Boxsack Test: Die besten Boxsäcke im Vergleich!

BoxsackWillst du einen Boxsack kaufen? Der Boxsack gilt als der beste Freund eines jeden Boxers. Er muss eine ganze Menge wegstecken können. Manche kennen ihn auch unter der Bezeichnung Sandsack.

Schon in der Antike fand der Boxsack Anwendung als Trainingsgerät für vielerlei Sportarten. In der damaligen Zeit wurden die Boxsäcke – beispielsweise in Griechenland – mit Mehl oder Feigenkernen gefüllt. Die Außenhaut bestand dabei aus Leder. Nach der Füllung fand eine Aufhängung an einem Seil statt.

Die Römer nutzten ebenfalls diese Trainingsgeräte. Jedoch nicht ausschließlich für sportliche Aktivitäten, sondern auch für medizinische Zwecke. So fanden die damaligen Boxsäcke ihren Einsatz im Bereich der Heilgymnastik.

Bis heute wurde immer weiter daran geforscht, wie man den Boxsack noch besser optimieren kann. In diesem Boxsack Test werde ich dir zeigen, worauf es bei einem Boxsack ankommt und woran du einen guten von einem schlechten Boxsack unterscheiden kannst.

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Woraus besteht ein Boxsack?

Wer sich einen Boxsack kaufen möchte, sollte wissen, dass es sich hierbei um ein Trainingsgerät handelt, welches aus einer äußeren Haut sowie einer Füllung besteht. Im Großen und Ganzen besteht die Außenhaut aus

  • Kunstleder
  • Leder
  • Nylon

Und, obwohl ein Boxsack gelegentlich auch Sandsack genannt wird, ist dieser nicht mit Sand gefüllt. Stattdessen besteht die Füllung aus verschiedenen Getreidesorten, wie beispielsweise Mais, einem Granulat aus Kunststoff oder auch Sägespänen. Bei leichteren Modellen ist der Boxsack auch mit Schaumstoff oder Stoffresten gefüllt.

Welche Form kann ein Boxsack haben?

Wenn du einen Boxsack kaufen willst, wird dir die zylindrische Form desselben gleich ins Auge fallen. In der Regel wird dieser mithilfe eines Seils oder auch einer Kette an der Decke der Räumlichkeit aufgehängt. Damit erfüllt er die Funktion des Gegengewichts, damit du effektiv die unterschiedlichen Tritt- und Schlagtechniken des Boxsports trainieren kannst.

Du kannst aber auch eine besondere Form von einem Boxsack kaufen, und zwar die Boxbirne. Diese findet vornehmlich beim Punching Training ihren Einsatz. Diesen Boxsack kaufen viele Kunden, die ein kleineres Modell wünschen, welches nicht mithilfe einer Stahlkette oder einem Seil an der Decke aufgehängt werden muss. Die Aufhängung desselben erfolgt an einer pendelnden Stütze.

Der Standboxsack

Ein robuster Standboxsack ist ein beliebtes Sportgerät, das mit vielen Details überzeugen kann. Dieser Boxsack hängt dabei nicht wie gewöhnlich an der Decke. Solch ein Boxsack bietet eine robuste Angriffsfläche und eignet sich für bestimmte Übungen.

Was ist ein Standboxsack?

Ein Standboxsack ist ein stehender Boxsack, der für Jung und Alt ohne den Umstand des Aufhängens an der Decke zu platzieren ist. Das Sportgerät ist in einigen Varianten zu finden, sodass sich bestimmte Übungen besonders gut trainieren lassen. Ein Standboxsack soll beispielsweise für Übungen mit Kicks ausgestattet sein.

Viele Modelle bieten eine eigene Manschette, die für gezielte Übungsvarianten verwendet werden kann. Es gibt höhenverstellbare Ausführungen, die für den Sportler eine optimale Basis für ein Training bieten. So könnten theoretisch Kinder und Eltern mit einem Boxsack trainieren.

Natürlich gibt es auch Boxsäcke für die Kleinen, aber häufig ist es bereits möglich, noch einfachere Lösungen zu finden. An einem gewöhnlichen Standboxsack sind alle denkbaren Kicks und Jabs zu üben. Für höhere Ansprüche gibt es zudem einen Standboxdummy. Weiterhin ist ein Training für

  • Schnelligkeit,
  • Muskeln und
  • Kondition

von einem Boxsportler mit einer Standboxbirne trainierbar. Bei der kleiner Standboxsack Variante können womöglich nur weniger Übungen durchgeführt werden. Ein gewöhnlicher Standboxsack verspricht hingegen für einen Sportler viele Funktionen und Übungsmöglichkeiten in nur einem Sportgerät.

Lediglich ein Standboxdummy mit einem vorgeformten Kopf bietet noch mehr zusätzliche Möglichkeiten für ein sehr gezieltes Training. Üblicherweise zeigt sich ein Standboxdummy auch ähnlich einem echten Boxpartner.

Vor- und Nachteile eines Standboxsacks

Die Nachteile eines Standboxsackes liegen theoretisch auf der Hand. Der Boxsack hängt nicht, sondern muss stehen. Dies bedeutet, dass eine passende Füllung eingefüllt und später wieder entleert werden muss. Vielen Sportlern fällt später das Entleeren nicht leicht. Zudem kann ein Boxsack dennoch bei starker Schwingung auch kippen und Fallen. Sicherlich ist dies nicht gewollt.

Denn ein Boxsack sollte möglichst fest verankert sein oder zumindest ausreichend gut stehen. Ein hängender Boxsack könnte möglicherweise einen Vorteil bieten. Allerdings verfügt ein Standboxsack ebenso über Vorteile. Denn dieser kann für den Anwender bei normalen Trainingseinheiten und gerade für den Einsteiger zunächst gut stehen und bietet eine große Angriffsfläche, die zudem in ihrer Standhöhe verstellbar ist.

Ein hängender Boxsack ist nicht einfach an einer anderen Stelle zu platzieren. Hierfür müsste erst neu gebohrt werden. Ein Standboxsack ist auf Wunsch an eine andere Stelle zu stellen und ist mit einer geeigneten Füllung zu bestücken, die dies ermöglicht.

Weiterhin kann solch ein Boxsack für den Sportler auch an der Oberseite mit einer passenden Füllung befüllt werden. Diese Füllung ist auf Wunsch zu verändern und kann nach einiger Zeit üblicherweise ausgewechselt werden. Hierfür muss der Boxsack dann nicht erst von der Decke heruntergeholt werden.

Boxdummy oder „normaler“ Boxsack

Ein normaler Boxsack eignet sich zunächst einmal optimal für Einsteiger, die nur wenige Übungen durchführen und noch nicht gezielt mit Schlägen an den Kopf trainieren.

Fortgeschrittene hingegen würden ein Training vor allem so gestalten, dass gezielte Schläge stattfinden, die beim Training nochmals geübt werden. Dann ist es sinnvoll noch präziser schlagen zu lernen und einen realitätsnahen Trainingspartner nutzen zu können.

Worauf ist beim Boxsack kaufen zu achten?

Du möchtest einen Boxsack kaufen? Dann achte auf jeden Fall auf hochwertige Qualität desselben! Von Boxsäcken zu günstigen Preisen wirst du keinen langen Nutzen haben.

Bereits nach kurzer Benutzung muss mit dem Platzen der Nähte gerechnet werden. Das billig hergestellte Material wird spröde und beginnt zu verhärten.

Material des Boxsacks

Boxsäcke sind in den Materialien Nylon, unterschiedliche Arten von Kunstleder und diversen Herkunftsquellen von Echtleder erhältlich. Gänzlich nicht zu empfehlen sind Nylon und andere Kunstfasern. Die Boxhandschuhe werden dadurch beschädigt und sind dadurch nicht besonders langlebig.

Boxsäcke aus Echtleder und Kunstleder sind markant langlebiger und behalten ihre Formstabilität. Die Spitzenklasse des Materials ist hierbei unangefochten das Rindsleder.

Wenn du einen Boxsack kaufen willst, solltest du daher auf eine Verarbeitung entweder aus Kunstleder oder aus Leder achten. Der Vorteil der qualitativ hochwertigen Verarbeitung des Obermaterials besteht im Wesentlichen in der Langlebigkeit und besonderen Widerstandsfähigkeit.

Kaufst du einen Boxsack, der aus einfachem Stoff besteht, wirst du keine lange Freude daran haben. Ferner verleihen Leder respektive Kunstleder ein vollkommen anderes Schlaggefühl.

Für die Verarbeitung des Kunstleders kommt in der Hauptsache reißfestes Vinyl in Betracht. Dieses Material erweist sich sogar als noch widerstandsfähiger, als dies bei echtem Leder der Fall ist. Zumindest hat dies Gültigkeit für die ersten Jahre der Verwendung.

Möchtest du hingegen deinen Boxsack für einen längeren Einsatz kaufen, solltest du dich für einen entscheiden, dessen Außenhaut aus echtem Leder gefertigt worden ist.

Mater des Boxsacks

Begründet liegt dies in der Tatsache, dass Kunstleder im Verlaufe der Zeit beginnt, spröde zu werden. Somit bilden sich Risse und die sich im Material befindlichen Weichmacher verfliegen langsam.

Beim Boxsack solltest du daher wie gesagt auf eine besonders gute Verarbeitung Wert legen. Geht ein solches Trainingsgerät kaputt, ist dies im Allgemeinen stets eine Folge einer aufgeplatzten Naht. Das Füllmaterial dringt nach außen.

Achte also beim Kauf von einem Boxsack stets darauf, dass dieser nach Möglichkeit über wenige Nähte verfügt. Qualitativ hochwertige Modelle weisen außerdem eine doppelte Ausführung ihrer Nähte auf. Diese können von außen nicht gesehen werden, da sie sich im Bereich der Innenseite befinden.

Die richtige Boxsack-Größe

Die Standardausführung der Boxsäcke beträgt 70 – 180 cm. Mit der Größe wird auch das Gewicht des Boxsacks gesteigert. Für das Schlagtraining der geraden Treffer am Oberkörper reichen Boxsäcke zwischen 70 – 120 cm.

Für Kicks sollte der Boxsack jedoch über eine Länge von 120 cm oder 180 cm verfügen. Nur so kann man sein Training ideal gestalten.

Gewicht des Boxsacks

Die Frage sollte von zwei Seiten betrachtet werden. Wer nutzt den Boxsack? Ein kräftiger Boxer mit Schlagkraft sollte einen Boxsack mit hohem Gewicht selektieren, da ansonsten die Bewegungen des Pendels ein gutes Schlagtraining nicht ermöglichen. Kleine und leichte Boxer benötigen lediglich Säcke mit einem Gewicht von etwa 30 kg.

Auch die Art des Trainings spielt für das Gewicht des Boxsacks eine große Rolle. Für Kicks am Boxsacks muss dieser gezwungenermaßen ein hohes Gewicht aufweisen, da ansonsten wieder die Problematik mit der zu starken Bewegung des Pendels auftaucht.

Boxsackform

Ein allumfassendes Schlag – und Kicktraining kann an den traditionellen geraden Boxsäcken vorgenommen werden. Die Formation der Haken-Schläge und Kickfolgen sind nicht optimal auf den ganzen Körper.

Für das Kombi-Training von Tritten und Schlägen ist in seiner konischen Form der Star-Giant-Cone von Paffen Sport ein sehr guter Boxsack. In seiner konischen Form gibt er den menschlichen Körper mit breiten Schultern und enger Hüfte wieder.

Die Maisbirne wird für ein schwerpunktmäßiges Technik-Training von Hakenschlägen empfohlen. Die Form einer Birne bietend dementsprechend eine voluminöse Fläche für die Hakentreffer und Kopfschläge.

Der Allround Jab ist eine Verknüpfung zwischen einem Standard-Boxsack sowie einer Maisbirne und ist perfekt für Gerade- und Hakenschläge geeignet. Alle Formen von Boxsäcken sind auch als Standmodelle verfügbar.

Die letzte Form von Boxsäcken sind Doppelend-Bälle und können auch am Boden oder an der Decke befestigt werden. Die Variante des Doppelendballs ist als Standmodell mit stark beweglicher Spiralfeder erhältlich. Sie wird insbesondere für ein Abstimmungs-, Reaktions- und Schnelligkeitstraining verwendet. Hierbei ist die Genauigkeit der Schläge und deren Ausweichbewegungen am wichtigsten. Schlaghärte ist besser am traditionellen Boxsack zu trainieren.

Aufhängung

Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht bei billigen Boxsäcken in einer relativ schlecht ausgeführten Möglichkeit der Aufhängung oder Befestigung. Im Großen und Ganzen werden Boxsäcke an einem Seil oder auch einer Stahlkette an der Decke befestigt.

Ist diese so genannte Sollbruchstelle nicht kräftig genug ausgeführt, kommt es bereits nach einer kurzes Nutzungsdauer zum Riss. Dies hat eine weitere Nichtverwendbarkeit des Boxsacks zur Folge.

Aus diesem Grunde lohnt es sich, Wert darauf zu legen, dass die Aufhängung des gekauften Boxsacks so robust wie nur möglich miteinander kombiniert ist. Doppelte oder besser noch dreifache Nähte sind hier eine echte Hilfe. Zusätzlich erweisen sich eingebrachte Nieten als hervorragende ergänzende Stabilisatoren.

Idealerweise erfolgt die Befestigung an einem Drehgelenk über Ketten. Bei preiswerten Boxsäcken werden oft Nyonbänder als Aufhängung angeboten. Davon ist abzusehen, da sie schnell einreißen. Für die Deckenbefestigung gibt es noch anderweitig Wandausleger.

Welches Gewicht sollte der Boxsack haben?

Die Größe des Kinder Boxsack hängt davon ab, wozu der Kinder Boxsack benutzt werden soll. Für Einsteiger die nur ein Schlagtraining betreiben möchten, ist ein kleineres Modell empfehlenswert. Dieser ist platzsparender und leichter. Boxsäcke mit einer Größe ab achtzig Zentimeter sind hervorragend geeignet dafür.

Je größer der Boxsack ist, umso schwerer ist es, dass er beim Training schwingt. Wer Kickboxen betriebt, braucht einen Boxsack mit einer Größe von mindestens 120 Zentimeter. Wer dies beachtet, vermeidet Mehrkosten und einen Fehlkauf.

Kinder Boxsack für unter dreizehn Jährige

Für Kinder bis zwölf Jahren sollte kein Boxsack für Erwachsene gekauft werden, sondern ein kleineres und leichteres Modell für Kinder. Ein Kinder Boxsack erlaubt dem Nachwuchs einen preiswerten Einstieg in die Boxwelt.

Ein großer Boxsack mit vierzig bis fünfzig Kilogramm ist zu groß, zu schwer, sowie zu hart. Einen hängenden Boxsack kann der Sprössling eventuell nicht richtig erreichen. Als Alternative kann man auf einen freistehenden Boxsack zurück greifen.

Für leichtgewichtige Beginner ist es empfehlenswert einen zwanzig Kilogramm Boxsack zu kaufen, da er leicht ist und Handgelenkverletzungen vorbeugt. In jedem Fall ist es besser klein zu beginnen und sich nach und nach mit Erfahrung hochzutrainieren zu größeren und härteren Varianten.

Boxsack für erwachsene Boxanfänger

Männer und Frauen, die in den Boxsport einsteigen, sowie fortgeschrittene Personen, sollten einen Boxsack mit einem Gewicht von 35 – 40 Kilogramm kaufen. Die Modelle gibt in verschiedenen Größen, wie zum Beispiel achtzig Zentimeter, hundert Zentimeter, sowie 120 Zentimeter. Diese Größen sind auch für ein Kickboxtraining und für ein Kampfsporttraining geeignet.

Eine gute Lösung, falls man keine Möglichkeit hat einen schweren Boxsack an der Decke aufzuhängen, ist einen flexiblen Standboxsack zu kaufen. Eine Gesamtgröße von 1,95 Meter ist optimal. Zudem entfällt bei einem Standboxsack das Bohren und Dübeln.

Der Sandboxsack neigt sich dazu am Boden, wenn man ihn tritt oder boxt, ein wenig in die Richtung des Schlags. Dies hilft dabei, die richtige Positionierung zum Boxpartner zu trainieren

Boxsack für fortgeschrittene Männer und Frauen

Ein Boxsack mit fünfzig Kilogramm ist für fortgeschrittene Erwachsene mit ein bis fünf Jahren Trainingserfahrung genau das Richtige. Dadurch lässt sich ideal trainieren.

Ein fünfzig Kilo-Sack ist auch perfekt zum Kicktraining geeignet, da er durch sein Gewicht nur schwer ins Schaukeln kommt, selbst, wenn er mit aller Kraft mit dem Knie, dem Schienbein oder dem Fuß getroffen wird.

Was wird in einen Boxsack gefüllt?

Viele Sportler bestellen sich für ein Training zuhause einen Boxsack. Aufgrund der hohen Versandkosten, welche durch das Gewicht und der Größe entstehen, kann der Boxsack auch ungefüllt geordert werden und dann gefüllt werden.

Doch wie genau füllt man so einen ungefüllten Boxsack? Genau diese Frage werde ich dir in den nächsten Abschnitten genau beantworten.

Holzspäne und Papier

Holzspäne und Sägemehl können als Füllung für den Boxsack dienen, wenn ein harter Boxsack bevorzugt wird. Die beiden Materialien sind überall erhältlich und zudem preisgünstig.

Auch Papier kann zum Befüllen des Boxsacks verwendet werden. Kleine Papierschnipsel als Boxsackfüllung sind zwar sehr preisgünstig, aber die Freude hält nur kurz, denn das Papier zieht mit der Zeit Feuchtigkeit an und kann am Boden des Boxsacks sehr hart werden.

Die Papierfüllung kann aber optimalerweise mit anderen Füllungen, wie beispielsweise Stoffresten kombiniert werden, um eine gute Füllung zu ergeben.

Stoffreste und Textilreste

Die beste und bewährteste Füllung für den Boxsack ist eine Füllung mit klein geschnittenen Stoffreste, welche eine Größe von etwa vier mal vier Zentimeter haben sollten. Viele schon vom Hersteller gefüllte Säcke verwenden Textilien als Füllinhalt. Die Stoffreste verdichten sich nach und nach und der Trainingssack wird schwerer und härter.

Der Vorteil an Stoffresten ist, dass diese häufig umsonst von Schneidereien abgegeben werden, bevor sie im Müll landen. Es empfiehlt sich, immer etwas mehr Stoff mitzunehmen, da der Boxsack in regelmäßigen Abständen nachgefüllt werden muss. Ein Boxsack, der mit Stoff- und Textilresten gefüllt ist, hat eine gute Dämpfwirkung beim Schlagen und ergibt darüber hinaus einen formschönen Boxsack.

Granulatfüllung

Eine weitere gute Füllung für den Boxsack ist gemahlenes Gummigranulat, welche beispielsweise aus Reifen gewonnen wird. Manche Hersteller der Trainingssäcke füllen besonders gerne Boxbirnen mit dieser Füllung.

Das Granulat hat den Vorteil, dass es kein organischer Stoff ist und daher weder faulen noch schimmeln kann. Zudem bietet das Granulat eine gute Dämpfung beim Schlagen, ist unverwüstlich lange haltbar und der Boxsack wird sehr formschön. Allerdings ist Granulat schwer zu bekommen und fordert eine höhere Investition.

Zusammenfassung

Bevor man einen ungefüllten Boxsack kauft, sollte man sich in jedem Fall über die Preise für die entsprechende Füllung informieren und einen Vergleich erstellen.

Egal, welche Füllung man verwendet, es sollte immer mehr Füllung besorgt werden, da sich das Material nach einiger Zeit verdichtet und am Boden absetzt. Ein vom Hersteller vorab gefüllter Boxsack spart viel Arbeit und viel Zeit und kann die günstigere Variante sein. Deshalb wird in den meisten Fällen empfohlen, dass du den Boxsack in gefüllter Form beim Händler kaufst.

Wie hängt man einen Boxsack auf?

Zuerst sollte überprüft werden, ob die Halterung das Gewicht eines Boxsackes überhaupt tragen kann. Danach sind die Voraussetzungen des Ortes über die spätere Position des Boxsackes abzuklären. Die Aufhängung und speziell der Aufbau von Decken und Wänden spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Ist eine genügende Massivität vorhanden, z. B. Balken oder Träger, kann der Boxsack vernünftig aufgehangen werden. Zu der Halterung zählen noch geeignete Dübel und Schrauben. Die der Lieferung enthaltenen Befestigungsmaterialien genügen in den meisten Fällen, allerdings sollte die Maximalbelastung nicht überschritten werden, die der Hersteller vorgibt. Im Zweifelsfall stärkere Schrauben und Dübel verwenden.

Boxsack Halterung für die Decke

Durch eine Boxsack Halterung kann der Boxsack an der Decke befestigt werden. Diese Befestigungsart sollte bevorzugt werden. Dadurch kann der Boxsack frei schwingen.

Des Weiteren kann der Boxsack so für ein richtiges Training von allen Seiten mit Schlägen behandelt werden. Jedoch sollte bereits zu Beginn die Frage gestellt werden, ob die Halterung tatsächlich die Richtige ist. Dafür müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Genügend Platz an der Position wo der Boxsack befestigt werden soll.
  • Massive Deckenkonstruktion – Beton oder tragende Elemente, z. B. Holzbalken, Stahlträger.

Der Stahlträger ist sehr wichtig! Die Deckenhalterung für die Boxsack Halterung kann nicht nur einfach in eine Holzdecke befestigt werden oder in eine Decke, die bereits eine Neigung vorweist. Die Halterung wird zwar noch genug Halt finden, durch das Gewicht des Boxsackes ist allerdings Schluss für sie.

Ein Holzbalken eignet sich perfekt für eine Deckenhalterung. Die Montage ist einfach und verfügt über genügend Stabilität, um den Boxsack ohne Probleme zu tragen. Ein Stahlträger ist ebenfalls gut geeignet. Er ist aber kaum freiliegend in der Wohnung anzutreffen. Dann verbleibt nur noch eine Betondecke oder eine Ecke im Keller für den Platz des Boxsackes.

Wandhalterung für den Boxsack

Eine Alternative zur Deckenhalterung bietet die Boxsack Halterung für die Wand. Sie ist immer dann gut geeignet, falls nicht genug Räumlichkeit vorhanden ist oder die Hausdecken nicht massiv genug sind, um eine Befestigung des Boxsacks zu gewährleisten.

Im Zusammenspiel mit Dübel gewähren Betonwände oder Steine den notwendigen Halt. Bei anderen Baustoffen z. B. Ytong ist Vorsicht geboten. Hier können keine üblichen Dübel verwendet werden. Die passenden Spezialdübel für Porenbeton gibt es im Baumarkt.

Insbesondere in alten Häusern kann es problematisch werden, eine geeignete Stelle an der Wand zu eruieren, die genügend Stabilität für eine Boxsack Wandhalterung gewährt.

Boxsack Ständer

Zu den obigen Befestigungsmöglichkeiten gibt es noch die Alternative, den Boxsack ohne Schrauben zu befestigen. Der Handel offeriert in diesem Bereich Boxsackständer. Das stabile Stahlgerüst kann an fast jeder Stelle aufgestellt werden.

Der Boxsack wird aufgehängt und die Box-Station wird über entsprechende Vorrichtungen mit Gewichten (Hantelscheiben) beschwert. Nachteil: Höhere Investition gegenüber einer Decken- oder Wandhalterung.

Was bringt das Boxsack Training?

Wer Gewichtsprobleme hat, möchte meistens etwas dagegen unternehmen. Ein Boxsack hilft dabei, das Gewicht zu reduzieren.

Das Boxsack Training für die eigene Fitness ist gesund und kann in jedem Alter vollzogen werden, solange man sich fit genug dafür fühlt. Zudem baut der Boxsack nebenbei aufgestaute Aggressionen ab.

Der Boxsack als Fitnessgerät

Beim Boxsack Training trainiert man den ganzen Körper, und dies ganz bequem in den eigenen vier Wänden, ohne ein teures Sportstudio besuchen zu müssen Der Boxsack bietet viele Varianten zum Trainieren, wie zum Beispiel das Schattenboxen.

Wer nur zwei bis dreimal in der Woche fünfzehn Minuten trainiert, erhöht die Kondition und verbessert die Schlagtechnik. Darüber hinaus werden die Muskeln im Oberkörper, in den Armen und Beinen trainiert und die Pfunde purzeln.

Vorteile des Boxsack Trainings

Der größte Vorteil ist, dass mit einem Boxsack das Training zu Hause an nur einem Gerät stattfinden kann. Man spart Geld für das Fitnesscenter, sowie für weitere teure Geräte. Zudem passt ein Boxsack immer in eine Ecke oder einen Platz an der Decke.

Einzelne Schläge wie beispielsweise Haken, Cross oder Jab können effektiv trainiert werden. Ebenfalls Schläge in Verbindung mit einer raschen Abfolge können geübt werden. Das stärkt die Schultermuskulatur, sowie dem Rücken und die Muskulatur der Arme. Ein gezieltes Boxsack Training bringt eine erfreuliche Gewichtsreduzierung mit sich, da die körperliche Anstrengung Kalorien verbraucht.

Jede Menge Kalorien verbrauchen

Kurze Trainingsabläufe am Boxsack sorgen bereits für eine Gewichtsreduzierung. Bereits eine halbe Stunde Training führt zu einem Kalorienverbrauch von 300 bis 400 Kalorien und reduziert das Körperfett erfolgreich. Ein Boxsack kann platzsparend zu Hause aufgehängt werden oder auch als Standboxsack aufgestellt werden. Das Training mit dem Sandsack beansprucht den ganzen Körper.

Wer die Standardübungen am Boxsack beherrscht, kann damit beginnen, die Beine am Boxsack zu benutzen und mit dem Kicken zu starten. Für Einsteiger sind einfache und leichte Frontkicks optimal, um die Muskeln der Beine zu trainieren.

Selbstverständlich ist dieses sportliche Workout am Boxsack auch anstrengend, besonders für einen Anfänger, dafür wird man mit einer Gewichtsabnahme belohnt. Fortgeschrittene Boxfreudige können ein paar Sidekicks oder Lowkicks versuchen. Eine kleine Pause zwischen dem Training ist sehr wichtig, um die Muskeln locker zu machen.

Gewichtsreduzierung am Boxsack

Es gibt unterschiedliche Wege im Trainingsprogramm, mit denen man sich fit halten und gleichzeitig auch abnehmen kann. Zum Beispiel Schattenboxen. Beim Schattenboxen kommt es zum einen auf die Körperhaltung an und auf die Schlagtechnik. Auch wenn man nicht gerade Klitschko nacheifern möchte, so sind die Bewegungsabläufe am Boxsack nicht unwichtig, da sonst auch die Verletzungsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann.

Schattenboxen sollte nur die Vorstufe für die Grundhaltung sein. Im Anschluss kann dann mit einem leichten Boxtraining am Sandsack begonnen werden. Automatisch wird sich bei einem Training von nur 2 – 3 mal die Woche 15 Minuten die Kondition erhöhen und die Schlagtechnik verbessern. Ein derartiges Training am Boxsack kräftigt die Muskeln im Oberkörper, Armen und Beinen und lässt dabei automatisch die Pfunde purzeln.

Training zur Gewichtsreduzierung

Nun ist es allerdings gerade zu Hause alleine am Boxsack auf Dauer langweilig, immer nur auf den Sack einzuprügeln. Ein kleines Programm sollte da schon für den nötigen Antrieb sorgen. Ein Programm kann zum Beispiel ein Intervalltraining bedeuten. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass kurze Trainingsabläufe am Boxsack für eine Gewichtsabnahme wesentlich effektiver sind als ein längeres Ausdauertraining.

So lassen sich am Boxsack Kombinationen schlagen, die immer durch eine kleine Pause unterbrochen werden. Selbst in der Pause muss man das Wort “Pause” nicht wörtlich nehmen und wie versteinert vor dem Boxsack stehen. Auch ein Tänzeln vor und um den Boxsack herum hilft bei einer Fettreduzierung.

Man sollte am Boxsack auch keine Eintagsfliegen veranstalten, sondern sein Programm dauerhaft durchziehen und mit der Zeit mit anderen Übungen erweitern. Der Körper besitzt viele Muskeln, die angesprochen werden müssen, aber auch Fettpolster die nicht sein müssen.

Daher lohnt sich gerade an einem Boxsack ein Training, welches den ganzen Körper beansprucht. Wer mit dem Standardablauf am Sandsack vertraut ist, kann versuchen, auch einmal die Beine am Boxsack zu benutzen und mit Kicks anfangen. Am Anfang sind die einfachen und leichten Frontkicks ideal, um die Beinmuskeln zu trainieren.

Da diese sportliche Betätigung am Boxsack auch ein wenig anstrengend ist, zumindest für einen Anfänger, reduziert sich damit auch gleichzeitig das Gewicht. Im weiteren Verlauf kann man dann ein paar Sidekicks oder Lowkicks probieren. Zwischendurch ist immer wieder eine kleine Pause zur Lockerung wichtig.

Wird für ein Training am Boxsack eine spezielle Ausrüstung benötigt?

Zum Boxsport Zubehör gehören zu dem Boxsack auch die passenden Boxhandschuhe. Die Boxhandschuhe sollten nicht zu schwer sein. Boxhandschuhe für Frauen sollten so um die 10 oz haben. Die Größen reichen von 6 oz bis 18 oz.

Für eine Gewichtsreduzierung sollten die Boxhandschuhe deshalb nicht zu schwer sein, da es sonst zu schnell zu einer Ermüdungserscheinung in den Armen kommt, bevor der Körper hier Fett verbrennen kann.

Fazit

Das wichtigste Kriterium beim Boxsack kaufen besteht in einer hervorragenden Qualität. Der Boxsack gilt als nahezu unverzichtbares Hilfsmittel für Kampfsportler und natürlich Boxer.

Mit ihm hat jeder Sportler die Chance, im Vorfeld während des Trainings einen Gegner zu simulieren und sich auf alle Eventualitäten während des Boxkampfs einzustellen. Ohne einen gekauften Boxsack wäre dies nicht möglich.

Im Verlaufe des Trainings wird der Boxsack sehr stark beansprucht. Auch aus diesem Grunde sollte unbedingt auf eine herausragende Qualität beim Boxsack Kauf geachtet werden. In zahlreichen Online Shops erhältst du sehr gute Boxsäcke in einer hohen Qualität, entwickelt von Experten.

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