Wasserkocher Test: Die besten Wasserkocher im Vergleich

WasserkocherWillkommen bei unserem Wasserkocher Test! Wenn du einen guten Wasserkocher kaufen willst, aber von der Vielfalt der angebotenen Geräte verwirrt bist und nicht weist wie du einen guten von einem schlechten Wasserkocher unterscheiden sollst oder wenn du einfach nur mehr über Wasserkocher erfahren willst bist du hier genau richtig. In diesem Text findest du alle Informationen zu Wasserkochern, ihrer Funktion und Bedienung, Marken, Materialien und Herstellern. Wir verraten dir worauf du beim Kauf achten solltest und welches Gerät am besten zu dir passt. Es gibt sehr viele verschiedene Wasserkocher und wir haben nur einige von ihnen getestet, aber nach der Lektüre dieses Artikels wirst du eine gute Vorstellung davon haben was genau du suchst und wie du auch andere Modelle bewerten kannst.

Was ist eigentlich ein Wasserkocher?

Ein Wasserkocher ist ein Küchengerät in dem Wasser zum Kochen gebracht wird. Zumeist wird das Wasser dann verwendet um Tee zu kochen oder ein Instantgericht zuzubereiten. Vor allem schnelle Nudelgerichte werden sehr häufig einfach durch Aufgießen mit heißem Wasser gekocht.

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Etwas seltener ist die Verwendung eines reinen Wasserkochers bei der Zubereitung von Kaffee, da es dafür eigene Kaffee- oder Espressomaschinen gibt, die aber im Grunde auch nichts weiter sind als spezialisierte Wasserkocher.

Geht es bei unserem Wasserkocher Test also jetzt auch um Kaffeemaschinen? Nein, selbstverständlich nicht. Wir haben uns in unserem Wasserkocher Vergleich ausschließlich mit richtigen Wasserkochern beschäftigt, die man benutzen kann um heißes Wasser für Tee, Kaffee, Instantsuppen, Instantnudeln und alles andere zuzubereiten in das man kochend heißes Wasser gießen soll. (Also zum Beispiel nicht für die Wärmflasche! Die wird von kochendem Wasser kaputt!)

Wie funktioniert ein Wasserkocher?

Physikalisch gesehen ist ein Wasserkocher eigentlich ein ziemlich einfaches Ding. Es handelt sich um ein Gefäß mit einem Metallteil der durch elektrischen Strom stark erhitzt wird. Die Erhitzung entsteht durch den hohen spezifischen Widerstand den das Metall dem Fluss der Elektronen entgegensetzt. Wenn sich Wasser in dem Gefäß befindet wird dieses durch das heiße Metall ebenfalls erhitzt und beginnt schließlich zu kochen.

Früher war der Metallteil üblicherweise eine Heizspirale die genau wie ein Tauchsieder funktionierte. Du könntest also, rein theoretisch, wenn du keinen Wasserkocher besitzt einfach einen Tauchsieder in einen Topf hängen und den gleichen Effekt erzielen. Das ist allerdings ziemlich unpraktisch und außerdem ist die Heizspirale inzwischen überholt, da eine Heizplatte im Boden des Wasserkochers mehr Hitze freisetzt und somit schneller arbeitet und weniger Strom verbraucht.

Moderne Wasserkocher wie wir sie in unserem Wasserkocher Test verglichen haben verfügen dann auch noch über eine Funktion die den Wasserkocher automatisch abschaltet wenn das Kochen eine ausreichende Heftigkeit erreicht hat.

Warum muss das Wasser eigentlich kochen?

Teewasser muss gekocht haben heißt es immer, aber woher kommt diese Weisheit und ist sie noch zeitgemäß? Früher hat man ja sein Wasser einfach aus dem nächsten Fluss, See oder Brunnen geholt und es war oft mit Keimen verunreinigt die dann zu allen möglichen Krankheiten geführt haben. Durch Abkochen konnte man diese Keime abtöten und das Wasser sicher machen. Aber heutzutage kommt unser Trinkwasser aus der Wasserleitung und ist in einer Wasseraufbereitungsanlage von allen schädlicher Verunreinigungen gereinigt worden.

Richtig, aber hast du schon einmal probiert einen Teebeutel in kaltes Wasser zu hängen? Mir ist neulich tatsächlich das Missgeschick unterlaufen, dass ich vergessen habe meinen Wasserkocher auch an die Steckdose anzuschließen und ohne zu merken, dass er nie gearbeitet hat, meinen Teebeutel übergossen habe. Ich kann dir also sagen was passiert: Das Wasser verfärbt sich kaum und der „Tee“ ist nicht nur kalt sondern schmeckt auch nach nichts. Die Hitze ist also unbedingt erforderlich um die Geschmacksstoffe und übrigens auch die Wirkstoffe aus den Teeblättern zu lösen.

Mit Kaffee verhält es sich ganz genauso – einmal davon abgesehen, dass Kaffee, im Gegensatz zu Tee, kalt für die meisten Leute ganz ungenießbar ist. Auch deine Instantsuppe wird sich in kaltem Wasser nicht recht auflösen und deine Instantnudeln bleiben hart und geschmacklos. Ohne heißes Wasser geht es also nicht.

Was ist ein Teekocher?

Bei der Suche nach Wasserkochern im Internet stößt du oft auf Seiten die dir stattdessen Teekocher anbieten. Ein Teekocher ist, wie schon der Name sagt, ein Gerät das speziell dafür hergestellt wurde Tee darin zu kochen. Er sieht aus und funktioniert wie ein Wasserkocher enthält aber innen noch zusätzlich ein Teesieb in das du vor der Benutzung lose Teeblätter einfüllst. Die Blätter werden dann mit dem Wasser mitgekocht anstatt danach übergossen zu werden. Du ersparst dir dabei den Tee separat ziehen zu lassen, was die Zubereitung beschleunigt.

Allerdings führt diese andersartige Zubereitung auch zu einer anderen Stärke und einem andern Geschmack des Tees. Wenn du sehr gerne Tee trinkst kann das durchaus interessant für dich sein, aber gerade dann möchtest du wahrscheinlich auch auf die traditionellere Methode des Übergießens und Ziehens nicht gänzlich verzichten. Wenn du die andere Methode übrigens einfach nur einmal ausprobieren willst, kannst du denselben Effekt erzielen indem du ein Teeei in einen Kochtopf hängst und das Wasser darin kochst.

Du kannst die meisten Teekocher auch als allgemeine Wasserkocher verwenden, aber vermutlich kommst du mit einem normalen Wasserkocher günstiger. Wie bereits erwähnt kann ein Wasserkocher dazu verwendet werden Wasser für Tee, Kaffee und Instantgerichte zu erhitzen. Der Teekocher in den du einmal Tee hineingetan hast wird auch alles später gekochte Wasser mit einem leichten Teegeschmack versehen der es für Kaffee oder Suppe unbrauchbar macht. Daher haben wir in unseren Wasserkocher Vergleich keine Teekocher mit einbezogen und empfehlen dir einen normalen Wasserkocher zu kaufen.

Brauche ich einen Kalkfilter?

Da wir vorhin schon Verunreinigungen des Wassers durch Keime erwähnt haben möchten wir auch gleich auf ein etwas weniger gefährliches aber durchaus lästiges Problem mit Inhaltsstoffen des Wassers eingehen das durchaus auch heute noch aktuell ist, das sogenannte harte Wasser. Hartes Wasser bedeutet Wasser das sehr viel Kalk enthält. Dieser Kalkgehalt des Wassers ist regional sehr verschieden und kann zu großen Problemen führen. Gerade beim Wasserkocher merkt man sehr deutlich ob man eher hartes oder eher weiches Leitungswasser hat.

Das kleinere Problem dabei ist die Auswirkung die der Kalk auf den Geschmack von Tee und Kaffee hat. Dennoch ist diese aber groß genug, dass Queen Elizabeth II bei Reisen in Länder mit sehr hartem Wasser, wie zum Beispiel Österreich, stets eigenes Wasser aus England für ihren Tee mitführt. Wir Normalsterbliche sind da allerdings üblicherweise weniger empfindlich und an den Härtegrad unseres heimischen Wassers gewöhnt.

Der Kalk lagert sich aber beim Wasserkochen auch im Wasserkocher ab und bildet mit der Zeit eine deutlich sichtbare weiße Schicht auf der Metallplatte oder der Heizspirale unseres Wasserkochers. Das ist nicht nur hässlich sondern es behindert auch die Funktion des Wasserkochers indem es den Temperaturaustausch zwischen Metall und Wasser blockiert. Das wiederum führt dazu, dass das Metall sich frei brennt und kleine Kalkplättchen in das Wasser abgestoßen werden.

Ein Kalkfilter am Ausguss des Wasserkochers kann diese Plättchen zum Teil aus unserem Tee, unserem Kaffee oder unserer Suppe halten, ist aber nicht allzu effektiv und wird mit der Zeit selbst von Kalk blockiert. Es ist also auf jeden Fall nötig den Wasserkocher regelmäßig zu entkalken. Wie häufig du das tun musst hängt von der regional verschiedenen Härte deines Wassers ab. Behalte also die Ablagerungen in deinem Wasserkocher gut im Auge. Mit der Zeit lernst du dann in welchen Abständen eine Entkalkung notwendig ist.

Wozu haben manche Wasserkocher einen Temperaturregler?

Da der Wasserkocher das Wasser zum Kochen bringen muss kommt er natürlich nicht umhin es auf den Siedepunkt von 100 °C zu erhitzen. Bei tieferen Temperaturen kocht es einfach nicht. Das gebietet die Physik. Warum also sind manche Wasserkocher mit Temperaturanzeigen und Temperaturreglern ausgestattet? Sollen sie dabei helfen vorherzusagen wie lange es noch braucht bis das Wasser kocht wenn wir gerade etwas ungeduldig sind oder es eilig haben?

Nein, das hat schon einen weiter gehenden Sinn, aber es ist tatsächlich eine Feinheit die nicht jedermann braucht. Vielleicht ist dir aber schon einmal aufgefallen, dass bei manchen Zubereitungsanleitungen für Tee oder Kaffee eine bestimmte Temperatur für das Wasser angegeben ist mit dem der Tee oder das Kaffeepulver übergossen werden soll. Wenn du diese Angaben befolgen willst, musst du auch genau wissen welche Temperatur dein Wasser gerade hat.

Wenn du aber kein solcher Feinschmecker bist und deine Tasse Tee oder Kaffee dir auch mit einer nur ungefähr der Angabe entsprechenden Temperatur schmeckt, oder du ohnehin eher Instantmahlzeiten mit deinem Wasserkocher zubereiten willst kannst du auch einen Wasserkocher kaufen, der nicht mit einem Temperaturregler ausgestattet ist.

Ist eine Wasserstandsanzeige nützlich?

Eine Wasserstandsanzeige ist entweder ein klares Fenster in der Seitenwand deines Wasserkochers oder ein Röhrchen an seiner Seite an dem du die Füllhöhe ablesen kannst bis zu der sich Wasser im Kocher befindet. Sie ist mit einer Skala versehen die dir zeigt wie vielen Litern und manchmal auch wie vielen Tassen diese Höhe entspricht.

Nützlich ist sie auf jeden Fall wenn du das Wasser nicht schon vor dem Einfüllen genau abgemessen hast, nachsehen willst ob vom letzten Kochdurchlauf noch Wasser in deinem Wasserkocher ist oder aber auch ob du die minimale oder maximale Füllmenge unter- oder überschritten hast. – Beides ist nicht ratsam, da es deinen Wasserkocher beschädigen kann.

Allzu viele Gedanken musst du dir beim Wasserkocher Vergleich darüber aber nicht machen. Wie uns unser Wasserkocher Test wieder einmal bestätigt hat ist die Wasserstandsanzeige in so gut wie jedem Wasserkocher vorhanden. Ausnahmen findest du wenn überhaupt unter den Wasserkochern aus Glas bei denen die Seitenwände ohnehin gänzlich durchsichtig sind und du dem Wasser beim Kochen zusehen kannst.

Muss ein guter Wasserkocher ein Betriebsanzeigelämpchen haben?

Ein Betriebsanzeigelämpchen ist eine LED die leuchtet solange dein Wasserkocher in Betrieb ist. Überraschenderweise ist sie tatsächlich nicht bei jedem Wasserkocher vorhanden. Der Grund dafür liegt vermutlich darin, dass man sehr bald hören kann, dass sich das Wasser im Kocher erhitzt, und bei einem sich selbst ausschaltenden Gerät keine Erinnerung erforderlich ist, dass es sich vielleicht unabsichtlich noch in Betrieb befindet.

Trotzdem bin ich persönlich eher ein Fan von Betriebsanzeigelämpchen. An ihnen kann man schon aus der Ferne sehen ob man vergessen hat den Wasserkocher einzuschalten, oder ob er schon fertig ist. Schließlich bleibt man meistens nicht neben seinem Wasserkocher stehen und schaut ihm beim Arbeiten zu bis er fertig ist, sondern macht in der Zwischenzeit etwas anderes und verlässt oft auch kurz den Raum.

Unbedingt erforderlich ist das Betriebsanzeigelämpchen aber nicht. Schließlich kann man immer noch die Position des Einschaltknopfs überprüfen oder an der Außenwand nachfühlen ob das Wasser im Wasserkocher heiß oder kalt ist.

Welches Material solltest du wählen?

Wie schon ein schneller Suchdurchgang im Internet zeigt gibt es Wasserkocher aus verschiedenen Materialien. Das ist für den Laien recht verwirrend. Welches Material ist denn nun am besten? Sollst du einfach den Wasserkocher kaufen der am coolsten aussieht? Nein, denn die Materialien haben tatsächlich alle ihre Vor- und Nacheile.

Da ist zum Beispiel Edelstahl. Das klingt besonders hochwertig, aber ist es wirklich das Beste? Als Metall ist Edelstahl ein guter Wärmeleiter was dazu führt, dass dein Wasser schneller heiß wird. Aber nur wenn der Wasserkocher auch gut isoliert ist! Ist er das nicht leitet Edelstahl die Wärme stattdessen nach außen ab, das Wasser braucht deutlich länger bis es endlich kocht, der Wasserkocher verbraucht wesentlich mehr Strom und du verbrennst dir möglicherweise an dem heißen Kocher die Finger wenn du ihn anhebst um das Wasser auszugießen.

Dann also lieber einen Wasserkocher aus Kunststoff? Plastik ist ein schlechter Leiter und sollte daher kein Risiko der Wärmeableitung darstellen. Außerdem kann man Plastikwasserkocher in jeder beliebigen Farbe bekommen und somit ganz nach dem persönlichen Geschmack auswählen. Allerdings hat die schlechte Wärmeleitung den Nachteil, dass diese Wasserkocher zur Abgabe der Hitze an das Wasser ganz allein auf die Oberfläche des Heizelements angewiesen sind. Obendrein ist Plastik umweltschädlich und steht im Verdacht krebserregend zu sein.

Ein weiteres Material aus dem Wasserkocher hergestellt werden ist Glas. Viele Leute bevorzugen es weil es nicht gesundheitsgefährdend und geschmacksneutraler ist als Plastik und Edelstahl. Es sieht sehr gut aus, ermöglicht es uns dem Wasser beim Kochen zuzusehen – immer eine große Freude für neugierige Kinder – und lässt sich sehr gut reinigen. Allerdings ist es zerbrechlicher als die anderen Materialien und leitet die Wärme ebenfalls schlecht. Die energieeffizienteste Lösung bleibt also weiterhin gut isolierter Edelstahl.

Wonach richten sich die Preise von Wasserkochern?

Bereits ein schneller Wasserkocher Vergleich auf Amazon zeigt, dass es in diesem Bereich sehr große Preisunterschiede gibt und möglicherweise bist du dadurch verunsichert. Kann man einem billigen Wasserkocher vertrauen, oder solltest du dich an eines der teuersten Produkte halten um sicher zu gehen, dass dein Wasserkocher auch wirklich funktioniert? Eines nehmen wir da einmal gleich vorweg: Die Grundfunktion Wasser zu erhitzen erfüllen sie alle und wenn dein Wasserkocher nicht mindestens zwei Jahre hält kannst du dir dein Geld zurückholen.

Ein Grund für Preisunterschiede bei Wasserkochern ist ganz einfach die Marke. Die bekanntesten Hersteller schlagen ganz gerne einige Euro dafür auf, dass das Produkt von ihnen und nicht irgendeinem unbekannten kleinen Mitbewerber kommt. Oft spricht der große Name aber auch tatsächlich für Qualität und kann es somit wert sein etwas mehr dafür zu bezahlen. Aber auch unbekanntere Hersteller können aus Qualitätsgründen teurere Produkte anbieten. Achte hier am besten mehr auf die in unserem Wasserkocher Test verwendeten Kriterien und auf Kundenrezensionen als auf den Markennamen.

Andere Gründe für Preisunterschiede finden sich im Material. Ein Wasserkocher aus Edelstahl kommt in der Herstellung natürlich teurer als einer aus Plastik. Auch Leistungsstärke und Größe des Geräts haben Auswirkungen auf den Preis. Hier ist es nützlich wenn du dir vorher überlegst welche Füllmenge für dich optimal ist und dann nur die Preise der entsprechenden Geräte vergleichst. – Tatsächlich ist auf Grund der Vielzahl der Produkte eine Vorauswahl notwendig wenn du den Überblick über alle Kandidaten in einem Wasserkocher Test behalten willst.

Weitere Gründe für höhere Preise sind natürlich auch die Extras. Ein Wasserkocher mit Kalkfilter, Temperaturanzeige oder Temperaturregler kostet mehr als ein simples Gerät ohne Extras. Auf den ersten Blick überraschender ist vielleicht, dass es auch sicherere und weniger sichere Geräte gibt und auch diese Funktionen den Preis beeinflussen.

Was für Sicherheitsfunktionen gibt es überhaupt?

Eine Sicherheitsfunktion haben wir oben bereits erwähnt: die automatische Abschaltung. Sie verhindert dass das Wasser verdampft und der Wasserkocher einen Brand auslöst wenn du einmal vergessen solltest, dass du deinen Wasserkocher in Betrieb genommen und unbeaufsichtigt zurückgelassen hast. Freilich führt sie auch dazu, dass das Wasser wieder auskühlt wenn du dir zu lange Zeit lässt bevor du es verwendest, aber das ist einem Brand doch allemal vorzuziehen.

Eine weitere Sicherheitsfunktion ist eine große Ausgussöffnung. Sie ermöglicht auch ungeduldigen Benutzern das heiße Wasser kontrolliert auszugießen sodass es nicht plötzlich seitlich herausschwappt und statt in die Teetasse über die Hand läuft mit der du die Tasse hältst. Die Verbrühungen die du dir zuziehen kannst indem du kochendes Wasser über deine Hand gießt sind zwar nicht so lebensgefährlich wie ein Brand, aber äußerst schmerzhaft.

Wasser und Strom miteinander in Kontakt zu bringen ist übrigens auch ohne Erhitzung nicht ganz ungefährlich. Wasser leitet Strom und kann dadurch einen Kurzschluss auslösen oder einem einen ziemlich heftigen elektrischen Schlag versetzen. Deshalb bestehen viele Wasserkocher aus zwei nicht fest miteinander verbundenen Teilen. Der eine Teil ist das eigentliche Gefäß in dem das Wasser gekocht wird, der andere eine Art Untersatz der über ein Kabel mit dem Stromnetz verbunden wird. Wenn du Wasser einfüllst oder ausgießt nimmst du das Gefäß von dem Untersatz ab und es ist dann vollkommen stromfrei und sicher auch wenn einmal etwas danebenfließen sollte.

Die optimale Füllmenge

Wie vorhin schon erwähnt solltest du dir wenn du einen Wasserkocher kaufen willst schon Gedanken über die Füllmenge machen bevor du deinen Wasserkocher Vergleich beginnst. So kannst du die Anzahl der zu bewertenden Geräte einschränken und machst auch die Preise etwas vergleichbarer.

Eine ideale Füllmenge für alle Benutzer gibt es leider nicht. Sie hängt immer davon ab wofür genau du deinen Wasserkocher einsetzen willst. Wenn du zuhause für eine ganze Familie Tee- und Kaffeewasser erhitzen willst möchtest du wahrscheinlich einen großen Wasserkocher in dem du möglichst viel Wasser gleichzeitig heiß machen kannst, vielleicht gleich zwei Liter auf einmal, einen für die Kaffeekanne, den anderen für die Teekanne.

Eine große Wassermenge auf einmal zu erhitzen hat allerdings auch Nachteile. Es dauert deutlich länger als bei kleineren Mengen, dein Wasserkocher ist entsprechend größer und nimmt mehr Platz ein und das volle Gefäß wiegt auch deutlich mehr. Ein Liter Wasser wiegt genau ein kg, zwei Liter also schon zwei Kilo. Wenn du jung und kräftig bist macht dir das vermutlich nicht so viel aus, aber wenn du zum Beispiel an Arthrose in den Handgelenken leidest ist dir ein solcher Wasserkocher vermutlich zu schwer.

Wenn du den Wasserkocher nur dazu benutzen willst dir selbst im Büro einmal schnell eine Tasse Tee oder Instantnudeln zu machen reicht ein Miniwasserkocher. Natürlich kannst du auch in einem größeren Gerät eine kleine Menge Wasser erhitzen, aber es nimmt mehr Platz weg und wenn dein Büro über keine Küche verfügt kann es durchaus sein, dass du Schwierigkeiten hast einen hohen Wasserkocher unter einen nahe an der Waschmuschel angebrachten Wasserhahn zu halten um ihn zu füllen. Hierzu übrigens ein Tipp: Fülle stattdessen die Tasse und gieße das Wasser aus ihr in den Kocher. So kannst du auch gleich die richtige Füllmenge abmessen.

Die Kriterien für den Wasserkocher Test

Nachdem wir uns nun alles überlegt haben was ein Wasserkocher können soll sollten wir uns klare Kriterien für unseren Wasserkocher Vergleich festlegen. Auch wenn du deinen Wasserkocher kaufen gehst kannst du diese Kriterien, beziehungsweise eine für deine speziellen Ansprüche abgewandelte Version von ihnen anwenden.

Das Material und die Verarbeitung

Hierbei müssen wir natürlich zwischen Edelstahl, Plastik und Glas unterscheiden. Wenn du bereits eine Entscheidung für eines dieser Materialien getroffen hast, kannst du gleich eine Einschränkung der Kandidaten für deinen persönlichen Wasserkocher Test vornehmen. Wir behalten allerdings alle drei in der Bewertung und konzentrieren uns auf die Qualität der Verarbeitung.

Zu diesem Zweck prüfen wir wie sich das Material anfühlt, ob alle beweglichen Teile leichtgängig sind und ob es Verarbeitungsfehler gibt. Natürlich geht das nur wenn man jedes der Geräte tatsächlich anfassen und ausprobieren kann. Wenn du im Internet einen Wasserkocher kaufen willst kannst du das nicht und auch in einem Geschäft wird es dir eher nicht erlaubt werden alle Wasserkocher einmal auszupacken und zu befingern.

Wir empfehlen dir dich in dieser Situation an das Internet zu halten. Auf den meisten Seiten auf denen Wasserkocher verkauft werden gibt es auch Kundenrezensionen aus denen du zumindest entnehmen kannst wenn sie mit der Verarbeitung ihres Wasserkochers unzufrieden waren.

Die Leistung und die Füllmenge

Die Leistung eines Wasserkochers wird in Watt gemessen. Desto höher die Wattzahl ist desto höher ist auch die Leistung, was sich auf die Geschwindigkeit auswirkt mit der das Wasser zum Kochen gebracht wird. Hier gibt es sehr große Unterschiede zwischen den Produkten. Die Bandbreite reicht von 500 bis 3000 Watt.

Empfehlenswert ist eine Leistung von mindestens 2000 Watt, aber bei kleinen Geräten wie du sie eventuell auf Reisen mitnehmen willst kann auch eine schwächere Leistung akzeptabel sein. Bei dem schon erwähnten großen Wasserkocher für eine ganze Familie solltest du aber auf jeden Fall auf eine hohe Wattzahl achten.

Die Isolierung

Wie bereits erwähnt führt eine schlechte Isolierung des Wasserkochers dazu, dass Hitze nach außen abgeleitet wird und die Kochzeit deutlich länger wird. So geht nicht nur Zeit sondern auch Energie verloren was auch Auswirkungen auf deine Stromrechnung haben kann. Im praktischen Wasserkocher Test erkennen wir eine schlechte Isolierung daran wie heiß das Gerät im Betrieb außen wird.

Wenn du einen Wasserkocher kaufen gehst hast du natürlich wieder das Problem, dass du nicht jedes Gerät vorher ausprobieren kannst. Wir empfehlen dir auch hier wieder dich an die Produktrezensionen im Internet zu halten. Möglicherweise sprechen sie nicht direkt von Isolierung sondern von langer Kochzeit und aufgrund der Hitzeentwicklung verbrannten Fingern.

Die Kochzeit

Um hier fair zu sein vergleichen wir nur Wasserkocher mit derselben Füllmenge und messen die Zeit die sie brauchen um dieselbe Menge an Wasser mit derselben Ausgangstemperatur zu erhitzen. Um genau zu sein haben wir jeweils einen Liter kaltes Leitungswasser eingefüllt. Da du nicht allzu viele Geräte testen können wirst geben wir dir hier einen Richtwert: Ein Hochleistungswasserkocher braucht etwa zwei Minuten für einen Liter Wasser.

Der Stromverbrauch

Den tatsächlichen Stromverbrauch jedes Geräts kann man nur messen wenn man ein entsprechendes Messgerät verwendet. In unserem Wasserkocher Vergleich haben wir das getan, aber du wirst vermutlich keines zur Verfügung haben wenn du überhaupt Gelegenheit bekommst mehrere Geräte vor dem Kauf zu testen.

Das ist aber auch nicht so schlimm wenn du weißt, dass der Stromverbrauch bei niedrigen Wattzahlen zwar etwas niedriger ist, aber bei diesen Geräten durch die höhere Kochzeit wieder steigt. Auf Grundlage der Werte unserer Testsieger kannst du dir also einen Eindruck machen welche Kombination von Watt und Kochzeit die besten Stromverbrauchsdaten verspricht.

Die Wassertemperatur

Ein Wasserkocher soll das Wasser auf jeden Fall bis zum Siedepunkt von 100 °C erhitzen, aber wir haben sicherheitshalber noch einmal mit einem Thermometer nachgemessen. Besonders interessant wird das bei den Geräten bei mit Temperaturanzeige da wir so kontrollieren können ob tatsächlich Verlass auf die Anzeige ist.

Das Abkühlverhalten

Nach dem Kochen haben wir das Gerät jeweils eine Minute mit offenem Deckel stehen lassen und die Temperaturmessung widerholt um zu sehen wie schnell das Wasser abkühlt. Das zu wissen ist nützlich wenn du zum Kochen von Tee oder Kaffee Wasser mit einer ganz bestimmten Temperatur verwenden willst, aber es erlaubt auch Rückschlüsse auf die Qualität der Isolierung. Bedenke hierbei aber, dass die Abkühlgeschwindigkeit vor allem von der Oberfläche abhängt an der das Wasser abkühlt. Ein schmaler, hoher Wasserkocher sollte also bei gleicher Isolierungsqualität eine langsamere Abkühlung aufweisen als ein niedriger, breiter.

Die praktische Handhabung

Hier haben wir besonders darauf geachtet wie bequem sich der Wasserkocher füllen und leeren lässt. Er sollte sich leicht mit einer Hand öffnen lassen was zum Beispiel der Fall ist wenn er über einen Öffnungsknopf verfügt. Wenn du den Deckel dagegen an einem Griff aufziehen musst brauchst du vermutlich die zweite Hand um dagegenzuhalten damit du nicht stattdessen das ganze Gerät anhebst. Der Deckel sollte sich weit öffnen lassen und die Öffnung breit sein damit sich der Wasserkocher leicht füllen lässt.

Beim Füllen des Wasserkochers mag es etwas lästig sein wenn sich der Deckel nur langsam öffnet. Dennoch haben wir es als positives Kriterium bewertet, da es beim Ausgießen verhindert, dass dir heißes Wasser entgegenspritzt – oder auch nur heißer Wasserdampf. Du willst dich ja nicht verbrühen.

Ebenfalls bewertet haben wir wie gut der Ausgussschnabel das heiße Wasser dirigiert. Es sollte möglich sein das Wasser sicher in die Tasse zu gießen ohne dass etwas daneben geht, denn auch hier besteht die Gefahr von Verbrühungen wenn es stattdessen deine Hand trifft. Außerdem willst du ja nicht jedes Mal verschüttetes Wasser aufwischen müssen, das Tischtuch wechseln oder dein Kochbuch durchtränken.

Kalkfilter

Hier haben wir einfach nur bewertet ob das Gerät über einen Kalkfilter verfügt oder nicht. Es hängt von der Härte des Wassers in deiner Heimatregion ab wie wichtig dieses Kriterium tatsächlich für dich ist. Wenn du nicht weißt wie sehr Geräte in deiner Region zur Verkalkung neigen ist es vielleicht ratsam dich vorher im Gespräch mit den Nachbarn zu informieren oder auch im Internet zu recherchieren.

Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass du keinen Kalkfilter brauchst wenn du in einer Region lebst in der kristallines Gestein, wie Granit, Gneiss oder Basalt vorherrscht. In Regionen mit Kalkstein wirst du ihn aber vermutlich brauchen.

Der Härtegrad von Wasser wird in Deutschland und Österreich gerne noch in einer Einheit namens ‚deutsche Härte‘ (°dH) angegeben. In der Schweiz findet man eher die ‚französischen Härtegrade‘ (°fH). Die offizielle Einheit sind aber in jedem Fall Millimol pro Liter (mmol/l). Wasser gilt als weich wenn es unter 1,5 mmol/l hat. Dies entspricht einem Wert von 8,4 °dH und 15 °fH. Ab einem Wert von 2,5 mmol/l gilt es als hart. Dies entspricht 14 °dH und 25 °fH.

Die Wasserstandsanzeige

Wir haben in unserem Test Wert auf eine möglichst genaue Wasserstandsanzeige und somit kleine Skala gelegt. So kann der Wasserkocher dir einen Messbecher ersetzen wenn du, so wie wir in unserem Test, eine ganz bestimmte Menge an Wasser erhitzen möchtest. Tatsächlich ist es auch im alltäglichen Gebrauch nicht unpraktisch das Wasser für den Wasserkocher genau abzumessen. Es wird beim Kochen nur bis zum Siedepunkt erhitzt was bedeutet, dass es nur zu geringen Verlusten durch Dampfentwicklung kommt. Die ausgeschüttete Menge heißen Wassers ist also fast gleich der zuvor eingefüllten Menge kalten Wassers.

Ebenfalls als günstig bewertet haben wir eine niedrige Mindestfüllmenge. Die Konstruktionsweise, vor allem von billigen Wasserkochern, macht es bei manchen Modellen erforderlich, dass du immer mehr Wasser kochst als du für eine Tasse Tee brauchst und das braucht nicht nur länger als nötig sondern verschwendet auch Energie.

Der Komfort

Unter dieser Bezeichnung haben wir bewertet ob sich der Wasserbehälter kabellos anheben lässt, das Kabel, zum Beispiel durch Aufrollen, aus dem Weg gehalten werden kann und das Gerät von beiden Seiten beziehungsweise in unterschiedlichen Winkeln auf den Sockel aufgesetzt werden kann. Letzteres ist nicht nur für Linkshänder praktisch sondern auch wenn du etwas ungeschickt bist oder in der Eile nicht so genau aufpassen müssen willst wie genau du den schweren gefüllten Wasserkocher jetzt absetzt.

Die Sicherheit

Sicherheit ist bei Wasserkochern ganz besonders wichtig. Schließlich sind kochendes Wasser und elektrischer Strom beteiligt und sie stehen zumeist recht frei auf den Arbeitsflächen in der Küche herum. Es ist also günstig wenn der Wasserkocher einen festen Stand hat und nicht sofort umfällt und uns mit heißem Wasser übergießt wenn wir einmal leicht an ihm ankommen. Wir haben also die Standfestigkeit überprüft.

Weitere Kriterien waren die automatische Abschaltung nach dem Kochen und bei versehentlichem Einschalten wenn sich gar kein Wasser darin befindet und das Vorhandensein einer Betriebsanzeigelampe. Sie alle dienen der Brandvermeidung.

Sonderfunktionen

Unter diesem Punkt haben wir bewertet ob der Wasserkocher über eine Temperaturanzeige, eine Temperatureinstellung oder Vorwahl, eine Warmhaltefunktion oder andere Extras verfügt. Diesen Teil der Bewertung kannst du auch sehr leicht selbst durchführen wenn du deinen Wasserkocher kaufen gehst, da der Verkäufer ja mit den Extras um Kunden werben will. Du findest sie also auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung im Internet aufgeführt.

Geschmack und Geruch des Wassers

Ja, bei manchen Wasserkochern stellt man nach dem Kochen tatsächlich eine Veränderung des Geschmacks oder Geruchs des Wassers fest. Dies deutet auf Verunreinigungen hin welche sehr ungesund sein können. Deshalb ist es sinnvoll solche Wasserkocher auch dann zu meiden wenn der Effekt nicht unangenehm ist.

Bei Wasserkochern aus Plastik ist außerdem darauf hinzuweisen, dass wenn das Material beschädigt ist, kleine Plastikteile an das Wasser abgegeben werden die im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Aber auch Edelstahl ist nicht immer rostfrei und selbst Glas kann verunreinigt werden.

Die Reinigung

Hygiene ist wichtig und das ganz besonders bei einem Küchengerät. Wir haben daher geprüft ob sich alle Teile die mit dem Wasser in Kontakt kommen problemlos reinigen und entkalken lassen. Da du das selbst vor dem Kauf nicht ausprobieren kannst, sieh dir am besten an ob die Öffnung groß genug ist damit du mit der Hand hineinfahren kannst und, dass es keine kleinen Winkel gibt in die man nicht hineinkommt. Wasserkocher mit Heizspiralen schneiden hier immer schlecht ab da die Spirale zwangsläufig genau solche unzugängliche Winkel erschafft.

Das Design

Das Aussehen eines Wasserkochers sollte natürlich nicht überbewertet werden. Seine Funktion und Sicherheit sind wesentlich wichtiger. Trotzdem haben wir auch das Design kurz unter die Lupe genommen. Der Wasserkocher steht ja oft frei sichtbar in der Küche und soll ihren Anblick nicht stören.

Was Menschen schön finden ist allerdings sehr individuell und was in deine Küche passt hängt natürlich auch von der Farbe und dem Stil deiner Kücheneinrichtung ab. Du solltest dich also in diesem Punkt nicht zu sehr von unseren Bewertungen, einem Testbericht oder von den Kaufempfehlungen anderer Kunden leiten lassen sondern dir das Gerät selbst ansehen und in deiner Küche vorstellen.

Der Preis

Wie bereits weiter oben ausgeführt werden die Preise von Wasserkochern von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Für manche davon ist es durchaus sinnvoll etwas mehr auszugeben, für andere aber auch nicht und letztlich hängt es auch davon ab wie viel Geld dir für den Wasserkochereinkauf zur Verfügung steht und wozu und wie oft du deinen Wasserkocher benutzen wirst.

In unserer Bewertung haben wir versucht fair zu beurteilen ob das Preis/Leistungsverhältnis der von uns bewerteten Wasserkocher passt oder sie eventuell überteuert sind. Wir haben auch festgestellt, dass von den allerbilligsten Modellen eher doch abzuraten ist, es aber durchaus empfehlenswerte billige Wasserkocher gibt.

Welche Hersteller von Wasserkochern gibt es?

Das größte Problem sowohl beim Kauf als auch beim Test und Vergleich von Wasserkochern ist die große Vielfalt an Modellen und Herstellern. Eine schnelle Suche bei Amazon allein bringt uns schon über 30.000 Treffer. Deshalb ist es unbedingt erforderlich die Kriterien von Anfang an einzuschränken. Der fairste und beste Weg dazu ist natürlich dir zuerst darüber klar zu werden welche Eigenschaften und Spezialfunktionen dein Wasserkocher haben soll und eventuell auch in welcher Preisklasse er liegen soll.

Dennoch interessiert es dich vielleicht wer die größten und bekanntesten Hersteller von Wasserkochern sind. Leider ist es uns unmöglich alle Hersteller auf dem Markt erschöpfend zu behandeln, aber wir haben uns einige der wichtigsten kurz für dich angesehen damit du wenigstens weist wie sie heißen und wo sie herkommen.

WMF

WMF ist ein Hersteller mit Sitz in Deutschland der aber seit 2016 im Besitz des französischen Unternehmens SEB ist. Er hat vor allem Wasserkocher aus Edelstahl im Programm, aber es finden sich auch Produkte aus Glas und Kunststoff. WMF hat allgemein einen guten Ruf und üblicherweise auch angemessene Preise.

Bosch

Einer der bekanntesten deutschen Hersteller ist Bosch das zu dem ebenfalls deutschen Unternehmen BSH Hausgeräte gehört. Bei ihm finden sich in erster Linie Wasserkocher aus Kunststoff, aber auch die anderen Materialien sind vertreten.

Phillips

Philips hat seinen Firmensitz in Amsterdam in den Niederlanden. Von diesem Hersteller von Gesundheits- und Haushaltsprodukten gibt es sehr viele Wasserkochermodelle aus Edelstahl und Kunststoff. Wasserkocher aus Glas sind ebenfalls erhältlich.

Klarstein

Klarstein ist wieder ein deutsches Unternehmen. Es hat seinen Sitz in Berlin. Hier sind alle drei Materialien zu fast gleichen Teilen vertreten und es gibt einige ganz besonders interessant aussehende Modelle die sich im Design an altmodischen Teekesseln oder Teekannen orientieren.

Braun

Auch Braun hat seinen Sitz in Deutschland. Es ist ein Hersteller von elektrischen Kleingeräten bei dem sich vor allem Wasserkocher aus Kunststoff finden. Der Fokus liegt hier aber eher im Bereich der Körperpflegeprodukte und vermutlich denkst auch du zuerst an Rasierapparate und nicht Wasserkocher wenn du Braun hörst.

Monzana

Bei Monzana finden sich vor allem Wasserkocher aus Glas, aber auch Edelstahl ist vertreten. Die Marke wird von der deutschen DEUBA GmbH & Co. KG vertrieben, einem Onlinehändler aus Merzig.

Clatronic

Clatronic International ist eigentlich ein Importeur von Elektrogeräten. Entsprechend vielfältig ist das Design der unter diesem Namen angebotenen Wasserkocher. Auch hier sind alle drei Materialien vertreten.

Russell Hobbs

Russel Hobbs ist der Markenname unter dem die amerikanische Firma Spectrum Brands Haushaltsgeräte vertreibt. Spectrum Brands hat ihren Sitz in Wisconsin. Auch hier ist die Auswahl groß. Plastik, Edelstahl und Glas sind zu etwa gleichen Teilen vertreten und es gibt einige sehr gut aussehende Designs.

TZS First Austria

Bei TZS First Austria finden sich vor allem Wasserkocher aus Glas. Nach dem Namen sollte man vermuten, dass es sich um ein österreichisches Unternehmen handelt. Tatsächlich ist es aber in Wartenberg in Deutschland beheimatet.

Agiostar

Agiostar bietet vor allem Wasserkocher aus Edelstahl und Glas. Das Unternehmen hat seine Zentrale in Pruszków in Polen.

Arendo

Arendo ist eine Marke der Ganz Einfach GmbH aus Hannover, also von einem weiteren deutschen Anbieter. Bei ihm findest du vor allem Wasserkocher aus Edelstahl. Es sind aber auch Modelle aus Glas erhältlich.

De’Longhi

De’Longhi ist ein Unternehmen aus Italien, das in erster Linie einzelne Bauteile für Haushaltsgeräte herstellt – aber offensichtlich auch ganze Haushaltsgeräte. Unter diesem Namen erhältst du vor allem Wasserkocher aus Edelstahl in vielfältigen ansprechenden Designs. De’Longhis Bauteile sind aber auch in den Produkten vieler anderer Hersteller enthalten.

Severin

Die Severin Elektrogeräte GmbH hat ihren Sitz im Sauerland. Sie bietet eine große Vielfalt an Wasserkochern aus allen drei Materialien und unter anderem auch eine Auswahl an kleinen Reise-Wasserkochern.

Hario

Hario ist ein japanischer Hersteller von Glas der sich unter anderem auch auf Produkte für Tee und Kaffee spezialisiert hat. An sich gehört er nicht wirklich zu den bedeutendsten Herstellern von Wasserkochern, seine Produkte sind aber vor allem optisch durchaus interessant.

Der Umgang mit deinem Wasserkocher

Jetzt solltest du optimal darauf vorbereitet sein deinen Wasserkocher zu kaufen, aber wir möchten dir zum Abschluss noch einige Tipps und Tricks zu seiner Benutzung mitgeben. Falls du bisher noch keine Erfahrungen in der Benutzung von Wasserkochern gemacht hast, könnten sie dir sehr nützlich sein – und möglicherweise ist auch für den einen oder anderen erfahrenen Wasserkocherbenützer etwas Neues dabei.

Wenn eine bestimmte Wassertemperatur gefordert ist

Natürlich kannst du deinen Kaffee oder Tee ganz einfach mit dem kochenden Wasser übergießen sobald es fertig ist. Die Kaffeemaschine oder der Teekocher macht es ja auch nicht anders. Andererseits kannst du dir dann auch gleich eine Kaffeemaschine anschaffen und dir die Mühe sparen den Kaffee selbst aufzubrühen. Wenn du ein Kaffee- oder Teefeinschmecker bist, möchtest du aber sicher ausprobieren wie dein Kaffee oder Tee nach den korrekten Zubereitungsinstruktionen schmeckt. Dann brauchst du Wasser mit einer ganz bestimmten Temperatur zum Aufgießen.

Auch wenn dein Wasserkocher eine Temperaturvoreinstellung hat ist das leider nicht unbedingt eine Garantie, dass er die angegebene Temperatur auch wirklich erreicht. Benütze also lieber ein Thermometer um die Temperatur zu prüfen, koch das Wasser etwas heißer und lass es dann abkühlen. Wenn du kein Thermometer und auch keine Temperaturanzeige hast, bist du leider darauf angewiesen es mit einer ungefähren Schätzung zu versuchen. Warte in dem Fall eine halbe bis ganze Minute Abkühlzeit ab um bei den meisten Wasserkochen eine erfahrungsgemäß sinnvolle Temperatur zu erreichen.

Achte gerade in solchen Fällen besonders darauf, dass der Wasserkocher frei von Verkalkungen ist damit nicht lästige Kalkbrösel deinen Trinkgenuss stören. Wenn die Zubereitungsanleitung zusätzlich eine genaue Wassermenge angibt ist es außerdem sinnvoll das Wasser zuerst in eine Kanne umzuschütten mit der du feiner dosieren kannst als mit dem üblicherweise groben Ausguss deines Wasserkochers.

Das richtige Wasser

Manchmal wird empfohlen für die Zubereitung destilliertes Wasser oder Mineralwasser zu verwenden. Destilliertes Wasser führt allerdings üblicherweise nicht zu dem gewünschten Geschmack da ihm die natürlichen Mineralien fehlen. Mineralwasser kannst du ausprobieren wenn du willst. Es kommt aber deutlich teurer als Leitungswasser zu verwenden. Wirklich sinnvoll ist es allerdings wenn du im Urlaub kein Trinkwasser in der Leitung hast oder dir nicht sicher bist, dass du das Wasser gefahrlos trinken kannst.

Wenn du Leitungswasser benutzt, nimm auf jeden Fall kaltes Wasser auch wenn das Kochen dann etwas länger dauert. Lass die Leitung zuerst etwas laufen um sicher zu stellen, dass das Wasser wirklich kalt und nicht abgestanden ist. Koch das Wasser dann möglichst sofort und schütte Restwasser danach weg anstatt es stehen zu lassen und später erneut aufzukochen. Das stehende Wasser verliert Sauerstoff und bildet außerdem Kalkablagerungen in deinem Wasserkocher.

Die Reinigung deines Wasserkochers

Einen Wasserkocher kann man nicht in den Geschirrspüler tun, aber zum Glück kommt auch nur Wasser hinein. Er lässt sich also zumeist gut sauber halten indem du ihn nach jeder Benützung kurz ausspülst. Wichtig ist, dass du keine Wasserreste in ihm stehen lässt, also schüttest du ihn am besten gleich nach der Benützung aus uns spülst ihn.

Die Entkalkung deines Wasserkochers

Kalkablagerungen stören nicht nur den Geschmack deines Tees oder Kaffees durch lästige Brösel, sie behindern auch die Funktion deines Wasserkochers und können ihn letztlich sogar ganz kaputt machen. Um das zu verhindern solltest du deinen Wasserkocher regelmäßig entkalken.

Dazu gibt es zwar eigene chemische Entkalkungsmittel zu kaufen, aber du kannst auch auf natürlichere Methoden zurückgreifen bei denen du keine Angst vor gefährlichen Rückständen in deinem Tee haben musst. Das beste Entkalkungsmittel ist Essig. Wenn du aber zu den Menschen gehörst, die den Geruch von Essig als sehr unangenehm empfinden, wirken auch Zitronensäure und Kaiser Natron.

Das Entkalkungsmittel – egal ob chemisch oder natürlich – sollte mit einem halben Liter Wasser gemischt und aufgekocht werden. Dann lässt du es einige Zeit einwirken bevor du deinen Wasserkocher ausspülst und noch einmal eine Ladung Wasser aufkochst um etwaige Rückstände zu entfernen.

Wenn der Wasserkocher kaputt ist

Erfahrungsgemäß werden bei Wasserkochern üblicherweise als erstes die Deckel kaputt oder sie versterben an zu starker Verkalkung. Eine Reparatur lohnt sich meistens nicht, also solltest du besser gleich ein neues Gerät kaufen. Benutze einen Kunststoffwasserkocher auf keinen Fall weiter wenn das Plastik beschädigt ist – auch wenn es nur ein winziger Kratzer an der Innenseite ist. Er gibt dann kleine Plastikpartikel an das Wasser ab die vermutlich krebserregend sind.

Hebe nach dem Kauf auf jeden Fall einen Kaufbeleg auf. Auf deinen Wasserkocher muss der Hersteller auf jeden Fall zwei Jahre Gewährleistung geben und viele Hersteller bieten zusätzlich eine längere Garantie. Wenn diese noch nicht abgelaufen ist kannst du deinen kaputten Wasserkocher vielleicht noch umtauschen.

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