Whisky Test: Die besten Whiskeys im Vergleich!

WhiskyFür Whisky-Liebhaber und Einsteiger kann die Vielzahl der verschiedenen Merkmale und Aromen zunächst verwirrend sein, weshalb der folgende Whisky Test einen Einblick über die faszinierende Welt des Whiskys gibt.

In diesem Ratgeber werden die Herstellung von Whisky sowie die bekanntesten Whiskysorten und -regionen mit ihren typischen Geschmacksmerkmalen vorgestellt. Zudem werden die wichtigsten Fachbegriffe und Kaufkriterien erläutert und häufig gestellte Fragen zum Thema beantwortet.

Der Ursprung des Wortes „Whisky“ lässt sich auf die gälische Bezeichnung „Uisge beatha“ zurückführen, was übersetzt „Wasser des Lebens“ bedeutet. Schon seit Jahrhunderten erfreut sich Whisky großer Beliebtheit als Genussmittel in vielen Varianten, sei es pur, in Cocktails, Longdrinks, auf Eis oder zum Verfeinern von Speisen und Gebäck.

Obwohl Whisky aus wenigen und einfachen Grundzutaten hergestellt wird, ist die Geschmacksvielfalt der verfügbaren Sorten komplex und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie z.B. der verwendeten Getreidesorte, dem hinzugefügten Quellwasser und den verwendeten Reifefässern.

Auch die Reifezeit und die Auswahl der Whiskysorten, die für einen Single Malt oder Blend verwendet werden, haben einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack.

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Was ist Whisky?

Whisky ist eine Spirituose, die aus Getreide, Wasser und Hefe hergestellt wird. Gerste ist in der Regel das Hauptgetreide, aber auch Weizen, Roggen, Mais oder Hafer können Bestandteil sein.

Das Getreide wird in einem aufwändigen Herstellungsprozess mit Wasser und Hefe vergoren, destilliert und dann für mindestens drei Jahre in Fässern gereift. Ein detaillierterer Überblick über den Herstellungsprozess folgt im nächsten Abschnitt.

Die Erfindung des Whiskys ist nicht eindeutig zuordenbar und sowohl Irland als auch Schottland beanspruchen den Ursprung für sich. Obwohl der erste urkundliche Beweis für die Whiskyherstellung in Schottland aus dem Jahr 1494 stammt, bleibt die Frage nach der wahren Ursprungsregion des Whiskys bis heute unklar.

Wie wird Whisky hergestellt?

Obwohl Whisky aus nur drei Grundzutaten – Getreide, Wasser und Hefe – hergestellt wird, ist der Herstellungsprozess recht komplex und besteht aus mehreren Schritten, die im Folgenden zusammengefasst werden.

Deswegen werde ich dir im folgenden genau zeigen, wie der Herstellungsprozess von Whisky aussieht, damit du eine genaue Vorstellung davon bekommst.

Schritt 1: Mälzen

Gerste enthält eine große Menge an Stärke, die in Malzzucker umgewandelt werden muss, um den späteren Gärungsprozess und die Alkoholbildung zu unterstützen. Hierfür wird das Getreide auf sogenannten „Malting Floors“ zum Keimen gebracht, indem es mit Wasser befeuchtet wird. Oftmals wird dafür Quellwasser aus der unmittelbaren Umgebung der Destillerien verwendet.

Das Wasser kann sich im Nährstoff- und Mineralgehalt unterscheiden, was den ersten Einfluss auf den späteren Geschmack des Whiskys ausübt. Durch die Feuchtigkeit beginnt das Getreide zu keimen, was Enzyme im Korn aktiviert, die die Stärke in Malzzucker umwandeln.

Um Schimmelbildung zu vermeiden, wird das Getreide regelmäßig gewendet. Während einige Destillerien diesen Schritt traditionell per Hand ausführen, nutzen die meisten heutzutage Maschinen. Bei der Herstellung von Bourbon wird beispielsweise Mais nicht gemälzt, sondern gekocht, um den darin enthaltenen Zucker für die Alkoholgewinnung verfügbar zu machen.

Schritt 2: Darren und Schroten

Nach dem Mälzen wird der Keimungsprozess gestoppt, um den gewünschten Malzzucker zu erhalten. Hierfür wird das Getreide entweder mit heißer Luft oder über einem Feuer aus Kohle, Torf oder Holz getrocknet.

Die Art der Trocknung hat einen bedeutenden Einfluss auf das spätere Aroma des Whiskys, da eine Trocknung mit Torf ein torfiges Aroma hervorruft, während eine Trocknung mit Holzfeuer rauchige Noten erzeugt.

Der Trocknungsprozess wird als Darren bezeichnet, und das getrocknete Malz wird vor dem nächsten Schritt, dem Maischen, in der Brennerei geschrotet (zermahlen).

Schritt 3: Maischen

Die geschrotete Gerste wird dann in Maischebottichen mehrmals mit heißem Wasser gemischt, das normalerweise eine Temperatur von etwa 60 bis 70 Grad Celsius hat. Die Anzahl der Durchgänge und die genaue Temperatur des Wassers variieren je nach Brennerei.

Während des Maischens werden Enzyme aktiviert, die die enthaltene Stärke in Zucker umwandeln. Das Ergebnis ist eine süße Flüssigkeit, die als Maische bezeichnet wird.

Schritt 4: Gärung

Nach dem Maischvorgang wird das süße Wasser, auf eine Temperatur von etwa 20 Grad Celsius abgekühlt und mit Hefekulturen vermischt, um die Gärung zu starten.

Die Dauer der Gärung, die zwischen 48 und 72 Stunden beträgt, hat einen signifikanten Einfluss auf den Geschmack des späteren Alkohols. Während der Gärung entsteht zunächst eine bierähnliche Flüssigkeit.

Schritt 5: Destillation

Der Alkohol wird bei der Destillation in den Pot Stills, den Brennblasen aus Kupfer, vom Wasser getrennt. Dieser Prozess dauert mehrere Stunden und erfordert normalerweise zwei bis drei Durchgänge, die in der Produktbeschreibung oft als „zweifach“ oder „dreifach gebrannt“ angegeben werden.

Jeder Durchgang erhöht den Alkoholgehalt, bis er schließlich bei etwa 60 bis 75 Volumenprozent liegt. Um einen Alkoholgehalt von etwa 40 Volumenprozent zu erreichen, wird beim Abfüllen Wasser hinzugefügt.

Schritt 6: Lagerung

Die Lagerung ist der letzte und wichtigste Schritt bei der Herstellung von Whisky, da hier das eigentliche Aroma entsteht. Welche Aromen das sind, hängt von der Art der verwendeten Fässer und der Dauer der Lagerung ab. In der Regel werden gebrauchte Eichenholzfässer verwendet, die zuvor zur Lagerung von Bourbon-Whisky dienten.

Durch eine zusätzliche Lagerung in Fässern, die zuvor Sherry, Rum, Port oder Weißwein enthielten, kann der Whisky noch komplexere Aromen erhalten. Dieser Vorgang wird als „Finish“ bezeichnet.

Die verschiedenen Whiskysorten und ihre Eigenschaften

Die größten Unterschiede im Whisky Vergleich ergeben sich zwischen den reinen Whiskys, wie Single Malt, Single Grain oder Straight Bourbon, im Vergleich zu Blended Whiskys.

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die sie bei ihrer jeweiligen Fangemeinde besonders beliebt machen. Doch was genau die Whiskysorten unterscheidet, erfährst du nun.

Single Malt Whisky

Single Malt oder Grain Whiskys müssen unvermischt sein und stammen aus einer einzigen Destillerie. Dadurch entsteht ein besonders klarer und starker Geschmack, der von vielen Kennern geschätzt wird. Allerdings erlaubt die Herstellung von Single Malt das Mischen von Whiskys der gleichen Art und Destillerie, jedoch mit unterschiedlichem Alter und Alkoholgehalt.

Die Reifedauer variiert je nach Sorte und kann bis zu 50 Jahre oder mehr betragen. Je länger der Whisky reift, desto kostbarer wird er in der Regel. Erfahrene Whiskytrinker genießen Single Malt Whisky bei Zimmertemperatur entweder pur oder mit einem Schuss weichem Quellwasser, um die komplexen Geschmacksnuancen besser wahrnehmen zu können.

Eine Geschmacksklassifizierung für Single Malt Whisky wurde im Jahr 2007 eingeführt und unterteilt ihn in die folgenden Kategorien:

  • Rauchig (smoky): Der dominante Geschmack stammt vom Rauch des verbrannten Torfs, der zur Trocknung der Gerste verwendet wird.
  • Weich (delicate): Die Gerste wurde nur leicht oder gar nicht über Rauch getrocknet.
  • Leicht (light): Der Whisky hat einen leichten, fruchtigen Charakter.
  • Gehaltvoll (rich): Der Whisky hat ein intensives Aroma von Vanille und getrockneten Früchten.

Grain Whisky

Der englische Begriff „Grain“ steht für Getreide und bezieht sich hier auf Whisky, der ausschließlich in speziellen Grain-Destillerien hergestellt wird. Im Gegensatz zum Single Malt Whisky, der ausschließlich aus Gerstenmalz besteht, wird Grain Whisky aus einer Mischung verschiedener Getreidesorten wie Mais, Weizen oder Roggen hergestellt.

Besonders hochwertige Grain Whiskys enthalten einen hohen Anteil an Gerste, was für den Gärungsprozess von großer Bedeutung ist. In der Regel wird Grain Whisky für die Herstellung von Blended Whisky verwendet, während die „reine“ Variante als Single Grain Whisky bezeichnet wird.

Scotch Whisky

In Schottland ist Scotch Whisky (auch bekannt als Scottish Whisky) das, was für Süddeutschland der Schwarzwälder Schinken ist. Der Begriff „Scotch Whisky“ wurde seit 1909 geschützt und hat sich rasch als Qualitätsmerkmal für hervorragenden Whisky etabliert.

Ein Whisky darf nur als Scotch bezeichnet werden, wenn er in einer Destillerie in Schottland produziert wurde und für mindestens drei Jahre in Schottland gelagert wurde. Scotch ist in den Sorten Single Malt Scotch Whisky, Grain Scotch Whisky oder Blended Scotch Whisky erhältlich.

Blended Whisky

Blended Whisky ist eine Mischung aus mehreren Single Malt oder Single Grain Whiskys von verschiedenen Destillerien, wobei bis zu 50 verschiedene Sorten verwendet werden können.

Die Kunst des Blendens liegt darin, dass erfahrene Blendmeister die einzelnen Sorten so kombinieren, dass der Geschmack und die Qualität des Endprodukts immer konsistent bleiben. Im Vergleich zu Single Malts sind Blended Whiskys in der Regel preiswerter und aufgrund ihres milderen Geschmacks gut geeignet für Einsteiger.

Wenn ein Blended Whisky sowohl Grain als auch Malt Whisky enthält, mildert der Grain Whisky die intensiven Aromen des Single Malts ab und verleiht ihm einen weicheren Geschmack. Blended Whiskys aus dem Whisky Vergleich können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, darunter Blended Malts, Blended Scotch und Blended Grains, je nachdem aus welchen Sorten sie bestehen.

Blended Malts sind eine Mischung aus verschiedenen Single Malts von unterschiedlichen Brennereien. Blended Scotch hingegen setzt sich aus einem oder mehreren Single Malts und einem Grain Whisky zusammen. Bei Blended Grains hingegen handelt es sich ausschließlich um eine Mischung aus Grain Whiskys von verschiedenen Brennereien.

Bourbon Whiskey

Die Schreibweise stellt den ersten Unterschied zwischen Bourbon Whiskey und schottischem Whisky dar, da vor dem „y“ ein „e“ steht. Zusätzlich unterscheiden sich die beiden Spirituosen in ihrer Herkunft und den verwendeten Zutaten.

Bourbon Whiskey ist ein echter Klassiker aus Kentucky, der aus einem Destillat hergestellt wird, welches mindestens 51 Prozent Mais enthält und üblicherweise auch Roggen oder Gerste beigemischt bekommt.

Es gibt spezifische Anforderungen, die ein Bourbon Whiskey erfüllen muss, um diese Bezeichnung zu tragen. Beispielsweise muss ein Straight Bourbon Whiskey für mindestens 2 Jahre in neuen, angekohlten Fässern aus amerikanischer Eiche gelagert werden.

Wenn die Reifezeit weniger als 4 Jahre beträgt, muss diese Information auf dem Etikett angegeben werden. Der Alkoholgehalt darf bei der Herstellung nicht mehr als 80 Volumenprozent betragen und zu Beginn der Reifung nicht mehr als 62,5 Volumenprozent.

Obwohl Bourbon Whiskey in jedem Bundesstaat der USA hergestellt werden darf, befinden sich die meisten Brennereien in Kentucky und Tennessee. Jack Daniel’s Tennessee Whiskey ist weltweit der bekannteste Bourbon.

Weitere Unterteilung von Bourbon Whiskys

Bourbon Whiskeys können in Bourbon und Straight Bourbon unterteilt werden, wobei letzterer die zusätzliche Anforderung erfüllt, mindestens 2 Jahre in neuen Eichenfässern zu reifen.

Im Gegensatz zum reinen Bourbon, sind Zusatzstoffe beim Straight Bourbon nicht erlaubt und es gibt spezielle Anforderungen für verschiedene Arten von Bourbon Whiskey. Der Kentucky Straight Bourbon Whiskey wird ausschließlich in Kentucky hergestellt und muss für mindestens 2 Jahre in neuen Fässern aus amerikanischer Eiche reifen.

Der Bonded Bourbon stammt aus einer einzigen Brennerei und einem Jahrgang, und muss für mindestens 4 Jahre in speziellen Lagerhäusern gelagert werden. Tennessee Whiskey ist ähnlich wie Bourbon Whiskey, aber er muss ausschließlich in Tennessee hergestellt werden und durchläuft den Lincoln County Process, bei dem er vor der Reifung entweder durch Holzkohlechips gefiltert oder darin eingeweicht wird.

Rye Whiskey hingegen wird hauptsächlich in Nordamerika produziert und wird aus einer Maische hergestellt, die einen hohen Roggenanteil aufweist – in den USA müssen es mindestens 51 Prozent sein, um als Rye Whiskey bezeichnet zu werden.

Welche Whiskey Geschmacksrichtungen gibt es?

Einige der häufigsten Geschmacksrichtungen von Whiskys aus dem Whisky Vergleich sind süß mit Noten von Karamell, Honig und Vanille, fruchtig mit Nuancen von Zitrusfrüchten, Beeren oder Äpfeln, blumig/floral mit Aromen von Blumen und Kräutern und würzig mit nussigen, scharfen oder röstigen Noten.

Jeder Whisky hat seinen eigenen einzigartigen Geschmack und kann durch Zugabe von Wasser oder Veränderungen in der Temperatur beeinflusst werden. Demnach können Whiskys unterschiedliche Geschmacksnuancen haben, die je nach Herstellungsprozess und Fasslagerung variieren:

  • Malzig: Insbesondere bei schottischen Whiskys, die aus gemälzter Gerste hergestellt werden, entsteht ein malziges Aroma.
  • Süß: Diese Geschmacksnuancen von Whisky stammen hauptsächlich aus dem Fass, in dem er gelagert wurde. Einige Beispiele dafür sind Karamell, Honig, brauner Zucker, Vanille oder Datteln. Bourbon gehört zu den süßen Whiskys.
  • Fruchtig: Ein fruchtiger Whisky kann Nuancen von Zitrusfrüchten, Trauben, Beeren, Äpfeln oder sogar tropischen Früchten enthalten. Die Fruchtnoten stammen auch aus der Fasslagerung und werden typischerweise durch Rot- oder Weißweinfässer erzeugt.
  • Blumig: Diese Aromen erinnern an Blumen, Wiesen und Kräuter, einschließlich Jasmin, Rosen, Lilien und anderen Pflanzen. Zugabe von etwas Wasser verstärkt diese Nuancen.
  • Würzig: Nussige, leicht scharfe und würzige Aromen wie Vanille, Zimt, Muskat, Tabak, Kaffee, Röstaromen oder Pfeffer stammen ebenfalls aus der Fasslagerung. Die Intensität dieser Aromen hängt auch von der Ausbrennung der Fässer ab. Alte Sherryfässer können für einen würzigen Whisky verantwortlich sein.
  • Holzig: Die Geschmacksrichtung „holzig“ lässt sich in zwei Unterkategorien unterteilen. Zum einen gibt es den Geschmack von Holz, der durch die Verwendung von Fässern entsteht. Zum anderen gibt es Aromen, die von den Inhalten stammen, die zuvor in einem Holzfass gelagert wurden, wie zum Beispiel Wein, Sherry, Cognac, Portwein oder Bourbon.
  • Maritim: Die Geschmacksrichtung „maritim“ beschreibt ein leicht salziges, küstenluft-artiges oder Seegras-artiges Aroma, das durch die Lagerung entsteht. Anders als beim holzigen Geschmack kommt dieser jedoch nicht aus dem Fass, sondern resultiert aus dem Lagerort. Häufig wird eine Lagerung in Küstennähe mit einer maritimen Note in Verbindung gebracht.
  • Torfig/Rauchig: Während einige Kenner zwischen torfigem und rauchigem Geschmack unterscheiden, werden sie hier zusammengefasst. Durch die Verwendung von Torf beim Darren des Malzes entsteht das rauchige Aroma, das auch als torfig empfunden werden kann. Es erinnert oft an Grillaromen und es können Nuancen von Moos, Torf, Rinde oder Kaminfeuer hervortreten. Oft gehen maritime Geschmacksrichtungen mit torfig-rauchigem Geschmack einher.
  • Medizinisch/Streng: Whisky-Enthusiasten meiden oft Geschmacksrichtungen, die als stechend, spritig, streng oder ölig wahrgenommen werden, da diese als unangenehm oder sogar als Fehlaromen gelten. Solche Nuancen sind in Whiskys eher selten zu finden. Ein hoher Alkoholgehalt von 55 Volumenprozent kann jedoch solche Noten verstärken und hervortreten lassen.

Worauf beim Kauf von Whisky achten?

Die Qualität eines Whiskys hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den verwendeten Zutaten, der Lagerung in Fässern und dem Klima des Herkunftslandes. Es ist nahezu unmöglich, verschiedene Whiskysorten miteinander zu vergleichen, da jede Destillerie und Abfüllung ihren einzigartigen Charakter hat.

Doch ein guter Whisky aus den Whisky Test zeichnet sich durch eine komplexe Aromenvielfalt aus, die durch die sorgfältige Auswahl der Zutaten und die Reifung in Fässern entsteht. Im Folgenden erfährst du die wichtigsten Kriterien aus dem Whisky Test, die bei der Eingrenzung der Auswahl helfen können.

Geschmack

Jeder Whisky hat seine eigenen einzigartigen Geschmacksnoten und subtilen Nuancen, die ihn charakterisieren. Die Art der Herstellung, die Fassreife und das verwendete Holz beeinflussen die Aromen des Whiskys.

Während einige fruchtig und süß sind, können andere trocken und rauchig schmecken, abhängig von ihrem Herstellungsort oder ihrer Region. Mögliche Aromen sind Vanille, Malz, Honig, Kräuter, Holz, Toffee, Schokolade, und Pfeffer. Die Intensität der Aromen variiert ebenfalls.

In Schottland, einem der wichtigsten Herstellungsländer für Whisky, gibt es verschiedene Regionen, die jeweils ihre eigenen charakteristischen Eigenschaften aufweisen. Die Lowlands erzeugen meist sanfte und helle Whiskys ohne Torfgeschmack, während die Highlands kräftigere und teilweise stark getorfte Whiskys produzieren.

Die Region Speyside ist bekannt für ihre feinen und runden Single Malts, während die Inseln meist kräftigere Whiskys hervorbringen. Islay-Whiskys zeichnen sich oft durch eine starke Torfnote aus und haben dadurch einen unverwechselbaren Geschmack, der sie von Whiskys anderer Regionen unterscheidet.

Geruch und Farbe

Der Geruch und Geschmack eines Whiskys sind eng miteinander verknüpft. Ein hochwertiger Whiskey zeichnet sich durch ein komplexes Aroma aus, das die unterschiedlichen Geschmacksnoten hervorhebt. Um das Geschmackserlebnis zu optimieren, empfiehlt es sich, vor dem ersten Schluck das Bouquet des Getränks zu erkunden und die Aromen bewusst wahrzunehmen.

Die Farbe eines Whiskys kann auch Aufschluss über die Reifezeit geben. Je dunkler die Farbe, desto länger wurde der Whisky in der Regel gelagert. Die Farbnuancen resultieren allerdings nicht aus dem Alkohol selbst, sondern aus den verwendeten Fässern, in denen der Whiskey reifte. Unterschiedliche Hölzer verleihen dem Getränk unterschiedliche Farbtöne.

Zum Beispiel sorgt amerikanische Eiche für einen rötlichen Farbton. Die Farbpalette reicht von klar bis hin zu tiefem Schwarz, jedoch sollte man sich nicht allein auf die Farbe verlassen, da auch künstliche Farbstoffe zum Einsatz kommen können.

Fassreife

Die Fassreife bzw. das Alter ist ein weiteres wichtige Kriterium, das bei der Beurteilung und dem Vergleich von Whiskys berücksichtigt werden sollte. Die Fassreife hat einen großen Einfluss auf den Geschmack des Whiskys. Im Allgemeinen gilt: Je länger der Whisky gelagert wird, desto intensiver werden seine Aromen.Der Whisky kann dadurch eigene Aromen bilden und unerwünschte Aromen abbauen.

Im Gegensatz zum Wein reift Whisky auf eine andere Art und Weise. Obwohl das Alter die Qualität von Whisky verbessert, führt eine längere Reifezeit nicht automatisch zu einem besseren Geschmack. Vielmehr wird der Whisky durch eine längere Lagerung im Fass weicher und erhält einen vollmundigeren Geschmack. Sobald der Whisky in Flaschen abgefüllt ist, hört seine Reifung auf.

In der Regel liegt die Reifezeit für die meisten Whiskys zwischen 12 und 15 Jahren, mindestens jedoch bei drei Jahren. Manche Brennereien lagern ihren Whisky sogar bis zu 25 Jahre. Während sehr alte Whiskys oft weich und vollmundig sind, kann die Individualität darunter leiden, da die Fassnote zunehmend dominiert.

Blended Whiskys sind eine Kombination aus Whiskys unterschiedlicher Altersstufen. Wenn du auf die Abkürzung „NAS“ stößt, bedeutet dies „ohne Altersangabe“.

Herkunft

Das Herkunftsland und die Region, in der der Whisky hergestellt wird, haben einen großen Einfluss auf den Geschmack. Schottische Whiskys sind bekannt für ihren rauchigen Geschmack und das Aroma von Torf, während irische Whiskeys und amerikanischer Bourbon eher mild sind. Auch innerhalb Schottlands gibt es verschiedene Regionen, die für ihre jeweils eigenen Geschmacksnuancen bekannt sind.

In den letzten Jahren haben auch Produkte aus Japan, Kanada oder Indien bei Whiskey-Tests regelmäßig Bestnoten erhalten. Dennoch ist es wichtig, dass das Herkunftsland auf der Flasche angegeben ist, da sonst minderwertige Whiskys zusammengestellt sein könnten, die aus preiswerten Zutaten aus verschiedenen Ländern bestehen.

Darüber hinaus sollten die angegebenen Jahre der Reifung laut dem Whisky Test nicht als alleiniges Qualitätsmerkmal betrachtet werden. Sie sind nur ein Kaufkriterium, das unter Berücksichtigung weiterer Kaufkriterien an Relevanz gewinnt.

Herstellung

Die Herstellung von Whisky kann nicht nur anhand der verwendeten Zutaten unterschieden werden, sondern auch durch den Prozess, der bei der Herstellung eingesetzt wird.

Single Whiskys wie Single Malt oder Single Grain Whisky werden ausschließlich von einer Destillerie hergestellt und dürfen nicht mit Whiskys anderer Destillerien gemischt werden. Die Bezeichnung „Straight Bourbon Whisky“ wird für Bourbon Whisky verwendet, der bestimmten Vorgaben entspricht.

Schottland gilt als das Ursprungsland des Whiskys und die Bezeichnung „Scotch Whisky“ ist ein geschützter Begriff, der nur für Whiskys verwendet werden darf, die in Schottland hergestellt und mindestens drei Jahre lang gelagert wurden. Weitere beliebte Whiskyländer sind Irland, die USA und seit einigen Jahren auch Japan.

Die Unterschiede in den Whiskys aus verschiedenen Ländern und Regionen sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wie beispielsweise die Mineralisierung des verwendeten Wassers, das Klima während der Lagerung und die verwendeten Getreidesorten, die je nach Region variieren können.

Lagerung

Whisky muss zwingend in einem Holzfass gelagert werden, ansonsten darf er nicht als Whisky bezeichnet werden. Die Europäische Union hat außerdem eine Verordnung erlassen, die besagt, dass die Fässer maximal 700 Liter fassen dürfen. Der Grund dafür ist, dass ein zu großes Fass das Verhältnis zwischen Holzoberfläche und Inhalt verringert, was die Aromenentwicklung negativ beeinflussen kann.

In der Regel werden Eichenfässer verwendet, die entweder neu oder zuvor für andere Spirituosen wie Sherry oder Portwein genutzt wurden. Das Holz und die darin enthaltenen Aromen haben einen großen Einfluss auf den Geschmack des Whiskys. Für lang gereifte Whiskys wird oft die Bezeichnung „old“ verwendet, diese ist jedoch nicht geschützt.

Alkoholgehalt

Um den vollen Genuss von Whisky zu erleben, empfiehlt es sich, ihn pur zu trinken. Allerdings ist bei hochwertigen Whiskys, die direkt aus dem Fass abgefüllt werden und einen Alkoholgehalt von bis zu 50% bis 60% aufweisen, Vorsicht geboten.

In diesem Fall sollte der Whisky vor dem Trinken mit Wasser verdünnt werden, da der hohe Alkoholgehalt die Lippen betäuben kann und den Genuss trüben könnte.

Preis

Der Kaufpreis eines Whiskys ist in erster Linie von persönlichen Vorlieben abhängig. Es gibt jedoch einige Orientierungspunkte aus dem Whisky Test, anhand derer du abschätzen kannst, welcher Whisky für einen bestimmten Anlass angemessen ist.

Zudem kann der Preis auch ein Hinweis auf die Qualität des Inhalts sein. Hierbei gibt es im Wesentlichen drei Gruppen (Preisangaben für 0,7 Liter-Flaschen):

  • Discount-Whiskys: 8 – 10 Euro
  • Blended-Whiskys: 9 – 25 Euro
  • Single-Malt-Whiskys: ab 25 Euro

Premium Whiskys wie Sondereditionen können 100 EUR oder mehr pro Flasche kosten, bieten aber ein einzigartiges Aroma. Hier findest du die besten Whiskys im Vergleich. So kannst du dir selbst ein ganz gutes Bild machen.

Welches sind die wichtigsten Whisky-Regionen?

In den traditionsreichen Destillerien der verschieden Whisky-Regionen, werden aus sorgfältig ausgewählten Zutaten und mit viel Geduld und handwerklichem Geschick fein abgestimmte Whiskys verschiedener Sorten produziert.

Welche Whisky-Regionen das sind, liest du in den folgenden Abschnitten. Denn auch das Herkunftsland spielt bei der Whisky-Auswahl eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Schottland

Mit über 100 aktiven Whiskydestillerien ist Schottland die Heimat des klassischen Single Malt Whiskys aus gemälzter Gerste. Besondere Aromen sind beim Islay-Whisky durch das Torfen und beim Speyside-Whisky durch eine besondere Milde gegeben.

Obwohl schottischer Whisky in verschiedenen Regionen produziert wird, stammt der Großteil der Whiskys aus den Highlands. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die wichtigsten Whisky-Regionen in Schottland:

  • Lowlands: Die Whiskys aus den Lowlands sind eher hell und sanft im Geschmack. Sie zeichnen sich durch den Verzicht auf Torf aus. Der Whisky Auchentoshan wird hier sehr empfohlen.
  • Highlands: Im Vergleich zu den Lowlands sind die Whiskys aus den Highlands kräftiger im Geschmack. Dabei kann die Menge an Torf von gering bis groß variieren. Die Brennereien Edradour, Dalmore und Glenmorangie gehören zu den bekanntesten und besten Whiskys dieser Region.
  • Speyside: In Speyside werden sehr feine und runde Single Malts hergestellt. Besonders empfehlenswerte Produkte sind Glenlivet, The Macallan, Glenfiddich und Glenfarclas.
  • Islands: Die Whiskys von den Inseln sind in der Regel kräftiger im Geschmack. Scala, Walker, Isle of Jura und Springbank können mit ihrem intensiven Aroma überzeugen.
  • Islay: Islay-Whiskys unterscheiden sich in der Regel deutlich vom Rest der Welt, da Torf hier eine große Rolle spielt. Sehr gute Whiskys kommen hier u.a. von den Brennereien Bowmore, Port Ellen, Laphroaig, Lagavulin und Ardberg.

Übrigens: Produkte für den Massenmarkt müssen oft nur die minimalen Anforderungen an einen „Blended Scotch“ erfüllen, weshalb sie sich gerne mit dieser berühmten Bezeichnung schmücken. Blended Scotch kann im Gegensatz zum Single Malt außerhalb Schottlands abgefüllt werden.

Irland

Irish Whiskey wird teilweise mit Hafer hergestellt und durchläuft das dreimalige Destillationsverfahren im Patent-Still-Verfahren. Im Allgemeinen sind Irish Whiskeys milder als schottische Whiskys. Jameson ist eine der bekanntesten Marken irischen Whiskeys.

USA

In den USA muss Straight Whiskey nur zwei Jahre lang im Fass gelagert werden. Bourbon Whiskey muss zu mindestens 51 Prozent aus Mais bestehen, während Rye Whiskey zu mindestens 51 Prozent aus Roggen hergestellt wird.

Tennessee Whiskey ist aufgrund seiner speziellen Filterung sehr mild. Jack Daniels und Jim Beam sind bekannte Marken von amerikanischem Whiskey. Oft wird amerikanischer Whiskey auf Eis oder mit speziellen Whisky-Steinen gekühlt getrunken.

Weitere Whisky-Länder

Seit einiger Zeit sind im Whisky-Test nicht mehr nur Sorten aus den traditionellen Whisky-Regionen vertreten. Im gut sortierten Whisky-Shop finden sich mittlerweile auch Whiskys aus exotischeren Herstellungsländern wie Japan, Indien, Kanada oder Deutschland.

Obwohl Deutschland mit einer jährlichen Produktion von 6 Millionen Litern und fast 10 Millionen Flaschen aufwarten kann, ist dies im Vergleich zu den fast 100 Millionen Litern des Whiskys Jack Daniels eher bescheiden.

Neben den bekannten Vertretern aus Schottland, Irland und den USA können auch Whiskys von Destillerien wie Slyrs, Amrut, Nikka oder Canadian Club geschmacklich überzeugen. Obwohl diese Spirituosen auf dem Markt eher Nischenprodukte sind und nur von wenigen Whisky-Liebhabern getrunken werden, schaffen es die japanischen Vertreter immer wieder, als Testsieger hervorzugehen.

Dies liegt unter anderem daran, dass andere Regionen durchaus einige Vorteile bieten können, wie ein wärmeres Klima, das die Fassreife intensiviert, oder ein anderes Wasser mit veränderter Mineralisierung. Zudem sind die Vorschriften und Traditionen oft weniger streng. Allerdings sind Whiskys aus exotischeren Regionen meist teurer und haben weniger klangvolle oder bekannte Namen.

Welche Whisky-Destillerien produzieren gute Whiskys?

Von schottischen Single Malt-Whiskys bis hin zu amerikanischen Bourbons und japanischen Whiskys gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Whiskysorten, die oft mit Tradition und Handwerkskunst in Destillerien auf der ganzen Welt hergestellt werden. Hier sind fünf gute Whisky-Produzenten aus dem dem Whisky Vergleich, die für ihre exzellente Qualität und einzigartige Geschmacksprofile bekannt sind:

  • Lagavulin: Diese schottische Destillerie produziert Single Malt-Whisky, der für seine rauchige, torfige Note bekannt ist. Ihr 16-jähriger Whisky gilt als einer der besten Scotch-Whiskys.
  • Booker’s: Dieser amerikanische Bourbon-Whisky wird von der Jim Beam Distillery hergestellt und zeichnet sich durch seine starke, komplexe und würzige Note aus. Er wird in limitierten Mengen abgefüllt und ist bei Sammlern und Whisky-Kennern sehr begehrt.
  • Nikka: Diese japanische Whisky-Destillerie ist bekannt für ihre sorgfältige Handwerkskunst und die Verwendung von einheimischen Zutaten. Ihr Whisky hat einen einzigartigen Geschmack und gilt als einer der besten japanischen Whiskys.
  • Redbreast: Diese irische Whisky-Marke produziert Single Pot Still-Whisky, der aus einer Kombination aus gemälzter und ungemälzter Gerste hergestellt wird. Ihr Whisky ist bekannt für seine seidige Textur und die fruchtigen Aromen.
  • Highland Park: Diese schottische Destillerie auf den Orkney-Inseln produziert Single Malt-Whisky, der für seinen reichen, rauchigen Geschmack und die Verwendung von lokalen Zutaten bekannt ist. Ihr 18-jähriger Whisky ist besonders beliebt bei Whisky-Liebhabern.

Fachbegriffe zum Thema Whisky

Whisky ist eine komplexe Spirituose und hat daher viele Fachbegriffe, die für die Verkostung und Bewertung von Whisky von Bedeutung sind. Kenntnisse dieser Begriffe können dazu beitragen, die Aromen und Geschmacksnoten von Whisky besser zu verstehen und zu schätzen.

Einige wichtige Fachbegriffe beziehen sich auf die Herstellung und werden im Folgenden kurz erklärt. So kannst du besser mitreden, wenn jemand sein Fachwissen über Whisky rausballert.

Single Cask / Single Barrel

Single Barrel oder Single Cask Whisky wird aus nur einem Fass hergestellt, im Gegensatz zur Herstellung aus mehreren Fässern. Dadurch erhält er sein einzigartiges und oft teures Aroma, das durch das spezifische Fass geprägt wird.

Die Anzahl der Flaschen, die aus einem Fass abgefüllt werden können, hängt von dessen Volumen ab, was jeden Single Cask Whisky besonders und selten macht. Um Fehlaromen zu vermeiden, verwenden Hersteller oft sehr hochwertige Fässer für die Herstellung eines Single Cask Whiskys.

Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften, die einen Whisky als Single Barrel deklarieren oder die Art des Fasses, das verwendet werden muss, festlegen. Jede Brennerei entscheidet individuell.

Allerdings müssen bestimmte Angaben auf dem Etikett stehen, wie die Fassnummer, der Fasstyp, das Destillations- und Abfülldatum sowie die Flaschen-Nummerierung, um die Herkunft des Whiskys nachvollziehen zu können.

Batch oder Small Batch

Ein Batch oder Small Batch Whisky reift in einer begrenzten Anzahl sorgfältig ausgewählter Fässer, die optimal für die Reifung geeignet sind. Da diese Fässer nur begrenzt zur Verfügung stehen, variieren die verwendeten Fässer bei jeder Abfüllung. Dadurch können sich die Chargen eines bestimmten Whiskys in Geschmack und Aroma leicht unterscheiden.

Die Begriffe Batch und Small Batch sind nicht gesetzlich definiert oder reguliert. Jede Destillerie entscheidet selbst, wie groß eine Charge sein soll und aus welchen Fässern sie besteht.

Cask Strength

Ein Whisky, der als Cask Strength bezeichnet wird, wurde vor der Abfüllung nicht mit Wasser verdünnt, um ihn trinkfertig zu machen.

Diese Whiskys haben oft einen höheren Alkoholgehalt und sollen dank ihres intensiven Geschmacks und Aromas Kennern besonders gut gefallen.

Double Wood

Wenn ein Whisky als Double Wood bezeichnet wird, bedeutet dies, dass er zuerst in Bourbon-Eichenfässern gelagert wurde und dann in einer anderen Art von Fass nachgereift ist.

Oft handelt es sich dabei um Sherry-Fässer aus spanischer Eiche. Durch diese doppelte Reifung in verschiedenen Fässern soll der Whisky eine größere Komplexität und Vielfalt an Aromen erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Bei einem Whisky Vergleich kommen immer wieder bestimmte Fragen auf, die auch in diesem Kaufratgeber berücksichtigt werden sollen.

Im folgenden FAQ-Teil erhältst du die Antworten zu den wichtigsten Fragen aus verschiedenen Bewertungen und Kundenrezessionen zu Whiskys.

Ist Scotch ein Whisky?

Ja, aber: Scotch wird ausschließlich in Schottland hergestellt und wird ohne „e“ im Wort Whisky geschrieben. Im Gegensatz zu anderen Whiskys wird Scotch hauptsächlich aus gemälzter Gerste hergestellt und muss mindestens drei Jahre alt sein.

Außerdem muss er in Schottland destilliert und abgefüllt werden, und der Mindestalkoholgehalt beträgt 40%, während der maximale Alkoholgehalt bei 94,8% liegt.

Wie wird Whisky geschmeckt?

Für eine optimale Verkostungserfahrung kannst du folgende Schritte befolgen:

  1. Spüle zunächst deinen Mund mit kaltem Wasser aus, um den Geschmackssinn zu neutralisieren.
  2. Rieche aus einer Entfernung von 10-15 cm und bringe das Glas allmählich näher an die Nase, um das Aroma zu intensivieren. Bevor du einen Schluck nimmst, achte auf die Farbe des Whiskys: Dunklere Farben weisen oft auf einen älteren Whisky hin.
  3. Wenn du den Whisky im Mund hast, spiele mit ihm, lasse ihn auf der Zunge rollen und im Gaumen verteilen. Achte dabei auf die verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie Vanille, Kakao, Schokolade, Gewürze und Früchte, sowie Anzeichen von Rauch und Torf.

Übung macht den Meister: Es erfordert etwas Zeit und Übung, um die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von Whisky zu erkennen und zu schätzen.

Wie wird Whisky ohne Farbstoff hergestellt?

Der Whiskyherstellung wird oft Zuckerkulör in Form von Farbstoff hinzugefügt, um bei jeder Abfüllung eine gleichbleibende Farbnuance zu gewährleisten.

Die natürliche Färbung der Whiskys variiert aufgrund der Vermählung unterschiedlicher Whiskys in einem Blend sowie der Fasslagerung, da jedes Fass eine einzigartige Farbe hat.

Einige Hersteller verzichten jedoch auf die Zugabe von Zuckerkulör, um naturbelassene Produkte anzubieten, die dem wachsenden Trend und der Nachfrage nach naturbelassenen Produkten entsprechen.

Was ist Whisky Sour?

Whisky Sour ist ein alkoholisches Getränk, das aus einer Kombination von Whisky, Zitronensaft und Zucker hergestellt wird.

Es gibt auch Variationen wie den Boston Sour, der zusätzlich Eiweiß/Eiklar enthält, oder den New York Sour, der mit einem Schuss Rotwein verfeinert wird.

Wie viele Kalorien enthält ein Whisky?

Der Großteil der Kalorien im Whisky stammt aus dem Alkoholgehalt. In der Regel enthält ein 40 ml Glas Whisky etwa 90 kcal.

Wie viel Alkoholprozent hat ein guter Whisky?

Für einen guten Whisky gibt es laut dem Whisky Vergleich keine feste Alkoholprozentzahl, jedoch ist ein Mindestalkoholgehalt von 40% vorgeschrieben.

Einige Whiskys können jedoch bis zu 60% oder mehr Alkoholgehalt haben, was bedeutet, dass sie unverdünnt sind und vom Verkoster mit Wasser verdünnt werden müssen.

Trinkt man Whisky kalt oder warm?

Kenner bevorzugen es, ihren Whisky bei Zimmertemperatur zu genießen. Wenn du es lieber kalt magst, solltest du jedoch auf Eiswürfel verzichten, da sie schmelzen und den Whisky verdünnen, was den Geschmack beeinträchtigen kann.

Eine Alternative sind Whiskysteine, die den Whisky kühlen, ohne ihn zu verdünnen. So kannst du deinen Whisky ohne Geschmacksverlust kalt genießen.

Welches Getreide nutzt man für Whisky?

Für die Herstellung von Whisky wird je nach Sorte und Region unterschiedliches Getreide verwendet.

  • Grain-Whisky kann beispielsweise aus Gerste oder Weizen bestehen, wobei die Gerste in diesem Fall ungemälzt ist.
  • Rye-Whiskey hingegen muss zu mindestens 51 Prozent aus Roggen bestehen.

Gibt es eine alkoholfreie Alternative zu Whisky?

Es gibt zahlreiche alkoholfreie Aperitif-Optionen, einschließlich einer alkoholfreien Variante von Whisky, die zwar nicht offiziell als solche bezeichnet werden darf, aber einen erstaunlichen Geschmack hat.

Was ist der Unterschied zwischen Whisky und Whiskey?

Die Schreibweise von Whisky und Whiskey ist lediglich unterschiedlich und hängt hauptsächlich vom Herkunftsland ab.

In Schottland und Kanada wird die Bezeichnung Whisky verwendet, während in den USA und Irland Whiskey geschrieben wird.

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