Kondom Test: Die besten Kondome im Vergleich!

KondomHerzlich willkommen beim Kondom Test, hier findest du persönliche Empfehlungen und Tipps für den Online-Einkauf von Kondomen. Damit kannst du dir Ärger und Zeit sparen und direkt und unkompliziert zu deinen Kondomen kommen.

Anstatt aufzuführen, auf welchen Online-Shops es überall nicht funktioniert, sage ich dir einfach, wo es reibungslos klappt:

Aus eigener Erfahrung: Ich habe mehrere Online-Anbieter von Kondomen durchprobiert. Meine persönliche Empfehlung ist: Amazon oder Adultshop.

  1. Die Auswahl ist groß. Bei den 52 verschiedene Kondomarten findet jeder, was er braucht.
  2. Die Preise sind im Vergleich sehr günstig.
  3. Der Service ist so gut wie man es sich bei Online-Shops wünscht.
  4. Die Shops sind sehr einfach zu bedienen und übersichtlich gestaltet.

Schau dir einfach an, was diese guten Online Kondomshops anbieten und schlag bei Bedarf zu.

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Inhaltsverzeichnis

Warum sollte ich ein Kondom verwenden?

Wenn du ein Kondom richtig verwendest, verhindert es, dass Samenflüssigkeit in den Körper deiner Partnerin kommt. Somit schützt es davor, dass du ungewollt Vater oder Mutter wirst.

Genau so wichtig ist deine Gesundheit. Durch Kondome kannst du dich vor vielen (Geschlechts-) Krankheitserregern schützen. Hierbei geht es nicht nur um die bekannteste Geschlechtskrankheit HIV (Aids). Du bist auch noch gegen viele andere Erreger geschützt. Das gilt auch bei Sex zwischen Jungen.

Ordentlich zu verhüten ist einfach eine Sache des Respekts. Wenn du ein Kondom benutzt, zeigst du, dass du Verantwortung übernimmst und aufgeklärt bist.

Wie sicher ist ein Kondom?

Auch wenn die Benutzung des Kondoms einfach scheint, sollte sie gewissenhaft durchgeführt werden. Um einen Verhütungsschutz gewährleisten zu können, darf das Kondom nicht mit scharfen Gegenständen, Fingernägeln oder Ringen in Berührung gebracht werden. Hemmungen und falsche Scham beider Partner könnten die Wahrscheinlichkeit von Anwendungsfehlern noch zusätzlich erhöhen.

Nicht das Zerreißen oder Platzen sind die häufigsten Gründe für das Versagen von Kondomen, sondern die falsche Handhabung beim Aufziehen. Um eine möglichst hohe Sicherheit des Kondoms zu gewährleisten, sollte man bei der Anwendung genau nach der Gebrauchsanweisung aus der Packung vorgehen.

Hierbei hat jeder die Chance, sich in aller Ruhe auch über mögliche Alternativen zu informieren, und gleichzeitig einen Arzt oder eine Familienberatung hinzuzuziehen. Das Kondom, auch „Pariser“, „Verhüterli“, oder einfach nur „Gummi“ genannt, zählt zu den sogenannten Barrieremethoden.

Nach dem Pearl-Index liegen die Versagerquoten beim Verhüten mit Kondom bei 3 – 7. Das heißt, drei bis sieben von hundert Frauen wurden bei der Verhütung mit einem Kondom schwanger.

Neben dem Zweck der Verhütung besitzt es noch viele weitere Vorteile: Es dient als Schutz gegen Geschlechtskrankheiten (z. B. Syphilis, Hepatitis B, Herpes Genitalis, Gonorrhö und AIDS), ist rezeptfrei erhältlich und einfach zu besorgen, z. B. in Automaten, Supermärkten, Toiletten, Drogerien, Apotheken, Internet etc.

Welche Kondom-Arten gibt es?

In diesem Abschnitt werden dir die Besonderheiten verschiedener Kondom Arten und deren Anwendung erklärt und ich zeige dir, wie du die richtige Größe des Kondoms herausfinden kannst und wo du ein passendes Kondom für dich finden kannst.

Es gibt viele verschiedene Kondome. Aromatisierte, Farbige welche mit Noppen oder geriffelt und Kondome die das Liebesspiel verlängern. Es gibt Kondome nicht nur für Männer, nein seit 1990 gibt es auch ein Kondom für Frauen. Des weiteren gibt es auch Kondome die nicht aus Latex gefertigt sind. Diese sind zu benutzen wenn eine Latex Allergie vorhanden ist.

Kondome in Standardgröße

Viele Kondome besitzen eine Standardbreite von 52 Millimetern. Angaben zu der Breite müssen übrigens auf jeder Kondomverpackung stehen. Wenn du Kondome in der Standardgröße kaufen möchtest, wirst du schnell fündig.

Diese sind in Online Shops, Supermärkten, Tankstellen, Drogerien, Apotheken und Automaten (in Gaststätten oder Toiletten) erhältlich. Brauchst du eine andere Größe, kannst diese aber nicht finden, ist ein Kondom in Standardgröße besser als überhaupt keins.

Schmale Kondome

Wenn du Kondome mit einer kleineren Breite als 52 Millimeter benötigst, kann es schwierig werden sofort einen Anbieter zu finden. Ich habe für dich einige Hersteller herausgepickt, welche schmale Kondome anbieten:

  • MySize („49er“)
  • Amor Gummiwaren („Young“)
  • Coripa Maßkondome
  • World’s Best („Slim line“)
  • RFSU („Mamba“)
  • Vitalis („Little Tiger“)

Am besten kaufst du dir einige dieser Kondome und testest, welches dir am besten passt. Möglicherweise kommst du auch mit einem taillierten Kondom gut klar. Diese sind nur an einer bestimmten Stelle enger.

Weite Kondome

Wenn du bei deinem Penis eine Breite von mehr als 52 Millimeter ermessen hast, kommen für dich weite Kondome in Frage.

Ein zu enges Kondom könnte im Schlimmstfall reißen und ist im häufigsten Fall einfach unbequem. Darum hab ich hier für dich einige Hersteller aufgelistet, die breitere Kondome verkaufen:

  • Durex („King Size“)
  • World’s Best („King Size“)
  • MySize („57er“)
  • RFSU („Okeido“)
  • Ritex („XXL“)
  • Amor Gummiwaren („extra groß“)

Auch bei weiten Kondomen gilt: Probier aus, welche Form bzw. Größe dir optimal passt.

Kondom mit Aroma

Es gibt Kondome in den verschiedensten Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel in Erdbeere, Vanille oder Sex on the Beach.

Der Geschmack soll von dem typischen Latexgeruch ablenken und bietet beim Oralverkehr ein fruchtiges Erlebnis. Auf Amazon kannst du Kondome mit Aroma kaufen.

Farbiges Kondom

Ein farbiges Kondom hat keinen besonderen Vorteil. Jedoch benutzen Frauen während der Periode gern ein rotes Kondom, vor allem wenn der Mann kein Blut sehen kann oder möchte.

Kondom mit Noppen und / oder Riffeln

Kondome mit Noppen/ Riffeln sorgen beim Sex für eine höhere Empfindlichkeit bei beiden Partnern und somit für ein aufregenderes Liebesspiel.

Kondome mit Noppen oder Riffeln gibt es in den verschiedensten Varianten. Eine große Auswahl an Kondomen mit Noppen findest du bei Amazon.

Kondom für ein längeres sexuelles Erlebnis

Zu früh kommen kann mit einigen Kondomen verhindert werden. Es gibt bei diesen Kondomen im Grund nur zwei verschiedene Varianten. Zum einen Kondome bei denen im Reservoirs eine geringe Menge Benzokain vorhanden ist. Dies ist ein gesundheitlich unbedenkliches, schwaches Betäubungsmittel.

Dieses Betäubungsmittel legt sich als dünne Schicht über die Eichel und senkt so die Empfindsamkeit des Penis. Dadurch wird eine „Überreaktion“ verhindert und es kommt nicht zum vorzeitigen Samenerguss. Die andere Variante ist ein Kondom mit eingebauten Potenzring, welcher für eine längere Standfestigkeit des Penis sorgt.

Für diejenigen die lieber bei ihrer Marke oder ihrem Modell bleiben möchten gibt es das sogenannte Verzögerungsspray. Bevor das Kondom übergezogen wird sprüht man ein wenig von diesem Spray in das Kondom und schon erhält man das gleiche Ergebnis.

Kondom für die Frau

Das Kondom für die Frau funktionieren im Grunde wie das für den Mann. Bei diesen Kondomen wird das Kondom allerdings nicht über den Penis gerollt sondern mit dem verschlossenem Ring in die Scheide eingeführt.

Das Kondom ist von außen mit einer Gleitgel Schicht überzogen welche in Zusammenarbeit mit dem natürlichen Sekret der Scheidenwand dafür sorgt das das Kondom gut hält und sich wie eine sehr dünne zweite Haut anfühlt. Auf Amazon kannst du ein Kondom für Frauen kaufen.

Latexfreies Kondom

Latex freie Kondome sind für Menschen die trotzt Latex Allergie sicheren Sex wünschen. Latex freie Kondome bestehen meistens aus Polyurethan. Dieses Material ist eben so sicher wie Latex und bringt den Vorteil mit das es geruchlos ist und sich vor allem beim Oralsex besser anfühlt.

Leider ist die Produktion etwas aufwendiger als beim Latex Produkt wodurch diese Kondome beim Kauf etwas teurer sind. Auf Amazon kannst du ein latexfreies Kondom kaufen!

Sonstige Kondome

Das waren nur die wichtigsten Kondomarten. Viele dieser und noch viele weitere Kondome findest du in Kondomshops, Supermärkten, Apotheken etc.

Der größte Online-Shop für Kondome im deutschsprachigen Bereich ist Vinico.com und einer der wenigen Anlaufstellen für Kondome in verschiedenen Größen. Mehr zu der richtigen Kondom Größe findest du unter „Kondom Größen“.

Eine weitere Möglichkeit zum Erwerb von kostengünstigen, sicheren und gut sitzenden Kondomen bietet Amazon.de. Folge einfach diesem Link direkt zu der Kondomauswahl.

Wie finde ich mein persönliches Kondom?

Weißt du warum es Kondome in diversen Größen gibt? Das liegt daran, da jeder Penis anders ist. Ähnlich wie bei einem Fahrradhelm, der auch in verschiedenen Kopfformen erhältlich ist, gilt auch bei Kondomen: Nur wenn es ideal passt, schützt es auch richtig und stört nicht.

Deswegen sollte dein ausgewähltes Kondom zu deinem Penis passen, denn die Passform ist entscheidend, wie sicher und gut dein Kondom schützt. Zudem hast du mit einem passenden Kondom mehr Spaß beim Sex, da es bequemer sitzt.

Was macht gute Kondome aus?

Kondome guter Qualität sind mit dem DLF-Prüfzeichen und einem Haltbarkeitsdatum versehen, nach dessen Ablauf es aufgrund der unzureichenden Sicherheit nicht mehr verwendet werden sollte.

Jedoch kann die tatsächliche Haltbarkeit, die u. a. durch die Lagerbedingungen erheblich verkürzt werden: Kondome sollten lichtdicht verpackt sein und möglichst kühl gelagert werden.

Sie sollten auch auf keinen Fall mit Fett oder Öl in Kontakt kommen. Diese Einflüsse, aber auch Hitze und Licht, können das Kondom porös machen.

Demzufolge dürfen nur spezielle, wasserlösliche Produkte als Gleitmittel verwendet werden. Empfehlenswert sind Kondome mit Reservoir und sogenannter Befeuchtung (Silikonöl).

Zum Schutz vor Infektionskrankheiten empfiehlt es sich besonders für die Frauen und Männer, die mit einem neuen Partner oder mehreren Partnern verkehren. Gerade in unserer heutigen Gesellschaft ist Partnerwechsel kein Tabuthema mehr.

Laut einer Umfrage des Musiksenders MTV haben Jugendliche im Alter zwischen 16 und 24 im Durchschnitt schon mit 9,1 Sexualpartner verkehrt. Safer Sex ist also die Devise!

Der Gebrauch von Kondomen sollte für den gepflegten, verantwortungsbewussten Mann von heute genauso selbstverständlich sein wie seine tägliche Rasur oder saubere Wäsche. Es gibt sie mittlerweile in allen möglichen Farben und Formen, ob nun mit Noppen oder Erdbeergeschmack.

Welche Kondom Größen und Formen gibt es?

Jeder Mensch unterscheidet sich von dem anderen, so ist das auch bei der Größe und der Form des Penis. Eine Studie von vinico.com hat ergeben das es rund 110 verschiedene Penisformen gibt.

Leider benutzen trotz der großen Auswahl über 80 % der Männer die Kondome benutzen eine falsche Größe und / oder Form.

Wie finde ich die richtige Kondom Größe für mich?

Im Grunde gibt es drei verschiedene, allerdings recht ähnliche Varianten. Bei der ersten Variante wird der Umfang des erregten Penis mit Hilfe eines Maßbandes gemessen.

Der Umfang kann dann hier auf dieser Seite, angegeben werden und du kannst deine passende Kondom Größe sofort ablesen.

In der zweiten Variante wird mit einem Lineal der Durchmesser des erregten Penis gemessen. Auch dieses Maß kannst du auf der oben genannten Seite eingeben und deine passende Kondom Größe ablesen.

Die dritte Möglichkeit die passende Kondom Größe zu ermitteln ist auch die einfachste. Mit Hilfe des „Condom Sizer“ kann die Größe direkt abgelesen werden. Der „Condom Sizer“ ist ein Spezialmessschieber.

Der erregte Penis wird zwischen den beiden „Backen“ eingeklemmt schon kann man ablesen, welche Kondom Größe benötigt wird. Der „Condom Sizer“ wird teilweise auf Partys und in einigen Clubs als Werbegeschenk verteilt, kann aber auch hier erworben werden.

Nachdem du jetzt deine Kondom Größe weißt, stellt sich noch die Frage welche Form du benötigst.

Welche Kondom Form brauch ich?

Leider ist dies nicht ganz so einfach heraus zu finden wie die Kondomgröße. Es gibt viele verschiedene Kondom Formen und die genaue Form ist von Marke zu Marke noch einmal etwas anders.

Hier hilft nur Testen bis man das perfekte Kondom gefunden hat. Um die Suche etwas einzuschränken, hier ein paar Grundformen:

  • Anatomisches Kondom: Anatomische Kondome sitzen eng am Penis. Der Mann fühlt sich dadurch sicher, denn das Kondom kann nicht verrutschen. Eine zusätzliche Verengung an der Eichel wirkt ähnlich wie ein Penisring. So führt dies zu einem geringen Blutstau und wirkt so Orgasmus verlängernd.
  • Standardkondom: Standardkondome besitzen meist einen Namen, welcher sich nicht auf die Größe bezieht. Ein Standardkondom hat eine Breite von 52 Millimetern und wird am Häufigsten angeboten. Die Palette an verschiedenen Farben und Formen ist bei Standardkondomen ziemlich groß. Der Name bei Standardkondomen bezieht sich meist nur auf die besondere Eigenschaft des Kondoms. Zum Beispiel genoppt oder aromatisiert.
  • Große Kondome: Die größeren Kondome haben meist folgenden Zusatz in ihrem Namen: „King Size“, „XXL“, „Magnum“, „XL“, „Large“, „Extra Large“, „Ultra Large“, „Maxi“
  • Kleine Kondome: Kleine Kondome tragen meist folgende Wortlaute in ihrem Namen: „Smal“, „XS“, „Slimfit“, „Hautnah“, „Slim“, „Slim Line“
  • Kondom mit großem Kopfteil: Kondome mit einem extra großen Kopfteil werde von Männern verwendet, bei den die Eichel wesentlich größer ausfällt als der restliche Penis.

Die anderen Kondom Formen haben keinen extra Namen und machen es somit dem Verbraucher etwas schwierig sie zu finden.

So passt dein Kondom

Ein kneifendes oder rutschendes Kondom kann sehr lästig sein. Es könnte nämlich reißen, falls es zu eng ist oder abrutschen, falls es zu weit ist.

Möchtest du perfekt geschützt sein, musst du beim Kondomkauf deine Größe kennen. Bei der Kondomgröße ist vor allem die Breite entscheidend. So kannst du deine Kondomgröße ermitteln:

  1. Nimm ein Maßband oder eine Schnur.
  2. Lege das Maßband oder die Schnur dicht am Körper um den steifen Penis.
  3. Nun kennst du den Umfang deines Penis in Millimetern. Vorsicht: Das ist noch nicht die Breite!

Da bei Kondomen nicht der Umfang, sondern die Breite angegeben ist, teilst du deinen ermessenen Umfang durch zwei. Nun weißt du, welche Kondombreite (in Millimetern) für dich optimal ist. Die Länge eines Kondoms ist nicht so wichtig, da sie sich durch das Abrollen regulieren lässt.

Übrigens ist es völlig gewöhnlich, dass sich die Größe deines Penis im Laufe der Zeit verändert. Jungen und jüngere Männer haben meist einen schlankeren Penis als etwas ältere Männer. Das gilt auch für den steifen Zustand.

Zudem kann die Größe des steifen Penis davon abhängen, wie stark der Schwellkörper anschwillt. Überprüfe die Breite deines Penis von Zeit zu Zeit, denn sie könnte sich vielleicht noch verändern.

Kondome in ihrer Modellvielfalt

Es gibt Kondome in sehr großer Vielfalt. Sie können anhand des Materials, der Größe, der Form, der Farbe und des Geruchs oder Geschmacks unterschieden werden. Kondome werden meistens aus hauchdünnem Latex (ein Naturprodukt) hergestellt. Es gibt aber auch Kondome aus Kunststoff wie Polyurethan.

Viele Kondome besitzen eine Wandstärke von zirka 0,06 Millimetern. Zudem gibt es dickere und dünnere Kondome. Die dickeren Kondome tragen den Zusatz „extra reißfest“ oder „extra stark“ und können beispielsweise sehr gut für Analverkehr verwendet werden.

Ein Kondom ist in geformter oder gerader (= zylindrischer) Form erhältlich. Geformte Kondome tragen Zusätze wie „konturiert“, „anatomisch“ oder „tailliert“ und können an der Eichel mal weiter und mal enger anliegen.

Bei einigen Penisformen, sitzen die vorgeformten Kondome besser. Ein Kondom kann glatt sein oder auch Rillen oder Noppen besitzen. Welches dieser Kondome dir am besten gefällt, kannst du nur durch ausprobieren herausfinden.

Wie kann ich herausfinden, wie sicher mein Kondom ist?

Ausschließlich geprüfte Kondome sind wirklich sichere Kondome. Darum solltest du immer auf die Verpackung schauen. Auf dieser muss unbedingt das Prüfzeichen CE inklusive einer Nummer stehen.

Zudem können Kondome altern. Auf der Verpackung des Kondoms findest du ein Haltbarkeitsdatum an dieses du dich unbedingt halten solltest. Ist dieses Datum überschritten, solltest du das Kondom nicht mehr verwenden.

Achte auch auf die richtige Passform des Kondoms. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die Breite des Kondoms entscheidend. Spaßkondome, ohne Prüfzeichen kannst die gut zum überstreifen üben verwenden. Schutz vor Schwangerschaft oder Geschlechtskrankheiten bieten sie allerdings nicht immer.

Sollte ich Gleitmittel verwenden?

Sex ist von Natur aus glitschig und feucht. Vor allem deswegen, weil spezielle Drüsen extra Feuchtigkeit produzieren. Diese Feuchtigkeit schützt empfindliche Hautpartien und sorgt auch bei längerer Reibung noch für Spaß.

  • Feuchte Kondome: Die meisten Kondome sind bereits ab Werk mit etwas Gleitgel versehen. Dies kann aromatisch duften, zum Beispiel nach Erdbeer. Gleitmittel auf einem Kondom hilft oft nicht nur, das es beim Sex gut flutscht, sondern wirkt auch noch zeitgleich verhütend. In Gleitmittel wird nämlich meist eine Substanz (Spermizid) beigegeben, welche die Spermien lähmt. Hier kannst du feuchte Kondome kaufen.
  • Zusätzlich Gleitgel verwenden: Es kann durchaus passieren, dass das vorhandene Gleitmittel des Kondoms für lange Liebesspiele nicht genügt. In so einem Fall kannst du zusätzliches Gleitgel benutzen. Dieses verringert die Reibung und schützt das Kondom sowie die empfindliche Haut der Geschlechtsteile. Gleitgel kannst du eigentlich auch überall kaufen, wo du Kondome kaufen kannst. Hier kannst du besonders gutes Gleitgel kaufen.

Wenn du Gleitmittel verwenden möchtest, ist es wichtig, dass du immer nur fett- und ölfreie Gleitmittel verwendest. Fette und Öle zerstören nämlich das Material Latex, aus dem viele Kondome bestehen.

Verwendest du ein schlechtes Gleitmittel ist der ganze Schutz dahin. Deswegen solltest du auch niemals Massageöle, Vaseline oder Sonnencreme als Gleitgel verwenden. Diese enthalten nämliche Fett und Öle und taugen als Gleitgel für Kondome absolut nicht.

Wo kann ich Kondome kaufen?

Kondome können in Supermärkten, Apotheken, Tankstellen, Drogerien und im Internet gekauft werden. Online Shops sind besonders gut, um dich auch über die verschiedenen Größen und Kondom-Marken zu informieren.

Neben den Standard-Kondomen kannst du auch weite oder schmale Kondome kaufen. Wenn du Kondome im Internet bestellen möchtest, musst du allerdings meistens 18 Jahre alt sein.

Vor allem Sexshops, welche eine riesige Auswahl bieten, dürfen nur an Volljährige verkaufen. Als Minderjähriger könntest du vor allem bei Amazon Glück haben.

  • Kosten für ein Kondom: Ein Kondom kostet in der Regel zwischen 30 Cent und einen Euro. Kondome werden meist in Packungen oder Großpackungen verkauft, die aufgrund der Menge weniger kosten, als wenn du das Kondom einzeln kaufen würdest.
  • Individuelle Kondomgrößen: Nicht überall kannst du Kondome in individuellen Größen erhalten. Deswegen erfährst du im Laufe des Artikels, nach welchen Marken du Ausschau halten solltest.
  • Kondomautomaten: Kondomautomaten im Freien oder über Heizungen sind nicht für Kondome geeignet. Größere Temperaturschwankungen schaden nämlich dem Kondom-Material. Zudem können Kondome im Automaten bereits abgelaufen sein. Dann ist die Sicherheit dahin. Deswegen solltest du Kondome nicht aus einem Automaten kaufen, wenn es geht.

Warum haben normale Kondome eine Gleitschicht?

Durch die Gleitschicht bleibt das Kondom elastisch, ist leicht abrollbar und verklebt nicht. Dank dieser Gleitschicht ist ein zusätzliches Gleitgel, zumindest bei vaginalem Verkehr, nicht zwingend erforderlich.

Je nach persönlichem Geschmack gibt es diese Kondome auch als leicht befeuchtete Kondome oder extra feuchte Kondome und natürlich mit jeder Menge verschiedener spezial Gleitbeschichtungen.

Warum gibt es trockene Kondome?

Neben den Standard Kondomen mit einer Gleitschicht aus Dimethicon (Silicon-Öl) gibt es auch die gepuderte, trockene Variante.

Nicht jeder mag befeuchtete Kondome. Manchen kommen diese Kondome mit Gleitschicht sogar unangenehm schmierig oder glitschig vor. Des Weiteren ist ein trockenes Kondom für einige Stellungen besser geeignet (wie z. B. beim Oralverkehr). Aus diesem Grund gibt es auch trockene Kondome.

Das trockene Kondom ist mit einem Pulver, das meist aus Maisstärke besteht, bestäubt. Dieses Pulver dient dazu das, dass Kondom nicht verklebt und es sich so gut abrollen lässt.

Es gibt auch immer wieder Benutzer, die das Gleitgel auf den befeuchteten Kondomen, nicht vertragen. Wer vermutet das er die Gleitschicht auf dem Standard Kondom nicht verträgt, sollte bei einem Arzt ein Allergietest durchführen lassen, um eventuell ein Gleitgel ohne dieses Allergen verwenden zu können.

Du solltest bei unklaren Beschwerden (wie Brennen, Juckreiz, Ausschlag usw.) unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Wofür braucht man ein trockenes Kondom?

Trockene Kondome finden ihren Hauptanwendungsbereich beim Oralsex (Fellatio). Das Gleitgel eines Standard Kondoms ist zwar meist geschmacksneutral allerdings ist dessen Konsistenz nicht jedem angenehm. Ein trockenes Kondom ist hingegen seidig weich und natürlich trocken.

Zur Vorbeugung von sexuelle übertragbaren Krankheiten ist es wichtig auch bei Oralverkehr ein Kondom zu tragen, besonders bei häufig wechselnden Sexualpartnern.

Manche Männer fühlen sich mit einem trockenem Kondom sicherer. Sie haben nicht das Gefühl das dass Kondom verrutscht. Da es bei vaginalem und analem Verkehr zu Beschwerden kommen kann, empfehle ich beim Benutzen eines trockenen Kondoms die Verwendung eines Gleitgels.

Welches Gleitgel passt zum trockenen Kondom?

Das zu verwendende Gleitgel sollte unbedingt für Kondome geeignet sein (also fett- und öl- frei, siehe Herstellerangaben!). Ansonsten ist jedes Gleitgel auf Silicon oder Wasserbasis geeignet.

Gleitgele gibt es hierbei auch mit Aroma oder anderen Extras, wie zum Beispiel „essbares“ Gleitgel mit Geschmack. Es gibt auch spezielle Gleitgele für Analsex, die teilweise entspannend auf den Anus wirken. Des Weiteren gibt es verschiedene Sprays. So kannst du auf einfache Art und Weise dein Liebesspiel abwechslungsreich gestalten.

Wie werden trockene Kondome hergestellt?

Die Herstellung ist am Anfang die gleiche wie bei den befeuchteten Kondomen. Der Glaskolben wird zuerst in das flüssige Latex getaucht und dann vulkanisiert (erhitzt). Hinterher wird das Kondom gewaschen, so das es eine seidig glatte Oberfläche erhält.

Jetzt wird das Kondom sanft mit Hilfe von Wasser und weichen Bürsten von dem Glaskolben gelöst und getrocknet. Dann muss es mehrere Prüfgänge durchlaufen. Hat das Kondom alle Prüfungen erfolgreich abgeschlossen wird das Pulver aufgetragen ( bei Standard Kondomen wird jetzt das Gleitgel aufgetragen).

Im Anschluss wird das Kondom noch aufgerollt und in Siegelfolie verpackt. Ständige Kontrollen und Prüfungen garantieren dir bestmögliche Sicherheit. Hierfür gibt es in Europa gesetzliche Regelungen, DIN- Normen und Prüf- Zertifikate.

Wie sollte ich meine Kondome aufbewahren?

Mehrere Kondome sind am besten in einer Dose aus Metall oder Kunststoff oder in einer kleinen Schachtel aufgehoben. Diese sollte mitnehmbar sein, damit du immer ein Ersatzkondom bei Hand hast.

Sollte mal etwas schwierig gehen oder nicht funktionieren, ist es dir möglich einfach ein weiteres Kondom zu verwenden. Schlecht ist es, wenn du Kondome lose und ungeschützt in einem Rucksack, Geldbeutel oder gar der Hosentasche aufbewahrst. Dort könnte nämlich die Verpackung und auch das Kondom durch Münzen oder Schlüssel beschädigt werden.

Möchtest du mit deinen Kondomen auf Nummer sicher gehen, kannst du überprüfen, ob das Luftpolster der Verpackung noch einwandfrei ist. Dieses Polster schützt nämlich das Kondom. Ist das Luftpolster nicht mehr zu spüren, ist davon abzuraten dieses Kondom noch zu verwenden.

Sehr wichtig ist es auch, dass du ein Kondom nicht bei zu großer Hitze oder zu kalter Kälte lagerst. Hitzen über 30 Grad Celsius oder Kälten unter 0 Grad Celsius schaden einem Kondom. Fächern in Rollern, Motorrädern oder Autos sind daher keine guten Plätze, weil sie sich aufheizen könnten. Bei normalen Temperaturen können Kondome jahrelang halten.

Mit einem Kondom trainieren

Beim Sex mit Kondom gilt: Die Übung macht den Meister. Je besser du ein Kondom anwenden kannst, umso weniger stört es dich. Deswegen macht es Sinn, dass du vor allem vor deinem ersten Mal übst.

Doch auch beim Wechsel der Kondom-Marke oder Art ist üben sinnvoll. Dann weißt du sofort, ob mit dem neuen Kondom auch alles wie erwartet klappt. Zum Trainieren musst du dir Kondome in deiner Größe besorgen und sie ausprobieren. Teste dabei folgendes:

  • Wie reißt die Kondompackung auf?
  • Wie werden sie abgerollt?
  • Passen sie wirklich gut auf deinen Penis?

Durch Trainieren und Probieren bekommst du im Voraus mehr Sicherheit, wodurch du den Sex später besser genießen kannst. Deswegen ist es verständlich, dass die Meisten lieber allein üben.

Einige Paare machen dies aber auch gemeinsam. So begeben sie sich zu zweit auf die Suche nach dem richtigen Kondom oder finden sogar heraus, dass bestimmte Kondome für bestimmte Stellungen besser sind als andere.

Wie wende ich ein Kondom richtig an?

Bereits vor dem Sex kann sich ein Lusttropfen auf deinem Penis befinden, der unter anderem schwanger machen kann sowie Krankheitserreger enthalten könnte. Darum solltest du dir das Kondom überstreifen, bevor du deinen nackten Penis nahe der Schleimhäute deiner Partnerin bringst. Wenn du das Kondom erst in dem Moment überstreifen würdest, wo du eindringst, könnte es bereits zu spät sein.

Beim Auspacken des Kondoms musst du die Folienverpackung aufreißen und das Kondom aus der Verpackung holen. Sei dabei besonders achtsam. Öffne es am Besten mit deinen Händen und sei dabei vorsichtig mit Fingernägeln, Schmuck und Piercings. Das Kondom muss nämlich heil bleiben. Das Öffnen mit den Zähnen ist komplett abzuraten.

Beim Aufsetzen auf den Penis musst du den Ring vom Kondom auf die steife Spitze des Penis geben. Dabei sind zwei Sachen enorm wichtig: Die Rolle muss zwingend außen sitzen, ansonsten kannst du das Kondom nicht abrollen.

Falls sich Luft in der Spitze des Kondoms angesammelt hat, musst du diese beseitigen, um Platz für dein Sperma zu machen. Um diese Luft zu beseitigen, musst du einfach nur auf die Spitze des Kondoms mit deinem Finger drücken.

Danach kannst du den Kondom Ring an deinem steifen Penis abrollen, so das dein Penis komplett eingepackt ist. Vor oder während dem Abrollen kannst du auch die Vorhaut deines Penis zurückziehen, falls du es so lieber möchtest.

Beim Kondomabrollen solltest du mit viel Gefühl rangehen und weder ziehen noch zerren. Sollte es nicht sofort funktionieren ist das kein Grund zur Sorge. Warte lieber noch ein paar Minuten und fang dann nochmal von vorne an um Risiken vorzubeugen.

Übrigens wenn wir schon beim Neubeginnen sind: Sollte irgendetwas schief gehen, solltest du immer ein neues Kondom nehmen. Vor allem dann, wenn du es falsch herum aufgesetzt hast.

Mach niemals den Fehler es einfach nur umzudrehen. Ein erst falsch herum aufgesetztes Kondom solltest du nicht mehr verwenden, da Samenzellen des Lusttropfens an die falschen Stellen hingelangen könnten.

Wie wird ein Kondom richtig benutzt?

Bevor ein Kondom geöffnet wird muss es geprüft werden. Sollte die Hülle aus Siegelfolie kaputt sein, kann man davon ausgehen das auch das Kondom beschädigt ist.

Kondome werden immer mit ein wenig Luft in der Packung verschweißt, sollte in der Verpackung keine Luft mehr enthalten sein, ist die Verpackung beschädigt und das Risiko hoch, dass das Kondom auch kaputt ist. Hierbei reicht schon ein kleines Loch, welchen man mit dem Auge kaum bis gar nicht sieht.

Bei beschädigter Verpackung solltest du ein neues/ anderes Kondom benutzen um sicher zu gehen das du kein beschädigtes und somit wertloses Kondom verwendest. Außerdem besitzen Kondome ein Haltbarkeitsdatum welches nicht überschritten werden darf. Kondome die dieses Haltbarkeitsdatum überschritten haben und somit abgelaufen sind, gehören in den Müll.

Hinweis: Benutze das Kondom schon vor dem ersten Eindringen des Penis in die Scheide oder den Anus.

Erster Schritt

Ist die Packung in Ordnung, kannst du diese vorsichtig öffnen. Benutze hierfür keine scharfen oder spitzen Gegenstände/ Fingernägel. Diese könnten das Kondom beschädigen.

Zweiter Schritt

Benutze das Kondom nur bei einem erregtem Penis. Ist der Penis nicht beschnitten, wird jetzt die Vorhaut zurück gezogen.

Dritter Schritt

Drück mit zwei Fingern die Luft aus dem Zipfel des Kondoms. Dies ist das sogenannte Reservoir. Setz es nun so auf den erigierten Penis.

Die Rolle des Kondoms muss dabei außen liegen, sonst lässt es sich nicht abrollen. Wenn du das Kondom falsch herum auf den Penis aufgesetzt hast, dreh dieses nicht einfach um, sondern benutzen ein neues Kondom.

Der Grund hier für ist einfach. Es könnten sich jetzt schon Spermien oder Krankheitserreger auf der Außenseite des Kondoms befinden.

Vierter Schritt

Roll das Kondom bis ganz nach hinten zur Peniswurzel ab und halte es dabei weiterhin mit zwei Fingern am Reservoir fest.

Es sollte sich leicht abrollen lassen. Ist dies nicht der Fall benutzt de eventuell eine falsche Kondom Größe oder Form. Beachte das du nie am Kondom ziehen oder zerren solltest.

Lässt sich das Kondom nicht leicht abrollen, weil es zum Beispiel verklebt (Latex auf Latex klebt oft zusammen) ist, solltest du ein neues Kondom benutzen.

Im Anschluss kann nach belieben Gleitgel direkt oder indirekt auf das Kondom und somit auch auf den Penis gegeben werden. Kondome dürfen nur mit Gleitgelen verwendet werden die Fett und Öl frei sind, siehe Herstellerangaben.

Bei Analverkehr ist Gleitgel zwingend erforderlich, da das Kondom ansonsten leicht kaputt gehen kann. Dies geschieht auch oft bei vaginalem Verkehr, wenn die Scheide trocken ist.

Sollte die Scheide trocken sein und das Kondom beschädigt werden, können Krankheitserreger so leichter in die Haut eindringen als bei einer natürlich oder künstlich befeuchteten Scheide.

Vorsichtig!: Solltest du oder dein Sexualpartner ein Intimpiercing haben musst du besonders acht geben, denn diese können das Kondom leicht verletzen.

Fünfter Schritt

Nach der Ejakulation musst du den Penis wieder aus der Scheide heraus ziehen und dabei das Kondom am Ring festhalten. Dies sollte geschehen bevor der Penis wieder erschlafft.

Hältst du es nicht am Ring fest kann es passieren das sich das Kondom vom Penis löst und in der Scheide zurück bleibt! Zieh dann das Kondom vom Penis ab und entsorge dieses im Müll. Wasch dir nach dem du das Kondom entsorgt hast gründlich die Hände und den Penis.

Wie sollte ich mich nach dem Sex mit Kondom verhalten?

Nach deinem Samenerguss ziehst du den noch harten Penis mit dem Kondom aus der Vagina oder dem After. Dabei musst du den Ring von dem Kondom am Penis festhalten. Dadurch kann das Kondom nicht abrutschen und in der Vagina oder After hängen bleiben.

Eine kurze Kontrolle, ob das Kondom dicht geblieben ist, schadet auch nie. Nachdem du das Kondom richtig abgezogen hast, solltest du es in einem Abfalleimer beseitigen. Es einfach die Toilette runterzuspülen könnte Rohre verstopfen und sogar Kläranlagen lahmlegen.

Wenn du das Kondom in ein Taschentuch oder Toilettenpapier einwickelst, lässt es sich hygienisch und diskret in einem Abfalleimer entsorgen. Damit deine Freundin nach dem Sex nicht mehr schwanger werden kann, solltest du die Sperma Spuren von deinem Penis und den Fingern abwaschen. Bei einer weiteren Runde kommt natürlicherweise ein neues Kondom zu seinem Einsatz.

Welche Fehler sollte man beim Sex mit Kondom vermeiden?

Eine sehr wichtige Faustregel besagt: Lieber wirfst du ein Kondom weg und startest mit einem neuen Kondom, als das du mit einem falschen gebrauchten Kondom ein Risiko eingehst.

Fehler vor dem Sex:

  • Du hast kein Kondom.
  • Du hast nur ein Kondom.
  • Dein Kondom ist zu alt.
  • Das Kondom hat kein gültiges Prüfzeichen.
  • Dein Kondom ist falsch aufbewahrt worden und daher beschädigt.
  • Du rollst das Kondom komplett aus.
  • Du hast ein Kondom mit falscher Breite.

Fehler beim Sex:

  • Du beginnst den Sex ohne Kondom (Spermien und Krankheitserreger warten auf keinen Höhepunkt).
  • Du hast die Luft nicht aus der Kondomspitze gedrückt.
  • Du rollst dein Kondom nicht vorsichtig genug ab und erzeugst einen Riss.
  • Du kontrollierst nicht, ob das Kondom gut sitzt.
  • Du setzt ein Kondom nochmals auf, obwohl du es bereits falsch herum auf hattest.
  • Du verwendest Gleitgel mit Öl, Vaseline oder Fett, obwohl du ein Latex-Kondom benutzt.
  • Du verwendest zusätzlich zu dem Kondom ein spermizide Creme.
  • Du benutzt zwei oder mehrere Kondome übereinander. Das ist nicht wie einige denken sicherer, sondern die Kondome können durch die erhöhten Reibung schneller reißen.

Fehler nach dem Sex:

  • Du vergisst das Kondom beim Rausziehen festzuhalten und es rutscht ab.
  • Du wäscht deinen Penis und die Hände nicht.
  • Du benutzt das selbe Kondom ein zweites Mal.
  • Du hast erneut Sex, aber diesmal ohne Kondom.

Kondom gerissen: Was jetzt zu tun ist!

Trotz aller Übung ist dir das Kondom gerissen oder abgerutscht? Das kann schon mal vorkommen. Wichtig ist es jetzt, das du sofort handelst.

Bei einer Verhütungspanne hilft die Pille für danach. Bis zu 3 Tage (72 Stunden) nach dem Geschlechtsverkehr kann eine Frau die Pille danach nehmen. Sie verhindert, dass du ungewollt Vater bzw. Mutter wirst.

Dabei ist große Eile angesagt, denn je eher sie eingenommen wird, desto sicherer wirkt sie. Optimal ist es, wenn sie innerhalb der nächsten 12 Stunden eingenommen wird.

In der Broschüre „Auf Nummer sicher mit der Pille danach“ von Pro Familia kannst du alle wichtigen Informationen über die Pille danach finden.

Wie bekomme ich die Pille für danach?

Die Pille für danach kannst du in jeder Apotheke innerhalb Deutschlands ohne Rezept bekommen. Für Jugendliche unter 20 Jahren ist die Pille für danach sogar kostenlos, wenn sie gesetzlich krankenversichert sind und ein Rezept vorlegen. Jugendliche über 17 müssen aber dennoch 5 Euro Rezeptgebühr aufbringen.

Für Leute über 20 Jahren schlägt die Pille danach mit Levonorgestrel mit zirka 17 – 20 Euro zu Buche. Die Pille danach mit dem Präparat Ulipristalacetat kostet sogar bis zu 30 Euro. Falls du Sex im Urlaub hast, kann es auch wichtig sein zu wissen, wie die Pille danach in deren Landessprache heißt:

  • Deutschland, Schweiz, Österreich: „Pille danach“
  • England, Großbritannien USA: „emergency contraception pill“
  • Frankreich: „contraception d`urgence“
  • Holland: „morning-afterpil“
  • Dänemark: „fortrydelsespiller“
  • Belgien: „pilule du lendemain“
  • Spanien: ”píldora del día después”
  • Türkei „ertesi gün hapI“

Bei Sorge von Geschlechtskrankheiten

Wenn du in Sorge bist, dich wegen des Kondom Unfalls mit einer Krankheit angesteckt zu haben, solltest du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen oder dich an eine spezielle Beratungsstelle wenden. Die meisten Infektionen lassen sich recht gut behandeln oder sogar heilen, wenn sie schnell entdeckt werden.

Wenn du sicher weißt, dass du oder deine Partnerin HIV-positiv ist, kannst du eine Post-Expositionsprophylaxe (PEP) in Betracht ziehen. Dafür ist allerdings schnelles Handeln erforderlich. Die persönliche Telefonberatung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) berät auch zu der Post-Expositionsprophylaxe.

Ansonsten ist es wichtigen, dass du deinen eignen Körper gut beobachtest. Komische Veränderungen, aber vor allem Brennen, Jucken oder Ausfluss sind eindeutige Gründe, dass du schnell einen Arzt aufsuchen solltest.

Woran kann es liegen, wenn das Kondom meine Haut reizt?

Falls dein Penis nach dem Kontakt mit einem Kondom brennt oder juckt, solltest du ein anderes Modell oder gleich eine andere Kondom-Marke verwenden. Es könnte sein, dass du die Beschichtung des Kondoms nicht verträgst. Möglicherweise verwendest du auch ein Kondom das in seiner Spitze ein Gel beinhaltet, welches den Orgasmus verzögern soll.

Dieses Gel könnte natürlich zu Hautreizungen führen. Probier am besten einfach mal ein latexfreies oder unbeschichtetes Kondom aus. Des Weiteren kannst du auch etwas öl- und fettfreies Gleitgel auf das Kondom geben. Vielleicht wird es dann besser.

Es könnte auch sein, dass du gegen Latex allergisch bist, was allerdings sehr selten ist. Gegebenenfalls kannst du dich auch darauf checken lassen.

Kondom Geschichte: Wie ist es eigentlich entstanden?

Die ersten Kondome wurden aus gewebten Stoffen hergestellt und waren nicht sehr wirksam. Im 18. Jahrhundert fingen die Menschen an Schafdärme, Schwimmblasen von Fischen oder andere tierische Membranen als Kondom zu verwenden.

Der Wirkungsgrad dieser ist natürlich nicht mit den heutzutage künstlich hergestellten Kondomen zu vergleichen, aber das waren die ersten Kondome die zumindest eine geringe Wirkung der Empfängnis- und Krankheitsverhütung aufwiesen. Diese Kondome können in einigen Spezialshops sogar heutzutage noch erworben werden.

Casanova hat diese Kondome, die damals im Englischen Overcoats genannt wurden, verwendet um sich vor der gefährlichen und gefürchteten Syphilis zu schützen.

Namensherkunft

Wie das Kondom zu seinem Namen kam, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Sein Erfinder soll angeblich ein berühmt berüchtigter Arzt namens Dr. Condom am Hofe des englischen Königs Charles II. (1660 – 1685) gewesen sein. In einer zeitgenössischen Sammlung steht geschrieben: „Bollwerk gegen die Lust und ein Spinnweb gegen die Gefahr“.

Der Gebrauch von Kondomen wurde durch Staat und Kirche geächtet, da es als eine unnatürliche Methode der Familienplanung angesehen wurde. Damals setzte man sie zur Schwangerschaftsverhütung ein, obwohl sie ursprünglich aber als Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten entwickelt wurden.

Eine weitere Theorie bezieht sich auf die Wortbestandteile. Das Wort „con“ aus dem Lateinischen heißt so viel wie „mit“ und das Lateinische Wort „domus“ steht für „Haus“ oder „Kuppel“. Dies sind die beiden am weitesten verbreiteten Theorien zu der Namensherkunft des Kondoms.

Die erste geschichtliche Erwähnung des Kondoms

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden die ersten Kondome aus Blinddärmen von Schafen und Ziegen hergestellt, was aber durch den hohen Preis und die häufige Unzuverlässigkeit keinen Erfolg einbrachte.

Der Gebrauch von Kondomen sollte für den gepflegten, verantwortungsbewussten Mann von heute genauso selbstverständlich sein wie seine tägliche Rasur oder saubere Wäsche. Es gibt sie mittlerweile in allen möglichen Farben und Form.

Der Begriff ,,Kondom“ wurde im Jahre 1717 zum ersten Mal von dem englischen Gelehrten und Arzt Daniel Turner in einer wissenschaftlichen Abhandlung über die Syphilis verwendet. Diese Krankheit war damals weit verbreitet und sehr gefürchtet, man wusste von ihr aber nur, dass die Spanier sie aus Amerika mitgebracht hatten, und dass sie durch Geschlechtsverkehr übertragen wird.

Man nahm an, dass das Kondom gut vor der Syphilis schützt, nicht umsonst wurde es damals in England als ,,Anzug, der der Seele Frieden gibt“, bezeichnet. Einige Kritiker fügten einen Anhang hinzu: es sei „ein Häutchen gegen die Gefahr, aber ein Panzer gegen den Genuss“.

Der deutsche Arzt Girtanner vertrat die Ansicht, dass das Kondom nach dem englischen Arzt gleichen Namens benannt sein soll. Dieser soll Hofarzt bei dem englischen König Charles II (1680 – 1685) gewesen sein. Seine Existenz ist allerdings nicht gesichert.

Das erste Kondom aus Gummi

Charles Goodyear machte 1839 eine bahnbrechende Erfindung. Er erfand die Vulkanisierung von Kautschuk und konnte so das erste mal Gummi herstellen, welches Kälte und Hitze beständig sowie Bruch stabil war.

Im Jahre 1855 stellte er so das erste Kondom aus Gummi her. Dieses ging 1870, mit einer dicke von 2 Millimetern und vernäht in Serienproduktion.

Höhenflug

Richtig los ging es aber erst 1842, als Charles Goodyear (ja, er hat auch die Reifen erfunden) die Vulkanisierung des Kautschuks erfand. Seitdem ist es möglich, wasserfesten und bruchfesten Gummi herzustellen. Goodyear stellte jedoch erst 1855 das erste Gummi-Kondom her, anscheinend waren die Reifen wichtiger 😉

Ab 1930 wurden Latex-Kondome hergestellt und die Dicke von damals 2 mm nahm ab. Lustigerweise war der Verkauf von Kondomen in Europa bis Mitte des 20. Jahrhunderts vielerorts Verboten.

Nahtloses Kondom

Der Gummifabrikant Julius Fromm entwickelte 1912 eine Möglichkeit nahtlose Kondome herzustellen. Dies gelang Ihm in dem er Glaskolben in eine Kautschuklösung tauchte und diese dann vulkanisierte.

Ab 1930 wurde Latex für dieses Verfahren, welches heute noch so angewendet wird, verwendet. Mit diesem Zeitpunkt konnten genug Kondome produziert werden, um eine allgemeine Verfügbarkeit zu gewährleisten. Leider waren bis Mitte des 20. Jahrhunderts Kondome noch vieler Ortes verboten. In Irland reichte das Verbot sogar bis in die 1990er Jahre.

Im ersten Weltkrieg zählten Kondome für die deutschen, französischen und britischen Soldaten zu Standard Ausrüstung. Nur bei den US Soldaten war dies nicht so. So ist es nicht verwunderlich das die Angehörigen der US Armeen stärker unter Geschlechtskrankheiten litten als die anderer Armeen.

Kondome aus Latex

Die ersten Kondome aus Latex waren alle recht ähnlich. Der einzige Unterschied war das einige der Kondome noch kein Reservoir hatten, in dem die Samenflüssigkeit (Ejakulat) Platz hatte.

Eine frühere Entwicklung, die short cup, eine Art „Kondom“ welches nur über die Eichel des Penis gezogen wurde hat sich nicht weiter durchgesetzt, da dies bei Reduzierung von Schwangerschaften und Krankheitsübertragungen scheiterte.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelten die Hersteller viele verschiedene Kondom Größen und Formen um ein möglichst angenehmes Gefühl garantieren zu können. Außerdem kommen neue Farben und Kondome in verschiedenen Geschmacks- und Geruchsvarianten sowie mit Noppen oder Rillen auf den Markt. Dadurch hat heutzutage jeder der ein Kondom kaufen möchte, eine riesige Auswahl vor sich.

Normen

Das durchschnittliche Kondom ist 17 cm lang und 4,4 mm breit. Es gibt jedoch auch größere und kleinere Kondome. Mindestens 16 cm muss das deutsche Kondom aber haben.

Welches sind die bekanntesten Verhütungsmethoden?

Verhütung ist der Sammelbegriff für verschiedene Methoden zur Vermeidung einer ungewollten Schwangerschaft. Seit Tausenden von Jahren hat sich die Menschheit um Mittel und Wege zur Empfängnisverhütung bemüht.

Im alten Rom zum Beispiel benutzten die Frauen in Wein oder Essig getränkte Schwämme zur Verhütung. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es nur zwei Arten der Verhütung: Das Kondom, das damals noch als sehr unsicher und bedenklich galt, und den unterbrochenen Geschlechtsverkehr mit dem Samenerguss außerhalb der Vagina, den sogenannten Coitus Interruptus.

Dank den erstaunlichen wissenschaftlichen Fortschritten auf dem Gebiet der Verhütung stehen heute viele neue Methoden zur Schwangerschaftsverhütung zur Verfügung. Das gebräuchlichste Mittel ist derzeit die “ Pille„. Sie wird nach ärztlicher Verschreibung von der Frau regelmäßig eingenommen und gewährleistet einen sicheren Schutz.

Durch ein in der Pille enthaltenes Hormon wird eine Scheinschwangerschaft bei der Frau vorgetäuscht, die den echten Eisprung verhindert. Eine Schwangerschaft wird somit unmöglich. Ein weiteres Mittel ist die sogenannte Spirale, die vom Frauenarzt in die Vagina eingeführt wird und in der Gebärmutter das Wachsen einer Eizelle verhindert.

Auch das Diaphragma auch Pessar genannt ist eine zuverlässige Verhütungsmethode. Die Scheide wird durch das Pessar in einen vorderen und einen hinteren Abschnitt geteilt. Dadurch kann der männliche Samen nicht tief genug eindringen und die Gebärmutter erreichen.

Eine eher unbekannte Art der Verhütung ist die Portiokappe, die die Gebärmutter verschließt, so dass kein männlicher Samen bis hierher vordringen kann. Zu den Verhütungsmethoden, die keines Rezeptes bedürfen, gehören das Scheidenzäpfchen und das Kondom.

Ein Scheidenzäpchen wird unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr in die Vagina eingeführt und löst sich hier auf. Die dadurch freigesetzten Substanzen sind für den Körper unschädlich, machen jedoch die Samenzellen unfruchtbar. Ein Kondom wird vom Mann vor dem Verkehr über dem Penis abgerollt und schützt nicht nur vor Schwangerschaft, sondern auch vor Geschlechtskrankheiten.

Neuerdings gibt es sogar eine Pille für den Mann. Dieses Verhütungsmittel befindet sich zwar noch im Teststadium, wird aber vielleicht bald allgemein verfügbar sein.

Die wirksamste Verhütungsmethode ist die Sterilisation. Dazu werden beim Mann die Samenleiter durchtrennt oder bei der Frau die Eileiter unterbrochen. Allerdings ist die Sterilisation etwas Endgültiges; ein späterer Kinderwunsch muss unerfüllt bleiben.

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