Waschtrockner Test: Die besten Wachmaschinen mit Trockner im Vergleich

WaschtrocknerDamit du dich beim Kauf einer neuen Waschmaschine mit Trockner nicht im Stich gelassen fühlst, verschaffe ich dir in diesem Wäschetrockner Vergleich einen Überblick über die aktuell auf dem Markt erhältlichen Geräte. Hat sich eine Waschmaschine mit Trockner in einem Test bewährt, spreche ich auch gerne mal eine Empfehlung aus.

In der heutigen Zeit hat jeder Haushalt mindestens eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner aber meist noch keinen Waschtrockner. Leider bleibt bei all dem technischen Fortschritt die fertig gewaschene Wäsche gerne mal in der Waschmaschine zurück. Sei es weil man sie schlichtweg vergessen hat oder weil man unterwegs ist. Bleibt die Wäsche dabei zulange nass in der Trommel liegen, kann man oft nochmal von vorne anfangen weil diese dann oftmals schon etwas muffig riecht.

Abhilfe schafft dabei mein Waschmaschine mit Trockner Vergleich! Nicht nur, dass man mit einem Waschtrockner in einem „Aufwasch“ frisch gewaschene und getrocknete Wäsche bekommt, nein man spart sich auch einfach den Platz, den ein zusätzlicher Trockner ansonsten in Anspruch nehmen würde. Gerade für kleinere Wohnungen oder Waschküchen ist dies ein enormer Vorteil!

Grundlegende Aspekte

Wie bereits eingangs erwähnt, erfreuen sich Waschtrockner immer größerer Beliebtheit. Dies kommt daher, weil sie durch ihre doppelte Funktion sehr effizient und gleichzeitig platzsparend sind. Gerade für kleinere Wohnungen oder Waschküchen ist das kein zu vernachlässigender Aspekt.

Vorschau
Testsieger
LG Electronics F 14WD 85EN0 Waschtrockner / A / 1078 kWh/Jahr / 1400 UpM / 8 Kg / 11200 liter/jahr /...
Preis-Tipp
LG Electronics F1496AD3 Frontlader Waschtrockner / B / 8 kg / Weiß / 6 Motion DirectDrive / Smart...
Hochwertig
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Titel
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Kundenbewertung
Preis
ab 499,00 EUR
290,11 EUR
1.898,00 EUR
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Seitdem die Stiftung Warentest ihren ersten Test über Waschmaschinen mit Trockner veröffentlicht hat, steigt deren Bekanntheit immer weiter an. Anfangs war die Auswahl der Geräte noch sehr überschaubar, inzwischen gibt es aber bereits eine breite Produktpalette von namhaften Herstellern. Momentan ist es aber immer noch so, dass sich viele Haushalte lieber zwei separate Geräte zulegen – Waschmaschine und extra Wäschetrockner –, anstatt sich von Anfang an für ein Kombiprodukt zu entscheiden. Die Anschaffungskosten sind dabei nicht höher als beim Kauf von zwei einzelnen Geräten. Allerdings können viele moderne Waschmaschinen mit Trockner aus einem Test durch ihren niedrigen Energieverbrauch punkten und sollten für jeden potenziellen Sparfuchs eine Überlegung wert sein.

Waschmaschine mit Trockner vs Waschmaschine und Trockner

Einer der Gründe für die vergleichsweise niedrige Verbreitung einer Waschmaschine mit Trockner besteht vermutlich darin, dass die meisten Haushalte bereits über eine Waschmaschine verfügen oder gar nicht an ein Kombi-Produkt denken. Meist wird dann erst später noch ein separater Trockner angeschafft ohne zu realisieren, welch wertvolle Energie und welchen wertvollen Platz man dadurch verschwendet hat. An dieser Stelle wird sich vermutlich auch so schnell nichts an der Situation ändern, außer die Waschmaschine ist noch aus Großmutters Zeiten und verbraucht soviel Strom, dass die Glühbirnen flackern wenn sie im Betrieb ist. Dabei lohnt sich eine Überlegung, ob man sich so ein Gerät anschaffen sollte durchaus und man kommt an einem Waschtrockner Test nicht vorbei.

Die Fakten offen auf den Tisch gelegt

Ein Kombigerät bietet dieselbe (wenn nicht sogar bessere) Waschleistung wie herkömmliche Waschmaschinen. Kondensationstrockner stehen nach wie vor in Verruf, weil diese als Energieverschwender gelten. Die neuesten Waschtrockner hingegen verbrauchen kombiniert viel weniger Strom als zwei einzelne Geräte. An dieser Stelle muss man sich nur einmal die einzelnen Stromverbrauchswerte anschauen und kann sich ganz leicht hochrechnen wie schnell sich die Anschaffungskosten amortisiert haben.

Waschtrockner kosten in der Anschaffung natürlich – je nach Modell – etwas mehr als nur eine einzelne Waschmaschine oder nur ein Wäschetrockner. Auch die Verbrauchszahlen können im ersten Moment ein wenig abschreckend wirken, aber das sind sie in Wahrheit gar nicht, wenn man den Verbrauch pro Kilogramm gewaschene Wäsche betrachtet. Man kann also für das gleiche Geld mehr Wäsche waschen bzw. trocknen oder anders gesagt, man wird das Kombigerät langfristig weniger häufig laufen lassen müssen.

„Aus 2 mach 1“: Warum ist ein Waschtrockner sinnvoll?

Der Waschtrockner, eine Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner, kann sich zum wahren Alltagswunder entpuppen. Nach nur einem Betriebsvorgang nimmt man nicht nur blitzsaubere, sondern auch noch trockene Wäsche aus dem Gerät. Und das, ohne zwischen Wasch- und Trockenvorgang auch nur einen einzigen Knopf drücken zu müssen. Die platzraubende Variante der Anschaffung zweier Einzelgeräte entfällt. Ein Waschtrockner ist rein technisch in jeden Haushalt integrierbar. Er benötigt keine anderen Anschlüsse, als eine Waschmaschine. Erforderlich sind lediglich ein Strom- und ein Wasseranschluss. Es macht auch keinen Unterschied, ob ein solcher lediglich im Bad oder unter der Küchenzeile zu finden ist. Denn es gibt für nahezu jeden Standort ein geeignetes Gerät.

Waschtrockner sind online in fast allen Preisklassen zu haben. Günstige Geräte gibt es ab ca. 400 Euro. Damit sind Waschtrockner nicht zwangsläufig teurer als Waschmaschinen. Die platte Behauptung, ein Waschtrockner im Vergleich sei stets genauso teuer wie zwei Einzelgeräte, stimmt also nicht. Vollausgestattete Geräte mit allen möglichen technischen Raffinessen können allerdings locker die Grenze von 2000,00 Euro überschreiten. Die besseren Mittelklasse-Geräte bewegen sich zwischen 750 und 1500 Euro.

Dabei gilt wie so oft: Weder ist das teuerste Gerät immer die beste Wahl, noch ist das billigste immer die schlechteste. Auch unter günstigen Waschtrocknern kannst du das perfekte Produkt für dich finden. Im Gegensatz dazu entstehen die sehr hohen Preise oft durch Sonderfunktionen, die du eventuell nicht gebrauchen kannst. Es ist in den selben Preisklassen wichtig, die Waschtrockner im Vergleich genau zu analysieren. Dazu später mehr.

Einfach dein Typ: Welcher Waschtrockner passt wirklich zu dir?

Die Typenfrage solltest du dir als erstes stellen, bevor du entscheidest, online deinen Waschtrockner zu kaufen. Die Geräte gibt es mittlerweile von allen namhaften Geräteherstellern, sodass es schnell zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen werden kann, wenn du deinen Typen nicht kennst.

Zunächst wird unterschieden zwischen Frontladern und Topladern. Toplader sind in der Regel schmaler als Frontlader und verfügen an der Oberseite über einen Verschlussdeckel. Beladen wird der Toplader – wie der Name vermuten lässt – von oben. Häufig wählen ältere Menschen oder Personen mit Rückenproblemen diese Geräteart aus, weil sie sich nicht herunterbücken müssen, um Wäsche zu entladen. Bei Topladern bleibt das Fassungsvermögen, über das du gleich noch Genaueres erfährst, schon aufgrund der geringeren Größe hinter demjenigen eines Frontladers zurück. Dagegen ist er unschlagbar, wenn es darum geht, kleine Nischen in der Wohnung füllen zu müssen, oder wenn generell sehr wenig Platz vorhanden ist.

Frontlader sehen aus, wie klassische Waschmaschinen. Beladen werden sie von vorn über das sich zur Seite öffnende Bullauge. Wer körperlich noch halbwegs fit ist, sollte damit keine Probleme haben. Im Gegensatz zu den Topladern ist bei Frontladern der Platz über der Oberseite noch verwendbar. Sie sind in der Regel auch mit mehr Funktionen ausgestattet, als Toplader. Wer also nicht an Rückenproblemen leidet, genügend Platz hat und die vollen Vorzüge eines Waschtrockners genießen möchte, dem ist ein Frontlader zu empfehlen.

Während ein Toplader nicht unterbaufähig ist, ist dies bei manchen Frontladern möglich. Unterbaufähige Frontlader können problemlos z.B. in eine Küchenzeile oder unter eine Arbeitsplatte gestellt werden. Auch dazu erfährst im nächsten Abschnitt mehr. Nicht unterbaufähige Waschtrockner müssen freistehen. Dennoch kann die Oberfläche als Stauraum genutzt werden, um Waschmittel o.Ä. abzustellen, was bei Topladern nicht der Fall ist.

Auf die Größe kommt es an: Wie groß muss dein Waschtrockner sein?

Wer in seiner Wohnung oder in seinem Haus nicht über unendlich viel Platz verfügt, für den dürfte sich diese wichtige Frage nach der richtigen Größe des Produktes stellen. Welche Abmessungen ein Waschtrockner haben kann, ist zunächst davon abhängig, um welchen Typ es sich handelt. Wie bereits gesagt können wir zwischen Topladern und Frontladern unterscheiden. Des Weiteren gibt unter den Frontladern unterbaufähige und nicht unterbaufähige Maschinen. Diese Merkmale wirken sich auf die Abmessungen aus.

Beginnen wir mit den Frontladern: Die im Regelfall gewählte Breite von Frontlader-Waschtrocknern beträgt um die 60 cm; die Höhe um die 85 cm. Es treten meist nur Abweichungen von wenigen Millimetern bis zu +/- 2 cm auf. Auch ohne den zukünftigen Platz genau auszumessen, dürften diese Angaben genügen, um einschätzen zu können, ob ein Frontlader größentechnisch in deinen Haushalt passt. Höhere Schwankungen gibt es bei der Tiefe. Diese weichen je nach Hersteller zum Teil mehr als 10 cm voneinander ab. Zu beachten ist neben der Raumabmessung auch der Öffnungsradius des Bullauges nach vorn. Wenn dort ein anderer Gegenstand oder eine Zwischenwand im Weg ist, kann der Waschtrockner nicht ordnungsgemäß geöffnet werden.

Wer auf einen passgenauen Einbau, zum Beispiel in eine Küchenzeile, angewiesen ist, kommt um eine genaue Vorabmessung natürlich nicht herum. Unterbaufähige Frontlader haben grundsätzlich ähnliche Maße wie nicht-unterbaufähige. Allerdings muss bei unterbaufähigen Waschtrocknern der obere Deckel abnehmbar sein, sodass er bequem unter eine Küchenarbeitsplatte geschoben werden kann. Darüber hinaus verfügen manche Produkte über verstellbare Bodensockel und lassen sich auf diese Weise noch geringfügig an die Höhe der Küchenarbeitsplatte anpassen. Hier gilt: Vorheriges, genaues Abmessen erspart viel Ärger im Nachhinein.

Die kleineren, kompakteren Toplader nehmen weit weniger Abstellfläche ein. So sind diese in der Regel um die 45 cm breit und können deshalb in enge Nischen gestellt werden. Höhe und Tiefe unterscheiden sich nur wenig von den Abmessungen eines Frontladers. Genau wie beim Frontlader ist hier auch wieder der Öffnungsradius des Verschlussdeckels zu beachten, in dem Fall allerdings nach oben. Die geringere Größe bewirkt übrigens auch, dass die Toplader meist nur ein geringes Fassungsvolumen aufweisen können. Für Haushalte mit wenigen Personen und sehr wenig Platz ist er trotzdem eine beliebte Alternative.

Das Fassungsvolumen: Wie viel Wäsche passt in den Waschtrockner?

Eine der wichtigsten Größen, mit der du dich vor dem Kauf befassen solltest, ist das Fassungsvolumen. Bevor du blind die Maschine mit der größten Trommel kaufst, solltest du wissen, dass diese bei Waschtrocknern nicht immer von Vorteil ist. Es gibt zwei Gewichtsgrößen, die du auseinander halten musst. Unterschieden wird zwischen dem Gewicht an nasser Wäsche, das die Maschine waschen kann und das Wäschegewicht, das getrocknet werden kann.

Waschtrocknerhersteller geben daher in der Regel zwei Größen beim Fassungsvermögen an, zum Beispiel “ 8kg/6 kg“. Diese Angabe sagt aus, dass der Waschtrockner zwar 8 Kilogramm waschen, aber nur 6 kg Wäsche verlässlich trocken kann. Warum ist das so? Wer schon einmal nach einem Waschgang in die Trommel gesehen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass es nach weniger Wäsche aussieht, als man hineingegeben hatte. Das liegt am unterschiedlichen Volumen: Trockene Wäsche hat ein größeres Volumen und nimmt daher in der Trommel mehr Platz weg, als feuchte.

Du solltest darauf achten, dass die beiden Gewichtsangaben nicht zu sehr voneinander abweichen. Es sollte nicht so sein, dass ein Waschtrockner nur die Hälfte der gewaschenen Wäsche oder weniger trocknen kann. Denn die Zeitersparnis, mit der die Hersteller oft werben, geht in diesem Fall wieder verloren. Schließlich müsstest du dann nach dem Waschgang die Hälfte der Wäsche herausnehmen, um sie separat oder danach zu trocknen. Kleinere Trommeln (um die 5 kg) haben manchmal einen kleinen Vorteil, da die Abweichungen zwischen fassbarem Nass- und Trockengewicht nicht so groß sind. Allerdings werden bei einem großen Wäschehaufen auch mehrere Wasch- und Trockengänge benötigt. Wer nicht einschätzen kann, wie viele Kilogramm Wäsche auf einen Waschgang kommen, dem hilft vielleicht folgende Faustregel: Ein Eimer mit einem 10 l Fassungsvermögen entspricht im Durchschnitt ca. 2 kg Wäsche. Natürlich ist das nur ein Durchschnittswert, d.h. Abweichungen nach unten und oben sind möglich.

Und wie kannst du nun einschätzen, wieviel Wäsche in deinem Haushalt anfällt und welches Fassungsvermögen daher notwendig ist? Ganz genau kann man das natürlich nicht ausrechnen. Anhand deiner Haushaltsgröße kannst du jedoch in etwa eine Durchschnittsgröße festmachen. Allgemein kann man sagen, dass ein Haushalt mit 1 bis 2 Personen zwischen 3 und 5 kg Wäsche pro Waschgang wäscht. Ein 3- bis 5-Personenhaushalt wäscht zwischen 6 und 8 kg. Enthält der Haushalt mehr als 5 Personen, so geht das Wäschegewicht entsprechend über 8 kg hinaus.

In jedem Falle ist es empfehlenswert, die Größe des Fassungsvolumens an deine Haushaltsgröße anzupassen. Nur so ist auf Dauer für die effizienteste Betriebsweise gesorgt. Selbstverständlich kann der Waschtrockner auch mit weniger Beladung arbeiten. Die Maschinen sind in der Regel aber so ausgelegt, dass sie bei Vollbeladung mit der höchsten Effizienz waschen und trocknen. Je geringer die Beladung, desto ineffizienter ist der Betriebsvorgang. Das bedeutet im Klartext: Verschwendete Energie.

Wo kann man eine Waschmaschine mit Trockner kaufen?

Eine Waschmaschine mit Trockner kann in jedem guten Elektro-Fachhandel gekauft werden. Allerdings hast du dich wahrscheinlich nach meinem „Waschtrockner Vergleich“ für den einfachen und sicheren Kauf im Internet entschieden? Dann tut sich gleich die nächste Frage auf: Wo bzw. bei welchem Internet-Shop solltest du deine Waschmaschine mit Trockner kaufen?

Diese Frage lässt sich heutzutage schnell und meist einstimmig beantworten: Amazon! Wie du mitbekommen hast, empfehle ich dir Waschtrockner aufgrund bestimmter Test-Kriterien. Meine Empfehlung wäre aber nur halb so hilfreich, wenn ich dir nicht auch einen passenden Partner anbieten könnten. Bei Amazon kaufst du sicher beim Branchenprimus ein. Amazon steht für schnelle Lieferzeiten, günstige Angebotspreise und einen sehr freundlichen Kundenservice. Das Angebot, welches du in einem Waschmaschine mit Trockner Test finden kannst, ist bei Amazon recht groß und du erhältst ausnahmslos alle Geräte von meiner Seite auch dort. Möglicherweise wird einmal ein anderer Online Shop um ein paar Euro günstiger sein, meistens macht Amazon diesen kleinen Nachteil aber durch günstige oder oft gar keine Versandkosten wieder wett. In der heutigen Zeit hat wahrscheinlich eh schon jeder einen eigenen Amazon Account, so dass der Kauf mit wenigen Klicks erledigt ist und man nicht woanders noch umständlich ein neues Kundenkonto anlegen muss. Zudem kannst du dich bei Amazon zusätzlich an den dortigen Produktbewertungen orientieren!

Was musst du beim Kauf eines Waschtrockners beachten?

Gerade in modernen Haushalten haben sich Waschmaschinen mit Trockner schon längst durchgesetzt, aber auch und gerade für kleinere Familien in kleineren Mietwohnungen wird der Waschtrockner immer attraktiver. Die Vorteile sprechen dabei klar für sich. Generell lässt sich aber eins konstatieren: Du solltest lieber ein paar Euro mehr ausgeben und ein Gerät mit der modernsten Technologie anschaffen. Auch wenn das im ersten Moment teurer ist, so wirst du mit Sicherheit von der immer energiesparenderen Technik profitieren. In Zeiten steigender Energiepreise ist das kein zu verachtendes Argument! Insgesamt waschen und trocknen die moderneren Geräte aus einem Waschtrockner Test schneller und besser als ihre Vorgänger. Das hat einerseits etwas mit den vom Staat vorgegebenen Richtlinien zu tun, die die Hersteller immer wieder erfüllen müssen, andererseits wird die Entwicklung auch durch die steigende Konkurrenz vorangetrieben. Die Fakten wurden nun alle genannt. Es bleiben also nur noch die Kriterien, nach denen du auswählen solltest.

Kaufkriterien einer Waschmachine mit Trockner

  • Hersteller: Fast kein Punkt ist so wichtig wie dieser! Im Laufe der Zeit hat es sich immer wieder bewährt, von Anfang an auf Markenhersteller wie Bosch, Siemens oder Miele zu setzen. Diese Firmen haben sich in den letzten Jahrzehnten einen Ruf aufgebaut, den sie durch spitzen Verarbeitung und effiziente Geräte immer wieder bewiesen haben. Insbesondere bei diesen Marken hast du als Benutzer das Gefühl einer gewissen Vertrautheit bei der Bedienung, da hier sehr viel Aufwand für die Bedienbarkeit der einzelnen Programmoptionen betrieben wird. Selbstverständlich gibt es noch andere Hersteller, die erwähnenswert sind, wie z. B. LG – ein koreanischer Hersteller, der immer mehr durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt. Ein deutscher Hersteller legt außerdem viel Wert auf ein leicht verständliches Handbuch, das bei günstigeren Herstellern schon einmal schnell zu einem regelrechten Rätselheft werden kann – sofern man überhaupt ein Exemplar mit deutscher Sprache bekommt.
  • Energieeffizienz: Man darf bei all zu günstigen Preisen aber nicht den Blick auf die Energieeffizienzklasse verlieren. Oftmals schaffen diese Geräte nur die Einstufung in die Klasse „B“ und entpuppen sich wenig später als wahre Kostenfresser. Waschtrockner von gängigen deutschen Markenherstellern trumpfen aber auch durch ihre speziellen Waschprogramme auf und können sich dadurch mit den bereits etablierten Waschmaschinen messen. Hinzu kommen noch Features wie eine Beladungserkennung oder besonders schonende Wasch- und Trockenvorgänge.
  • Trocknungsmechanik: Grundsätzlich sollte man bei der Auswahl einer Waschmaschine mit Trockner darauf achten, dass diese auf Kondensationsbasis arbeitet. Bei den Geräten aus meinem Waschmaschine mit Trockner Vergleich gehe ich natürlich auf diesen Punkt ein! In erster Linie sind Geräte mit Kondensationstrocknung wesentlich sparsamer im Verbrauch von Wasser und Strom. In Zeiten steigender Energiepreise ein nicht ganz unwichtiger Faktor.
  • Programme: Achte unbedingt auf eine große Programmauswahl. Ein Waschtrockner sollte keine Einschränkungen mitbringen. Daher sollte so ein Gerät mindestens über die selbe Anzahl an möglichen Waschprogrammen verfügen wie eine herkömmliche Waschmaschine.
  • Sicherheit und Komfort: Der Bedienkomfort und die Sicherheit spielen auch eine entscheidende Rolle. In Punkto Sicherheit solltest du darauf achten, dass in deinem Waschtrockner ein „AquaStop“ eingebaut ist. Dieser AquaStop verhindert im Ernstfall einen Wasseraustritt bzw. eine Überflutung. Gerade in hellhörigen Wohnungen oder Häusern ist ebenso der Geräuschpegel nicht unwichtig bei deiner Kaufentscheidung.
  • Fassungsvermögen: In einem Waschmaschine mit Trockner Test fällt eine Sache leider immer wieder auf: Kein Gerät kann soviel Wäsche trocknen, wie es zuvor gewaschen hat! In meinem Waschtrockner Vergleich bewegt sich die breite Masse der Geräte zwischen 7 und 8 kg Wäsche, die gewaschen werden kann. Jedoch ist die Kapazität für die zu trocknende Wäsche oft nur halb so groß. An dieser Stelle gilt es sich vor dem Kauf Gedanken zu machen, ob einem diese Kapazität ausreicht oder nicht. Wird die Kapazität für die zu trocknende Wäsche zu klein dimensioniert, muss man letztendlich das Gerät mehrmals laufen lassen. Dadurch erhöht man unnötig den Stromverbrauch!
  • Effizienz des Trockungsvorgangs: Dieser Punkt ist besonders wichtig. Hat ein Waschmaschine mit Trockner eine sogenannte „Trocknungseffizienz“ in der Restfeuchte von über 50 %,solltest du lieber Abstand von dem Gerät nehmen. Nur bei Restfeuchten unter 50 % kann man über einen Kauf nachdenken. Ideal sind übrigens Werte um die 40 % – in diesem Bereich bewegen sich übrigens auch normale Trockner.

Keine Angst! Du musst diese Faktoren jetzt nicht auswendig lernen um gewappnet zu sein. Ich hab alle diese Aspekte bereits in meinem „Waschmaschine mit Trockner Vergleich“ einbezogen.

Die Verbrauchsfrage 1: Wie viel Strom wird benötigt?

Ohne Strom wird auch der teuerste Waschtrockner nicht funktionieren. Damit du hier nicht im Nachhinein in die Kostenfalle tappst, solltest du ein wichtiges Augenmerk auf die Energieeffizienzklasse legen. Das europäische Energielabel muss von allen Großgeräte-Herstellern angebracht werden und misst, wieviel Energie der Waschtrockner im Vergleich zu seiner Leistung verbraucht. Im Falle eines Waschtrockners bedeutet das: Je weniger Energie er für eine bestmögliche Wasch- und Trockenleistung er benötigt, desto höher rückt er in seiner Energieeffizienzklasse.

Mehr als die „Energieeffizienzklasse A“ ist bis dato von den Herstellern noch nicht erreicht worden. Wer also ein Gerät mit dieser Klassifizierung kauft, kann sich sicher sein, dass er das maximal Mögliche in dieser Hinsicht getan hat. Jedoch ist nicht ausgeschlossen, dass in Zukunft auch Waschtrockner mit den Effizienzklassen A+ und höher (bis A+++) hergestellt werden. Während vor einigen Jahren der Stromverbrauch eines Waschtrockners denjenigen zweier Einzelgeräte (Waschmaschine und Trockner) überstieg, liegt er bei den neueren Geräten deutlich unter deren Gesamtbilanz.

Um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, sollte das Gerät über eine hohe Schleudereffizienz verfügen. Diese bezeichnet, wie viele Umdrehungen pro Minute die Trommel bei maximaler Einstellung schafft. Gute Waschtrockner liegen bei bis zu 1600 Umdrehungen/min. Je höher diese Zahl ist, desto mehr Feuchtigkeit wird aus der Wäsche geschleudert. Die Rechnung für den Trockenvorgang ist dann ganz einfach: Je weniger Restfeuchte noch in der Wäsche ist, desto kürzer ist die Trocknungszeit.

Die Verbrauchsfrage 2: Wie viel Wasser wird benötigt?

Der Waschtrockner verbraucht nicht nur Energie, sondern auch Wasser. Der Wasserbrauch geht bei konventionellen Geräten teilweise erheblich über denjenigen einer Waschmaschine hinaus, wenn sie zusätzlich für den Trocknungsvorgang eine Wasserkühlung benötigen. Das Wasser aus dem Waschvorgang kann nicht verwendet werden. Warum und unter welchen Voraussetzungen der Wasserverbrauch erheblich steigt, sei im Folgenden erklärt:

Die meisten Waschtrockner arbeiten mit dem Prinzip der Kondensationstrocknung. Warme und trockene Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und wird deshalb benötigt, um der Wäsche die Nässe zu entziehen. Sie wird mit Heizstäben erhitzt. Die feuchte Luft aus der Wäsche landet dann im Kondensator. Dieser kühlt die Luft herunter, wodurch Kondenswasser entsteht, das sich in einem Sammelbehälter absetzt. Die nun zwar trockene, aber kalte Luft muss wieder erwärmt werden, um wiederrum die Wäsche zu entfeuchten. Dass der Vorgang mehr Energie verbraucht, als eine reine Waschmaschine, liegt auf der Hand. Aber was hat es mit dem zusätzlichen Wasserverbrauch auf sich?

Er hängt davon ab, wie der Kondensator gekühlt wird. Konventionelle Hersteller arbeiten mit einer Wasserkühlung, die noch einmal zusätzlich zwischen 30l und 40 l Wasser pro Trocknung erfordert. Der Verbrauch für das Trocknen durch den Waschtrockner im Vergleich zum Waschvorgang selbst, der zwischen 50 und 60 l Wasser liegt, ist nur unwesentlich geringer. Allein deshalb sollte man aber nicht vom Erwerb eines Waschtrockners zurückschrecken, denn auch reine Wäschetrockner als solche arbeiten ohnehin meist mit dem gleichen Prinzip. Die einzige Ausnahme hiervon sind Ablufttrockner, bei denen die trockene Luft über einen Abluftschlauch in die Außenwelt abgegeben wird. In den meisten Wohnungen ist das mangels der Möglichkeit, diese Außenverbindung herzustellen, ohnehin nicht möglich.

Manche Produkte verfügen aber auch über eine Luft- oder Hybridkühlung. Der Kondensator benötigt dann kein oder nur teilweise Kühlwasser. Dies wirkt sich auf den Wasserverbrauch aus. Zwar schlägt sich diese aufwendiger herzustellende Luft- oder Hybridkühlung auch auf den Einkaufspreis nieder, dürfte sich aber auf Dauer dank einer geringeren Nebenkostenrechnung rentieren. Wer das Maximum aus der Wasser- und Stromersparnis bei Waschtrocknern herausholen möchte, für den sind Geräte mit Wärmepumpe interessant. Nur wenige Hersteller arbeiten bisher mit dieser Technologie. Auch sie entfeuchten mithilfe der Kondensation, verfügen aber zusätzlich über eine Wärmepumpe. Diese arbeitet – vereinfacht gesagt – wie ein Energieaustauscher. In einem geschlossenen System wird die vom Waschtrockner produzierte heiße Abluft nicht in den Raum abgegeben, sondern umgelenkt. Sie wird in einem Kreislauf zurückgegeben und erwärmt erneut die zum Trocknen erforderliche Luft.

Der Nachteil liegt vermeintlich klar auf der Hand: Diese Technologie schlägt sich enorm im Kaufpreis nieder. Aber für langfristige Planer lohnt sich das: Auf Dauer wird ein Waschtrockner mit Wärmepumpe weniger Verbrauchskosten produzieren, als ein Waschtrockner mit reiner Kondensationstrocknung. Energieersparnisse bis zu 40 % gegenüber einem Kondensationstrockner sind Gang und Gäbe.

Welche Funktionen brauchst du wirklich?

Vor allem die neueren Modelle machen Ungeahntes möglich, indem sie mit allerhand toller Technik ausgestattet sind. Generell gilt: Je mehr Funktionen der Waschtrockner bietet, desto tiefer musst du beim Erwerb in die Tasche greifen. Für vollausgestattete Geräte verlangen die Onlinehändler nicht selten zwischen 1800 und 2000 EURO. Damit du einschätzen kannst, ob die Funktionen für deine Bedürfnisse sinnvoll sind, musst du wissen, was sie im Einzelnen bedeuten.

Viele moderne Waschtrockner verfügen über eine Timer-Funktion. Mit dieser kannst du einstellen, wann dein Gerät den Betriebszyklus beginnen soll. Zusätzlich gibt es auch Geräte, die bequem via Smartphone bedient werden können. Bedenke aber, dass zum Bedienen mit einem Smartphone der Waschtrockner die ganze Zeit angeschaltet sein muss. Das wirkt sich auf lange Sicht negativ auf die Stromrechnung aus. Wenn dein Tagesablauf halbwegs absehbar ist, solltest du dir überlegen, ob nicht eine Timer-Funktion ausreicht. Denn auch mit dieser kannst du ganz komfortabel erreichen, dass dich nach deiner Heimkehr trockene Wäsche erwartet.

Ein weiteres Feature zum Strom-und Wassersparen ist die Mengenautomatik. Der Waschtrockner erkennt von selbst durch interne Sensoren, wie viele Kilogramm Wäsche sich in ihm befinden und passt dann den eigenen Energie- und Wasserbedarf an. Wenn ihr also einmal nur eine kleine Menge an Wäsche waschen und trocknen müsst, fährt das Gerät nicht das „volle Programm“. Viele Geräte verfügen zusätzlich über einen sogenannten Feuchtesensor. Er bewirkt eine Messung des Feuchtigkeitsgrades während des Trocknungsvorgangs. Ist deine Wäsche trocken, so schaltet sich der Waschtrockner automatisch aus. Dadurch wird vermieden, dass noch mehrere Minuten lang das Trocknungsprogramm läuft, obwohl die Wäsche längst trocken ist. Auch das sorgt für einen geringeren Strom- und Wasserverbrauch.

Manche Geräte haben ein eigenes Havarie-Management. Wenn es einmal zu einem internen Fehler im Betriebskreislauf kommt, oder sonstige Störungen auftreten, kappen die Waschtrockner die Wasserzufuhr. Das mag zunächst als übertrieben erscheinen. Aber hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wer für diesen schlimmsten aller Fälle gerüstet ist, wird bei dessen – wenn auch unwahrscheinlichen – Eintritt sehr froh sein. Denn wer möchte schon, dass den Nachbarn unter der eigenen Wohnung das Wasser von der Decke tropft.

„Nice to have“: Welche Funktionen sind zwar hilfreich, aber eventuell verzichtbar?

Nicht jede elektronische Raffinesse, die deinen Alltag erleichtert, ist notwendig. Wer zum Beispiel weitestgehend auf das nachträgliche Bügeln verzichten möchte, hält gerne Ausschau nach einem speziellen Anti-Knitter-Programm oder einer Knitterschutzfunktion. Aber Achtung: Wer weiß, was dahintersteckt, der kann seinen eigenen Knitterschutz erzeugen und spart vielleicht Geld.

Die Ursache von zerknitterten Hemden und Blusen liegt in der hohen Schleuderdrehzahl. Knitterschutzprogramme verringern diese in der Regel nur. Bei vielen Waschtrocknern kann man aber ohnehin die Drehzahl manuell einstellen, sodass es eines speziellen Anti-Knitter-Programms gar nicht bedarf. Waschtrockner haben zudem den Vorteil, dass bei vielen Textilien, z.B. Handtüchern, Geschirrtüchern, T-Shirts die Knitter ohnehin durch den Trocknungsvorgang wieder verschwinden.

Abhängig vom jeweiligen Hersteller gibt es manchmal noch spezielle Funktionen, auf die sich ein kritischer Blick lohnt. Manche Geräte verfügen über Selbstreinigungsfunktionen, wie z.B. eine automatische Trommelreinigung. Teilweise gibt es spezielle Schonprogramme für Allergiker und Kinderwäsche und manche Maschinen sind komplett über einen Touchscreen bedienbar.
Empfehlenswert ist aber, sich nicht von Vornherein auf eines dieser Spezial-Features festzulegen.

Vielmehr sollten sie als Entscheidungshilfe verwendet werden, wenn man bereits eine gewisse Vorauswahl getroffen hat. Der Grund: Spezialfunktionen wie ein Touchscreen sind an sich reiner Luxus bzw. auf sehr spezielle Bedürfnisse zugeschnitten. Auf solche kann man sicher eher verzichten, als z.B. auf Energiesparfunktionen. Damit läuft man nicht Gefahr, im „High-Tech-Fiber“ die für sich kostensparendste Variante zu verpassen.

Mach es dir nicht zu schwer: Was musst du beim Gewicht des Waschtrockners beachten?

Auch wenn das Gewicht eher eine untergeordnete Rolle spielt, solltest du es in deine Überlegungen einbeziehen. Das hat zwei Gründe: Zum einen berechnen sich die Versand- und Transportkosten für das Gerät in der Regel nach Paketgewicht. Zum anderen musst du wissen, ob und unter welchen Umständen du in der Lage bist, den Waschtrockner an Ort und Stelle zu platzieren.

Die Geräte der meisten Hersteller bringen zwischen 60 und 105 kg auf die Waage. Das ist eine Spanne von über 50 kg und die kann sich deutlich auf die Versandkosten niederschlagen. Die Versandunternehmen liefern zudem den Waschtrockner nicht zwangsläufig vor die eigene Wohnungseingangstür. Manche Onlinehändler bieten das zwar an; manchmal erfolgt aber auch nur eine Lieferung „ab Bordsteinkante“. Wohnst du dann z.B. im dritten Stock oder liegt eine Eingangstür im Hinterhof eines Mehrparteienhauses, dann musst du gegebenenfalls selbst dafür sorgen, dass du den Waschtrockner dort hinbekommst, wo du ihn haben möchtest.

Wenn du also allein wohnst und nicht die kräftigste Person bist, lohnt sich ein Anbieter mit Montageservice. Manche Hersteller bieten dir so an, den Waschtrockner direkt an die Stelle zu bringen, wo er später auch stehen soll. Zudem wird er gleich fachgerecht an die Anschlüsse angebracht. Dieser Service muss zwar zusätzlich bezahlt werden. Dennoch bekommst du dafür einen sorglosen und vor allem fachlich richtigen Einbau deines Waschtrockners – und das ganz ohne Hexenschuss.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Waschtrockner natürlich auf einem Untergrund stehen muss, der in der Lage ist, Geräte mit solch hohen Gewichten zu tragen. Das ist im Keller und auf den meisten Fußböden in Wohnungen kein Problem. Wenn du allerdings nur die Möglichkeit hast, deinen Waschtrockner auf den hölzernen Dachboden zu stellen, ist Vorsicht geboten. Dann solltest du genau prüfen, ob Alter und Zustand der Holzkonstruktion ein solches Gerät noch tragen können.

Trommelwirbel: Wie laut darf ein Waschtrockner sein?

Auch wenn die meisten Hersteller heute bereits auf eine möglichst geringe Betriebslautstärke achten, kann sie ein wichtiges Kaufkriterium sein. Gerade wer in einer hellhörigen Wohnung lebt, oder empfindliche Nachbarn hat, dem wird viel daran gelegen sein. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass das Gerät z.B. an Wochenenden auch mal in den zeitigen Morgenstunden laufen muss. Selbstverständlich willst du mit deinem Wasch- und Trockenzyklus nicht deine Mitbewohner, Kinder oder Nachbarn aus dem wohlverdienten Schlaf reißen.

Bei Waschtrocknern gibt es gleich drei Betriebszyklen, die potentielle Lärm-Kandidaten sein können: Den Waschvorgang, den Schleudergang und den Trocknungsvorgang. Allgemein lässt sich sagen, dass beim Waschen Geräuschemissionen bis 50 DB (Dezibel) als sehr leise und solche bis zu 55 DB als nicht störend empfunden werden. Der Schleudergang darf etwas lauter sein und wird – einzelfallabhängig – erst zwischen 70 DB und 75 DB als störend empfunden. Beim Trocknen sind Dezibelwerte zwischen 55 und 65 leise bis erträglich. Wer diese jeweiligen Grenzwerte aber überschreitet, muss auch bei guter Deckendämmung mit Lärmerzeugung rechnen.

Wenn du darauf angewiesen bist, das Gerät häufiger zu Randzeiten zu benutzen, etwa weil du von einer Spät- oder Nachtschicht kommst, dann solltest du unbedingt darauf achten, dass dein Waschtrockner möglichst leise ist. Wenn du die oben genannten Dezibelwerte unterschreitest, sollte eine Inbetriebnahme innerhalb der Ruhezeiten kein Problem darstellen. Das gilt selbst dann, wenn deine Nachbarn nicht über die beste Deckendämmung verfügen.

Die meisten Hersteller stellen bei ihren Waschtrocknern Informationen zu den Lautstärkepegeln bei den einzelnen Betriebsvorgängen zur Verfügung. Manche verzichten aber beim Waschtrockner Test auch auf diese Angaben. Wenn du dein Lieblingsgerät gefunden hast, aber einfach keine Werte über die Lautstärke finden kannst, musst du nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt auch noch die Möglichkeit, sich eine Schallschutzmatte zuzulegen. Diese verringert die Vibrationen und dämpft die Geräusche ab, so dass Lautstärke-Spitzen abgemildert werden können. Das macht zwar nicht den Waschtrockner selbst leiser, sorgt aber dafür, dass weniger Lautstärke in den umliegenden Räumen ankommt.

Geklickt, bestellt, geliefert: Warum und wie du online deinen Waschtrockner kaufen solltest!

Das „World Wide Web“ bietet uns heutzutage bei sämtlichen Produkten mehr Auswahl, als die größte Lagerhalle der Welt jemals beinhalten könnte. Der Vorteil beim Waschtrocknerkauf liegt klar auf der Hand: Der gesamte Markt sämtlicher Hersteller steht dir zur Verfügung, um den für dich passenden Waschtrockner zu finden. Dabei gilt auch ein einfaches Prinzip: Je größer der Markt ist, desto größer ist auch deine Chance auf ein Sonderangebot oder Restpostenware. Einige Internetseiten von Herstellern bieten sogar Live-Chats mit Experten an, sodass man bei diesen auch auf den wertvollen Rat und die Erfahrung eines Fachkundigen nicht verzichten muss. Daneben bietet dir der Waschtrockner Test direkte Gegenüberstellungen der einzelnen Geräte und misst diese anhand vergleichbarer Kriterien. Aber auch wenn dir die Testergbenisse noch nicht genug sind, hast du online die zusätzliche Möglichkeit, zahlreiche Kundenmeinungen einzusehen.

Es empfiehlt sich, nicht einfach blind den Testsieger unter den Waschtrocknern zu bestellen, sondern sich erst einmal genau mit den Testkriterien zu befassen. So gibt es im Internet den einen oder anderen Waschtrockner Vergleich, der ein besonderes Augenmerk auf die Schonung der Umwelt legt. Andere wiederum konzentrieren sich auf das reine Preis-Leistungs-Verhältnis. Der beste Waschtrockner im Test muss nicht automatisch der beste für dich sein. Die Bewertungen folgen immer subjektiven Kriterien. Es ist deshalb lohnenswert, sich mehrere Testergebnisse genauer anzusehen. Sprechen auch die Kundenrezensionen über den Waschtrockner eine ähnlich gute Sprache? Falls ja, dann kannst du dir eine engere Auswahl an Waschtrocknern erstellen und diese dann Anhand noch gewünschter Spezialfunktionen aussortieren.

Hast du deine Favoriten beisammen, so solltest du ihre Preise bei den einzelnen Onlinehändlern vergleichen. Dadurch gehst du auf „Nummer sicher“, was das Auffinden des für dich günstigsten Angebots betrifft. Auch ein Langzeit-Preisvergleich lohnt sich. Die Preisentwicklung bei den Herstellern im Internet unterliegt oft einem stetigen Wandel und kann sich manchmal von einem Tag auf den anderen ändern. Dennoch sollte ein günstiger Preis nie zum einzigen Kaufkriterium werden. Eine Ersparnis von wenigen Euros im Anschaffungspreis kann schnell verpuffen, wenn du diese mangels einer hohen Energieeffizienzklasse auf lange Sicht wieder draufzahlst.

Der höhere Konkurrenzkampf auf dem Online-Markt hat außerdem den Vorteil, dass die Hersteller sich das ein oder andere Lockmittel einfallen lassen müssen, um Kunden zu werben und zu binden. Darunter fallen vor allem Langzeitgarantien und Rücksendeangebote. Betriebsgarantien bis zu zwei Jahren sind bei Waschtrocknern keine Seltenheit. Das kann extrem den Geldbeutel schonen, wenn doch einmal am Gerät etwas kaputt geht. Dank der von den meisten Herstellern auch angebotenen „Geld-Zurück“-Garantien gerät man zudem auch nicht in die Gefahr, auf einem falschen oder unpassenden Waschtrockner sitzen zu bleiben. Die einzigen Kosten die man dann tragen muss, sind die Versandkosten für die Rückgabe. Vereinzelte Hersteller werben sogar mit einer kostenlosen Rücksendung.

Um zu vermeiden, dass man allein mit einer großen Waschmaschine auf der Bordsteinkante stehen bleibt, ist ein Blick auf die Liefer- und Versandbedingungen notwendig. Eine Lektüre dieser nimmt meist nicht mehr als fünf Minuten in Anspruch, die in jedem Falle investiert werden sollten. So manch ein vermeintlich höherer Preis scheint dann aufgrund des besonderen Lieferservices doch wieder gerechtfertigt. Viele Online-Händler stellen dir beim Kauf sämtliche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung – von Paypal, Überweisung, und Amazon-Payment bis hin zur Barzahlung bei Abholung. Da vor allem vollausgestattete Maschinen durchaus ein großes Loch in die eigene Kasse reißen können, gibt es nicht selten die Möglichkeit einer Zahlung in Raten.

Fazit

Du bist nun bestens gerüstet, um online deinen Waschtrockner zu kaufen. Dabei gilt das gleiche, wie vor jeder anderen größeren Investition auch: Wenn du dir nur eine Stunde Zeit nimmst, um anhand deiner herausgesuchten Kriterien das für dich passende Gerät zu finden, bist du auf der sicheren Seite. Fehlkäufe sind weniger auf Produktmängel, als auf mangelnde Vorabrecherche zurückzuführen.

Das umgehst du, indem du dir die Zeit gibst, das für dich und deine Bedürfnisse passende Gerät zu finden.
Das gilt für einen kurzfristig notwendigen Kauf genauso, wie für einen langfristig geplanten. Wer noch ein wenig mehr im Voraus plant, kann sogar durch längerfristige Preisbeobachtungen seine Lieblingsgeräte günstiger bekommen. Mit diesem Ratgeber weist du nun auch, an welcher Stelle sich eine „Mehrinvestition“ lohnt und worauf du bei Waschtrocknern verzichten kannst.

Eine gute Energieeffizienz z.B. lohnt sich auf lange Sicht immer. Das gilt auch wenn, es am Anfang eine Mehrinvestition in deinen Waschtrockner im Vergleich zu weniger effizienten, aber günstigeren Geräten bedeutet. Wenn du die vorgenannten Kriterien beachtest und für deine Bedürfnisse umsetzt, ist bald mehr als nur deine Kaufentscheidung in trockenen Tüchern.

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