Holz jeder Art, mit kraftvollen Maschinen kann auch Stahl zersägt werden.

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