Beamerleinwand Test: Die besten Beamer-Leinwände im Vergleich!

BeamerleinwandUm das bestmögliche Bild aus dem Beamer zu bekommen, empfiehlt es sich dieses auf eine Beamer-Leinwand zu projizieren. Beim Beamerleinwand Test haben ich es mir natürlich zur Aufgabe gemacht, dir bei der Entscheidung zur richtigen Leinwand unter die Arme zu greifen.

Damit du auf jeden Falle eine gute Beamerleinwand kaufen kannst, habe ich die besten in der Vergleichstabelle für dich dargestellt. Diese wurden anhand eines extrem guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ausgewählt.

Vorschau
Testsieger
eSmart Germany MIRALE Rahmen-Leinwand [Größenauswahl] 221 x 125 cm (100") 16:9 | Vollmaskierung |...
Preis-Tipp
Esmart Economy Exr Rollo-Leinwand [Gröÿenauswahl] 200 X 113 Cm (90\) | Format 16.9 |...
Hochwertig
ULTRALUXX - Elektrische Beamer Leinwand mit Motor | 280x158 cm Projektionsfläche | 321 cm (126...
Titel
eSmart Germany MIRALE Rahmen-Leinwand [Größenauswahl] 221 x 125 cm (100") 16:9 | Vollmaskierung |...
Esmart Economy Exr Rollo-Leinwand [Gröÿenauswahl] 200 X 113 Cm (90\) | Format 16.9 |...
ULTRALUXX - Elektrische Beamer Leinwand mit Motor | 280x158 cm Projektionsfläche | 321 cm (126...
Kundenbewertung
Preis
199,99 EUR
Preis nicht verfügbar
289,95 EUR
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eSmart Germany MIRALE Rahmen-Leinwand [Größenauswahl] 221 x 125 cm (100") 16:9 | Vollmaskierung |...
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eSmart Germany MIRALE Rahmen-Leinwand [Größenauswahl] 221 x 125 cm (100") 16:9 | Vollmaskierung |...
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Esmart Economy Exr Rollo-Leinwand [Gröÿenauswahl] 200 X 113 Cm (90\) | Format 16.9 |...
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ULTRALUXX - Elektrische Beamer Leinwand mit Motor | 280x158 cm Projektionsfläche | 321 cm (126...
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289,95 EUR
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Welche Art von Beamer-Leinwänden gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Beamer-Leinwänden. Welche die beste Leinwand für dich ist, erfährst du in den nachfolgenden Abschnitten. Darin werde ich dir erklären, was die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Beamerleinwände sind.

Dadurch wirst du ganz schnell feststellen können, welche Art von Beamerleinwand für dich eher geeignet ist oder überhaupt nicht für dich geeignet ist.

Die Rahmen-Leinwand

Diese Leinwand ist besonders für Leute geeignet, die vorhaben sich ein eigenes Heimkino zu bauen und den nötigen Platz dafür haben, weil eine Rahmen-Leinwand fest an einer Wand installiert wird und somit ständig zu sehen ist. Hat man ein großes Wohnzimmer kann die Leinwand natürlich auch da angebracht werden und stellt eventuell einen Blickfang dar.

Das Leinwand Tuch wird an den hinteren Rahmenteilen eingespannt, somit wird die bestmögliche Planlage ohne jegliche Wellenbildung gewährleistet. Der schwarze mit Verlours bezogene Rahmen fasst die Projektion perfekt ein und bietet dem Auge den nötigen Kontrast, um das Bild zu perfektionieren. Der Beamer Leinwandtest ergab folgende Vor-und Nachteile für die Rahmen-Leihnwand:

Vorteile:

  • Dauerhaft perfekte Planlage
  • Keine Wellenbildung
  • Empfundener Kontrast dank Rahmen höher

Nachteile:

  • Groß und sperrig
  • Kann nicht einfach verstaut werden

Die Rollo-Leinwand

Im Gegensatz zur vorher erwähnten Rahmen-Leinwand ist die Rollo-Leinwand im Prinzip für jedes Wohnzimmer geeignet, da sie platzsparend in einem Kasten verstaut werden kann, der an der Wand oder Decke montiert wird. Somit kann hinter der Leinwand auch etwas stehen bzw. hängen, wie z. B. ein Möbelstück oder ein Bild, dies ergibt plötzlich ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten für dein Wohnzimmer (erfreut besonders die Frau).

Da die Rollo-Leinwände oft aus einem dünnen Tuch bestehen, entstehen leicht Wellen, die natürlich das Bild verschlechtern. Daher gibt es auch sogenannte Rollo-Tension-Leinwände, die einen seitlich geführten Seilzug besitzen, welcher das Leinwandtuch spannt. Sollte es sich bei der Leinwand um eine mechanische Rollo-Leinwand handeln, muss diese per Hand ausgezogen werden.

Allerdings gibt es dafür auch Abhilfe, wenn man möchte. Ein leiser Elektromotor rollt die Leinwand automatisch aus und kann z. B. auf eine Universal-Fernbedienung programmiert werden, was es erlaubt beim Starten des Beamers die Leinwand automatisch auszufahren. Der Beamerleinwand Test ergab folgende Vor-und Nachteile für Rollo-Leinwände:

Vorteile:

  • Platzsparende Montage
  • So gut wie unsichtbar
  • Neue Raumgestaltungsmöglichkeiten

Nachteile:

  • Wellenbildung
  • Tension-Variante teuer

Die Stativleinwand

Eine Stativ-Leinwand lässt sich bei Bedarf aufstellen und ausrollen. Anschließend kannst du die Leinwand zum Beispiel wieder im Schrank verstauen. Auch diese Leinwandtücher sind häufig etwas wellig, daher empfiehlt es sich keine allzu großen Tücher zu verwenden.

Die Stativ-Leinwand ist ideal für unterwegs z. B. um im Urlaub Abends gemütlich einen Film zu genießen oder an ungewöhnlichen Orten eine Präsentation zu halten. Der Beamerleinwand Test ergab folgende Vor-und Nachteile für Stativleinwände:

Vorteile:

  • Flexibel einsetzbar
  • Klein und transportabel

Nachteile:

  • Auf- und Abbau

Worauf beim Kauf einer Beamer-Leinwand achten?

Im Beamerleinwand Test erkläre ich dir, worauf du beim Kauf einer neuen Leinwand achten solltest. Neben der richtigen Größe, den möglichen Formaten und der Qualität der Verarbeitung sollte auch auf das Reflexionsverhalten bzw. den sogenannten Gain-Faktor geachtet werden.

Man sollte darauf achten, dass der Beamer zur Leinwand passt. Du bist ebenfalls auf der Suche nach dem passenden Beamer für deine neue Leinwand? In meinem Beamer Test findest du den Beamer-Testsieger, sowie einen Kaufratgeber für den Beamer Kauf.

Merke: Je lichtstärker der Beamer, desto mehr Leinwand-Fläche kann ausgeleuchtet werden.

Leinwandgröße und Seitenverhältnis

In Hinblick auf das Seitenverhältnis sollte man überlegen, in welchem Bildformat hauptsächlich projiziert wird. Nutzt du den Beamer hauptsächlich für das Schauen von Filmen und Serien, bist du mit dem 16:9 Format am besten beraten, während bei Präsentationen im Arbeitsbereich meistens Leinwände im 4:3 Format zum Einsatz kommen.

Guckst du ausschließlich Kinofilme, bist du mit einer 21:9 Leinwand bestens beraten. Bei den meisten Leuten, landet allerdings ein guter Mix aus allen Seitenverhältnissen auf der Leinwand. Das absolute Non-plus Ultra ist daher, eine Multiformat Beamer Leinwand. Sie kann sich an das entsprechende Format anpassen und gewährleistet so das perfekte Bild, ohne graue Balken, die das Filmvergnügen schmälern.

Die maskierbare Beamer Leinwand ist meist nur als Rolle Tension Variante oder als Rahmenleinwand erhältlich. Natürlich sind diese maskierbaren Rahmenleinwände extrem teuer. Die günstigen Modelle beginnen bei einem Preis von zirka 1.300 €.

Ich habe eine DIY-Lösung entwickelt, um eine perfekte manuell betriebene Multiformat Rahmenleinwand für nur 250 € zu realisieren! Bei Interesse findest du weiter unten in diesem Artikel die detaillierte Bauanleitung dazu.

Ein guter Richtwert für die Breite der Beamer Leinwand ist der halbe Betrachtungsabstand, also die Hälfte des Abstands zwischen dir und der Projektionsfläche. Sprich: Sitzt du 4 Meter von der Leinwand entfernt, so ist eine Bildbreite von 2 Metern zu empfehlen.

Dies ist allerdings nur ein grober Richtwert! Du kannst bedenkenlos nach deinem Geschmack und Empfinden die Größe der Leinwand auswählen und dabei nach oben oder unten abweichen.

Farbe und der Gain-Faktor

Gute Beschichtungen verbessern den Kontrast, die Farben und damit den gesamten Bildeindruck. Fürs Heimkino und für die Projektion mit Full HD lohnt sich also eine Leinwand mit guter Qualität. Ein matt-weißes Leinwandtuch besitzt einen Gain-Faktor von 1. Hierbei wird das auftreffende Licht in alle Richtungen gleichmäßig reflektiert. Die Zuschauer, die in der Mitte sitzen, sehen also ein gleich helles Bild, wie die Betrachter am Rand.

Beamer-Leinwände mit einem höheren Gain-Faktor bündeln das Licht und reflektieren es mittig Richtung Lichtquelle zurück. Zuschauer in der Mitte sehen ein helleres Bild als die Filmfans, die seitlich sitzen, dies kann vor allem in hellen Wohnzimmern von Vorteil sein, da unkontrolliertes Umgebungslicht minimiert wird, hierdurch entsteht für den Betrachter in der Mitte ein helleres und kontrastreicheres Bild.

In Räumen die breiter sind als tief werden sich manche Personen außerhalb des perfekten Sichtwinkels befinden, dies sollte bedacht werden, falls du dich für eine High-Gain Beamer-Leinwand entscheiden solltest.

Neben der klassisch weißen Beamer Leinwand gibt es auch Tücher mit unterschiedlichen Graustufen. Beim Beamerleinwand Test konnte ich eine deutliche Verbesserung des absoluten Schwarzwertes durch ein graues Leinwantuch erzielen. Gerade bei Science Fiction Streifen, in denen man einen tief schwarzen Sternenhimmel zu sehen bekommt, spielt eine graue Beamer Leinwand ihr volles Potenzial gegenüber einer weißen aus.

Gleichzeitig verliert das Bild natürlich an Helligkeit, daher empfiehlt sich aufgrund der Erkenntnis aus dem Beamerleinwand Test eine graue Leinwand nur bei entsprechend geringer Leinwandgröße oder in Verbindung mit Lichtstarken Projektoren ab 1800 ANSI Lumen. Darunter solltest du auf jeden Fall zu einer weißen Beamer-Leinwand greifen.

Wo sollte ich eine Beamer Leinwand kaufen?

Bei den meisten Fachhändlern findet man oft nur eine sehr geringe Auswahl von Beamer-Leinwänden, zudem sind diese oft Vertriebspartner bestimmter Marken Hersteller. So kann es sein, dass du dort nur Leinwände einer bestimmten Marke findest.

Durch den Beamerleinwand Test kann ich dir den Online Kauf einer Leinwand nur wärmstens empfehlen, da es eine riesige Auswahl zu den günstigsten Preisen gibt. Spare dir den mühevollen Transport, bei dem oft ein Transporter oder Anhänger notwendig ist und die Schlepperei in die dritte Etage.

Ich empfehle ganz klar den Branchenprimus unter den Online Shops, das allseits bekannte Amazon. Der Online Shopping Riese bietet nicht nur Top-Preise, sondern oft auch einen kostenlosen Versand. Zudem hat nahezu jeder dort bereits einen Account, womit die Online-Bestellung deiner neuen Beamerleinwand schnell, einfach und ohne nervige Registrierung erledigt ist.

Maskierbare Beamerleinwand selber bauen

Eine Multiformat Rahmenleinwand lässt sich in ihrem Seitenverhältnis z. B. von 16:9 nach 21:9 variabel verändern, um für jedes Filmformat kompatibel zu sein. Diese Art von Leinwand ist für jeden Heimkinofan ein absolutes Highlight und eigentlich nur für sehr viel Geld zu bekommen.

Jeder kennt es, sei es am TV oder auf der Leinwand, eben hatte man beim TV gucken noch ein voll ausgefülltes Bild, startet nun aber der Blockbuster, sind plötzlich unten und oben schwarze bzw. graue Balken zu sehen. In diesem Fall ist der Film meist im Cinema Scope Format aufgenommen worden, sprich mit einem Seitenverhältnis von 21:9.

Vorteile einer maskierbaren Leinwand

Die Maskierung kann diese meist grau wirkenden Balken überdecken und das Bild wirkt wieder perfekt eingerahmt, plastisch und kontrastreich. Außerdem wird durch das zusätzlich schwarze Velours einiges an Streulicht geschluckt, sodass das Bild seinen „Grau-Schleier“ verliert und deutlich ansehnlicher wird. Ab sofort wirst du Filme in 21:9 lieben, versprochen!

In den nachfolgenden Abschnitten wirst du erfahren, wie du die Maskierung einer Beamer Leinwand selber bauen kannst. Am besten du überzeugt dich selbst von der Bildwirkung, wobei keine Kamera der Welt die tatsächliche Bildwirkung 100 % wiedergeben kann.

Nachteile einer maskierbaren Leinwand

Es gibt wirklich nur einen einzigen Nachteil und das ist schlichtweg der hohe Preis! Die günstigsten Modelle, die sich im Netz finden lassen, beginnen bei einem Preis von 1300 €, wobei hier nach oben hin keine Grenzen gesetzt sind.

Genau aus diesem Grund habe ich beschlossen, eine DIY-Lösung zu entwickeln, die den teuren, manuell maskierbaren Rahmenleinwänden in Sachen Optik und Bedienung in nichts nach steht. Viel Spaß beim Nachbauen!

Leinwand selber bauen – Werkzeuge & Materialien

Die Basis der maskierbaren Rahmenleinwand stellt eine bereits fertige Rahmenleinwand aus dem Hause eSmart Germany dar. Diese Leinwand verwende ich nun schon einige Jahre und kann sie deshalb uneingeschränkt weiter empfehlen. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und muss sich vor den teuren Modellen nicht verstecken.

Aus diesen Gründen verzichte ich darauf, eine Beamer Leinwand selber zu bauen, da ich mit einem Budget von 200 € keine bessere Leinwand hätte bauen können und somit enorm viel Zeit sparen konnte.

Es gibt elektrisch und handbetriebene Maskierungen, wobei ich die letztere Variante verwirklicht habe, um den Bau der Maskierung für Jedermann mit geringsten Mitteln möglich zu machen. Hierbei ist auch das Werkzeug mit einbezogen. Eine Auflistung der benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel:

  • Metallsäge
  • Cuttermesser
  • Heißklebepistole
  • Klebeband
  • Schleifpapier
  • Maßband, Geodreieck, Stift

Bei den Materialien kannst du natürlich ebenfalls nach Belieben variieren und auf deine Bedürfnisse anpassen. Die Rahmenleinwand ist beispielsweise in den gängigsten Rahmenbreiten zwischen 1,98 m – 3,13 m zu haben. Das Grundprinzip der Maskierung ist natürlich auf alle Größen anwendbar.

Einkaufsliste: Kosten:
1 x eSmart Germany Rahmenleinwand 100 Zoll (Amazon.de) 199,95 €
1 x DC Fix Velours Klebefolie 300 cm x 45 cm (Amazon.de) 29,95 €
4 x Alu U-Profile 2,50m (Baumarkt)  20,00 €
1 x Packung Laminatdämmplatten oder Styropor
Platten bzw. Vergleichbares
10,00 €
Gesamtkosten: 259,99 €

Den Zusammenbau der Beamer Leinwand sollte wirklich jeder mit Hilfe der beigelegten Anleitung selbst alleine hinbekommen. Ist dies geschehen, kann es nun mit dem eigentlichen Bau der Maskierung los gehen.

Schritt 1

Zunächst die 4 Alu-Profile mit einer Säge auf die Darstellungsbreite der Leinwand kürzen. In unserem Fall beträgt die tatsächlich sichtbare Darstellungsfläche also jeweils von Innenkante des Rahmens gemessen 221 cm. Da die Maskierung noch mit Veloursstoff bezogen wird am besten 2 mm kürzer als die Darstellungsbreite deiner Leinwand.

Nun also alle 250 cm langen Alu-Profile um 19,2 cm kürzen. Die eventuell entstandenen scharfen Kanten mit Schleifpapier abschleifen, somit besteht keine Verletzungsgefahr und die später zum Einsatz kommende Veloursfolie kann nicht beschädigt werden.

Schritt 2

Für diesen Arbeitsschritt empfiehlt sich ein stets scharfes Cutter-Messer, um präzise schneiden zu können. Ich selbst hatte noch Dämmplatten übrig und nutzte sie deshalb für das Projekt. Ich würde allerdings lange Styropor-Platten mit einer Wandstärke von 8 – 10 mm empfehlen, da man sich hierbei deutlich Zeit und Aufwand sparen kann.

Für ein „Maskierungsbrett“ benötigst du für die Länge 3 Teile und um das Alu-Profil optimal auszufüllen, zwei Platten in der Breite, sprich pro Maskierung 6 Platten, also insgesamt 12. Um die passende Höhe deiner Maskierungsbretter zu ermitteln, verwendet man folgende Formel:

  • Bildhöhe im 21:9 Format ermitteln [tatsächliche Bildbreite / 21] * 9
  • (Bildhöhe im 16:9 Format MINUS errechnete Bildhöhe im 21:9 Format) /2

In meinem Beispiel also:

  • 221 cm / 21 * 9 = 94,7 cm
  • 125 cm – 94,7 cm = 30,3 cm /2 = 15,15 cm

Zieht man die Wandstärke der Alu-Profile und die Veloursklebefolie noch ab, erhält man einen runden Wert von 15 cm.

Schneide nun also 12 x 15 cm hohe Platten aus den Laminat-Dämmplatten aus. Bündle immer ein Pärchen zusammen und fixiert es mit Klebeband. Schneide mit einem Cutter eine leichte Nut an der Ober- und Unterkante aus. Diese sollte zirka 0,8 cm breit und nur 1 mm tief sein. Sie dient dazu die Dämmplatten leichter ins Alu-Profil zu setzen und schafft gleichzeitig eine perfekt plane Oberfläche.

Schritt 3

Nachdem du alle Platten mit Klebeband gebündelt und die Nut herausgeschnitten hast, kannst du damit beginnen, die Platten ins Alu-Profil zu kleben. Verwende dazu eine Heißklebepistole. Sei dabei schnell und vorsichtig.

Ist eine Seite komplett verklebt, setzt du den „Deckel“ also das zweite Alu-Profil auf, hierbei ist besonders viel Gefühl gefragt, eine zweite Person erleichtert die Arbeit mit dem langen Profil enorm.

Wenn du den Deckel aufgesetzt hast, ist dein Maskierungsbrett so gut wie fertig und muss nur noch mit der bestellten DC-Fix Veloursfolie bezogen werden.

Schritt 4

Markiere dir auf der Rückseite der Folie den Mittelpunkt und zieh eine Markierung. Nun mit einem Cutter oder einer Schere die 3 m lange Folie in ihrer Höhe halbieren. Beim Beziehen empfehle ich dir die Trägerfolie immer nur ein Stück abzuziehen und mit der Hand, einem Rakel oder Ähnlichem die Folie aufzutragen, so verhinderst du Luftblasen zwischen Brett und Folie.

Hast du die Oberfläche sauber foliert, geht es an die äußeren Kanten. Schneide mit dem Cutter ein Rechteck an den äußersten Kanten aus, um die Folie perfekt umschlagen zu können. Erst die Kanten der Länge nach sauber andrücken und hier wieder darauf achten keine Luftblasen, Knicke oder dergleichen entstehen zu lassen, dann die kurzen äußeren Kanten umschlagen. Fertig!

Da ich die Maße der Maskierung im Vorfeld perfekt auf die Rahmenleinwand abgestimmt habe, sollten die Maskierungsbretter perfekt mit leichtem Druck zwischen den Rahmen passen. Aufgrund der rauen Oberfläche des Veloursstoffs besitzt die Maskierung genug Grip, um wirklich bombenfest zwischen dem Rahmen zu stecken. Es ist wie gesagt keine Halterungslösung notwendig und daher optisch auch wirklich sehr edel!

Nun wünsche ich dir noch viel Spaß beim Nachbauen und noch viel mehr Spaß beim Filme Gucken im 21:9 Format!

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